cinerama

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  1. ROMANCE O ZAMILOVANYCH duerfte in unseren Breitengraden kaum jemand gesehen haben, oder doch? Wer kennt diesen Film? In USA wären solche Raritäten undenkbar, dort läuft das Immerselbe. Krnovs Originalanzeige auf http://www.in70mm.com/news/2017/krnov/index.htmiciton- Mit Links zu den Vorjahren, wie auch dem frühen Erstbericht/Streitgespräch in diesem Thread vor etwa 10 Jahren: Hatte auch ich gezwungengermassen hundertmal vorgeführt, aber in 35mm war das Bild der deutschen Kopie nicht überwältigend, und wegen der damaligen Anweisung des Chefs auf Ausblenden des Titelabspanns eine traumatische Amputation. __ Ein Science-Fiction.Film, der zusammen mit STAR WARS Besucherrekorde erzielte, diesen aber dramaturgisch in den Schatten stellte, ist CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND. Entschieden ist jetzt: er läuft auf dem 70mm Weekend Centrum Panorama Varnsdorf 2017 in der englischen Originalfassung. Originalfassung ist zugleich die Schnittfassung der Premierenversion. Regisseur Steven Spielberg distanzierte sich juengst von seiner vier Jahre später herausgekommenden Special Edition und bevorzugt heute wieder die unverzuckerte und viel gruselige Originalfassung. Der kürzlich verstorbene Star-Kameramann Vilmos Zsigmond (auch bildführend in HEAVENS GATE) berichtete, welchen Lichtaufwand er für die noch heute unvergleichliche Immersion in der Encounters-Szene, Auge in Auge mit den Aliens, gegen den erbitterten Widerstand des produzierenden Studios durchsetzte. Die Wirkung war und ist sagenhaft: Licht aus einer anderen Welt. Die Visual Effects schuf Douglas Trumbull ("2001: A Space Odyssey", "Star Trek - The Motion Picture", "Silent Running", "Brainstorm", "Blade Runner", Showscan Movies). Einige Tableaus von Spielberg/Zsigmond, hier in der Abbildung der von hinten aufgenommene Menschenkeil vor dem Mutterschiff der Aliens, ist ein Zitat aus einem der bedeutendsten und (wegen der Entsendung fernsteuerbarer Roboter zur Entsendung von Botschaften an andere Zivilisationen) SF-Klassiker überhaupt: Robert Wises THE DAY THE EARTH STOOD STILL von 1951.
  2. Ja, Pausen wird es geben. Und ein erster Zusatzfilm auf Wunsch: AMADEUS Der Mythos des dunklen Lords reicht weit in die Geschichte zurück. in den japanischen Feudalismus, in das Rokoko ("Don Giovanni"), ins Mittelalter ("Hagen von Tronje"), in den Ekklektizismus der Postmoderne ("Darth Vader" von Lucas Film). Nichts aber scheint so genial und frech wie Mozart zu sein. AMADEUS von Milos Forman wird in der besterhaltenen europäischen Kopie zu erleben sein. Voll in den Farben, satt im Ton. USA 1984 Kinofassung: ca. 160 Minuten, filmed in 35mm Panaision (Scope) Director’s Cut: ca. 173 Minuten Drehbuch: Peter Shaffer Produktion: Saul Zaentz Kamera: Miroslav Ondříček Schnitt Michael Chandler,Nena Danevic Darsteller: F. Murray Abraham: Antonio Salieri Tom Hulce: Wolfgang Amadeus Mozart Elizabeth Berridge: Constanze Mozart Simon Callow: Emanuel Schikaneder Roy Dotrice: Leopold Mozart Christine Ebersole: Caterina Cavalieri Jeffrey Jones: Kaiser Joseph II. Charles Kay: Graf Orsini-Rosenberg Patrick Hines: Kapellmeister Giuseppe Bonno Roderick Cook: Graf Johann von Strack Nicholas Kepros: Erzbischof Colloredo Jonathan Moore: Baron Gottfried van Swieten Herman Meckler: Priester Cynthia Nixon: Dienstmagd Lorl Kenny Baker: Commendatore in der Parodie Kenneth McMillan: Michael Schlumberg (nur Director’s Cut) Vincent Schiavelli: Salieris Diener zu Beginn mit Kerzenleuchter
