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Patrick Müller

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About Patrick Müller

  • Birthday 02/18/1981

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  1. Den Ausführungen von Filma kann ich nichts hinzufügen!
  2. Nein, derzeit nicht mehr. Das gab es nur für die Vorbesteller. Jetzt kann man alles nur noch mit Entwicklung und Scan kaufen.
  3. Was für eine beglückende Veranstaltung das war, man fühlte sich restlos nach Deidesheim versetzt und sogar noch besser. Im Innenhof des Riesa Efau, der regelmäßig die Schmalfilmtage organisiert, war eine große Leinwand aufgebaut, davor ein Arsenal an 16- und 8mm-Projektoren. Ca. 50 Personen waren als Gäste zugelassen und gekommen, darunter zahlreiche Regisseure aus Deutschland aber auch aus Frankreich, die ihre Filme vorstellten. Zum Beispiel Laura Träger und Christopher Gorski von Analogfilmwerke e.V. aus Hamburg, die in ihrem Film mit Taschenlampen eine David-Lynch-artige Tänzerin nachts ablichteten und mit analogen Kopiereffekten arbeiteten. Aber auch der Künstler Hache aus Strasbourg, der Shutter-Bewegungen in Blow-up-Manier in extreme Kornbilder vergrößerte und damit den experimentellsten Beitrag ablieferte. Klaus Schreier war mit dem Hauptdarsteller seines subversiven Kleingartenfilms angereist und konnte viel gute Laune verbreiten, bis es auch großen Applaus für sein Meisterwerk AM SICHELWERK gab. Von mir wurden als 16mm-Kopien der Jahrmarktskinofilm 101 PALMAS und die Baudelaire-Verfilmung L'HOMME ET LA MER gezeigt. Daneben liefen auch Filme von Regisseur:innen, die nicht anreisen konnten: erwähnt seien hier Jürgen Lossaus Workshopfilm, der uns schwarzweiße Palmen zeigte, Dagie Brundert versuchte erneut ihr Glück mittels KATZENLOTTO und verbuchte viel Applaus für den Evergreen KLEINER HAVELLÄNDISCHER HAUPTKANAL. Michael Sommermeyers FIFTY-FIFTY über zwei Freunde, die nach Serbien fahren um einen Ofen zu kaufen, war hier erstmals nach seiner digitalen Aufführung bei den Schmalfilmtagen 2020 nun auf Super8 mit Magnetton zu erleben und wirkte analog noch eindrucksvoller als bereits bei der digitalen Erstsichtung. Dazwischen wurden immer noch vergnügliche DEFA-Kurzfilme über FDGB-Urlaubsheime eingeschnitten, die der Macher von Pittiplatsch augenzwinkernd produziert hatte und von zahlreichen vergnüglichen Filmrissen begleitet wurden. Hier sprang auch immer der Moderator den Abends ein, unser filma aus dem Forum, der gekonnt die Fäden mit Witz und Esprit aufnahm und zu einem Analog-Film-Ton-Urlaubsprogramm mit vielen (zweisprachigen) Interviews der Gäste zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis machte. Denn für die meisten war es die erste Veranstaltung nach der langen Pause und es tat einfach gut zu erleben, wie der Zauber des Films die Herzen und Gemüter mit Glück erfüllte. Danke für diesen unvergesslichen Abend!
  4. Riesige Vorfreude, große Klasse!
  5. Danke, jacquestati, dass du es mit dem A71 versucht hast! Ich werde es bald auch mal versuchen. Hast du mit 100ASA belichtet für die 7 Minuten Erstentwicklungszeit?
  6. Ich verwende den auch noch als Meterware und er sieht so aus wie Aviphot aussieht: sehr pointillisisch! Wenn man Menschenmengen filmt, braucht man keine Angst wegen Datenschutz zu haben: man erkennt ohnehin kaum Gesichter. 🙂 In Super 8 sieht er so aus:
  7. Scheint so. Phil von Pro8mm hatte die die letzten Tage darüber auf FB berichtet, dass er einen neuen Prototypen zum Testen von Kodak erhalten hat. Wird schon.
  8. Gibt es denn schon Informationen, wie die Zeiten bei A71 sind?
  9. Ich habe jetzt auch mal etwas über meinen Film THE GARDEN von 2019 auf Filmkorn geschrieben und ihn freigeschaltet. Viel Spaß dabei. https://www.filmkorn.org/auf-dem-friedhof-des-herzens-verfilmung-von-h-p-lovecrafts-gedicht-the-garden-in-georgia/
  10. Wahnsinn, ganz herzlichen Dank!
  11. Ich habt mich inspiriert. 😬 DIE SCHMALFILMFAMILIE Im fernen Russland gibt’s nen Ort das kleine Städtchen Krasnogorsk. Dort lebte einst Familie Frey, bekannt für Schmalfilm-Filmerei. Der jüngste Sprössling, Chico, fuhr Kinderwagen mit ner Nizo. Die Mutter sparte peu à peu seit Jahren auf ne Beaulieu. Der Vater war da ziemlich sauer, er wollte schließlich eine Bauer. Fuji oder Yashica, fragt’ sich Oma Natascha da. Denn seit Opa Logmar tot war, war Geld für Filmerei da. Statt zu filmen mit der Pentaflex, trank er gerne Korn auf ex. Sein Sohn war bei der Miete säumig, er kaufte lieber noch ne Eumig. „Warum nur?“ fragte Tante Olga, „Kauf dir lieber ne Minolta“. Die Keystone aus Amerika, die war für Feiertage da. Auch auf der Hochzeit von der drallen Petra, filmte man auf 16 Millimeter. Ob in Kummer oder Freud: Familie Frey liebt Zelluloid. Und wenn die Kamera nicht erfriert, so filmt sie heut noch perforiert.
  12. Auch ich bin begeistert, ich denke, dass das auch bei mir der Grund ist. Auf deine A71-Zeiten bin ich gespannt. Ganz herzlichen Dank dafür!
  13. Es wäre wirklich mal interessant, was Foma sagt, wie die den Film entwickeln. So können ja nicht einfach eine neue Emulsion gießen und nicht wissen, wie diese perfekt entwickelt wird. Weiß denn jemand deren offizielles Rezept?
  14. Ich habs auch aufgegeben, auch bei mir ständig dieser Schleier. Das tue ich mir nicht mehr an. Die nächsten Jahre nehme ich nur noch DS8 E100, den ich (vergleichsweise problemlos) in E6 selbst entwickeln kann und der dank Pro8mm wieder verfügbar ist.
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