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  1. 4 points
    Weihnachtszauber.....! Gleich gibt es bei uns den "kleinen Lord". Lag praktischerweise schon heute unterm Baum.... . Danach evtl. noch ein paar Weihnachtstrickfilme, mal schauen. Frohes Fest!
  2. 4 points
    Hallo liebe Forengemeinde, ich danke euch für das positive Feedback und bin offen für weitere Anregungen, Diskussion und auch Kritik an meinem Schreiben. Hier mein Leserbrief aus der aktuellen Filmecho/Filmwoche: Am 14. und 21. Dezember dieses Jahres starten fünf potenziell sehr große Blockbuster und am 28. Dezember folgt der jährliche deutsche Kassenschlager von Til Schweiger. Im September werde ich zum dritten Mal in diesem Jahr meine Rücklagen angreifen müssen um finanziell meine Fixkosten zu decken und die Filmflaute zu überbrücken. Den Damen und Herren Filmverleihern in diesem Land möchte ich gerne die Frage stellen: Was glauben Sie eigentlich, machen Ihre und unsere Kunden, wenn sie im September keine Blockbuster zu sehen bekommen? Richtig, sie setzen sich vor Netflix und gucken schlicht anderen Content. Was glauben Sie, machen selbige zu Beginn der Weihnachtszeit? Sie gucken mit viel Glück zwei der ankündigten Blockbuster aber alle sechs Filme verlieren zusammen grob gerechnet 10 Millionen Besucher. Die holen Sie auch in der anschließenden Auswertungskette nicht mehr zurück, dafür ist der Markt einfach zu überschwemmt mit Angebot für die digitale Gesellschaft. Und das ist das Stichwort der Zeit, wann wacht diese analoge Branche eigentlich auf? Es gibt Verleiher, die zu Ihren Blockbustern nicht einmal eine Instagram bzw. Facebook Seite erstellen. Facebook ist inzwischen 13 Jahre alt, wann hatten Sie daran gedacht diesen Markt zu entern? Das gilt im Übrigen auch für meine Betreiberkollegen. Vergessen Sie Zeitungsanzeigen und Plakatierungen endlich. Sehen Sie zu, dass 90 Prozent ihrer Ausgaben für Marketing im Internet landen, auf In-App Werbung, Google Anzeigen und Social-Media. Es gibt viele Dinge über die ich mich in dieser Branche ärgere, die mich gegenüber Verleihern regelmäßig Montags wütend zurück lässt, aber die Tatsache dass durch diese Filmdisposition branchenweit hunderte Millionen Euro verschenkt werden macht mich einfach nur fassungslos. Wir könnten locker 20 Prozent mehr Besucher in jedem Jahr haben, wenn sich die Starttermine nicht gegenseitig kannibalisieren würden. Dass ich in einer Abhängigkeit zu Ihnen stehe macht die Sache umso unerträglicher. Ich habe innerhalb von vier Jahren rund 50 Prozent meines Geschäftswertes reinvestiert. Im Oktober renoviere ich wieder einen Kinosaal, Online-Ticket habe ich seit nahezu der ersten Stunde und marketingtechnisch häng ich sogar die benannten Weltkonzerne ab. Doch wenn Sie so terminieren, mir zusätzlich einen Film zum Bundesstart mit der Begründung verwehren „wir starten klein“, dann beginne ich mich zu fragen in welcher antiquierten Denke die Entscheider eigentlich leben. Ein toller Kopienschnitt wird noch gleich gebraucht wofür? Besser wären doch mehr Besucher durch einen Einsatz in fast allen Kinos dieses Landes, und wenn es nur eine Woche anstatt dreien ist. Ich bin derartig wütend, weil ich nicht