  3. Yes. Und ueber das digitale Sensorrauschen digitaler Kameras kein Wort beim Dambeck?
  4. Der Markt teilt sich weiter auf. Oder nur ein Gimmick. https://www.qiez.de/prenzlauer-berg/kultur-events/kultur/kinos/wir-waren-in-berlins-erstem-virtual-reality-pop-up-kino/175439478
  5. Wen die Reise nach Innsbruck reizt, auch, um den Panoramablick dicht unter den Wolken zu genießen, für den lohnt vielleicht der Besuch des Leokino. In dem viele Momente des Arthouse-Kinos, der Festival Szene, des Studenten-Kinos, des klassischen Repertoire-Kinos oder auch der Seniorenfilme ideal zusammenfallen. Man hat sich für kommenden Samstag, den 25.3.2017 zu 17 Uhr "West Side Story" kommen lassen. http://www.leokino.at/index.php?disp=film&fid=F14001 Einige Gebrauchsspuren weist die Kopie bereits auf, sie ist aber im Bild mit Abstand weltweit die schaerfste und hochauflösendste Fassung überhaupt. Direktkopie vom Kamera-Originalnegativ, also keine Duplikatfassung (zu englisch: "no internegative")! Die ungetrübten Farben in etwa gleich zum unteren Schaubild. Nach der Erneuerung von Projektionsobjektiven ist das Bild auch sehr hell, kontrastreich, scharf und (was ich interessant finde) unbeschnitten. Die Magnetton-Vorverstärkerkarten wurden von Clemens Scherer Kinotechnik aus Karlsruhe sonderangefertigt. Letzter Einsatz der Unikatkopie in diesem Jahr. Don't miss it...
  6. Die Spannung steigt. Tobe Hooper ("Texas Chainsaw Massacre 1 & 2", "Lifeforce - Die tödliche Bedrohung") inszenierte für Steven Spielberg eine Schlachttafel des Grauens, Jerry Goldsmith ("Der Wind und der Löwe", "Alien","Rambo II") schrieb die synkopisch dichte, sehr moderne Filmmusik. Spielberg nahm Hooper eng an die Kandarre und führte daher die Postproduction selber aus. Ein Werk, dass man als halbwüchsiger Teenager mit feuchten Händen in die Kinositze gekrallt goutierte wie in einer Geisterbahn. Trotz der Nationalhymne am Anfang überrollt wieder einmal die Bedrohung von aussen die kleinbürgerliche Familien-Idylle. Ronald Reagan glaubte zu der Zeit an Aliens und verhandelte auf einmal mit Gorbatschow über Abrüstung, andere an die aussersinnliche Wahnehmung (Kubrick in "Shining") oder die US-Kinozuschauer schlicht an den Poltergeist. Die Special and Visual Effects stammen aus der technologischen "Hexenküche" von Industrial Light an Magic. http://www.ilm.com/vfx/poltergeist-2/ Dynamische Dolby-Magnetton-Mischung: 3D für die Ohren, bis sie wegfliegen. Englische Originalfassung. (In Frankfurt am Main soll sogar eine deutsche 70mm-Fassung gelaufen sein: Bogen bestätigte mir die Lieferung eines neuen 70mm-Magnetkopfes extra für diesen Film!) _____________________________________________________ Mehr Informationen auf: https://www.facebook.com/70mmvarnsdorf/ http://in70mm.com/news/2017/varnsdorf/index.htm
  7. Hoffentlich in zwei Wochen. Momentan zergrübeln sich alle den Kopf, wie man die Titel oder Kopien inderart "kombiniert", dass auch für kommende Jahre eine gute Mischung entsteht und inhaltliche Fäden wieder aufgenommen werden. Zu gerne würde ich noch drei Filme hinzugegeben, das wird aber zu teuer. Mal schauen. wie sich das mit den geforderten "Pausen" zwischen den Filmen überhaupt verträgt, obwohl wiederum ich nichts gegen "nonstop" hätte. Aber es gab Beschwerden...
