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Showing content with the highest reputation since 12/03/2021 in all areas

  1. Disney macht das in Absprache mit James Cameron hier zum einen von der Art der Festplatte abhängig, HDD liegt da gut 1/3 über SSD. Versand über Gofilex oder Sharc ist nur gegen Vorkasse möglich.
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  2. 10 points
  3. Servus miteinander, ich wollte mich als Erfinder der „Büchse“ auch mal zu Wort melden. Ich schaue hier ja auch ab und zu mal rein und bekomme daher die Diskussionen über den Preis mit. Vll. besteht also mal ein wenig Aufklärungsbedarf. Es tut mir Leid, aber wer anfängt ein handgemachtes, in Kleinstserie hier in Deutschland hergestelltes Nischenprodukt mit „Hightech Kameras“ oder Fernsehern zu vergleichen… come on! Die Herstellungskosten solcher Spezialteile sind halt einfach enorm hoch. Die Lomo Dosen wurden damals zu tausenden gegossen / gespritzt - dann kostet das Stück natürlich kaum mehr was. Diese Zeiten sind aber vorbei - solche Mengen werden sich niemals mehr verkaufen - auch wenn der Tank nur 149€ kosten würde. Folglich muss die Herstellung konventionell erfolgen (drehen, fräsen etc), und das kostet eben. Gerade bei so großen Teilen, die trotzdem präzise sein müssen. Was Kahl angeblich in seinem Lager liegen hat oder nicht, ist dabei vollkommen irrelevant. Ich habe das Gefühl es wird hier (von manchen) unterstellt, dass die Produktion eines solchen Tanks 43,50€ kostet und ich mir mit dem Rest eine goldene Nase verdiene. Tatsächlich bekommt man für diesen Betrag noch nicht mal den Tankdeckel gefräst. Selbstverständlich liegt bei dem Projekt auch eine Gewinnabsicht vor - ich lebe schließlich mittlerweile davon. Dass ich die Tanks dann nicht für 2,50€ pro Stunde zusammenbauen möchte, sollte verständlich sein 🙃 Ich möchte damit nur sagen, dass diese Preise nicht einfach aus der Luft gegriffen sind, sondern auf realen Kosten beruhen, die nun mal eben so sind, wie sie sind (gerade hier in DE). An alle, die das nachvollziehen können und die den Filmomat über die Jahre verfolgen und unterstützen: Vielen Dank! Es sind oft schon Kleinigkeiten wie ein paar nette Kommentare (sei es online oder bei echten Veranstaltungen), Emails usw. die mich bei solchen Projekten motiviert halten und weitermachen lassen ☺️
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  4. Sehr geehrter Admin, sehr geehrte Moderatoren, seid ihr nicht bedacht, ein konstruktives Forum zu moderieren? Es kann doch nicht sein, das ein gewisser User zu fast jedem Beitrag Unwahrheiten oder unüberlegte dumme Kommentare hinerlässt. Es nervt und macht viele Beiträge kaputt. Ja, man kann ihn ignorieren, was aber rein gar nichts nutzt, wenn seine Kommentare zitiert werden. Denn dann sieht man sie wieder. Dieser User wurde in der Vergangenheit ja schon des Öfteren unter anderen Namen des Forums verwiesen. Dies kam ja damals schon nicht von ungefähr. Wieso hat er nun hier Narrenfreiheit? Bin ich wirklich der Einzige den es nervt?
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  5. Hi, ich hab jetzt mal testweise die automatisierte Moderation konfiguriert: Nach 3 Spam (bzw. 5 Irrelevant) Meldungen sollte der Content ausgeblendet werden. erreichen tut man das Menu über die drei Punkte beim Beitrag. Für wenn das irrelevant gedacht ist, könnt ihr euch denken 😉
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  6. War ja nie weg nur die Hobbys haben sich geändert. Die Spulen aus dem 3D Drucker sind sehr gut geworden. Wieder etwas wovon man unabhängig ist von der Industrie.
    9 points
  7. Also deine Beiträge hier sind zu 95% Müll! Es scheint dir nur darum zu gehen die größtmögliche Anzahl von Posts zu hinterlassen.
    9 points
  8. Musst du eigentlich in jedem verdammten Beitrag deinen Schwachsinn hinterlassen? Ist echt zum kotzen ...
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  9. Wenn ich schon Aushilfe höre…diese Leute sind meist Studenten, Schüler oder in anderen Jobs auch Geringverdiener. Die helfen nicht aus, sondern schmeissen den Laden und müssen von dem Hungerlohn leben. Ohne diese Aushilfen sind 95% der Kinos gar nicht betriebsfähig.
    8 points
  10. Gibt es eigentlich irgendeinen Beitrag den du nicht zuspamst? Dein Arzt hat sich gemeldet, er sucht dich bereits
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  11. Um die Geschichte mit den Namen(sschildern Klarnamen/Forumsnicknamen) nochmal anzureissen, weil halt immer die Frage kam, "Und wer bist du und wie heißt du im Forum?". Hab mir da was machen lassen. Ich bekenne mich damit zum Fan des Filmvorführerforums (und des analogen Films allgemein). Darf gern nachgeahmt werden.
    8 points
  12. Ist "Cremers Claus" nur Kinonutzer oder auch in der Branche tätig? Er macht dieses Forum mit seinen Treads wirklich nicht besser. Grüße Jörg
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  13. Hallo an alle Freunde und Unterstützer des Portals www.super8.tv und des Magazins Super 8. Zum Beginn des Jahres haben wir nun eine besondere Überraschung für euch ausgegraben, die viele vermutlich noch nicht kennen: Den Bolex Werbefilm Lebende Bilder, Anfang der 1960er Jahre in Sainte-Croix gedreht. Für wenige Tage ist er frei zu sehen, danach verschwindet er hinter der PayWall von www.super8.tv, bleibt aber für alle Abonnenten des Magazins - wie alle anderen Beiträge der Website - frei zugänglich. Vielen Dank für eure Unterstützung! https://www.super8.tv/de/video/bolex-lebende-bilder/
    8 points
  14. Eine Bitte an Alle: Keine PAndemiediskussionen in diesem Forum. Es gibt genug andere Gründe, um sich sinnlos zu streiten. Die Regeln werden aufgestellt, und zu den angesagten Bedingungen kann man teilnehmen, oder aber auch nicht. Aber bitte lasst uns nicht in eine Diskussion verfallen, ob und wie und was nun richtig ist.