die Möglichkeit habe auszuweichen und mir alternativ bei Amazon den Film für meinen Laden zu bestellen. Ich bin aber zuversichtlich, dass es maximal noch 10 Jahre dauert und ich es dann aufgrund kommender Day-and-Day Starts ganz locker kann, wenn Sie so weitermachen. Das komplette Verleihmodell ist derartig gelähmt und Jahrzehnte alt, dass wir Kinobetreiber permanent weiter Kredite aufnehmen müssen um wenigstens Neuigkeiten rund um den Film zu bedienen. Liebe Verleiher, schalten Sie das Konkurrenzdenken zu ihren Mitbewerbern ab, beharren Sie nicht immer auf den einen Starttermin. Seit je her, hat ein guter Film zu jeder erdenklichen Jahreszeit und Außentemperatur Leute ins Kino gebracht und seine Kasse gemacht. Verzichten Sie endlich auf Statistiken und lernen einmal Ihre jungen Kunden kennen, die weder Fernsehen gucken, noch auf der hundertsten Berlinpremiere am Teppich stehen. Denken Sie neu, denken Sie schnell und nicht langsam. Geben Sie der Branche einen Schubs und lassen Sie uns jedes Jahr 140 Millionen Besucher und mehr machen. Möglich ist es, man muss es nur wollen und ich stehe hinter Ihnen und liefere dafür auch in der Kleinstadt alles was der Film für den Erfolg braucht. Mit freundlichen Grüßen Jurij Stroeve Inhaber Kino-Center Rhein-Ahr Bad Neuenahr-Ahrweiler info@kcra.de
  3. 3 points
    Es kommt schon auch sehr darauf an, was man aufnimmt. Zum Beispiel das Mitziehen bei einem fahrenden Objekt. Und im Telebereich freihändig filmen, wird wahrscheinlich sehr selten gut gehen. Beim Schmalfilm geht es auch nicht in erster Linie um extreme Schärfe, das Filmen ist einfach etwas anderes, etwas Besonderes, das Wiederbeleben der Aufnahmetechnik von früher und ein schönes Hobby. Und vom Preis her kommt das Filmen nicht so teuer, wenn man SW macht und sich 30 Meter Rollen kauft, Fomapan R100 z.B. In dem Fall ist auch das Selbst-Entwickeln nicht so schwierig. Die häufigen Vergleichs-Diskussionen über Analog-Digital enden immer in einer Sackgasse. Ich sage: Jeder, wie und was er will.
  4. 3 points
    So lange wird's nicht dauern, Theseus. Aber mein Mitarbeiter, der das Portal programmiertechnisch betreut, war jetzt 10 Tage krank und wir sind deshalb noch nicht ganz fertig. Seit gestern ist er wieder da und wir werkeln fleissig weiter. Es kann sich nur noch um Tage handeln.
  5. 3 points
    Geht an der Realität doch ein wenig vorbei. Selbstbewußte Selbstauskunft heißt nicht spielfertiges Kino. Von Überblendprojektion kann in einigen der aufgeführten Häuser keine Rede sein, da nur noch eine Maschine vorhanden. Technik ist das eine, Personal das andere. Jahrelang stillgelegte Technik zu reaktivieren kostet Geld und guten Willen, ob beides vorhanden ist, wage ich manchmal zu bezweifeln. Kollege @cinerama kennt das ja zur Genüge bei Kooperanten aus dem 70-mm-Bereich. Einige 35-mm-fähige Spielstellen - hier nicht aufgeführt - sind eher alptraumhaft, weil nicht die einfachsten Grundregeln der Filmschonung und Kopienbehandlung eingehalten werden. Manche Veranstaltungen aus der Fanboyszene, die man als "retro", "old school" und "vintage" anpreist, würde ich eher als öffentliche Kopienvernichtung mit paralleler Kontrollprojektion bezeichnen.