  8. Keine Ahnung, ob der Investor Knopf sich auf nachweisliche Tatsachen gefährlicher Statik des jetzigen Gebäudes beruft oder hier ein Vorwand konstruiert wird. Der Mann wirkt ja eigentlich sympathisch, so wie auch Flebbe: nur das Beste für die Stadt. Für den Denkmalschutz war oft nicht die Funktion, am wenigsten die Inneren und die Techniken, von Relevanz, sondern bestenfalls Fassaden, zumeist nur Grundrisse. Woher die Denke rührt, bleibt schleierhaft. Das 50 Meter um die Ecke beginnende Schimmelpfenghaus wurde abgerissen. LDA-Leiter Prof. Haspel apperlierte vor 5 Jahren in Symposien am Zoobogen (Budapester Strasse), dies zu unterlassen: die gesamte Balance vom Schimmelpfenghaus über das Kino (Zoo Palast) hin zum Zoobogen gerate "ins Wanken". Welch eine Aufregung um Nichts. Das Schimmelpfenghaus hatte für mich als Berliner noch nie eine Funktion: der Abriss förderte die Freisicht von der Kantstrasse zur Gedächtniskirche, und das Hotel Waldorf Astoria ist ein architektonischer Fortschritt, ein staunenswerter Hingucker. Anders bei den Geschäftsfassaden, wo die GLORIA-Fasasade ein repräsentatives Prunkstück verkörperte (m.E. weniger die Säle seit 1953, nach dem Krieg mit "Im weissen Rössl" eröffnet - nicht "Königin Luise"). Der geschwungene Treppenaufgang verheisst ebenfalls Überraschungen eines Kulturereignisses bei Betreten des 1. Stocks. Vielleicht bauen sie das jetzt nach? Es ist aber auch die Presse, namentlich die Filmkritiker-Branche, die sich gleichgültig verhält. Ein Beispiel aus diesem Monat: FIlmreihe im Zeughaus-Kino zu Westberlin, in der der Filmhistorilker Jean Paul Goergen das seit 1965 so volldenkmalgeschützte Europacenter anpreist. Kein Wort zum abgerissenen, ebenfalls dem Unterschutz unterstellten Royal Palast und dem City im Europacenter, die scheinbar die Nomenklatura der Filmintelligenz nie bemerkte. https://www.dhm.de/en/kalender/terminansicht.html?tx_cal_controller[view]=event&tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller[uid]=3179&tx_cal_controller[lastview]=view-day|page_id-882&tx_cal_controller[year]=2017&tx_cal_controller[month]=02&tx_cal_controller[day]=07&cHash=d9e84032de8a3fe6273699e31afbd21d Das zwar hässliche Kudamm-Eck hatte immerhin vollstes Leben vor seinem Abriss: Panoptikum, Pornokinos, Kinos Oscar und Camera, Kino Smoky im UG, endlose Rolltreppen. Abends gut besucht. Heute ein steriler Modetempfel mit zugegeben imposanter Fassade und hohlem Inhalt. Warscheinlich auch schon "denkmalgeschützt". Übrigens: die von Max Reinhardt (und nach dem Krieg kurz von Karl Heinz Pepper) betriebenen Theaterbühnen Komödie und Theater am Kurfürstendamm, erbaut von Oskar Kaufmann, werden abgerissen. Die heutige und künftig Betreiberfamilie Wölfer so wie der Investor des Kudammkarree feiern einen Neubau. Rolf Hochhuth hielt im Abgeordnetenhaus (?) eine Rede dagegen http://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/2017/02/kudammbuehnen-theater-berlin-kompromiss-kritik-lederer-hochhuth.html , ihm wurde das Wort entzogen. Flugs nannte er Denkmalkonservator Haspel "eine Flasche". Da sind wenige Rufer in der Wüste, die nirgendwo Gehör finden. Der Kinofriedhof in der CIty-West war nicht Ursache rückständiger Betreiber, sondern klar Folge des Verdrängungswettbewerbs der inflationär bewilligten, von jedem Bezirksregierung stolz präsentierten Multiplexansiedlungen. Jeder ahnte es, aber keiner wollte sich investitionsfeindlich schimpfen lassen, d.h. "Infrastrukturverbesserungen" im eigenen Bezirk zu torpedieren. Das Zauberwort von CDU bis Linke heisst schliesslich, "Investoren anlocken" und mit den Trophäen die Wahlen gewinnen. Was schert Politiker, was ihre Nachfolger in 20 Jahren auszubaden haben? Das ist jeder Energiekonzern - Sarkasmus muss sein -, z.B. japanische Kernkraftwerksbetreiber, nachhaltiger orientiert Um 1925 - der erste Kinobau:
  9. Mai 2017: 70mm-Erfahrungen am laufenden Band, Mitmachen erwünscht. Gespräche ohne Tabus, Fun & Food vom Feinsten. Welcome!