    8 points
  15. Du bekommst das Material eines farbneutral korrigierten Transfers von mir zugeschickt.
    7 points
  16. Interessant hier auch das Phänomen, incognito Smileys zu verteilen. Aus welchen Höfen kommt dies wohl?
    7 points
  17. Das Bringen habe ich des öfteren erfüllt und die eine oder andere 35mm- oder 70 mm-Fassung von LoA zur Aufführung gebracht und auch erläutert. Wer hatte sich sonst diese Mühe gemacht und die Versionen beschrieben? Es kam meines Wissens so gut wie nichts. Auch zu Zeiten, als noch der Thread "Ben Hur - ein partielles Desaster" von mir betrieben wurde. Es handelt sich in bestimmten Kreisen um Nutznießer von Revivals, die über Manches den Mantel des Schweigens legen würden und devot der angelieferten Ware huldigen. Dieses Phänomen zieht sich hinein bis in die Foren für Neuerscheinungen von Filmklassikern auf Heimkinomedien. Oder beim derzeitigen Wiederausgraben verranzter Multiplex-35mm-Kopien aus den 1990er Jahren, nicht nur in Beverly Hills. Welche seiner Aussagen zur Kopierung den transkribierten Zeitzeugen-Interviews damaliger Technicolor-Mitarbeiter diametral widersprechen, zeigt nur, wie wenig man auf das Wort derer geben sollte, die "nur" dabei waren. Solche Vergleiche wären allenfalls geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern - meine Lippen (und Tastatur) bleiben daher versiegelt. Hat sich der oben angesprochene TC-Mitarbeiter von 1963 (nur so verstehe ich die Zeilen), als ich nicht dabei war, über meine Darstellung entrüstet? Das wäre erfreulich. Viel wird es nicht sein. Etwa zu LoA? (Kann ich mir nicht vorstellen, wenn man weiß, wo das Originalnegativ entwickelt wurde.) - -> Dies ist ein Vorstoß Derjenigen aus Frankfurt, die die "originale Farbgebung" von LoA zum Maßstab nehmen und noch nicht dargelegt haben, ihn zu konkretisieren. Eine Bringschuld meinerseits gibt es nicht. Falls das dennoch an mich weitergereicht werden soll, dann erwarte ich einen vom Frankfurter DIF u. a. bestellten Honorarvortrag mit Szenenbeispielen. Ich komme gern. Das Ergebnis der Beschreibung und Simulation der hier als Referenz beschriebenen Erstaufführungskopien hinsichtlich der "Farbgebung", so brillant auch die damaligen Kopien waren, könnte für Diejenigen ernüchternd sein, welche Erwartungen an Premierenkopien stellen, die nicht immer eingelöst wurden. Auch bezüglich der Erstaufführungskopien von "Star", "2001", "Windjammer", "Doktor Schiwago" u.v.a. ist dies so, zumal damalige Farbgebung heute erstaunen würde. Eine Kette, die sich unendlich fortsetzen lässt. Hat dies jemand "transkribiert"? Nicht, dass ich wüsste. Und ich bin täglich im www auch bei ehemaligen Produktionsmitarbeitern zu Gast: sie wissen es inzwischen selber nicht mehr. Und merken nicht den Unterschied, sobald man ihnen verschiedene Versionen in Erinnerung ruft und vorstellt. Nicht einmal die Spitzenmitarbeiter der Neuauflagen des hier besprochenen Filmtitels LoA wissen etwas über die Farbgebung der Fassung von 1963. - Noch einmal @magentacine: meine Lippen (und Tastatur) bleiben daher versiegelt. Dazu hat jeder das Recht, und ich nehme dies hiermit ebenfalls in Anspruch.
    7 points
  18. Guten Abend allerseits, ich bin gerade über diesen Threat gestolpert, und dachte, als langjähriges Mitglied von LaborBerlin kläre ich mal auf: Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit ca. 50 Mitgliedern und betreiben gemeinsam eine Filmwerkstatt auf ca. 100 qm in Berlin Wedding. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 90 Euro pro Halbjahr (+ einmalige Eintrittsgebühr von 30 Euro) und deckt unsere laufenden Kosten. Für 90 Euro bekommt man also erstmal keinen materiellen Gegenwert, sondern man wird Mitglied in einem Kollektiv von Gleichgesinnten. Wir beherbergen in unseren Räumen einen großen Park von Filmmaschinen: 2 Steenbecks (16mm / Super-16mm), 1 Crass Tricktisch (16mm / Super-16mm / 35mm) mit Rückprojektion (Super-8 / 16mm / Super-16mm / 35mm), 1 Crass Optische Bank (Super-8 / 16mm / Super-16mm / 35mm), 4 verschiedene Kontaktprinter: Debrie (16mm / 35mm), 2x Arri (16mm), 1x Union (Super-16mm), Eine große Dunkelkammer für die Handentwicklung mit 15m und 30m Lomo-Spiralen und Chemikalien für alle gängigen Prozesse, 2 Entwicklungsmaschinen 16mm (Farbe & Schwarzweiss, Positiv & Negativ) (ehem. Helmut Rings) (momentan in Reparatur), 4K Filmscanner basierend auf Crass Equipment (Super-8 / 16mm / 35mm), diverse Projektoren (Elmo GS1200, Eiki SL-2, Eiki SSL, Eiki EX2000 Xenon, Bauer P8). Der Verein lebt in erster Linie vom ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitglieder und ist basisdemokratisch organisiert. Mitglieder arbeiten bei uns individuell an ihren eigenen Projekten. Kosten für verbrauchte Materialien müssen selbst bezahlt werden. Unsere Mitglieder bekommen Rabatt bei Kodak, Orwo, Andec und Screenshot. Wir sind weltweit vernetzt über Filmlabs.org . Darüber hinaus veranstalten wir Workshops, Screenings und Symposien. Gerade haben wir mit der Umsetzung eines EU-geförderten Projektes "Spectral" begonnen, das über dreieinhalb Jahre die analoge Projektion in Raum und Zeit (Expanded Cinema, Film-Installationen, Film Performances) und deren Produktionsbedingungen und Infrastruktur fördert. LaborBerlin ist also weit mehr als nur die Summe aller funktionierenden Maschinen. Am Ende ist es immer eine individuelle Entscheidung, ob es sich lohnt, Teil eines solchen Kollektivs zu sein... Am 20. August zeigen wir die neuesten Arbeiten unserer Mitglieder sowie ein ganzes Programm von unseren Kollegen vom AFW in Melbourne.
