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cinerama

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  1. Nicht verstanden. Ist gemeint, dass die Rechtsextremen in Marzahn Kinder von Russia Today sind? Beim groben Durchscrollen der Seiten finden sich Berichte über die letzten Auschwitz-Häftlinge, sehr wohl Berichte über Covid-19 als reale Tatsache, Warnung auch davor, dass mit falscher Politik der AfD weitere Wähler zu getrieben werden. Und Hilfe für Obdachlose in der Corona Zeit: https://deutsch.rt.com/kurzclips/100355-berlin-obdachlose-in-corona-krise/ Vielleicht kommen die bösen Seiten noch, ich muss mal weiter scrollen... Das Magazin hat aber eine erkennbare antiwestliche Tendenz wie auch der Finanzier im Kreml. Das ist vollkommen normal und absolut verständlich. Der fruehere Putin hatte im Bundestag das Ende des Kalten Krieges beschworen, wollte Mitglied der NATO werden und reichte dem Westen die Hand. Also mit altem Kommunismus etc., hat das jetzt nicht unbedingt viel zu tun, mehr mit Realpolitik zur Kriegsvermeidung. Dann ist der Westen immer näher an die russische Grenze angerückt trotz früherer Sicherheitsgarantien seitens George Bush. US-amerikanische companies, die schon immer gut für Kriege waren, hatten sich während der Jelzin-Aera im neuen Russland Zugriffe auf die Bodenschätze und Energievorkommen verschafft. Herr Putin hat das erfolgreich im russischen Überlebensinteresse zurückgedrängt. Ich hege nicht den geringsten Zweifel daran, dass die USA Russland unter ihre Kontrolle zu bringen versuchen, notfalls mit Krieg. Ich glaube umgekehrt nicht, das ein unbehelligtes Russland zu einer Kriegsgefahr oder Bedrohung werden könnte. Die Folge der Einkreisungspolitik gegen Russland sind dessen jetzige Störmanöver auch im Westen. Dazu tendiere ich auch. Eine völlige Fehleinschätzung und Hilflosigkeit führte dazu, dass man noch immer nicht begriffen hat, wie weitgehend man mit einer rechtzeitigen Verteilung von Masken der Epidemie hätte entgegenwirken können. Vielleicht hätte man sogar in früheren Jahren von der asiatischen Kultur lernen können. Möglicherweise wäre der millionenschwere Rettungsschirm und der Shutdown nicht erforderlich gewesen, siehe Japan. Mit ihren billionenschweren Rettungsschirmen werden m.E. die Entscheider und Regierungssysteme zu ihren eigenen Totengräbern, können aber im Moment nicht anders handeln. Ueber die Kinobranche und die Kooperation mit Streaming kann man übrigens dasselbe behaupten.
  2. Beide Moderatoren sind weder Anwälte für Medienrecht noch studierte Politologen, schlüpfen aber oft genug in die eine oder andere undankbare Rolle. Selber haben sie hier leider keine Gedankenmodelle vorgestellt. Beiden gefällt einfach nicht, dass es eine andere Sichtweise geben könnte außer der öffentlich verlautbarten.
  3. Das scheint jetzt der Fall zu sein. Schließlich haben bereits einige Länder wie Russland teilweise Sträflinge entlassen, vielleicht rechnet man mit unerwarteten Nachschub? (Polemische Frage: gilt die Gefängnisstrafe auch für alle in der deutschen Atemschutzmasken-Affäre Verwickelten? Also ich finde eine Bestrafung sehr schön und würdig. Die Würdenträger haben sich bestimmt schon innerlich auf diese Auszeichnung eingestimmt.)
  4. Das ist nicht durchsetzbar mit Schusswaffen und waere gleichbedeutend mit dem Kriegsrecht. Das ist nicht zu erwarten, weltweit nicht. Für ihre riskanten Entscheidungen werden sich aber die Regierung später verantworten müssen. Z.B. was das Kaputtsparen des Gesundheitssystems angeht. Aber auch das Fehlen von Masken in einem der reichsten Industrieländer der Welt. Darauf wollte ich obenstehend aufmerksam machen mit Verweis auf drei Regierungspolitiker hierzulande, die vorgestern eine Maskenverordnung ablehnen. (Nach meinem Bauchgefühl eine völlige Fehleinschätzung der Situation. Aber durch das Versammlungsverbot ist eben auch das Demonstrationsrecht aufgehoben. Die Regierungen werden Kurskorrekturen vornehmen müssen und sich dazu auch bekennen müssen, sonst steht es sehr eng mit der Glaubwürdigkeit.)