  10. Tschuldigung,, zu spät entdeckt. Danke!
  11. Auf die Frage von Daniela Kloock, ob es stimme, dass seine CinemaxX-Kinos subventioniert worden seien, antwortet CinemaxX-Gruender Hans-Joachim Flebbe : "Ich durchschaue das nicht." http://mobil.berliner-zeitung.de/der-unternehmer-hans-joachim-flebbe-will-bessere-deutsche-filme---und-dass-man-das-publikum-umwirbt-die-berlinale-soll-an-den-zoo-zurueckkehren-14985836
  12. Stefan ist in diesem Subventionskrimi auesserst korrekt. Es gab massive Zuschüsse zum Bau der in der Kelleretage des CinemaxX Potsdamer Platz mit je ca. 52 Plaetzen eingebauten "Studiokinos" 11-19 (9 Blackbox-Saele), auf Bitten der Berliner Festspiele/KKB GmbH (Berlinale: Europaen Film Market u.a), die auch übers Jahr im reinen Mainstreambetrieb abgesichert werden. Das rief den Protest des ehemaligen City-West-Programmkinogruenders Franz Stadler (Filmkunst 66) auf den Plan. Es handelt sich indertat um ganz, ganz tiefes Gewaesser... ___ Alles über das SAVOY hier: ____ Der Terminus Islamismus ist m.E. auslegungsfaehig und kein Synonym zum Terrorismus oder zur Vermeldung realer Bedrohungen. Dass mit dem Schutzbedarf fuer Nordeuropaeer allerdings sehe ich ganz anders: vor dieser Gruppe (Altkolonialismus der Hanseaten) müssten die heutigen verarmten und uebervorteilten Länder außerhalb Europas beschützt werden. https://books.google.de/books?id=XX64CwAAQBAJ&pg=PA948&lpg=PA948&dq=hanseaten+imperialistisch&source=bl&ots=Ufr5ZaT0Js&sig=4lalqqFDZxfdk1HGpnaKTF2Gu0w&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiEsfWBhtvSAhVKDsAKHcXKB98Q6AEIIzAD#v=onepage&q=hanseaten imperialistisch&f=false - Ende der Politposse -
  13. Wichtig und überraschend informativ: http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20170309_1930/gloria-palast-vor-dem-abriss.html
  14. Aber das Ganze ist wirklich kein Altruismus und Liebhaberei eines altersmilde gewordenen Kinonostalgikers, sondern kühl abgewogene betriebswirtschaftliche Kalkulation: a. mit fremdsprachigen Filmen, b. mit 2015 älterem Hauptpublikum, c. mit der Nostalgie, d. mit dem Rauswurf des gelobten Betreibers aus seiner eigenen Aktiengesellschaft, der CinemaxX AG um etwa 2006. Du selbst erwähnst den Rückzug des Betreibers aus dem gegenüberliegenden 50er Jahre-CinemaScope-Kino "Cinema" - zu Zeiten, als der Erstaufführungs-Markt von den UFA-Theater-Gruppe von Volker Riech und von H.J. Flebbes eigener CinemaxX-AG abgeschöpft war. Somit schien der Mainstream-Markt durch das UFA-Multiplex in Hamburg und zum anderen durch das UFA-Kinocenter "Grindel" (dort mit den fremdsprachigen Filmen) gesättigt. Und daher war zu deiner Zeit (um 2000) ein Betrieb natürlich ein hohes Wagnis, das erscheint mir logisch. Danach passierte Folgendes, wenn ich es richtig interpretiere: das "UFA-Grindel" schloss und wurde abgerissen (und gegen eine evtl. Wiederaufnahme des "Grindel"-Betriebs wetterten die Vorstände der CinemaxX AG im "Filmecho" in