    7 points
  19. Moin. Ich bin gerade am Restaurieren meiner in Deidesheim gefundenen Meopta / Somet 8 — dieser winzigen, faszinierenden Kamera mit Zugband statt Schlüssel, die selber kaum größer als eine heutige Super 8 Kassette ist. Mehr dazu gibts irgendwann in einem Bericht auf Filmkorn. Was ich aber nicht vorenthalten wollte, ist die Genialität der Koaxialkassette, vor allem im Vergleich zu Kodaks Super 8 Version. Sie sieht der S8-Version zwar sehr ähnlich, ist allerdings 18 Jahre älter, ab 1947 war sie zu haben — Super 8 erst ab 1965. Und trotz aller Ähnlichkeiten hat sie eine Menge Vorteile: Sie ist ausgesprochen stabil, leicht zu Öffnen und "by design" wiederbeladbar Sie lässt Raum für eine kameraseitige Andruckplatte Sie beinhaltet die Rutschkupplung, die sehr einfach zu warten ist (Einfach das Dämpfungsfett zwischen Messingring und Messingdorn erneuern) Sie verzichtet auf die absurden 180° Wendungen! Vor allem letzteren Punkt finde ich wirklich interessant. Der große Unterschied ist, dass der Filmwickel mit der Schicht nach außen vorliegt — und schon ist keinerlei Umlenkung mehr nötig. Wie kann es sein, dass Kodak darauf nicht gekommen ist? Hier oben sieht man deutlich, wie einfach der Filmlauf ist: Genau wie bei einem Tonbandgerät geht es einfach von links nach rechts. Nur wird die rechte Spule eben deckungsgleicc über die linke (dann untere) geschoben. Keine 180°-Wendungen und sonstige Schikanen! So liegt die (hier geöffnete) Kassette in der Kamera. Der Messingkern wird direkt über eine Pese angetrieben, der nötige Schlupf entsteht erst in der Kassette: Zwischen dem Messingkern und dem ihn umgebenden Ring ist ein Dämpfungsfett eingebracht. Das funktioniert ganz wunderbar, und die Wickel lösen sich auch nicht auf, wenn man die Kassette schüttelt oder umherträgt. Mittlerweile bezweifle ich fast, dass Kodak in Tschechien Ideen geklaut hat — denn dann hätten sie die Super 8 Kassette wohl kaum in Richtung "Schicht nach Innen" entwickelt. Oder übersehe ich irgendeinen Vorteil an Kodaks Ansatz?
    7 points
  20. Moin, im 3F-Newsflash las ich gerade, dass die Filmbörse 2022 (wie immer in der Stadthalle) für den 23. April geplant ist — und "Die Planung erfolgt natürlich unter Beobachtung des pandemischen Geschehens". Trotzdem ein Wochenende, dass ich mir prophylaktisch schon mal freihalten werde!
    7 points
  21. Vermutlich hat dieser Fred inzwischen mehr Beiträge als der Projektor Kondensatoren. Mich stört das nicht, weil ich zum eigentlichen Thema sowieso nullkomagarnichts beitragen kann. Aber, seit es diesen Fred hier gibt, schaue ich tatsächlich wieder öfter ins Forum und amüsiere mich über diese sehr llebhafte Diskussion. Trainiert sie doch meine Schmunzel- und Lachmuskulatur aufs angenehmste. Aus rein egoistischen Gründen bitte ich deshalb darum, diesen Fred auf keinen Fall zu schließen. So, und welcher Kondensator ist als nächstes dran? sonnige Grüße, Thomas
    7 points
  22. Wie versprochen. Aus nostalgischen Gründen habe ich die Filmrissstelle nicht digital rausgeschnitten 😉
    7 points
  23. So, ich war über die Feiertage im Grünen, hier nun der vorläufig letzte Teil 5 meiner "Bastelstunde". Zu allererst muß ich sagen, daß es sich bei diesem letzten Herbst entstandenen Projekt ausdrücklich nur um einen spaßeshalber aufgebauten Prototypen mit vielen verbesserungswürdigen Macken handelt, der nicht mal ansatzweise an kommerzielle Produkte heranreicht! Versteht es also eher als Selbstbau-Anregung. Zudem habe ich die beiden Geräte fast ausschließlich aus Kram und Resten aus der Bastelkiste in 4 Tagen zusammengeschustert, ohne großartig Konstruktionszeichnungen oder dergleichen zu machen. Nur ein paar Gewindestangen und Flügelmuttern musste ich im Baumarkt kaufen, und die Antriebsspirale im Internet bestellen - die Kosten beliefen sich also für mich auf unter 20 Euro, dafür ist das Resultat soweit ganz akzeptabel, finde ich. Außerdem ist die Perforier-Maschine schön kompakt (nur etwa 38cm lang). Nun ja, ich war (wer nicht?) schon lange genervt, daß die Auswahl des verfügbaren Super-8 Materials so bescheiden und kostspielig ist, außerdem habe ich einiges an abgelaufenem oder teilbelichtetem 35mm-Material, das ich zur Photographie nicht mehr nutzen würde, welches ich aber durchaus für ein paar experimentelle Schmalfilmchen nehmen würde. Außerdem fände ich es spannend, mal einen extremen Film wie den Delta 3200 für Schmalfilm zu verwenden. Das Korn wäre natürlich enorm, aber malchmal hat das ja sogar seinen Reiz, und man könnte bei wirklich schlechten Lichtverhältnissen filmen! Also zum ersten Gerät: Etwas Vergleichbares ist schon an vielen Stellen des Internets beschrieben, einfach ein Umroller, der mittels Rasierklingen 35mm-Film in drei 8mm-Streifen splittet. Die Abstandshalter sind genau 7,8mm breit, die Rasierklingen 0,1mm, so haben die Streifen eine (relativ genaue) Breite von 7,9mm. Die obere Führungsplatte ist mit Stoff bespannt, damit die Emulsion nicht verkratzt wird. Die Perforationsreste müssen unbedingt mit