Jump to content

cinerama

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    8.938
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    27

Über cinerama

  • Rang
    Advanced Member
  • Geburtstag 1. Januar

Profile Information

  • Geschlecht
    Not Telling

Letzte Besucher des Profils

6.219 Profilaufrufe
  1. cinerama

    70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)

    Zunächst denke ich an jeden Besucher, mit dem man auf den letzten Festivals intensiver ins Gespräch kommen konnte und dabei ungefähr die Erwartungen verstanden zu haben glaubte. Es sollte daher für Jeden mindestens eine Besonderheit herangeholt werden koennen, sonst hätte man nicht hingehoert. Unveraendert wird der Charakter der Programmischung auch dieses Jahr bleiben. (Es geht um Unterschiede und "Antithesen", um eine Kollision der Gegensätze.) Der älteste Beitrag waere in diesem Jahr evtl. mein persönlicher Favorit: EL CID. (Eine sehr alte, gefadete Kopie - zum letzten Male geht sie zum Projektor. Viel Buntes finden wir dann in anderen Filmen.) EL CID liegt auf den modernen Ersatzmedien ebenfalls in keiner ruhmreichen Fassung vor. Die Nachkopierung vom Originalnegativ auf 70mm ist leider auszuschließen. 1991 stiess ich zur Problematik gerade dieses Titels in den Tageszeitungen etwas an, aber zu einem "Fund raising" langte es bei weitem nicht. Wer EL CID noch gar nicht kennt, findet ein paar Szenen im Trailer - und im folgenden einen griffigen Beitrag zur Kameramechanik.
  2. cinerama

    Bruno Ganz gestorben

    Erinnerungen von Marc Hairapetian (Berlin): https://m.focus.de/kultur/kino_tv/nachruf-ganz-bescheiden-erinnerungen-an-einen-grossen-schauspieler_id_10335791.html
  3. cinerama

    Streik im Cinemaxx Offenbach

    Man empfiehlt (s.o.) Personen und Spielstaetten, die man nicht kennt, die Schließung? Gleicher Lohn gilt nur für gleiche Leistung. Trotzdem ist der Mindestlohn unumgänglich. Selbst wenn man die Marktwirtschaft (im folgenden) gegen die Planwirtschaft tauschte, gilt auch bei den Sozis die Leistungsdifferenzierung: Dem Leistungsprinzip widerspricht eine Wirtschaftspraxis, die nicht konsequent für eine scharf ausgeprägte Differenzierung in der Entlohnung sorgt. Fehlt diese Differenzierung in der Lohnpolitik, dann mangelt es auch an einer bevorzugten Entlohnung aller qualifizierte Arbeit verrichtenden Werktätigen gegenüber denen, die einfache Arbeit leisten, aller der Werktätigen, die bei Anwendung der modernsten Technik die entscheidenden Arbeiten verrichten, gegenüber denen, die mit Hilfsarbeiten oder manuellen Arbeiten beschäftigt sind, und schließlich aller der Beschäftigten, die schwere Arbeit leisten, gegenüber denen, die leichtere Arbeit verrichten oder unter gewöhnlichen Arbeitsbedingungen tätig sind. http://www.politische-oekonomie.org/Lehrbuch/kapitel_34.htm
  4. cinerama

    Streik im Cinemaxx Offenbach

    Laut IHK-Unternehmensbarometer nur ein sehr leichter Rückgang des Beschaeftigungsgrades bis 2030, ca. 3,6%. https://www.ihk-berlin.de/digitalisierung-der-arbeit/beschaeftigungseffekte/beschaefftigungseffekte/3960214 Forschungsinstitute zur Künstlichen Intelligenz erwarten aber unvorstellbare Szenarien: „Diese Entwicklung wird sich verselbstständigen und Menschen werden damit faktisch nichts mehr zu tun haben.“ - Jürgen Schmidhuber, IDSIA https://www.fonial.de/blog/artikel/lesen/kuenstliche-intelligenz-loest-der-roboter-den-menschen-ab-327/
  5. cinerama

    Streik im Cinemaxx Offenbach

    Vom Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen (Erlangen) wurde schon 2013 eine Gesichtserkennungs-Software entwickelt: https://www.golem.de/news/gesichtserkennung-software-shore-erkennt-alter-und-stimmung-1303-98061.html Das proprietäre System detektiert erfolgreich Stimmungslagen, emotional content und Altersgruppen. Sicher und bequem in das Fahndungsraster der Landes- und Bundeskriminalaemter oder der Sonderabteilung in der Chausseestrasse (brandneues Amt für Verfassungsschutz) integrierbar. Vor 20 Jahren hatte CinemaxX indoor sehr erfolgreich Ueberwachungskameras am Potsdamer Platz als Business Innovation eingeführt. Boese Menschen gingen dagegen vor. Sie verstanden einfach nicht, dass ein Unternehmen nur mit modernster Technik und progressivem Datenaustausch erfolgreich am Markt bestehen wird. Eine Hausdetektei kann damit sehr effizient Aufgaben des frueheren Einlasspersonals übernehmen. Künstliche Intelligenz 2.0 ersetzt auch die launischen Betriebsleiter, die sich künftig wichtigeren Aufgaben widmen können.
  6. cinerama

    Ernemann 15 Hilfe LaBitte!