aller Öffentlichkeit - man brauche das "Grindel" nicht in Hamburg. Eines der weltweit opulentesten Breitwand- und Grossraumtheater (die von Herrn Riech verkleinerte Leinwand hätte man wieder rückgängig machen können), wurde per se als minderwertig und marktstörend bekämpft. Durch die Schliessung wurden plötzlich die fremdsprachigen Filme frei. Nach und nach trat im Mainstream-Gewerbe eine Übermüdung beim Multiplexbesuch ein, die gerade Multiplex-Erfinder Flebbe selbst ständig hellsichtig hervorhebt. Also ist man in eine Marktlücke vorgestossen, in die auch andere hätten eindringen können, korrekt? Zeitgleich zum hier beglückwünschten Betreiber bemühten sich natürlich auch hoch erfahrene, angesehene und kompetente Programmkinobetreiber Hamburgs um das "Savoy". Gerne hätte ich diese beglückwunscht, weil sie künstlerisch, sozial und akademisch Kulturveranstalter sind, denn sie hatten auch eine starke Affinität zum Repertoirespiel auf Film (weil dies oben angesprochen wurde), zur Mindestausstattung beim Digital Cinema mit 4K (wo man besser auf Deine Expertise und Installation zurückgreifen sollte) und bewusst auch zu berühmten Klassikern des 70mm-Films mit der Absichtserklärung zu Festivals. Vor allem: eine Verkleinerung der Bildwand wie jetzt geschehen, hatten diese Bewerber kategorisch abgelehnt, und vor der Übernahme durch den jetzigen Betreiber wurde das "Savoy" bekanntlich von der Hamburger Kinemathek auf nachwievor dem bedeutend grösseren Bildwandrahmen bespielt. Natürlich kann man sagen: bitte aufhören mit dem Nörgeln, das ist Schnee von gestern, die anderen Betreiber haben nix gezahlt/sind keine so guten Selbstvermarkter wie der Jetzige. Da aber mit dem Neuanfang durch den jetzigen Betreiber auch eine geschmackvollere moderne (oder alternativ: historisch passendere) Ausstattung des "Savoy" verspielt wurde, da eben so eine hochwertigere Projektionstechnik und avanciertere Programmkultur nebst diversen modernen Festivals ad acta gelegt wurden, weil eben auch das Bild so klein ist wie nie zuvor, weil vor allem aber das "Grindel" dem "Bäumchen-Wechsel-Dich"-Spiel der Standortterminatoren zum Opfer fiel, fällt mir kein Grund ein, warum man immer wieder presseseitig und auch branchenintern Leuten mit einer anfechtbaren Politik Ehrerbietungen macht? Woher bitte nur kommt diese Unterwürfigkeit, wenn man fragen darf? Doch eher von Denen, die als Filmfans von aussen betrachtend den Abriss älterer Filmtheater bedauern und auf jede Wiederinbetriebnahme anspringen, als handelte es sich um ein Geschenk der Götter oder um ein Wunder der Natur. Das ist es aber nicht. Man muss immer an das erinnern, was aus guten Gründen besser sein könnte und auch möglich gewesen wäre. Letzlich aber (in vollem Bewusstein, d.h. mit Absicht) verhindert wurde. Es geht m.E. um Geld, Prestige, Marktmacht, Marktverschiebungen oder Marktverdrängung.
  15. http://www.laborberlin-film.org/ Künstlerlabor. Ab Mai 2017!