aufgerollt werden, sonst verheddert sich alles. Die Friktion zwischen den Aufwickel-Rollen wird durch Stückchen von Fahrradschläuchen hergestellt. Dazu habe ich einen Notizzettel geklebt, wieviele Umdrehungen ich im Dunkeln kurbeln muß, um wieviele Meter (und Minuten) Film auf der Rolle zu haben: Die Rolle mit dem gesplitteten Film kommt dann in die Perforier-Maschine, und wenn die Deckel drauf sind, kann das Perforieren sogar bei gedämpfter Zimmerbeleuchtung stattfinden. Die Schlitze und Leisten habe ich mit Fahrradschläuchen lichtdicht gemacht, die Leisten sind - wer hat es erraten? - Silvester-Rakentenstäbe 😁 ... (Ganz traue ich der Konstruktion ehrlich gesagt nicht, ich decke immer noch ein schwarzes T-Shirt drüber...) Auf der Unterseite fallen aus dem großen Loch die Perforationsreste raus, an den beiden kleinen Löchern kann man die Federspannung , die die Perforiereinrichtung selbst zusammendrückt, justieren: Maßgeblich zu der Konstruktion inspiriert haben mich die interessanten 9,5mm-Perforiermaschinen, die hier im Forum erwähnt werden. Was bei meiner Maschine besser ist, ist, daß nicht nur der Schlitten, der sich hin- und herbewegt (mit gekürzten Schubladengleitern) gelagert ist, sondern auch das exzentrische Kugellager - montiert auf einem Schubladengleiter mittels Fahrradschlauch und Kabelbinder. Dadurch ist ein sicherer und stärkerer Hub in beide Richtungen gegeben, und der tatsächliche Loch-Abstand kann mit den Rändelschrauben rechts unten feinjustiert werden, die den rechten Anschlag des Schlittens einstellen. Besagtes Kugellager wird durch zwei gegeneinander gespannte Federn mittig gehalten. Den "Nullpunkt" (und somit Zeitpunkt und Stärke des Rechts- und Linksanschlags) kann man mit der Rändelmutter, an der die rechte Feder befestigt ist, justieren (zu sehen rechts unter dem Motor). Genau wie bei den anderen Maschinen, wird der Film festgeklemmt (bei mir Holzblock mit Fahrradschlauch), außer in dem Moment, in dem er sich ein Loch weiterbewegt (Schlitten bewegt sich nach links) - dieser Moment kann mit zwei Nocken auf der Hauptachse, die gegeneinander verdrehbar und feststellbar sind, feinjustiert werden. Die Nocken heben den Arm, an dem der Klemm-Block befestigt ist, für einen kurzen Moment an. Die Schleifkupplung für die Aufnahmespule, die den fertig perforierten Film aufnimmt, habe ich mittels einer "Antriebsspirale" bewerkstelligt - das sind diese langen Federn, die bei Modell-Dampfmaschinen für die Kraftübertragung genutzt werden. Hier ist ein Filmchen, das ich gemacht habe, bevor ich den Kasten drumherum gebaut habe, daraus ist der Mechanismus einigermaßen ersichtlich: Das Stanzwerkzeug ist wie folgt aufgebaut: Im Einzelnen: Im Holzblock sitzt ein mit Heißkleber ausgegossenes Kupferrohr, in dem der Perforier-Dorn sitzt (aus einer Fahrradspeiche gefeilt). Außerdem ein Holzstab (Silvesterrakete) mit Fahrradschlauch drauf, der den Film zusätzlich festklemmt, damit nicht der gesamte Zug beim Weiterbewegen auf der Kante des Perforationslochs sitzt. Die Wippe mit dem exzentrischen Kugellager drückt außerdem nicht direkt, sondern über eine zusätzliche starke Feder, die auf dem Kupferrohr sitzt, auf die Vorrichtung, um die Zeit, die der Film von dem Fahrradschlauch-Stückchen festgeklemmt wird, zu maximieren. Durch das Rohr geht ein Nagel, der in Führungsschlitzen sitzt und sicherstellt, daß der Dorn sich nicht drehen kann. Rechts und links von dem Haupt-Loch mit dem Kupferrohr sind zudem zwei schmalere Bohrungen, in denen Federn sitzen, die den Nagel mit dem Rohr nach oben drücken. (Die Bohrungen sind unter den beiden darauf geschraubten Stopper-Alustreifen verborgen, auf dem zweiten Bild kann man durch den Führungsschlitz die Feder sehen.) Unter dem Holzblock ist die obere Metall-Führungsplatte, dann kommt die Filmführung (aus Klarsichtfolie), darunter die untere Metallplatte (mit dem eigentlichen Stanzloch), und ganz unten noch eine Platte zur Stabilisierung (großes Loch): Das Hauptproblem beim Fertigen der Metallteile war und ist natürlich die mangelnde Genauigkeit: Ich habe bei diversen Laser-Buden angefragt, aber abgesehen von den astronomischen Preisen war keiner in der Lage, ein derart feines Loch herauszuarbeiten. (0,91mm x 1,14mm, mit einem Eckenradius von 0,13mm) Also behalf ich mir notgedrungen, indem ich mit einer sehr feinen Feile in die Kanten von Flachstahl-Stücken das jeweils halbe Loch feilte (also ca. 0,45mm x 1,14mm, so zumindest die Theorie 🙄 ), diese beiden Teile zusammenfügte und mit Klebeband den scharfen Grat überklebte. Beim vierten oder fünften Versuch war das Loch zumindest halbwegs genau genug, aber natürlich ist es immer noch völlig unzureichend im Vergleich zu "echten" Perforiervorrichtungen, und das Metall ist viel zu weich und wird sich vermutlich schnell abnutzen. Bislang hat es etwa 50m durchgehalten ohne sichtliche Abnutzung, also immerhin ca. 12000 Löcher. Der gesamte Block ist, wie bereits erwähnt, nicht mehr fest verschraubt, sondern gefedert zusammengehalten. Vorher hatte der Stichel