    Would you translate that into english please? Thank you very much!
  7. cinerama

    Initiative "Filmerbe in Gefahr"

    In Österreich pro Film: Neu in der Rubrik Pressestimmen Ein irregeleitetes Prestigeprojekt (11.2.2019) 11. Februar 2019. - In einem am 29. Januar 2019 erschienenen Artikel für den Wiener "Standard" vergleicht Dirk Alt, … [mehr…] Wolfen - ein bewährter Standort mit Zukunft (4.12.2018) 4. Dezember 2018. - Der Historiker und Dokumentarfilmer Dirk Alt berichtet für die Tageszeitung "Neues Deutschland" … [mehr…] Das Gedächtnis der Bilder (7.8.2018) 7. August 2018. – Im Berliner Tagesspiegel vom 6. August greift Andreas Busche [2019/02/13] Plädoyer für eine "hybride Lösung" Michael Loebenstein beklagt Stillstand beim Aufbau des Film Preservation Center 13. Februar 2019. - Am 5. Februar 2019 veröffentlichte der Wiener Standard eine Replik von Michael Loebenstein auf einen Artikel von Dirk Alt vom 29. Januar (Das digitale Dilemma, in: Der Standard, Wien). Loebenstein, Direktor des Österreichischen Filmmuseums und Generalsekretär der Internationalen Vereinigung der Filmarchive (FIAF), ist mit Alt darin einig, dass es wichtig sei, das filmische Erbe und den Film als Kulturtechnik in ihrer "physischen Materialität" zu erhalten. Österreich habe mit dem Konzept "Film Preservation Center" in diesem Sinne einen bemerkenswerten Schritt getan. "Passiert ist allerdings seit fast zwei Jahren gar nichts." Loebenstein verwirft den Gedanken einer "digitalen Sicherung" nicht vollständig, sondern spricht sich für eine "hybride Lösung" aus. Er verweist auf internationale Bemühungen um Dateiformate und Datenträger, "die nichtprofitorientierten Archiven und Museen erlauben, digital erzeugte Werke wie auch Scans von analogen Filmen langfristig verfügbar zu halten." Es sei daher notwendig, parallel zur Erhaltung der analogen Techniken und der Pflege des analogen Filmbestands "in den Aufbau einer auf offenen Standards basierenden digitalen Langzeitsicherung zu investieren. Alles andere ist falsche Orthodoxie." Zum Artikel [2019/02/12] Digitalisierung als Placebo Dominik Graf über die 4K-Restaurierung seines Films „Der Sieger“ von 1994 11. Februar 2019. – In einem Interview mit der taz (7.2.2019) kommentierte Dominik Graf die auf der Berlinale vorgestellte Digitalisierung seines Films „Der Sieger“ (1994). Im Gespräch mit Barbara Wurm äußerte er sich zufrieden, „dass dieser Film jetzt existiert.“ Das Negativ und alle anderen Materialien seien seinerzeit weggeschmissen worden. So konnten für die Restaurierung und Digitalisierung die auf Wunsch des Verleihs geschnittenen Szenen nur noch von einer VHS in entsprechend niedriger Qualität übernommen werden. Auf die Frage zu seinem Verhältnis zur Digitalisierung antwortete Graf: „Ich kann nur immer wieder sagen: Film ist Film. 16mm, 35mm, Super 8. Alles andere ist der Versuch eines Placebos. Dass auf die Dauer wahrscheinlich, durch wirtschaftliche Interessen, dieses Filmmaterial nicht mehr vorkommt, ist eine Katastrophe. Trotzdem wäre es noch katastrophaler, wenn bestimmte Filme überhaupt nicht mehr zu sehen sein würden.“ Graf akzeptiert die Digitalisierung „als konservierenden Wert“ und gibt zu bedenken: „Für mich ist das Material „Film“ das Rettenswerte, aber bevor die Filme ganz verschwinden, ist klar, dass man auch mit so einer 4K-Restauration vorlieb nimmt. Aber es bleibt ein Placebo!“ https://filmerbe-in-gefahr.de/page.php?0%2C100%2C0%2C0&fbclid=IwAR3yqsn8RsmucKQTK-L_lJRM_CaDjv4XmkMKkGW_Z6PcPGLtNc3sJ9mf4NI
  8. cinerama

    Netflix nimmt weiteren Mrd.-Kredit auf

    Netflix (und künftige Abkömmlinge) sind leider eine immer offensichtlichere Bedrohung. Berechtigter Protest gegen eine Plattform auf der Berlinale, unterschrieben übrigens von mehreren Forumsmitgliedern: http://www.agkino.de/berlinale-muss-ein-kinofilm-festival-bleiben-offener-brief-der-kinobetreiber-an-festival-chef-dieter-kosslick-und-monika-gruetters/
  9. cinerama

