cinerama

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Über cinerama

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  1. Fuehle mich von dir eigentlich nicht angesprochen, andere auch nicht.
  2. Nee, denn mit APOLLO 13 begann die 70mm-DMR Auswertung auch von 35mm Produktionen.
  3. WIDESCREEN WEEKEND BRADFORD - October 12 - 15, 2016; DUNKIRK, THE UNTOUCHABLES. Immer weniger 70mm, immer mehr digital: schleichender Übergang vom "warm up" zum Endsieg heutiger Ersatzmedien?
  4. 3D ist nicht nur Werbegelabere, sondern real eine Veränderung im Look. Die Premierenversion betreffend, sollte diese möglichst festgehalten werden. Verändert ein Autor in den Folgejahren sein Werk, kann nur noch bedingt von einem einzigen Original gesprochen werden. Nicht nur bedingt durch die technischen Umkopierungen, sondern auch durch inhaltliche Eingriffe (Kürzungen oder Erweiterungen. So wurde "T2" schon vor Jahren mit einer Laufzeit von 153 Minuten in einer 15 Minuten laengeren Version neu herausgebracht.) Aus ähnlicher Erfahrung spricht der Filmphilologe Enno Patalas aus München bereits von "mehreren Originalen". Cameron vermarktet wie Georges Lucas seine Werke neu und dem Zeitgeist angepasst. Er bekundet, am Originalwerk außer der Konversion zum 3D Format nichts verändert zu haben. Und lügt dem Anschein nach: https://skynetsarmy.wordpress.com/2017/05/05/james-cameron-wasnt-completely-forthcoming-about-altering-the-digital-effects-in-terminator-2-judgment-day-3d/ T2 3-D BATTLE ACROSS THE TIME klingt jedoch vielversprechender.
  5. War die digitale Variante nicht neulich bereits ein Karlsruher Event und warm-up? Dann wird sie ja auf 70mm zum "Caffee to go".
  6. Ab August wird an mehreren Orten "Lawrence of Arabia" wieder aufgefuehrt - sozusagen in digitalisierten 65/70 Millimetern (sog. Reanalogisierung). Zugrunde liegt das DCDM der gescannten und retuschierten Restaurierung von 2012. "Has never looked better" schreibt das BFI und ist in solchen Beurteilungen nicht sattelfest. Arbeiten beim BFI Lichtbestimmer und Zeitzeugen der Premieren-Version? Oder hat man dort Szene für Szene die bisher vorliegenden Versionen miteinander verglichen? Es sind nur Märchen des Marketings, an denen sich selbst Urheber David Lean 1988 wider besseren Wissens beteiligte, als schon damals eine finale und perfekte Version heraufbeschworen wurde. Eher machten sich einige Kollegen dieses Forums die Mühe und stellten zutreffend Vor- wie Nachteile der digitalisierten Version von 2012 gegenüber der Version von 1988 und 1962 fest. Die schlechtesten 70mm-Kopien wurden zweifelsfrei zwischen 2002 und 2010 gezogen (absaufende und verfärbte Schatten, Sound-Format in DTS). Die besten Kopien gab es nur zur Premiere vom noch frischen, aber bereits beeinträchtigten Kameranegativ, aber schon nach 7 Jahren, 1970, sahen sie deutlich gefadet aus. Der neueste Look in der 4k Projektion von 2012 wirkt gegen Todd-AO-Film der Premierenzeit etwas flach und artfremd, die zweite Negativrolle war auch schon vom Farbschwund betroffen und sieht seither aus wie eine Mond-, nicht wie eine Wuestenlandschaft - aber viele Szenen sind auch farblich superb, andere liegen lichtbestimmerisch daneben, und in ein paar von Anfang an unterbelichteten Einstellungen (z.B. die Streichholzszene) wurde 2012 der Kontrast sehr stimmig aufgebessert. Die Bildsauberkeit ist auf alle Fälle so gut wie nie. Einige dieser Eigenheiten (die kritisierenswerten) werden in der 70mm-Kopie von 2017 nicht anders sein können. https://whatson.bfi.org.uk/Online/default.asp?BOparam::WScontent::loadArticle::permalink=lawrenceofarabiain70mm&BOparam::WScontent::loadArticle::context_id= http://do512.com/events/2017/8/20/lawrence-of-arabia-70mm https://www.google.de/amp/www.indiewire.com/2017/07/lawrence-of-arabia-70mm-restoration-trailer-david-lean-peter-otoole-1201860153/amp/