eine starke Tendenz, zu verklemmen, jetzt kommt er zuverlässig wieder hoch. Die Hauptprobleme bei der Konstruktion sind immer noch: - Mangelnde Präzision der Stanzvorrichtung. Die Löcher sind trotz allen Versuchen zu groß und unförmig, um einen sauberen Bildstand zu erreichen. - Keine Fehler-Abschaltung: Man könnte noch vier Sensoren einbauen, die den rechts-, links-, oben und unten-Anschlag registrieren und den Mechanismus mit einer entsprechenden Fehlermeldung stoppen, falls eine der Positionen nicht erreicht wird. - Die Filmführung (der 8mm-Kanal aus Klarsichtfolie) ist starr ausgeführt, und nicht wie in vielen Kameras und Projektoren an der Perforationsseite fest, und an der anderen gefedert, den Film an die feste Kante drückend. Dadurch hat der Film, wenn er doch mal einen Zehntelmillimeter zu breit ist (und das ist schon vorgekommen) die Tendenz, im Kanal zu verklemmen, was zu enge Perforationsabstände (schlechter Bildstand) oder gar vollständigen Stillstand zur Folge haben kann. - Genauso wäre es besser, wenn der Film in der Dicke variabel sein könnte (Andruckplatte) - in der jetzigen Konstruktion könnte ich keine Filme mit Klebestellen da durchjagen, was die Verwendung zur Zeit auf Meterware reduziert. Wollte ich also einen Delta 3200 lochen, könnte ich nur 20-Sekunden-Stückchen machen, das ist wenig spaßig... - Die Hauptachse (bei mir M8-Gewindestange) könnte stabiler sein, sie wird sich über kurz oder lang wahrscheinlich verbiegen, da wirklich viel seitlicher Druck darauf lastet. Hier ist mal ein kleiner Filmausschnitt mit selbst perforierten Film aus der Maschine. Es ist ein umkehrentwickelter 1992 abgelaufener ORWO NP20. Bildstand ist wie gesagt furchtbar, und er hat sehr dolles Korn, aber es ist immerhin etwas zu erkennen: So, falls jemand noch Detailfragen hat, oder noch besser - Ideen, was man außerdem noch verbessern könnte, immer her damit! Würde mich natürlich auch interessieren, wenn jemand ein entsprechendes Gerät schonmal gebaut hat! Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn sich jemand angespornt fühlt, so etwas mal etwas präziser und weniger improvisiert umzusetzen. Wie wurden die Perforierwerkzeuge in professionellen Maschinen hergestellt? Hat irgendwer eine Idee, wie man das präziser hinkriegen könnte? Weiß jemand eine Quelle, wo man gar noch welche kaufen könnte?
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  24. Meine Güte, habt ihr alle nichts zu tun? Was ist das hier nur für eine Freakshow geworden, mit freudlos deutschtümelnden Sprachrechthabern, erbostem Krückstockgefuchtel wegen 1 oder 2 Euro doppelten Portos, und Aufregung und Anfeindung, weil Andec 10€ fürs Porto nimmt? Ja, Filmen ist teuer. Und es muss teuer sein, damit es zumindest noch eine Weile weiter möglich ist. Wer es billig möchte, badet seine Foma-Filme im HT-Rohr oder Eimer. Kostet ca. 11€ pro S8-Film inkl. Entwicklung, und einige Stunden Hobbyzeit. Das Ökosystem Analogfilm unterstützt man damit allerdings dann kaum noch. Echt mal: Bei derartig schlechter Laune empfehle ich den Griff zur Kamera, und sei es ohne Film — immer noch besser, als sich hier so sinnlos über nichts aufzuregen. Ich freu mich sehr auf das neue Heft, auch wenn es mir persönlich viel zu dünn ist. Und ich freu mich auch auf eine eventuelle neue S8-Kamera, auch wenn Sie mir persönlich viel zu teuer ist. Was nützt es denn da, zu meckern? Wäre es nicht an der Zeit, die sich hier zunehmend offenbarende Missgunst mal ein paar positiven Gedanken oder zumindest etwas mehr Humor und Gelassenheit weichen zu lassen?
    7 points
  25. Ja, und das ganz ohne deine unsinnigen Teflon-Tipps 😉
    7 points
  26. Ich stell das mal hier ein... "Super-8 heute im Spiegel der Provinz-Presse" 22-03-15_Zeitungsartikel.pdf Der Artikel ist aber schon ok...ich freu mich!
    7 points
  27. Nun ist es endlich wieder soweit: Die CINEMATOGRAPHICA am 23. April 2022 wird hiermit nun offiziell bekannt gegeben ! Alle Informationen rund um das langersehnte Event finden ihr im Dateianhang. In diesem Sinne uns allen ein gutes Gelingen und ein gesundes Wiedersehen in Deidesheim. Euer Michael Ritter Einladung zur Filmbörse 2022.docx Anmeldung Filmbörse 2022.docx
    7 points
  28. Viele Jahre lang hat atoll medien meine Dokumentation von 2006 über das Ende des Kodachrome zusammen mit einigen Super 8 Werbefilmen von Kameraherstellern als DVD vertrieben. Jetzt haben wir die Doku auf super8.tv für euch bereitgestellt. Einige Tage wird sie dort frei zu sehen sein, danach wird sie Premium Content für die Abonnenten des Super 8 Magazins. Viel Spass bei dieser traurigen Geschichte. https://www.super8.tv/de/tod-der-gelben-tuete/
    7 points
  29. Lieber Claus, ich habe da mal eine Frage an dich: Warum postest Du sowas hier in diesem Thread? Das hat alles nichts mit dem Thread-Thema zu tun. Mach doch bitte für deine Feststellungen und Fragen in Sachen Tonsysteme einen anderen Thread auf. Hier soll es nur um witzige Beiträge rund um das Thema Film und Kino gehen. Danke für dein Verständnis.