    Streik im Cinemaxx Offenbach

    Schon richtig hinsichtlich mittelständischer oder kaempfender Standorte. CxX jedoch - man verzeihe mir die sehr einseitig ausgerichtete Uralt-Anklage - ist mit Blut- und Bodenpolitik maxXimal expandiert. (Selber dort seinerzeit tätig gewesen, wurde das Arbeitspensum um rund 50% höher gelegt, als selbst der schnellste Mitarbeiter "schaffen" konnte. Welche gesundheitlichen Folgen unter ständiger Kuendingungsdrohung und perfiden Abmahnungen erwuchs, geriet zum Fall für die Gerichte. Damals unter Hans Joachim Flebbe geführt, hatte dieser alle Hinweise über Fehlentwicklungen auf dem Buerotisch und liess es weiterlaufen. Einen Betriebsrat konnte ich dann noch von außen affizieren.) Da auch größte Roadshowkinos nach der CinemaxX-Expansion verdrängt wurden, hat man wenig Mitgefühl fuer die Noete der Vorstaende. Derart geringfügige Lohnerhöhungen wie jetzt gefordert bringen den Koloss noch lange nicht ins Wanken. Die Vorstaende finden immer Wege fuer lukrative Untervermietungen und innovative Nebenbeschäfte, damit die AG ewig lebt.
  10. cinerama

    John Cassavetes

    Vollständige Reihe vor 1 Jahr in Kino Arsenal, Berlin.
  11. cinerama

    Eure Einschätzung gefragt: Durchführung TRON-Film-(Fan)-Fest

    Hier waere das erwünscht und möglich: https://www.in70mm.com/news/2018/varnsdorf/index.htm Leider ist ein Etat von etwa 3000 EUR fuer den Transport der wertvollen Breitfilmkopie nur über Sponsoren denkbar. Gibt es diese? Auch ich waere am Wiedersehen nicht uninteressiert, sah die 70mm-Premiere an meinem zwanzigsten Geburtstag. Waere doch schön. Und ja: es gibt eine neue Kopie!
  12. cinerama

    35mm-Vorführtermine

    Die "fatal attractions" waren auch nicht erschütternd. Grausiger ging es hier zu (33:16, 42:30, 50:16):
  13. cinerama

    Isco Cinelux Ultra ab 100mm, Fassung 70.6

    muss also 70.6 haben, kann auch ein Pärchen sein.
  14. cinerama

    35mm-Vorführtermine

    Guten Morgen aus spaeten IFB-Treffen. Die Kopie von MEIN LEBEN ALS HUND war annehmbar. @magentacine: das Nachspiel, welches meine Kurzanmerkung (s.o.) hatte, steht m.E. kaum im Verhältnis zur künstlerischen Aussage gerade dieses Mainstream-Titels. Konkret kann ich nichts von den Eindruecken, shots oder scans s.o. nachvollziehen. Da ich den Film einst vorfuehrte und die Blu-ray Disc kenne, teile ich die Eindruecke nicht. Einem nochmals älteren Kollegen geht es ähnlich, zumal ich durchaus nicht eigene Wahrnehmungen verabsolutieren moechte. Also antworte ich höflich. Mit anderen Worten: die bereits selbstkritisch nachkommentierten Abbildungen (s.o.) formen die Erwartung einer Filmkopie, die so eigentlich nicht aussieht, sondern eher deutlich besser. Umgekehrt aber kenne ich keine Dup-Filmkopie des Titels, die "besser" als die bekannte, ausnahmsweise überdurchschnittlich gut vom Interpositiv gemasterte Blu-ray Disc von 2008 aussehen soll. Jene Blu-ray entspricht exakt nicht nur der HD-DVD, sondern aehnelt auch der zuvor erschienenen (wenn auch geringer auflösenden) DVD. Bezugnehmend auf Jan de Bont (er war für die Kamera verantwortlich - für extern Mitlesende), könnte der Transfer auf diesen Medien kaum anders oder besser sein. De Bont neigt nach meiner Einschätzung zu brillanten Aussenaufnahmen (bei diesem Titel teils im Gegenlicht fotografiert) und etwas unterbelichteten, verschatteten Innenaufnahmen. Farblich gleicht der Schwenk über San Francisco etwa dem auf 35 Jahre älteren Negativ gedrehten VERTIGO. BASIC INSTINCT dagegen habe ich schon rein inhaltlich nicht verstanden. Die in Filmfachkreisen oder in der "Szene" gelobte Disco-Affaere soll die Ironie des Herrn Verhoeven sublimieren - ob das immer funktioniert, ist auch bei anderen seiner Titel diskutiert worden: Die Frage zu den Startbaendern angehend: dort hatte ich am wenigsten draufgeschaut, weil daran gewöhnlich vergleichsweise wenig abzulesen ist! Dies als freundlicher Hinweis an den jungen Kollegen, dass man sich nicht auf unergiebige Faehrten begeben sollte. (Ich kann erst wieder nach den IFB antworten.)
×