  6. 3 points
    Es geht übrigens nach wie vor jeden tag ein Stück voran. Im Moment bin ich eifrig am Frontend, also am Bedienteil zu Gange, das ganze soll ja möglichst benutzerfreundlich werden, und das erfordert ein bisschen Mühe. Die Bildrate, die am Projektor für den gewählten Ton-Track einzustellen ist, ermittelt Synkino aus dem Dateinamen. Heißt meine Tonspur zum Beispiel 008-18.m4a, werden 18 fps als Soll-Frequenz eingestellt (und angezeigt). Die Zeit, die angezeigt wird (siehe Foto oben) ist die "Audiozeit", also an welcher Position der "Tonkopf" gerade steht. Ebenso angezeigt wird, ob Ton und Bild gerade absolut synchron sind – ist das mal nicht der Fall, blinkt das "Sync" Symbol und die Abweichung wird in Anzahl der Einzelbilder angezeigt, bis sie Synchronisation wieder einrastet. Ein paar Parameter, die das System braucht, sind aber projektorspezifisch: Zum Beispiel, wie viele Sektoren die Umlaufblende hat, wie die Projektorgeschwindigkeit gemessen wird, oder wie weit der Abstand zwischen Startmarkenerkennung (Vorspannende) und Bildfenster ist. Damit man das (und anderes) nicht ständig neu eingeben muss, wenn man mal den Projektor wechselt, wird Synkino mehrere Projektor-Konfigurationen speichern und verwalten können. So kann man etwa seinen 16mm, den Super 8 und auch den alten Normal-8 Projektor mit den beiden benötigten Sensoren ausstatten (das ist kinderleicht) und kann dann am Synkino einfach auswählen, welcher Projektor gerade angeschlossen ist. So klappt es mit dem Synchronton auch an langen, mehrformatigen Filmabenden. :) Ich bin zunehmend zuversichtlich, in Deidesheim zumindest eine einigermaßen hübsche Vorabversion zeigen zu können. Zwar kommen demnächst noch ein paar Reisen auf mich zu, aber noch ist ja auch nicht April...
  7. 3 points
    Es ist vollbracht: Der PID-Regler funktioniert nun endlich vollständig über beliebige Längen! Und als Nebeneffekt ist alles noch mal deutlich einfacher geworden; es sieht sogar gerade so aus, als bräuchte ich doch nur einen einzigen µC und könnte mir das ganze kommunizieren zwischen mehren Sparen. Es ist immer noch viel zu tun, aber das wichtigste ist geschafft: Bildgenaue, perfekte Synchronität über beliebige Filmlängen auch bei heftigsten Schwankungen der Laufgeschwindigkeit. Es ist immer noch viel zu tun (und jetzt nach dem großen Umbau auch aufzuräumen), aber es geht voran. Jeden Tag ein kleines Stückchen, so ist meine Devise. Der Vorteil daran ist, dass ich so nicht aus dem Thema raus komme und mich immer wieder neu in alles reindenken muss. Hach, ich bin so froh. Und hab viel gelernt auf dem Weg bis hier, über PonM-Modus, Reset Windup Mitigation, Derivative Kick, Bang-Bang-Kontrolle und vieles anderes mehr. Weiter geht's.
  8. 3 points
    Mit 50€ wird man wohl dicke hinkommen. Der Sparfuchs vmtl. auch mit 20€. Hängen tut es nun noch an der Software. Bis heute war die Nikon-Platine dran, da war einfach gerade so der Schwung drin, aber ein Wochenende hab ich noch. Und das schlimmste ist geschafft...
