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Regular8

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  1. Lieber Klaus, rechne mal lieber mit Blende 11. Du misst extern nehme ich an, oder? Bedenke, der Telekonverter "zoomt" Faktor zwei in das Bild hinein. Vom Motiv bekommst du nur die halbe Breite und die halbe Höhe auf eine bestimmte Entfernung, das ist ein Viertel der Fläche. Die Blendenzahl hat etwas mit dem Blendenlochdurchmesser zu tun. Auch dafür gilt: Doppelter Lochdurchmesser = VIERFACHE Lochfläche. Den Verlängerungsfaktor des Konverters kannst du also tatsächlich genau so in deine Effektivblende mit reinrechnen. Auf Blende 5,6 und Konverterfaktor 2 wird tatsächlich 5,6 * 2 = 11 (Äquivalente Blende). Bei meinen Experimenten im KB Bereich mit Konvertern mit 5,5x und 2x und externer Messung habe ich zuerst - wie du - gedacht, dass eine Verdoppelung (2x Konverter) das effektive Blendenloch nur um eine Blendenstufe verkleinert. Die Bilder kamen von der Helligkeit einigermaßen hin. Aber bei dem 5,6x Konverter ging einfach gar nichts mehr. Bis ich verstanden habe, dass das tatsächlich einfach miteinander multipliziert werden muss. Blende am Objektiv * Telekonverterfaktor = Äquivalentblende Du wirst es merken, wenn du Konverter mit größeren Faktoren nimmst, oder mehrere (2fach) Konverter hintereinander schraubst.
  2. Es gab durchaus auch mal VideoCDs. Und auch das Medium CD Video. Letzteres war einfach eine Laserdisc (analoges Videobild, digitaler Ton) auf eine kleine 12 cm Scheibe gepresst, aber da haben nur so ein paar Minuten drauf gepasst. Ersteres ist aber interessanter. Die VideoCD. (Digitales MPG1-Bild, digitaler Ton). Und da gab es auch wirklich Spielfilme zu kaufen. StarTrek 8 lief bei uns im Saturn die ganze Zeit rund um die Uhr über einen der damals noch ultraneuen und sündhaft teuren CDi-Player (CD-Player mit gelber Videocinchbuchse für TV und rot/weiß für Ton, das i in CDi stand für "interactive") über eine der damals ultrahippen Bose Soundanlage mit fünf von diesen Miniwürfelchen und einem Subwoofer. Habe aber auch andere Filme auf VideoCD zum Kauf angeboten gesehen, z.B. Nackte Kanone 33 1/3, Mein Partner mit der kalten Schnauze, und andere. Kostenpunkt damals (ca. 1995/96) 60~70 DM pro Film. Da auf eine VideoCD nur ca. 70 Minuten Video drauf passen, waren all diese Filme also auch noch auf zwei Scheiben aufgeteilt. Kauffilme sind auf diesem Format so schnell verschwunden, dass es kaum verwunderlich ist, dass viele davon noch nichts gehört haben. Gegeben hat es das aber.
  3. Im Moment tragen bei uns in der Siedlung die Briefpostboten auch die Päckchen und Pakete aus - und haben den Arsch voller Arbeit. Ich habe den Eindruck, dass die nur noch zwei, dreimal die Woche überhaupt kommen, weils einfach zu viel ist.
  4. @Klaus: Da sehen wir doch Lotte Reiniger an der Trickkamera.
  5. Was mir gerade so beim Stöbern in super8data gekommen ist; da steht ja, der 9145 hätte eine Zweiflügelblende. Von einer Dreiflügelalternative steht da nichts. Gleichzeitig stehen Frequenzgänge fürs Tonlaufwerk für 24 und auch 18 da. Hat der wirklich einen 18er Gang eingebaut? Und läuft der bei 18 fps wirklich mit Zweiflügel, also 36 Hz Flimmern? Da der Film "im Nebel" ja definitiv ein Film mit 18 fps ist, müsste der dann tatsächlich mit 36 Hz Flimmern gelaufen sein. Kam mir gar nicht so flimmerig vor. Oder läuft die Blende mit zwei Flügeln im 18er Gang dann zwei mal rum pro Bild, so dass daraus 72 Hz werden? Ich hatte in Weiterstadt den Eindruck, dass "im Nebel" einen Tick zu schnell lief (an der Stimme dieses Sprechers *hüstel* hörbar). So gefühlt mit 20 fps. Weiß jetzt nicht in welcher Frequenz (18 oder 24) die anderen Beiträge entstanden sind.