  7. Also der "Achim" im Kinointerview ist Achim O. und schon zu des Achim Flebbes CinemaxX-Zeiten am Dammtor der dortige Chef-Vorführer gewesen. Bis auf den Minimal-Versprecher (von denen mir schon schlimmere in Interviews passiert sind), macht er in dem gesetzten Rahmen das Beste draus durch die Darstellung recht klarer und vorbildlicher Arbeitsschritte, die eine Ahnung von handwerklicher Detailarbeit und tieferen Verständnis für die "Herzkammer" eines jeden Kinos vermitteln. Das trenne ich bewusst von skeptischen Einschätzungen so mancher Kinopolitik, die stark einem oberflächlichen "Attrappenreiz" vertraut und einer tieferen Inhaltsstrategie misstraut. Und man hat sich in den letzten 40 Jahren über das ständige "Bäumchen-wechsel-dich Spiel" sehr wundern müssen. Da lasse ich mal den blitzartigen Frontenwechsel bei den Betriebs-Modellen und Kinoformen aus Rücksichtnahme unerwähnt. Aber kein Mensch versteht, warum die 70mm-Anlagen, über die z.B. der Achim Flebbe verfügte, Jahre und Jahrzehnte lang vernachlässigt und letztlich sogar demontiert wurden? O.k., einmal anders und wohlwollender beurteilt: da seit 2014 drei neue Filme in 70mm anliefen, versuchte man diesen Schaden/Irrtum wieder gut zu machen und aus noch verfügbaren auffindbaren Gerätschaften etwas aufzubauen. Und natürlich sind nicht wenige Zuschauer dankbar, sich in ihrer Wohnnähe einmal ein Bild von einem Sonderformat machen zu können, über das manche mit Superlativen sprechen. Also ist es positiv zu bewerten, dass überhaupt eine Filmrolle läuft. Nur liegt etwas "hinter den Kulissen" im Argen. Im Zuge des "Hypes" mit einem Sonderformat (im Zeitalter flächendeckender Digitalisierung) möchte man jetzt plötzlich 70mm Filmklassiker ausgraben, die man im letzten Vierteljahrhundert multiplexoeser Betriebspolitik begraben hatte. Theaterleiter des Savoy Hamburg und Astor Hannover bekunden presseseitig Interesse daran. Bislang aber scheint kein Archiv und kein Festival zu einer 70mm-Anlieferung sog. Klassiker bereit zu sein. Über die Gründe könnte man mutmaßen, aber ich denke, dass sowohl die Kopiensicherheit selbst durch Versicherungsgesellschaften nicht gewährleistet werden kann und man im Pannenfall Material zurückerhält, das in den meisten Fällen sowohl technisch wie auch finanziell nicht mehr zu ersetzen ist. Demgegenüber gibt es gut eingelaufene Festivals, die fast ganzjährig ihre Anlagen betreuen, und über viele Jahre hinweg Programm- und Filmkopien-Akquisen betreiben und mittlerweile ausnahmslos imstande sind, größere Filmschäden zu umschiffen. Aktiv um wirklichen Materialerhalt Interessierte, die in erster Linie schauen müssen, dass sie ihre eigenen Festivals und hauseigenen Lagerräume, d.h. oft außerhalb der Metropolen liegenden Roadshow-Staetten, am Leben halten, bevor Experimentalisten beliefert werden (zu denen auch eine nicht-multiplexoese Spielstätten gehören, konkret ein bestimmtes Kommunales Kino in einer Metropole Deutschlands), wo Filmkopien und Medien pausenlos abgefertigt werden und deren Werthaltigkeit schon nicht mehr differenziert wird. Das führte leider bereits nach einmaligen Einsaetzen zu schwerstwiegenden Filmschaeden. Dementgegen gibt es ein eingefahrenes Festival in Deutschland, eines in England, zwei in Tschechien und eine Handvoll anderer, zutiefst filmbesessener und im Kopien-Handling extrem vorsichtiger Einzelbetreiber, zuvorderst auch zwei in Österreich, die das Ganze doch ernst nehmen. Und vielleicht koennten die beiden Interviewer - hier interviewen sie etwas besser vorbereitet Uwe Boll: https://youtu.be/AF5cqoE-Vso - auch einmal solche Stätten außerhalb der Metropolen besuchen?
