Jump to content

Patrick Müller

Mitglieder
  • Posts

    1,380
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    39

Everything posted by Patrick Müller

  1. Nein, das wird schon seit 2010 oder so nicht mehr aufgedruckt. Ich verwende noch immer welche, geht noch ganz problemlos.
  2. Die Pentaflex DS8, eigentlich hieß sie nur Pentaflex Super, war nie ein Prototyp, sondern ein Umbau in den Planertschen Werkstätten in Dresden, der vom Sohn des Erfinders viele Jahre lang bis in die 80er auf Kundenwunsch durchgeführt wurde. Mehr Informationen hier: https://zeissikonveb.de/start/kameras/pentaflex-8.html Für das Buch Prototypen dürfte sie also nicht in Betracht kommen.
  3. Zu diesem Prototypenbuch kann ich nur sagen: Schade, dass sie nie gebaut wurden! Aber so ist das eben. Auf der anderen Seite: schön, dass heute noch so viele Kameras der damaligen Zeit genutzt werden können. Ich habe derzeit eine Zeiss Ikon von 1934 restauriert und sie läuft wie damals. Und da soll mal jemand sagen, Zeitreisen existierten nicht!
  4. Ja, der Greifer ist unten und die Zähne oben. Also nur doppelt. Es gibt auch eine Variante der Kamera mit Zähnen oben und unten, aber die hier hat sie nur oben. Für einseitig haben wir ja außerdem unsere Siemens-Kameras.
  5. Vielen Dank! Eine wunderbare Kamera. https://www.instagram.com/reel/Ck9GicdoxVi/?igshid=YmMyMTA2M2Y=
  6. Bei meiner Zeiss Kinamo S10 gibt es in der Kassette beim Aufwickeldorn rechts eine kleine, Klammerartige Halterung mit Messingrolle, die den Wickel in der Höhe hält. Eigentlich praktisch, aber wie hebt man den Wickel dann heraus? Man wird den Film doch kaum wieder aus der Kassette rausgezogen haben. Habt ihr eine Idee?
  7. Danke für die tollen Fotos. Ja, es war super, mal so lange mit dir über Schmalfilm zu reden. In Deidesheim hat man irgendwie immer zu wenig Zeit.
  8. Ich war's nicht. 🙂 Obwohl ich Bauer-Kameras liebe, ich habe die 88f, finde ich diese 88D, euphemistisch gesagt, ziemlich ungestalt. Ich meine, die Bolex D8L ist auch nicht immer praktisch, aber restlos schön.
  9. Falls der Weg nach Chemnitz zu weit war und Interesse an meinem neuen Film besteht, ich komme demnächst übrigens nach Mainz und Göttingen. Am Sonntag stelle ich INTO THE REALM OF THE NIGHT persönlich in Mainz vor, wo er auf dem 21. FILMZ: FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS läuft und dann geht es weiter zum 43. EUROPÄISCHEN FILMFESTIVAL GÖTTINGEN, wo er ausgezeichnet wird. https://www.filmz-mainz.de/programm/programm-2022/schwere-l-o-s/ https://filmfest-goettingen.de/programm/kurzfilmblock-honorable-mention/ Aber ich warne vor: als Projektion im großen Kino läuft eine DCP.
  10. Es war ein wunderbarer Abend geworden: ein volles Haus neugieriger Zuschauer. Ein netter Herr brachte sogar seine alten Zeiss- und Contax-Kameras mit, um mit mir über Analoges zu reden, da kam schon etwas Deidesheim-Atmosphäre auf. Zu dem Interesse am Thema möchte sich immer auch Interesse an der alten Technik. Highlight des Abends war die Livevertonung des neuen Films, es gab viel Applaus. Ich bin überglücklich und dankbar.
  11. Vielen Dank! Ich bin schon sehr aufgeregt, dass alles klappt, aber mit zwei Projektoren (einer ist Ersatz, falls der andere ausfällt) und einer Klebepresse dürfte alles glatt laufen. Ich freue mich aber schon sehr darauf, denn die Projektion mit dem Hokushin ist für Viele immer ein großes Erlebnis, man kann den Vorgang des Projizierens übrigens wunderbar in einen solchen Abend einbinden. Denn ich springe dann immer wie Karl Dall am Projektor herum. 🙂 Das sind einzigartige Erlebnisse, die man so mit einer digitalen Projektion nicht hat so meine Erfahrung. Während digital eine "nüchterne Perfektion" bietet, wie ich das gerne nenne, ist das analoge Bild irgendwie magisch und von unwirklicher Schönheit.