  5. Die USA befinden sich in brisanterer Lage als Japan, Schweden, Südkorea oder Deutschland. Deren Präsident verkündete gestern: "Wir verlieren hier potenziell mehr als man in einem Land in Weltkriegen verliert." Bis zu 250.000 Toten wuerden erwartet, das wären 0,73 % der Bevölkerung. Trump vor 3 1/2 Wochen: Letztes Jahr seien 37.000 US-Bürger an einer gewöhnlichen Grippe gestorben, jährlich verstuerben 27.000-70.000 US-Amerikaner an Grippe. Die Anzahl der Grippeopfer war in USA stets enorm, besonders 2003 und 2009, mit SARS CoV-2 aber erwartet man jetzt einen monströsen Rekord, grob die drei- bis vierfach so hohe Sterberate gegenüber bisherigen Grippen. 2011 zeigt zwar nicht den Höchststand der Influenzatoten in der Statistik, aber eine Relation und eine Verteilungsrate der Ursachen für das Versterben in den USA (Statistik aus dem Guardian, https://www.theguardian.com/news/datablog/2012/nov/06/deaths-mortality-rates-cause-death-2011 )
  6. Eigentlich ist die Interpretation und der Erklärungsversuch dialektisch für mein Empfinden ein spannenderer Versuch, um einen sogenannten Diskurs entfachen: durch Zustimmung, Empörung oder Neugierde. So könnte gerade die Information ohne Wertung, beispielsweise die rasante Covid-Sterberate in Italien, zu einer verkürzten Reaktion in anderen Ländern führen. Es wird zwar mit der Kurzmeldung neutral und vielleicht sogar wahrheitsgemäß gezählt und informiert, aber wie sollte man dies einordnen? Zurück zur aktuellen Lage: Gerade eben wurde im medialen politischen Mainstream gesagt, es sei die Ruhe vor dem Sturm, deshalb auf keinen Fall den Shutdown infrage stellen oder beenden. Der Sturm, also die aufgrund des exponentiellen Verlaufs rasant wachsenden Sterbefälle, stuende kurz bevor. Die Beschleunigung wird also durch den radikalen shutdown gebremst. Und erstmals wird in den Mainstreammedien auch zurückgerudert. Plötzlich erscheint die Frage - zeitgleich in der ARD Tagesschau wie in ZDF heute -, ob die Patienten an oder mit dem Virus verstuerben? Hatte nicht Wodarg von Manipulation in der medialen Berichterstattung gesprochen? Und im eher CDU-nahen Sender ZDF wird bei Markus Lantz an der Notwendigkeit der Ausgangssperre und des zu drastischen shutdowns gezweifelt, wenn man dem Virologen Prof. Hendrik Streek folgt, der nach seinen Erfahrungen und Untersuchungen in den letzten Tagen die Drastik des shutdowns bezweifelt und das schwedische Modell empfiehlt. Er bestreitet zudem die Ansteckungsgefahr in Supermärkten, hält sie auch bei Berühren von Türklinken für gering (sofern nicht kurz zuvor in die Hand gehustet wurde) und tendiert ursächlich zu ausgelassenen Feiern, Partys und Tanzveranstaltungen als Haupt-Infektionsherd. Ohne dabei zu verharmlosen, denn die besondere Eigenschaft des neuen Virus sei seine besondere Gefährlichkeit bei älteren Menschen und die rasante Ansteckungsgefahr, betont Streek. So ist in der Lantz-Sendung auch nicht die Rede von noch strengeren Einschränkungen für eine automatisch noch erfolgreichere Bekämpfung (im totalen Krieg), sondern von einer schnellstmöglichen "Exit-Strategie" aus diesem shutdown. Lange vor dem Kulminationspunkt der Opferzahlen dieser Epidemie wagt man, diese Forderung zu erheben. Kritisiert wird auch, dass man von Anfang an verschiedene Virologen mit verschiedenen Fachgebieten für ein Gremium haette zusammen rufen sollen. Auch das Robert-Koch-Institut habe nicht die von Prof. Streek unmittelbar relevant erachteten Feldstudien betrieben, ja noch nicht einmal geplant. Wird hier bereits zaghaft versucht, den globalpolitischen ökonomischen und sozialen Brandbeschleuniger zu löschen? Möglich, dass es dazu kommt. Nur hat dieser bereits auf andere Brandlasten übergegriffen. Im geschichtlichen Maßstab nähert man sich immer mehr dem Bauchgefühl von Wodarg und dem (für jüngere, schnell sprechende Leute vielleicht rückständig oder aeltlich wirkendem) Beharren bei Moelling oder Bhakti an, könnte man glauben. "Covid-19 - eine andere Sichtweise" zeigt immer mehr, dass diese nur auf das Virus bezogenen Maßnahmen das ohnehin instabile globalpolitische Geflecht zerloechern. Und unfreiwillig in Kürze die eigentlichen gefährlichen Konflikte und Bedrohungen unter dem Deckel hervorbrechen lassen. Dies könnte dann, trotz begangener Torheiten bei Covid-19, etwas Positives bewirken, nämlich den Blick auf das Wesentlichere lenken - nicht nur auf SARS-Epidemien.