    6 points
  30. Vielleicht ist die kleine Werkschau ja für den einen oder anderen von Interesse. Es wird schön. Aber auch sonst ist das Museum sehr lohnenswert, da es die schönste Sammlung mit Gemälden von Otto Dix hat, die ich kenne. --- Am 2. November 2022 findet im Museum Gunzenhauser in Chemnitz ein Filmabend der besonderen Art statt: Gezeigt werden elf poetische Kurzfilme des Filmemachers Patrick Müller in analoger 16mm-Filmprojektion mit Lichtton und die Weltpremiere der neuen Saint-Exupéry-Adaption „L’hiver de l’éternité“ („Der Winter der Ewigkeit“) mit Livemusik durch Ensemble C (Violine, Cello, Gesang, Klavier). Uwe Rottluff (WellenVorm) spielt eine Einleitung. Filmwissenschaftler Stefan Jung leitet die beiden Lovecraft-Filme ein. Gemeinschaftsveranstaltung der Freunde der Kunstammlungen Chemnitz e.V. mit dem Musikverein Chemnitz e.V. Adresse: Museum Gunzenhauser, Stollberger Str. 2, 09119 Chemnitz Dauer: ca. 90 min. Eintritt: 5 € Der Filmemacher ist anwesend. Patrick Müller, geboren 1981 in Frankenberg, DDR, hat über 40 Kurzfilme gedreht, hauptsächlich in 8 und 16mm, die sich mit Poesie im Bewegtbild auseinandersetzen. Seine Filme wurden auf zahlreichen Filmfestivals weltweit gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.
    6 points
  31. Ich habe den Sinn eh noch nicht verstanden - entweder drehe ich in IMAX den ganzen Film, oder lasse es ganz sein. Einen "tollen" Effekt zwischen dem "rumgespringe der Formate erschließt sich mir nicht. Auch im IMAX nicht. Just my 2 cents
    6 points
  32. Hallo Thomas, tolle Bilder vom Bahnhofskino, ich selber habe neben mein Studium im Bali vorgeführt, es war in den siebzigern und im Vorführaum standen 2 FH66 mit Xenon über Umlenkspiegel , ich konnte nur immer 2 Akte in einer Maschine unterbringen, somit war Überblendung angesagt und beim Anlaufen des Projektors musste immer die Handkurbel dazugenommen werden... Wir hatten eine Aushilfsdame ( schwergewichtig ) wenn sie an der Kurbel stand und drehte, wackelte der ganze Projektor ein wenig... Wir haben aber "normale" Spielfilme gezeigt, es ging um 9.00 Uhr los und endete Mitternacht, war schon eine spannende Angelegenheit und für mich auch wieder mal etwas schönes nachdem meine Eltern unser Kino 1968 schließen mussten und ich ja dort mit 12 Jahren immer vorgeführt habe ( 2 Bauer Maschinen A5, 600m Trommeln, Kohlebogen, Handumroller ( Ben Hur : 16 Akte= 15 x überblendet ) Beste Grüße aus Bremen Wilfried
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  33. Das Problem an den schwachen Zahlen (fernab der üblichen Argumente) ist doch, dass das Marketing das Publikum nicht effektiv erreicht. Ich werde ständig gefragt was den momentan so in den Kinos läuft. Wenn man nicht selber aktiv danach sucht und den Markt kontinuierlich verfolgt, dann weiß man einfach nicht, dass gewisse Filme überhaupt existieren. Ich verliere ja selber manchmal den Überblick und Filme gehen völlig an mir vorbei. Den Punkt darf man nicht außeracht lassen und versuchen als Kino darauf zu reagieren.
    6 points
  34. Thread erstmal geschlossen … Edit: Thread wieder geöffnet und aufgeräumt ... bitte zukünftig beim Thema bleiben.
    6 points
  35. Das ist bei mir leider auch so. Allerdings schaue ich selten auf dem Handy. Ganz ehrlich gehört dieser Mensch hier rausgeworfen - da kommt ja wirklich nur Müll ...
    6 points
  36. Hui, schneller fertig als gedacht: Der 9minütige Kurzbericht zur gestrigen Börse: https://youtu.be/0hnFFrwaaJI (nun wisst Ihr, was ich heute gemacht habe ;)
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  37. Meine Meinung zum Urlaubsfilm: Bin seit 1958 dabei...erster Film mein Bruder damals 10 J spielt Kasperletheater...dann Urlaub NL mit Eltern, Spanien, Schweden noch Linksverkehr..Einfachcamping, Italien... 60ger...viel Gebaeude bzw Landschaft, wenig Familie... Dann reifte die Erkenntnis: Gebaeude und Landschaft bleiben idR bestehen...Menschen vergehen...wenige Aufnahmen vom früh verstorbenen Vater.. Daher nach Familiengründung 1972 auch im Urlaub Schwerpunkt Familie (Menschen)...Dokumentarfilme über div. Urlaubsthemen gibt es zuhauf aus professionellen Quellen.. Also: haltet Eure Lieben solange bildhaft fest solange die leben...seit 2000 Sony Digital8 bis heute...endlich Möglichkeit die nahestehenden Personen zB in Bild und synchronen Ton über Biografie/Familiengeschichte zu interviewen und dies den Nachkommen zu tradieren. Viel Spass beim Hobby... PS: Der Gruss "gut Licht" ist heute wegen des hochempfindlichen Filmmaterials wohl nicht mehr zeitgemäß. Ernst
    6 points
  38. 11 Seiten Thread über den Zweitausender, und über allem schwebt der Teerkondensator... ich geh' jetzt in meine Männergruppe und stricke 'nen Norwegerpullover, es tut mir furchtbar leid aber:
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  39. Haha, was soll ich sagen. Ich bin wohl mit 18 Jahren hier das jüngste Forenmitglied und mache Schmalfilm jetzt seit ca. 7 Jahren.