  8. Vom 10.8.-1.9.17 bringt die American Cinematheque ein 70mm-Festival. Jedes Festival ist wertvoll und unersetzlich für die Aufrechterhaltung des Interesses an diesem Filmverfahren, jede Kopie ist der Diskussion und des konstruktiven Streits würdig, und fast immer trifft man auf anregende Gesprächspartner. Der Vielfalt, den starken Unterschieden der Filme und möglichen Kontroversen könnte man auch mit einem kritischen und dennoch aufrüttelnden Marketingtext Rechnung tragen. Warum nun, fragt man sich, muss das Marketing in den auf Aufklärung zielenden Kinematheken so undifferenziert mit Superlativen und Wundern Werbung treiben? In jedem Heimkino Forum findet eine differenzierte Betrachtung statt als in den vermeintlichen Gralsstätten des Filmerbes. THE RETURN OF 70MM Seeing a movie in the 70mm format is a totally immersive, even exhilarating experience. From Super Technirama 70 to Ultra Panavision to Dimension 150 and more, the 70mm large-screen format has always promised - and delivered - a Barnum-esque world of spectacular sights and 6-track sounds. The Golden Age of 70mm filmmaking from 1955 to 1970 brought us nearly 60 Hollywood features, among them such masterpieces as VERTIGO and 2001: A SPACE ODYSSEY. In addition to films shot in large-format, many more were released in special engagements as 35mm-to-70mm blow-ups (which still offered sound and image quality superior to their 35mm counterparts). This was a particularly popular practice in the 1980s; our recent 82 Blowup series highlighted a small cache of prints recently discovered in England, including THE DARK CRYSTAL, E.T. THE EXTRA-TERRESTRIAL and THE THING. This month, we’re pleased to present two additional prints from that find: BACK TO THE FUTURE PART II and Steven Spielberg’s ALWAYS. In recent years, a new generation of directors has embraced 70mm filmmaking - Christopher Nolan, Quentin Tarantino and Paul Thomas Anderson have all stretched the boundaries of the medium with dazzling widescreen epics. Joining their ranks this summer is Patty Jenkins with WONDER WOMAN; the success of that blockbuster action-adventure reaffirms the sensory wonders possible with 70mm film. Series also include 70mm prints of LAST ACTION HERO, HOOK and STREETS OF FIRE. Series compiled by Grant Moninger. Program notes by John Hagelston. http://americancinemathequecalendar.com/content/the-return-of-70mm
  9. Weil viele existentiell damit zu tun haben, das selbst vorbereitete Programm öffentlich anzubieten oder sich an den öffentlichen Standorten der Kollegen zu treffen, die ebenfalls im Kulturbereich arbeiten (= Filmtheater). Da bleibt wenig Zeit sich zu Hause einzuigeln. By the way: es gibt tatsächlich eine Anpassung der Leinwandgröße an das Medienformat. Bei den D-150-Theatern und auch einigen Super Cinerama-Theatern wurde die Kaschierung für 35mm 1,85: 1 und erst recht 16mm 1.34: 1 deutlich vertikal und horizontal zusammen gefahren, bei 35mm Cinemascope natürlich in der Breite erweitert und erstmals für 70mm sowohl in der Höhe als auch in der Breite bis zum Rand ausgefahren. Mit Bezug auf die Relation der Auflösungsmöglichkeiten der jeweiligen Film-Negativgrößen von 16 mm bis 70 mm, wo man den Bildeindruck der Körnigkeit versuchte anzugleichen. Beim heutigen 70mm-Format im Zoo Palast wurde die Kaschierung aber absurderweise zusammen gefahren und erinnert uns an frühere Vorführungen des sehr kleinen, weil kaschierten Formats 1,85 auf 35mm-Film. Auch wegen des jetzt unruhigen Bildstandes des 70mm-Projektors, der früher "bombenfest" oder "wie ein Dia" stand, verliert man das Gefühl für Bildschärfe, Kadrage und Komposition. Aber angesichts der mangelnden Auflösung von DUNKIRK und der betonten Flachheit des Bildes nebst Fragmentierung der Szenenauflösung in verfärbten und verwackelten Großaufnahmen fallen diese Mängel schon gar nicht mehr auf.