  9. 3 points
    Da wäre es hilfreich zu wissen, was genau das bisherige Hobby umfasst. Spätestens seit Ende 2013 ist die romantische Situation des F i l m vorführers, der sekludiert in seinem BWR eine Mensch-Maschine-Symbiose bildet, nur noch eine melancholische Erinnerung. Falls dieses Hobby nun also in diese Richtung geht, rate ich von großen kommerziellen Filmtheaterbetrieben deutlich ab und eher zum Kommunalkino, Unikino oder kleinen Programmkino, wo die Chance, hin und wieder eine Filmkopie handzuhaben, größer - jedoch immer noch die Ausnahme - sein dürfte. Falls jedoch dieses Hobby eine Tätigkeit umfasst, die - IT-Systemüberwachung, - IT-Troubleshooting - "Datenlogistik", also welche Datei ( =Film und Freigabeschlüssel) auf welchem Server wann gebraucht wird, - grundsätzliche Projektorenwartung, - sonstige, nicht vordergründig kinospezifische Veranstaltungstechnik, - Haustechnik (Elektrik, Klempnerei, Heizen-Kühlen-Lüften), - Betriebssicherheit, - Lagerhaltung, - Müllentsorgung, - universelle, kurzfristige Einsetzbarkeit an allen Fronten des Kinobetriebs (Kartenverkauf, Süßwarentheke, Einlass, Saal), - Arbeit zur Unzeit und an Feiertagen, und generell dann, wenn alle anderen Freizeit haben, inkl. der obligatorischen Urlaubssperren zu besten Urlaubszeiten, - u. v. m. beinhalten könnte, wobei das Tätigkeitsfeld jederzeit und unangekündigt einseitige Erweiterung oder Verringerung finden kann, dann go for it. Nette Beigaben in Großkinos sind obendrein ein "junges, dynamisches und flexibles" Kollegenteam (d. h. schnell und schmutzig angelernte, unterbezahlte, potentiell aber nicht zwingend unmotivierte, grundsätzlich arbeits- und arbeitsrechtsunerfahrene, persönlich jedoch meist freundliche und daher durch die Vorgesetzten leicht manipulier- und ausnutzbare, junge Menschen, die vor allem an die fettgedruckte Zahl in der Lohnabrechnung denken...), ebenfalls eine Riege aus "jungen, dynamischen und flexiblen" Personen in der Theaterleitung (d. h. nach den Grundprinzipien der utilitaristischen New Economy arbeitende, in ihrem Aussageverhalten weder berechnbar, noch in ihren Aussagen verbindliche, meist fachfremde Quereinsteiger, die zuvor in x verschiedenen anderen Jobs mehr oder weniger versagt haben und die sich um Aussagen erfahrenerer Leute selbst aus ihren eigenen Reihen nicht scheren, weil sie sich berufen fühlen, das Rad neu zu erfinden, auf dass es Ecken haben werde...) sowie die "liebreizendste" und "kultivierteste" Kundschaft, die sich nur wünschen lässt (d. h. Schweine...). Kurzum, das moderne Kino als kundenorientierter Dienstleistungsbetrieb mit dem Anspruch, die Feel-Good-Garantie evtl. mit Happy End zu leisten, empfehle ich nicht als Arbeitsplatz für Leute mit Idealen. Hobbys sind meistens verbunden mit Idealen und Ideale verbinden sich mit einem gewissen eigenen Willen. Und dieser Wille wird in solchen Arbeitsumfeldern nicht sonderlich geschätzt. Unter dem Vorbehalt, es handelt sich hierbei um meine persönliche Erfahrung, gebe ich dies als Hinweis - meine 2 Cents.
  10. 3 points
    Mein Bastelplatz hat ne neue Lampe. :)
  11. 3 points
    https://www.kameramann.de/technik/entwicklungsprozesse-aller-art/
  12. 3 points
    Da habe ich mich nicht "ausgekotzt" wie du mir das unterstellst ,sondern es waren einfach ein paar Menschen mehr als in Wiesbaden. Das mit dem Zoll war meine persönliche Meinung. Oder kannst du mir den Sinn erklären ,warum ein analoger Fotoapperat 4 % Zoll kostet ,aber ein digitaler 0% Zoll? Das meinte ich mit Sinn von Zoll? Das der Zoll für Abwendung illegaler Waren usw notwendig ist ,weiss ich und akzeptiere ich auch ,aber den Sinn von den Zollverschriften wird man doch wohl hinterfragen dürfen. Vor allen wenn immer damit argumentiert wird die EU Wirtschaft zu schützen vor Artikel m,die in der EU gar nicht mehr produziert werden ,wie Farbumkehrfilm. Zumindest ist mir das kein Hersteller mehr bekannt.