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  40. Das ist immer wieder interessant zu sehen, wie analoge Filmer nicht auch automatisch was mit analoger Standbildfotografie zu tun haben, sondern manche Leute eben auch entweder nur rein mit analoger Filmerei oder mit filmbasierter Fotografie unterwegs sind. Ich selbst mache seit 2016 aktuell nur noch Letzteres, sprich "stills" und stecke in diesem Metier daher heutzutage deutlich tiefer drinnen als in der Filmerei. Und möchte daher zu dem in den obigen Posts schon Gesagten noch ergänzen: Foto Görner in Dresden kann man wirklich nur empfehlen. Bei denen sieht es sogar so aus, dass, egal ob man Abzüge digital ausbelichten lässt oder rein analog über den Farbvergrößerer: Der Look des Films bleibt hier immer erhalten, auch bei digitaler Ausbelichtung weitestgehend, wenn man es wünscht. Sicher, manche Looks würden sich ja heutzutage sogar nur noch digital über entsprechende Targets (annähernd) erzeugen lassen, wie eben z.B. der des herrlich kräftig farbigen und auch von mir einst sehr geschätzten und verwendeten Agfa Ultra - denn den Film gibt es bekanntlich seit 2005 nicht mehr. Aber wenn man Foto Görner "Agfa Ultra"-Bilder haben will, ohne diesen Film in der Kamera gehabt zu haben, dann kann man das da so bestellen. Man kann dort mit echten Leuten reden. Am Tel. und auch vor Ort. Und will man es nicht, will man den Film, den man tatsächlich in der Kamera hatte, möglichst unverfälscht ohne digitale Korrekturen (aber trotzdem digital) ausbelichtet bekommen, dann bekommt man dies. Und will man rein analoge Fachvergrößerungen, so sind auch diese möglich, in hervorragendster Quali, wobei das natürlich seinen Preis hat. Was klar ist - Du bezahlst dann einen Fotolaboranten, der richtig was kann und sein Handwerk beherrscht, mit seinem Stundensatz und seinen Aufwand mit Eintesten, Ausfiltern, mehreren Probestreifen usw., das kann man dann bei zwei, drei größerformatigen Abzügen gern preislich mit einer Kassette Ektachrome 7294 in Super8 inkl. Entwicklung vergleichen. Was aber so sein muss - sehr gutes Handwerk kann natürlich nicht "Rossmann-Preise" haben. Das Gute aber ist: Foto Görner kann als Fachlabor wohl für die nächsten Jahre als ziemlich gesicherte Infrastruktur im analogen Fotobereich angesehen werden. Es STAND vor einigen Jahren - mag es auch so um 2017 rum oder so gewesen sein - mal kurz vor dem Aus, weil die Alteigentümer schon mehrere Jahre über der Rente waren und dann auch tatsächlich mal in Rente gehen wollten und sich lange Zeit kein Nachfolger gefunden hatte. Aber den gab es dann doch und so läuft der Laden seither inkl. des althergebrachten Knowhows und etlicher Leute, die dort schon vorher arbeiteten, weiter. Und jüngere Leute werden dort auch ausgebildet und die lernen ihr Handwerk ebenso perfekt wie die "Alten". Apropos noch zum Thema Alter in Bezug auf die Analogfotografie, weil hier Zweie schrieben, sie seinen schon 60 bzw. 63: Also da ist es aber bei weitem nicht so, dass ausschließlich die Älteren heutzutage auf Film fotografieren. Dass es insgesamt eine Nische ist und 99,x % Smartphone-Fotografie heute vorherrschen, da sind wir uns ja sowieso einig. Nur, trotzdem: Ich kenne mehrere ältere Fotografen, die zwischen 62 und 73 Jahren alt sind und die ihr Leben lang (der eine seit 1960, als er als Kind anfing) natürlich analog (wie sonst) fotografiert haben, und die heute - wenn sie denn mal noch fotografieren - dies rein mit digitalen Spiegelreflexkameras tun, sich hingegen sehr für Scantechnik interessieren und im Prinzip nur noch dabei sein, zehntausende und aberzehntausende MF-Negative und -Dias zu digitalisieren, um sie so aus ihrer Sicht für die Ewigkeit haltbar zu machen. Und nachher das Kontrastprogramm dazu: Als ich im Sommer 2020 mal in Berlin so bissel als Touri einen Tag im Stadtbezirk Mitte rumgetigert bin, da sind mir binnen zirka 2 Stunden geschlagene 12 (!) Analogfotografen deutlich jüngeren Baujahres als ich (bin 45) über den Weg gelaufen, die da mit stylischen 70er-Jahre-Kameras (die könnten glatt bei Click& Surr gekauft worden sein) 😉 rum spazierten und bestimmt ebenso stylische, künstlerisch angehauchte Fotos von der Stadt und ihren Mitreisenden machten. Und: Ich hatte da auch korrekt geschaut, es waren wirklich analoge Kameras, keine neuen digitalen Modelle im 70er Look, die es ja von manchen Herstellern gibt. Das Gleiche in Dresden im Februar 2020 (1 bis 2 Wochen, bevor Corona nach D kam!): Am Elbufer fotografierte eine modisch gekleidete Studentin um die 20 ihren noch viel modisch gekleideteren Freund - analog. Ich kam mit den Zweien ins Gespräch. Sie schwärmte mir ihre Liebe und Hingabe... nein, nicht für ihren Freund... sondern für die Analogfotografie vor. Was sie denn in der Kamera hätte, wollte ich wissen. Es sei der (hier in diesem ursprünglichen K-Lab-Thread ja jetzt auch thematisierte) Kodak Gold. Sie wisse, es gäbe eigentlich bessere Filme, Kodak Portra fiel da der Name von ihr, aber den könne sie sich als Stundentin leider nicht leisten. Da bin ich nochmals zu meinem Auto zurück, von dem ich gerade kam und das nur vielleicht 300 Meter weiter stand, holte je einen der eine Stunde zuvor gerade bei Foto Görner gekauften Portra 160 und 400 raus und schenkte ihr die. Damit sie den zarten Teind ihres so Karl-Lagerfeld-mäßig angehauchten Freundes auch mal mit Feinstkorn fotografieren kann und nicht mit dem relativ grobkörnigen Gold 200. 😉 Sie freute sich natürlich sehr. Was auf die Filme dann belichtet wurde, weiß ich nicht. Manche Dinge ändern sich natürlich schon irgendwie. Als ich 1997 bis 2002 Student war, waren immer die Mädels das Fotomotiv und ich als Kerl stand hinter der Kamera, heute läuft das offenbar auch mal umgedreht und der Mann ist das Model. Na gut, dazu hätte ich auch nie getaugt. Aber dass die Zwanzigjährige auf Film fotografiert und sich durchaus mit Filmsorten auskannte für ihr Alter, ist doch toll, oder? Es sind nicht nur die "Alten", die da "noch" auf Film fotografieren. Mein Eindruck ist (und dies bestätigt ja auch das, was Jürgen Lossau schon oft in Bezug auf die Filmerei schrieb), dass es gerade und insbesondere junge Leute sind, die sich dafür interessieren. Vielleicht schafft ja sogar auch die Zwanzigjährige aus Dresden eines Tages des Schwenk von der Filmfotografie zur Schmalfilmerei. 😉
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  41. Leute, wir reden hier übe rein Hobby. Ein Hobby kostet. Und die meisten geben wahrscheinlich in Hotel und Kneipe mehr aus als auf der Börse! So muss das doch auch!