  10. Mit Verweis auf gute DUNKIRK-Einspielergebnisse: http://www.4kfilme.de/imax-moechte-3d-filme-auslaufen-lassen/
  11. Druck-Rhetorik gebiert stets Übles... ___ Weil gerade die "Neuinterpretationen" bei Neufassungen vom gescannten Kameranegativ sich problematisch zeigen, stellt sich das für mich als Vorteil dar. Geradeheraus gefragt: Ziehst du die BA-Neukopien von FC bezüglich Lichtbestimmung wirklich der BR/UHD-Version vor? Wieso? Was Du kritisierst, ist längst geschehen. Die UHD-Blu ray Ist naemlich eine Abtastung von der Neukopie des Bundesarchivs (Kopierwerk Fotokem, 2009). Was ich albern finde, so sehr man hier auch gegenkorrigiert. Zur eben so abwegigen "Empfehlung", die roststichige WA-Fassung von 1972 zu scannen (denn sie ist bereits eine WA-Kopie, eine EA-Kopie existiert nicht mehr), dies als Antwort auf jene Frage: Vorführkopie kommt direkt vom Kameranegativ. Wenn nur der Farbschwund digital kompensiert wird, bleibt die originale Lichtbestimmung erhalten Das ist so eine Mode des Anbieters. Der Farbschwund einer rotstichigen Theaterkopie kann doch nur in Grenzen kompensiert werden. Oft mit beachtlichen Vorteilen, aber nur zu praktizieren, wenn von einem Film nur noch eben diese eine Theaterkopie exisiert: siehe einige 3-strip Cinerama-Titel. Was nun auf FYLING CLIPPER überhaupt nicht zutrifft! Hier wurde fast alles aufbewahrt inkl. des Originalnegativs (ich habe die Inventarliste komplett vorzuliegen). Also nehme man bitte das Originalnegativ und bekommt das beste Ergebnis. Auf diesen Satz kann man also gar nicht sinnvoll antworten: Geradeheraus gefragt: Ziehst du die BA-Neukopien von FC bezüglich Lichtbestimmung wirklich der BR/UHD-Version vor? Die UHD ist von der BA-Neukopie - was sollte man da vorziehen oder ablehnen. Diese Entscheidung der Blu ray-Anbieter bedingte aber m.W. eine zweite neue Lichtbestimmung (sozusagen doppeltgemoppelt), diesmal vom Anbieter inhouse durchgeführt, nachdem die englische Postproduktionsfirma den Anbietern zu hohe Preise bei neuer Lichtbestimmung des Originalnegativs nannte. Welche vom 65mm-Kameranegativ gescannte klassische Spielfilmproduktion, bei der eine komplett neue Lichtbestimmung durchgeführt wurde, ist Deiner Ansicht nach auf BluRay oder DCP gelungen? Ohne jeden Zweifel herausragend vom Originalnegativ gescannt - ultrascharf und feinkörnig, perfekt lichtbestimmt, und teils besser bearbeitet als zur Premierenzeit, sind folgende Titel: a. MY FAIR LADY (nahezu vollkommen, ein Rest an "Glanz" fehlt jedoch) b. HELLO DOLLY (die jüngste HD-Version) c. SAMSARA d. in Teilen LAWRENCE OF ARABIA (die Fehler hätte man nachkorrigieren können. Die zweite Negativrolle aber leidet unter Farbschwund. ist schwer korrigierbar). e. CLEOPATRA (mit Änderung der Beamer-Grundeinstellung sehr manierlich) f. THE HATEFUL 8 g. SPARTACUS (nicht 65mm, sondern 8-35 - vollendetes Ergebnis) h. VERTIGO (nicht 65mm, sondern 8-35 - vollendetes Ergebnis) Spätestens sei JAWS (unter Einsatz eines mit Oxberry kombinierten Scanners) klappt es bei einigen Firmen mit dem Scannen von Farbnegativen ohne die bisherigen Kreuzungen. Dem Titel FYLING CLIPPER wäre dies bei einer Neuauflage zu wünschen. Mehr noch eine 70mm-Neukopie, denn die 2009 verunglückte Grundabstimmung lässt sich mit einer einfachen Vorfilterung um zwei Trimmerwerte perfekt ausgleichen. Eine "neue Lichtbestimmung" scheint nicht nötig zu sein, nachdem ich mir die Kopie neulich anschaute. Aber auch dies wäre gar kein Problem.
  12. Das alles verhält sich real genau umgekehrt: in allen Punkten. Der falsche Weg.
  13. Es ging - wenn Sie neben lustiger Feder auch eine andere Formulierung anzuhören gewillt sind - darum, nur im ausweglosesten Falle auf "Kopien" für einen HD-Transfer zurückzugreifen. Auch eine perfekte Kopie ist beim Scannen leider problematisch, das wird branchenweit unbedingt vermieden. (Bestimmt kommt jetzt der nächste "joke" - der muss aber bitte gut sein.)