  13. 3 points
    Man kann die angekündigte Kodak nicht mit der Beaulieu 4008 vergleichen, weil sie keinen optischen Sucher hat. Was für eine blöde Formulierung von mir, optischer Sucher, jeder Sucher ist optisch. Also, sie hat keinen Sucher. Die Bildüberwachung muß an einem Monitor gemacht werden, über ein LCD, einen elektronischen Bildschirm. Die angekündigte Kodak wäre eine Hybris aus Filmkamera ohne Sucher und Display in der Größe eines Smartphone, die Verquickung von Kodak Brownie und cellular telephone. Ohne Strom kann man nicht ein Mal etwas sehen, weil man nirgends einfach schnell durchschauen kann. Das Zubehör Sportsucher wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Für 2500 Dollar kann man sich heute eine sehr gute 16-mm-Ausrüstung zusammenstellen, bei der Kamera und Objektive vom Filmtechniker überholt und mit zwei Jahren Garantie versehen sind. 16-mm-Rohfilme sind im Vergleich mit den Super-8-Kassetten relativ günstiger. Im 16-mm-Format hat man auch Kopierwerksleistungen, wie Duplizieren, Kopieren und anständigen Ton. Von Projektion ganz zu schweigen Für 2500 Dollar kann man sich hetue eine 35-mm-Ausrüstung kaufen, deren Kamera einen Spiegelreflexsucher hat und deren Objektive einem alles eröffnen. Einzig Makro-Arbeit ist komplizierter als im 16-mm-Format. Die richtige Preiskorrektur wäre von 2000 auf 600 hinab gewesen.
  14. 3 points
    Ich finde die gesamte Lage (Neubau und Konkurrenzsituation) extrem interessant und bin froh, dass sie hier unter einem Thema abgearbeitet wird. Dazu gehören auch Veröffentlichungen aus den Medien. Und genau dafür ist doch ein Forum gedacht. Ich verstehe nicht, warum das in diesem Fall anders sein sollte. Jeder berichtet doch hier von Kinoschließungen und Eröffnungen und Plänen zu neuen Engagements. Dass das hier nun in ein Thema "Aurich" fällt - ist halt so. Letztlich kann beinahe jeder hier in ähnliche Situationen geraten, dass ihm/ihr oder seinem/ihrem AG der Vermieter kündigt oder man selbst in Zugzwang gerät. Auch das Vorgehen des Vermieters gehört ans Licht gebracht, um zumindest zu zeigen: so geht's mal nicht. Ich empfinde einen solchen Austausch hier als sehr viel sinnvoller, interessanter und angebrachter als die sonstigen hier so üblichen Diskussionen über die beispielsweise -zigste Stelle hinterm Komma bei Surround-Bässen oder den Vergleich Farbechtheit beim BluRay-Mastering von 80 Jahre alten Filmen oder warum das moderne Kino überhaupt alles falsch macht.
  15. 3 points
    Ich will noch kurz etwas zu meiner Motivation schreiben: Was nützt es, immer schön übers Filmen zu schreiben und ein neues Super 8 Web Portal ins Leben zu rufen, wenn auf der anderen Seite kaum mehr Firmen am Markt sind, die Kameras und/oder Filme und Zubehör anbieten? Es gilt also, den Markt insgesamt etwas zu vitalisieren. Deswegen habe ich mich mit Freunden zusammengetan, um einen Laden zu eröffnen und das Thema analoge Filmerei (und Fotografie) auch auf diese Weise publik zu machen.