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  42. Am besten gefällt mir in diesem Artikel der Satz: "holt den Projektor raus!" Vor allem vor dem Hintergrund, dass es beim Schmalfilm - egal ob 8 oder 16 - um ein analoges Medium geht, für dessen Präsentation es nun mal Projektoren gibt. Bei jeder Wandlung von analog zu digital und umgekehrt treten Verluste auf, nicht umsonst schwören z.B. Schallplattenliebhaber auf ihr Medium, Digitales ist ihnen ein Graus. Die kämen nicht auf die Idee, ihre analogen Schätzchen zu digitalisieren. Beim Film ist es eigentlich genauso, und daher verwundert es mich, dass die Digitalisierung hier so breiten Raum einnimmt: erst teuer analog zu filmen, um dann schlussendlich ein Video draus zu machen, dieser Umweg erschließt sich mir nur in Ausnahmefällen. Ich fotografiere und filme analog, wenn ich meine, dass es die beste Darstellungsweise ist, und verfahre bei Video (in der letzten Zeit deutlich häufiger) genauso. Negative werden entwickelt und auf Papier gebracht, Film wird geschnitten und projiziert. Fertig. Video hat für mich den ungeheuren Vorteil von Leichtigkeit (vom reinen Gewicht her und der kostenseitgen Unbeschwertheit, auch mal "draufhalten" zu können) und von Nachbearbeitungsmöglichkeiten, von denen ich beim Schmalfilm nur träumen konnte ( und kann). Und ich bin ganz ehrlich: für das meiste, was ich erzählen möchte, reicht Video mehr als aus, auch wenn ich - wie Ihr - die Beschäftigung mit diesen wunderbaren surrenden Kameras faszinierend finde. Also noch einmal: Holt den Projektor raus!
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  43. Ich nutze diesen Thread mal für eine Eilmeldung, für alle die nicht bei Facebook sind: Doppel-8-Film von Patrick Müller gewinnt bei Filmfestival in Rom ! Best Experimental Film >Into The Realm Of The Night< Directed By Patrick Müller Und das mit einer ca. 60 Jahre alten Kamera auf einem 90 Jahre alten Filmformat !!
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  44. Falls der Filmabend stattfindet habe ich mit freundlicher Unterstützung soeben 100 Schnelltests (die mit den Stäbchen für die Nase) aquirieren können. Derzeit gilt in RLP ja 2G+ für Veranstaltungen dieser Art, bei der "Boosterung" ist man sich ja noch uneins (so gelte ich in Bayern als genesener und 2x geimpter mit J&J und Biontech als geboostert, in RLP aber nicht). Mal sehen welche Vorgaben ich da dann umsetzen muss. 🙄
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  45. Nicht Maden, sondern Mädchen: Leider habe ich kein Foto davon, aber ich habe mal einen Noris Norisound 342 als defekt erworben, der auch wirklich nicht lief. Als ich die Rückwand abnahm, kam mir ein kompletter, komplex gefalteter, sehr sehr haariger Schwedenwestern entgegen! Der Film muss beim Projizieren falsch abgebogen sein und hat sich dann im Inneren des Projektors gestaut. Vermutlich war es dem Besitzer etwas unangenehm, das Gerät zur Reparatur zu bringen... Ob er sich damals gewundert hat, wo sein Film nach dem Genuss denn hinverschwunden war? Eventuelle Maden im Gerät hätten auf jeden Fall Ihre Freude gehabt.
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  46. Das Austesten von Clips jeder einzelnen Kassette dauert, der Aufwand kann kaum ermessen und bezahlt (!) werden. Und die Ergebnisqualität steht in den Sternen. Für das nächste Mal: frisches Material verwenden und dann sicher sein, dass im Standardprozess, egal ob SW oder Farbe, vernünftige Ergebnisse zustande kommen, vor allem, wenn es wertvolle Urlaubserinnerungen sind. Ansonsten: am völlig falschen Ende gespart.
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  47. Vor genau 20 Jahren war ich mit meinem besten Freund (der mittlerweile leider verstorben ist) die Weihnachtsferien über in Australien. Einen Teil des Urlaubs haben wir damit verbracht, mit einem Offroad-Camper das Outback zu "erkunden". Anlässlich dieses Jubiläums habe ich nun auch den dabei entstandenen "Zweitfilm" online gestellt (beim "Erstfilm handelt es sich um den bereits seit langem online befindlichen "Attack Of The Mutant Plastic Bags"). Damals natürlich noch auf Kodachrome.....
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