  7. Es lassen sich auch nicht zur Rehabilitierung oder Vergeltung die Filme auslöschen, um eine Schuld zu sühnen. Der Maler Caravaggio war ein Stricher und ein Mörder (ohne, dass ich hier das eine oder das andere zu bewerten befugt bin.) https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39447072.html Aber das erzeugte Kunstwerk entfacht noch einmal ein Eigenleben, die Sublimierung des eigenen Ichs. Also ist keine Person durchgängig nur Vergewaltiger oder Mörder, sondern immer auch eine komplett andere Persönlichkeit. Man kann sich darüber streiten, ob die frühe Kunstmalerei des Adolf Hitler ansehenswert ist. Ich habe noch nicht darüber nachgedacht. Eventuell sehr naiv und idyllisch (anstatt rachsüchtig) -und deswegen künstlerisch nicht ganz der große Wurf. Lieber ein Bild vom Caravaggio.
  8. Prof. Dr. Carsten Scheller, Virologe: nahe bei Wodarg Bhakti, Moelling u.a., jedoch weniger angriffslustig. Schellers Thesen: Der Shutdown sei unverhältnismäßig. Japan habe keinen shutdown. Auch kein überlastetes Gesundheitssystem (es gaebe dort den Brauch des massenhaften Maskentragens). Masken seien überaus brauchbar, um die Infektion nicht zu streuen. Interessant. Statt billionenschwerem "Rettungsschirm" und "Lock down" (Beschleuniger der Weltwirtschaftskrise und politischer Entmündigung) - besser vielleicht eine Maskenversorgung? Wie beschlossen gestern unsere Mainstream Politiker? "Laschet, Spahn und Seehofer gegen Masken-Pflicht". https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/coronapk-spahn-laschet-100.html Nun, die Bundeswehr hat die Masken gerade verloren, da passt es eben gut: keiner ist in der Pflicht.
  9. Die Einladung und Zulassung einer einzelnen Person unter den oben erwähnten Auflagen bei Einhaltung der Pandemievorschriften? Es treffen sich dann konkret zwei Personen. Gibt es da evtl. einen Hinweis? (Danke allemal im voraus! Man lernt gerne dazu.)
  10. Nach Darlegung der Thesen um Moelling, Wodarg, Bhakti und Hockerts auf den Vorseiten fehlt eine Gegenposition. Es hält die "Süddeutsche Zeitung" dagegen: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-internet-fake-news-1.4854880 Der Beitrag ist jedoch schon einige Tage alt und greift nicht recht. Aktuellere Widerlegungen der Quarantäne-Gegner, schon der Aufklärung wegen, waeren aber sehr willkommen. Daher dieser Versuch: "Den Verschwörungstheoretikern ist die Wahrheit egal, sie fluten das Netz mit Blödsinn", ist der Aufmacher eines sehenswerten NDR-Beitrages, ab 5:50 https://www.ardmediathek.de/ndr/player/Y3JpZDovL25kci5kZS9lZWIyMmI4YS04ZTY1LTQyMDEtODU2OC1mYTQ4NTczZTA4NmM/zapp-corona-berichte-corona-panik-corona-fakes Eingeschlossen im Bericht ist auch Wodarg, während Moelling, Bhakti und Hockertz unerwähnt bleiben.