  14. @mibere: Es ist nicht so, dass ich YouTube heilig spreche, ist mir doch Negativentwicklung, Kopierung etc. verinnerlicht. Dass nun selbst auf YouTube gravierende Filmbearbeitungsfehler den Interessierten förmlich abspringen, ist eine Warnung. Das betreffende Kopierwerk und die Auftraggeber sollten ein Symposium einberufen oder stillschweigend einschneidende personelle Konsequenzen ziehen. "70mm" ist zu variantenreich, um mit einer einzigen Feststellung Gerechtigkeit walten zu lassen. Konnte man schon 1993 und 1996 FAR AND AWAY oder HAMLET aufnahmeaesthetisch anprangern, so gab es von beiden Titeln jeweils etwa ein Dutzend fantastisch farb- und lichtbestimmter 70mm Kopien in ueberragender Schaerfe. Und weit mehr Dupkopierungen, wobei selbst der "American Cinematographer" auf gravierende Pannen bei der Dupherstellung von FAR AND AWAY hinwies. Das hatte aber seinerzeit noch keine technischen, sondern personelle Gründe. Die im Forum versammelten Eindrücke gilt es zu sammeln und offensiv an die 2017 Verantwortlichen weiterzuleiten. Eine sehr gute Auflösung offerieren auch die 70mm-Kopien des Mercedes-Promofilms der 90er oder THE MASTER auf 5/70. Fernerhin die vielen Klassiker der 70mm-Festivals, manchmal mit starkem Farbschwund, aber sehr ohren- und augenoeffnend! Und aktuell die auf 50D gedrehten und direkt auf Imax-Film kopierten Szenen von DUNKIRK. Man sieht: wenn es einer will, dann geht es auch. GRINDEL baute ca. Ende der 80er Jahre (unnötig) auf THX um und opferte die Panoramabildwand. Grobschlaechtiger Fehler von Kinokoenig Heinz Riech, der sich von H.J. Flebbe nicht das Wasser abgraben lassen wollte, der ihm schon in Berlin die heutige Astor Lounge entrissen hatte. (Stefan kennt diese Zusammenhänge besser.) @ Martin: genau korrigiert, Dankeschön. Max. zwei Promille meinte ich eben so wie du und setzte irrtümlich das falsche Komma. (Mein Autokorrektursystem im Smartphone als Dauerproblem.) Aber wir beide meinen einen Bildstand, der seit Jahren in Todd-AO Staetten selten geworden ist (ausgenommen eine DP75, auf der deine Lokorama-Raritaeten reuessierten). "70mm Wackeln und Flimmern" wird mittlerweile von der Filmkritikern als vitales Hauptmerkmal und Errungenschaft herausgestellt - so weit sind wir heute gekommen.
  15. @mibere, du ordnest die Produktionszusammenhänge nicht richtig ein: die fotografische Qualität von "Dark Knight" und 'Interstellar" sowie auch so "Hateful Eight" auf den Blu-ray Discs ist deutlich natürlicher und dem Kodakverfahren entsprechender, vor allem farblich besser, entgegen den 70mm-Dupkopierungen und auch der in Berlin gesichteten Imax-70mm-Kopie. Normalerweise wäre das Umgekehrte anzunehmen und zu erwarten. Folge von Neuabtastungen der Negative und eines erneuten Gradings. Es ist nicht weiterführend, wenn du beständig wie schon im Thread "Digitalisierter Ben Hur - ein partielles Desaster" gegen die Erfahrungswerte von Produktionsmitarbeitern drauflosschreibst und dies regelmäßig in einer bekannten IT-Zeitschrift erscheint. Nimm bitte auch Abstand von Hypothesen, nach denen "das 70mm Format" der 2k und 4k Projektion unterlegen sei. Nicht nachvollziehbar auch der Vergleich des Savoy zum Grindel-Filmtheater, dessen übergroße Panoramabildwand du der Schilderung nach nicht mehr miterlebt haben kannst. Der gleiche Architekt hat hier am Grindelberg bereits eine fortgeschrittenere Kinoform realisiert. Auesserst geschmaecklerisch auch dein Vergleich des Grindel mit dem CinemaxX am Dammtor, dem du den Vorzug zu geben meinst. Man merkt ständig, dass du primär aus dem Heimkino-Sektor kommst und auf oberflächliche Reize anspringst. Die Folge ist, dass nun sämtliche Maßstäbe durcheinanderwirbeln und das Kernpotential schon gar nicht mehr zur Kenntnis genommen wird.