  16. 3 points
    Da Preisschilder dran sind, vermute ich, dass wir die Kameras verkaufen wollen;). Vielleicht muss ich einfach ein bisschen mehr über das Konzept des Ladens erzählen. Die Website ist ja noch nicht online, dann würde sich das schon von selbst erklären. Wir sind hier zu viert und kümmern uns zum einen um den Laden, zum anderen um das Super 8 Web Portal. Wobei der Laden mit Foto- und Filmtechnik handelt. Neben Kameras gibts Filme, Leuchtmittel, Duka-Zubehör, Projektoren, Klebepressen und und und. Zeil soll es sein, Filme und Zubehör so günstig wie möglich anzubieten, um die Freude am Filmen und Fotografieren wach zu halten. Außerdem suchen wir in aller Welt nach speziellen Filmmaterialien und bieten sie im Laden an. Nicht alles, was wir im Laden haben, wird es auch online geben - aber einiges. Kern des Projekts ist eine Werkstatt, in der die von uns erworbenen Kameras geprüft und instandgesetzt werden. Dadurch ergeben sich natürlich andere Preise als bei eBay. Aber man hat dann auch die Gewissheit, ein Gerät mit einjähriger Gewährleistung zu erwerben. Außerdem verkaufen wir nur ausgewählt schöne Stücke, die besonders gut erhalten sind. Motto: Gebt den analogen Kameras die Würde zurück, holt sie vom Dachboden und befreit sie vom Staub der Jahre! In der Werkstatt werden natürlich auch Kameras, Objektive und Projektoren, die uns Kunden einsenden, repariert. Dazu bald mehr auf der Website von click & surr. Außerdem wird es Seminare und Workshops in unserem Studio mit Werkstatt geben. Dieser Raum ist noch nicht fertig, deshalb gibts noch keine Bilder davon. Aber unseren 34-jährigen Werkstattchef kann ich euch schon bei der Arbeit zeigen:).
  17. 3 points
    Es sei mir verziehen, in diesem Zusammenhang noch einmal Bilder eines Kleinkinos in Bürgerverwaltung zu bringen. Nicht weit von Gronau in Niedersachsen, in Salzgitter-Bad befindet sich in einem etwas heruntergekommenen EKZ der 80er das kleine Cinema Bürgerkino. Dieses wird in Selbstverwaltung örtlicher BürgerInnen betrieben, und bietet einen Saal. Das Bild ist, im Vergleich zu den Berliner Kinocenter Neubauten, hier sehr groß, auch wenn das Bild (Weitwinkeloptik 16 mm bei Vollformat DSLR) etwas Anderes suggeriert. Auch in der letzten Reihe augenwinkelfüllend und die Tür nicht im Blickfeld. Hier sind leistungsfähiger 7.1 Ton, Eclair-Color HDR und 4k verwirklicht, ohne dass dafür erhöhte Eintrittspreise gelten würden. Bild- und Ton haben hier eine andere Güte, als in der Hauptstadt. Doch leider leider zieht die jährlich mit Programmpreisen prämierte Programmgestaltung nur knappe 8500 Besucher ins Kino. Schade. Nett fand ich das Kopienfahrrad des alten Kinos, um die Filmkartons vom und zum Bahnhof zu bringen... Aus der letzten Reihe sieht das etwa so aus.
  18. 3 points
    Wir freuen uns, von Kodak eine Zusage erhalten zu haben, dass es zur Eröffnung des Super 8 Web Portals ein großes Interview zum Thema Super 8 mit uns geben wird. Die Fragen sind bereits gestellt - wir sind sicher alle auf die Antworten gespannt;).