  6. 250W contra 500W* auf 6 x 8 m Bildwand. *wenn die Infos aus super8data stimmen und auch in diesen Fällen zutreffen (kein Sonderumbau etc.)
  7. Meistens (jedenfalls in Weiterstadt '22 und Dresden '22) wurden bzw. werden die einzelnen Beiträge gekoppelt und auf eine größere Spule gewickelt. Vielleicht gerade damit es kein so ein Spulenmalheur gibt.
  8. Interessant, aber irgendwie ist mir noch nicht ganz klar, wie die Spirale im Innern gedreht werden soll. Sehe keinen Motoranschluss und auch keine heraus ragende Achse zum manuellen Drehen. Bin aber trotzdem gespannt, was daraus wird.
  9. Wenn das Filmkorn scharf ist, müsste doch alles andere automatisch auch scharf sein, oder nicht? Es ist die kleinste Einheit der Bildinformation. Kann natürlich sein, dass das bei 35 und 70 nicht so praktikabel ist, so fein wie das in diesen Formaten ist.
  10. Mir fällt es beim Scharfstellen zuhause vom Projektor aus tatsächlich auch schwer das Korn zu sehen, insbesondere bei feinkörnigem Material oder/und Verwendung von Brennweiten >25 mm bei S8 oder >50 mm bei R16. Da ist das Bild fast 5 mal so weit weg wie es breit ist. Deshalb liegt bei mir im Schrank neben dem Beamer ein kleines Opernglas. Wenn ich damit auf die Leinwand schaue (zuerst auf die Unterkante um das Opernglas selbst scharf zu stellen, dann ins Bild schwenken und dort dann den Projektor scharf stellen) dann gehts. Mag übertrieben klingen, aber es hilft. Das Opernglas sollte sich auf kurze Entfernungen scharfstellen lassen (meines geht bis 3 oder 4 Meter nah scharfstellbar - die tatsächliche Entfernung zur Leinwand ist in meinem WoZi ziemlich exakt 6m) und nicht allzu dunkel sein (da ist meines mit seinen 8x25 leider echt an der Untergrenze).
  11. Nur mal meine 2 Cents als weiterer Augenzeuge: Die limitierte Lichtleistung und die resultierende Helligkeit auf der Leinwand war für mich kein Problem. Meine Augen haben von allen Filmen genug Helligkeit abbekommen. Klar hätte man das Bild statt ca. 6 x 8 m auch kleiner machen können. 4,5 x 6 m z.B. oder gar 3 x 4 m. Hätte auch gereicht, wäre auch heller gewesen. Aber wie gesagt, ich fand es ausreichend hell. Gefühlt heller jedenfalls als wenn ich mit einem kleinen 12V/100W Bauer mit 3-Flügel auf 2 m Breite proijiziere. Das Digitalprojektionsbild war ganz klar heller - so knapp unterhalb von "Wo-ist-meine-Sonnenbrille". Das will ich nicht abstreiten - wäre auch unsinnig, bei einer Lampenleistung, die in Richtung zehnfache Wattzahl geht. Die Helligkeit des Super8 Analogbildes auf der Leinwand hätte ich jetzt nicht beanstandet. Bildstand und (Korn-)Schärfe war da schon eher ein Problem. Hat aber irgendwie auch niemanden sonst gestört. Analoge Projektion ist eben wie eine Schallplatte - knistert und knackst. Analog darf das.
  12. Auch das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ca. 110 µm an UK17 in DS8. Und auf der Rolle waren so um 13 m drauf (also 26 m in S8). War aber leider nicht mehr nutzbar, da offen (ohne Dose) und mittendrin halb auf der einen, halb auf einer anderen Rolle gelagert. Völlig sinnlos sowas einzulegen. Selbst entwickeln ist zu schade dafür.
  13. Danke, das ist auch meine Erfahrung. Ich messe so ziemlich alles, was mir an Filmmaterial in die Finger kommt, auch in der Dicke. 100 oder 200, 300 Lagen auf teilbare Spule gewickelt und dann den Wickel mit Messschieber, Ergebnis durch Anzahl der Lagen. In den 70ern gabs sogar mal Super8 Material in D mit deutlich unter 120 µm. Und bei den moderneren (2010 + x) hab ich schon bis knapp über 160 µm (unbespurt) alles dabei gehabt. Die Highlights: TriAcetat DS8 mit ca. 110 µm und am anderen Ende: bespurte S8-Kaufkopie mit insg 195 µm (inkl Tonspur) Polyester Single8: 95 µm + ca. 110 µm mit Ton Polyester 16 mm: 65 µm (Orwo N74plus)
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