  11. Danke für den SPIEGEL-Link. Herr Moszkowicz argumentiert aus dem Bauch heraus, denn nach Ende der Kontaktsperremaßnahmen wird vermutlich der run auf entbehrte Freizeitvergnügen beträchtlich sein. Dieser Hype stellt aber m. E. noch keinen verlässlichen Garanten für eine langfristige Renaissance des ganz großen Kinogeschäfts oder einer neuen Prosperität dar. Sich zu freuen, ist noch zu früh. Wie verrückt Moskowitzs Forderung nach einem "Staatsnotstand" ist, ist dem Interview mit ihm zu entlehnen: Was jetzt enorm helfen würde, wäre, den nationalen Notstand auszurufen. SPIEGEL: Warum? Moszkowicz: Das hätte massive Veränderungen im Haftungsverhältnis zur Folge. Dann müsste der Staat für die Kosten aufkommen. Was jetzt enorm helfen würde, wäre, den nationalen Notstand auszurufen. SPIEGEL: Warum? Moszkowicz: Das hätte massive Veränderungen im Haftungsverhältnis zur Folge. Dann müsste der Staat für die Kosten aufkommen. Ebenso könnte man Harvey Weinstein interviewen und erfährt, dass alles traumhaft wird, der Staat für ihn aufkommt. Wo arbeitet Moszkowicz denn mit wirtschaftlichen Kennzahlen? Langfristige Erhebungen etwa der Filmförderungsanstalt über Verschiebungen der Marktanteile mit einer Kopplung an Forschungsinstitute wären präziser als allein die Comeback-PR der Constantin, der ja durchaus ein gutes Geschäft zu gönnen ist. Zwar bekennt Moszkowicz sich zum 4-monatigen Auswertungsfenster (es waren schon mal 6 Monate, man sprach sogar von einer Ausweitung!), räumt aber auch die jetzige Priorität zur digitalen Verwertung über die Ersatzmedien ein. Und als sein Hauptvorhaben skizziert er die laufende und kommende Zusammenarbeit mit Netflix. Ist der Marktanteil der Constantin am Kerngeschäft des Kinos vergleichbar mit Disney oder Warner? (Von den tent poles wie "Das Parfüm" und "fack ju göhte" abgesehen?) Hier, mit den kontinuierlichen US-Grundversorgern, schwelen seit Jahren die Diskrepanzen zur Kinoseite hinsichtlich einer sinnvollen Anpassung der Mindestgarantie und flexiblererer Einsatzzeiten für zur Risikominimierung der gebeutelten mittelständischen Kinobetriebe. Ebenfalls virulenter als das Constantin-Interview erscheint mir die Debatte um das Solidarmodell um Grand Film. Was viel Zuspruch findet und eine Dürreperiode zu überwinden hilft, wirft aber auch die Frage auf, ob die nur temporär angebotenen Streamingdienste nicht auch zu einem Gewöhnungseffekt führen? Einmal am Markt lancierte, höchst bequeme Koppelgeschäfte mit den Streaming-Diensten könnten sich auch als Kuckucksei erweisen, das den Hauptauftrag der Filmtheater infrage stellt. Aber das werden die nächsten Monate und Jahre erweisen. Solange sind wir alle Hobby-Mediziner in der Quarantäne.