  19. 3 points
  20. 3 points
    Olaf, du übersiehst das Entscheidende, die Ausleuchtung. Man kann nicht mit dem Anspruch an ein perfektes Bild da stehen, ohne etwas dazu zu tun. Im Kino siehst du ausgewogene Bilder, für die mit großem Aufwand ausgeleuchtet und in der Postproduktion nachgebessert wird. Du hältst einfach deine Kamera auf etwas drauf, die Sonne scheint, das muß entweder zugelaufene Schatten oder ausgewaschene helle Partien geben. Der Film weiß nichts von deiner Absicht. Es steht in vielen Amateurfilmbüchern, man solle übermäßige Kontraste vermeiden, genau aus dem Grunde, daß das technische System nicht leisten kann, was die naive Vorstellung, ich meine es ganz positiv, die unverdorbene Vorstellung von der Natur so ist. Wir gleichen starke Helligkeitsunterschiede* mit den Augen und dem Gehirn unwillkürlich aus. In der Erinnerung, auch ganz kurzfristig, sind die Schatten in unserem Bewußtsein, ich schließe mich mit ein, nicht undurchdringlich schwarz, sondern haben Inhalt. Das technische System erschöpft sich letztlich an der Bildwand. Um den Kontrasten der Natur näher zu kommen, müßten wir dichtere Filmbilder erzeugen, etwa vier Blendenstufen. Die Filme sähen fast undurchsichtig aus. Der Projektor bräuchte eine viel stärkere Lampe, um das dichte Bild zu erhellen. Nur so kämen Einzelheiten in den Schatten und gleißende Spitzlichter heraus, wie wir es in der Natur erleben. Die Diskussion über Ektachrome und Kodachrome und jeden anderen Film, auch schwarzweißen, ist zwecklos ohne Einbezug der physischen und physiologischen Gegebenheiten. ______________________ *Leuchtdichteunterschiede
  21. 3 points
  22. 2 points
    Hallo, liebe Filmfreunde, Vielen Dank für die Willkommensgrüsse. Ich habe aber nicht die Absicht, in diesem Forum wieder einzusteigen, für mich ist analoger Film inzwischen längst tot. Kann es mir echt einfach nicht mehr leisten, für ein paar Meter Film Unsummen hinzublättern. Wenn ich sehe, was ich heute mit meiner Full-HD Kamera so alles auf einfachste Weise machen kann, und den Preis daneben setze, werdet ihr mich sicher verstehen. Habe mir gerade vor wenigen Wochen einen Full-HD Beamer gekauft, die Dinger sind inzwischen echt bezahlbar und bringen mir "irgendwie" auch wieder meine Filme so, wie ich es früher mit einem Projektor gewöhnt war, nur in wesentlich besserer Qualität, als es Super-8 jemals sein konnte oder können wird... wenn es denn noch anständigen (frischen) Film zu kaufen gäbe... ich bin ja nicht das Hausschwein, das sich bloss noch von alten Resten "ernähren" möchte. Rudolf
  23. 2 points
    Patrick hat wieder was ins Netz gestellt. Sein Meisterstück, bisher...wie ich finde. (endlich bewegt sich mal was in seinen Filmen....) Patrick
  24. 2 points
    Nein. Aber ein Kinosaal ist ein Kinosaal. Du wirst in (fast) jedem Saal was zu meckern finden. Aber es geht darum, die Magie eines Kinoabends zu erleben. Das hängt nicht an 7.1 vs. 5.1.
  25. 2 points
    Ich setze immer einen Liter Erstentwickler an. Ich brauche für meine Super8-Dose 600ml Entwickler. Ich benutze eine Vorratsflasche von 700ml.Die restlichen 300ml. kommen in kleine Vorratsfläschchen (50 oder 100ml). Ich wässere nicht vor. Nach dem Entwickeln fehlen ca. 50ml. (1/12 des Doseninhalts), die am Film und der Spirale hängen bleiben. Diese fülle ich aus den kleinen Vorratsflaschen nach. So habe ich eine gewisse Regenerierung und die Flaschen sind immer hochvoll. Sind nach ca. 7Filmen die 300ml leer, wird es Zeit für einen neuen Ansatz.



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