  12. Vielleicht ist die kleine Werkschau ja für den einen oder anderen von Interesse. Es wird schön. Aber auch sonst ist das Museum sehr lohnenswert, da es die schönste Sammlung mit Gemälden von Otto Dix hat, die ich kenne. --- Am 2. November 2022 findet im Museum Gunzenhauser in Chemnitz ein Filmabend der besonderen Art statt: Gezeigt werden elf poetische Kurzfilme des Filmemachers Patrick Müller in analoger 16mm-Filmprojektion mit Lichtton und die Weltpremiere der neuen Saint-Exupéry-Adaption „L’hiver de l’éternité“ („Der Winter der Ewigkeit“) mit Livemusik durch Ensemble C (Violine, Cello, Gesang, Klavier). Uwe Rottluff (WellenVorm) spielt eine Einleitung. Filmwissenschaftler Stefan Jung leitet die beiden Lovecraft-Filme ein. Gemeinschaftsveranstaltung der Freunde der Kunstammlungen Chemnitz e.V. mit dem Musikverein Chemnitz e.V. Adresse: Museum Gunzenhauser, Stollberger Str. 2, 09119 Chemnitz Dauer: ca. 90 min. Eintritt: 5 € Der Filmemacher ist anwesend. Patrick Müller, geboren 1981 in Frankenberg, DDR, hat über 40 Kurzfilme gedreht, hauptsächlich in 8 und 16mm, die sich mit Poesie im Bewegtbild auseinandersetzen. Seine Filme wurden auf zahlreichen Filmfestivals weltweit gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.
  13. Das ist ja wie eine klickend-surrende Zeitmaschine ins Jahr 2014! Schöne Idee!
  14. Am Samstag lud Forenmitglied @k.schreier nach Regensburg ein, um neue und alte Filme im Rahmen des Offenen Ateliers zu zeigen. Für mich und andere Forenten war das eine schöne Gelegenheit, mal die Stadt kennenzulernen und einen schönen Abend zu verbringen. Auf Super 8 wurden die neuen Werke Schreiers gezeigt, VILLA FRAGOLA etwa, ein Zusammenschnitt aus Found Footage-Material mit mysteröser Tonspur und SAMBA TT, ein witziger Film um erotische Eskapaden eines Bundesbürgers mit Wirtschaftswunderbauch, der sich in Rio auslebt, bis es die Frau herausfindet. Zusätzlich wurde noch mein Film THE GARDEN auf 16mm gezeigt, der gut zu Schreiers' IM NEBEL passte und den Abend beschloss. Danke für die schöne Zeit!
  15. Der neue WittnerVision 50D ist vollständig ausverkauft! Das freut mich sehr, denn es ist ein Zeichen auf für künftige Fertigungen, dass hier Nachfrage besteht, die es lohnt, weiterzumachen. Morgen filme ich zum ersten Mal damit und berichte, wie es geworden ist.
  16. Nein, da laufen auch Komödien wie von Michael Sommermeyer und anderen, die nicht vordergründig Experimentalfilme sind. Während der Schmalfilm 2013 noch auf dem absteigenden Ast war, drehen heute unglaublich viele auf Film, die Konkurrenz ist riesig. Meinen Film "Spellbound" hatten sie letztes Jahr auch nicht genommen, weil es ein "Winterfilm" sei und das nicht zum Sommer passe. Es gibt eben so viele Gründe, wie sich ein Programm zusammensetzt, damit es abwechslungsreich ist.
  17. Herzlichen Glückwunsch, ich würde gerne kommen, bin da aber bereits mit meinem Schmalfilm in Nizza auf dem 22. Europäischen Kurzfilmfestival eingeladen. https://ufctc.com/album/into-the-realm-of-the-night/ Ich grüße aus der Ferne! 🙂
  18. Aus langjähriger Erfahrung mit Festivals kann ich Malte nur zustimmen: Ob ein Film genommen wird oder nicht, liegt nicht unbedingt an der Qualität des Films, sondern meistens am jeweiligen Festivalmotto und der wechselnden Jury. Konkret in diesem Jahr gab es mehr als 200 internationale Einreichungen, von denen eben nur 10–15 ausgewählt werden. In diesem Jahr hatte ich da Glück, bin aber sicher, dass mein nächster französischer Essayfilm nicht ausgewählt werden wird, und trotzdem wollte ich ihn unbedingt machen. Man muss da ganz entspannt sein. Es ist wunderbar, dass es die Möglichkeit der Präsentation analoger Arbeiten überhaupt gibt. Und es gibt ja auch noch andere dezidierte Analogfilmfestivals, spontan fallen mir jetzt das Engauge Experimental Film Festival in Seattle und Celluloid Now von The Chicago Film Society ein.
  19. Eine Anleitung habe ich. Scharfstellen und so weiter ist kein Problem, der Sucher und überhaupt das ganze Reflexsystem ist so ziemlich das ausgefeilteste, was ich erlebt habe. Sehr schön, hell und zuverlässig. Sogar der Belichtungsmesser geht wieder, nachdem ich den Schlitten gesäubert habe. Die Kamera ist eine helle, edle Freude.
  20. Dieses 2x bedeutet somit, dass ich mit Filter die Blende eine Stufe öffnen kann, richtig? Falls es immer noch zu hell sein sollte, kann ich ja noch einen zurechtgeschnittenen Leefilter einlegen, Hauptsache der Filter geht einzuschrauben, das macht Freude.
  21. Ich habe jetzt endlich den richtigen Filter: Ein alter Filter von Arnz aus Jena, der in alle Objektive perfekt einzuschrauben geht. 21,5mm ist die richtige Größe.
×
×
  • Create New...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Privacy Policy, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.