  12. Dachte ich auch. (Obwohl ich mich hier erst gar nicht einmischen wollte. CAV Laserdisc ist mit 16 Bit/44.1 kHz - oder 384 kBit/Sek. bei Dolby Digital-Spur - m. E. gegenüber der durch Frequenzgangsbeschränkung, Rauschabstand und Klirrfaktor unterlegenen Dolby SR-Lichttonspur von der 35mm-Dupkopie evtl. vorzuziehen.) Aber Lichttonspuren von Theaterkopien abzutasten - ebenso wie das Bild - macht man eigentlich nicht. Es funktioniert jetzt besser mit dem Black Magic Cintel, aber wozu dieses Experiment? (Selber besaß ich in den 90er Jahren eine fast neuwertige dt. Terminator 2-35mm-Kopie. Mag die Dynamik auch über dem Durchschnitt gelegen haben, aber bei Abspielen über eine THX-Kinonlage und leichtem Überziehen des Dolby-Levels von 7 auf 8 war sofort hörbar, wo die Grenzen liegen, kann ich mich erinnern. Obwohl dieser Titel noch nicht qualitätsmindernd von einer MOD auf SR ungespielt wurde. Keine Ahnung, ob dieser Titel bereits voll digital gemischt wurde. Bei "Aliens die Rückkehr" wurden Teile analog und Teile digital gemischt in den USA, und nach fehlerhafter Erstellung des Lichttonnegativs in D noch einmal alles bei DeLuxe wiederholt. Die Umkopierung allein des Super 35-Originalnegativs auf das 35mm-Scope-Format der Theaterkopien, also auch bei T2, war von Anfang bis Ende dieses Verfahrens immer ein Nadelöhr! Zwar noch überdurchschnittlich besser bei T2 hinsichtlich der Schaerfe, aber das Interpositiv war von Anfang an zu hell! Womit sich auch der Farbfehler (rot orangene Hauttöne, zu viel Rot in der Wüste) bis in die 70mm-Kopie fortsetzte. Schlechte Lichtbestimmung! Herr Cameron hatte ja in Jugendjahren bei den De Luxe-Laboratories in Toronto eine Filmkopierwerksausbildung durchlaufen und auch zahllose home cinema editions überwacht. Das schlimmse Chaos konnte auch er bei den SQZ und Hi-Vision-Versionen der Laserdisc nicht abwenden? https://forum.lddb.com/viewtopic.php?f=41&t=2338 Aus den Tondiskussionen habe ich mich uebrigens verabschiedet und den Ignore-Modus eingeschaltet. Auch der eine Satz auf der Vorseite, dass die letzte HD Version mit einee Petition zur widerrufen sei, macht mich fassungslos. Noch nie war eine Version derart nahe an einem gut belichteten Kameraoriginalnegativ wie die jüngste Blu-ray-Disc und UHD: ausgesprochen scharf und feinkörnig mit herausragender Farbqualität und absolut natürlichen Hauttönen. Warum eigentlich finden alle diesen Film tonlich spektakulär? Da gibt es doch nur Explosionen und den elektronischen Soundteppich aus dem Synthesizer? Bei der Premiere übrigens eingeschlafen. Tonisch wesentlich abwechslungsreicher und ergreifender sind dagegen die Star Wars-Filme - sorry für meine Enttäuschung. Ich klinke mich wieder aus, viel Spaß noch mit diesem oeden Film.
  13. Weitere Säulen der Corona-Bedrohungs-Hypothese in Dtld.broeseln. Schriftsteller Günther Kaiser gegen den eigentlich sympathischen Harald Lesch (ein Martin Körner der Physiker-Szene). Kaisers Timbre dagegen recht zynisch und arrogant, mehr Kabarettist als Wissenschaftler. Leider unterliegt Harald Lesch. Und ein weiteres Mal die Corona-Bedrohungs-Hypothese? In seiner neuesten Sendung liegt Harald Lech nach, allerdings auf der bereits eingeschlagenen Linie. Aus psychologischer Sicht wirkt er leicht verunsichert, wie ein Neuling auf einem fremden Gebiet, erstmalig mehr Moderator als Wissenschaftler. Zwei Professoren der Virologie aus München und aus Berlin werden interviewt, leider ohne neue Erkenntnisse. Lesch meidet dezidiert übergreifende Ursachen, Zusammenhänge oder mögliche Folgeszenarien anzureissen. Da aber mittlerweile auch Ökonomen in der Debatte involviert sind und Krisenherde in Korrelation zu Corona nachwiesen, scheint Lesch ebenso wie die im Bundestag vertretenen Parteien konzeptlos umherzuirren. Und das heißt nichts Gutes. Der schwedische Weg ist auch im eigenen Land umstritten. Er reagiert situativ. Das öffentliche Leben ist nur minimal eingeschränkt. Ändern sich die Fallzahlen, ändert sich auch die Maßnahmen. Wie schnell dagegen Deutschland "alle Waffen auf den Tisch legte" (Vizekanzler Scholz) und wie auch Frankreich den "totalen Krieg" ausrief (Staatspräsident Macron), zeigt ein hohes Maß an Angst, politischer Unreife und von Profilierungssucht/Rivalitätsdenken getragenem Aktionismus. In USA wurde der Notstand ausgerufen und die Nationalgarde aktiviert. Laut dieser Sendung könnte der Zustand 18 Monate dauern. Man wird jedoch rasch die Wirtschaft wieder ankurbeln, weshalb hier tatsächlich das Gesundheitssystem aus allen Fugen geraten könnte, ähnlich wie in den Feindstaaten Nordkorea, Venezuela oder Iran.
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