Theseus

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  1. Könnte es sein, dass die Substanzen (z.B. Waschsoda) zur Rem-Jet-Entfernung noch nicht perfekt aufgelöst waren und du so feine Partikel auf dem Film hattest, die diese hübschen Muster erzeugt haben? Das Essigsyndrom ist ansteckend, wenn betroffene Filme mit anderen zusammen gelagert werden. Sie sollten jedenfalls nicht zusammen im selben Schrank oder in der selben Schublade seit an seit liegen.
  2. Ich hatte bei einem Agfa auch schon den Essiggeruch. Ich habe das schon gemerkt, als ich den Film vorm Einlegen in die Kamera kurz habe offen liegen gelassen. Die Kassette habe ich erst garnicht verfilmt, sondern kam in Quarantäne. Den werde ich wphl nutzen um zu testen, ob eine Kamera läuft oder zur Bebilderung einer Anleitung, wo man Rohfilm im hellen zeigt. Da das Essigsyndron ansteckend ist, kommt der bestimmt nicht in meine normale Filmsammlung.
  3. Wenn ich mir Wittners Geschäftsgebaren und Preisgestalltung anschaue, dann weiß ich nicht, ob das von Nachteil wäre. So bekommen vielleicht andere eine Chance...
  4. Ich glaube, wir haben ein Unterschiedliches Verständnis von Üben. Ich weiß nicht, was daran dilettantisch wäre, solange keine Produkte mit Qualitätsproblemen beim Kunden landen. Früher mal war ich dabei eine neue Fertigung aufzubauen. Anfangs brauchte der Meister und ich zum Umstellen einer Maschine 3Tage, hinterher schaffte es einer von uns allein an einem Nachmittag. Anfangs hakt es hier und da, weil die Zuarbeiter nicht schnell genug waren oder die fertigen Sachen nicht schnell genug abgeholt wurden. Mit der Zeit hört man schon, wenn ein Werkzeug abgebrochen ist, ehe man die Fehlteile aus der Maschine kamen. Es läuft einfach wesentlich runder und man kann mit der Zeit immer komplexere Aufträge in kürzerer Zeit erledigen. In den ersten Monaten waren wir ganz froh, dass der Kunde noch einen recht hohen Lagerbestand an den Teilen zum Ausgleich unserer Minderproduktion hatte, hinterher hätten wir gerne mehr geliefert. Aber wir haben nie Schrott geliefert. So ähnlich stelle ich mir das bei Ferrania vor.
  5. Der gelieferte P30-Film ist mängelfrei. Das ist kein Ausschuss vom Üben oder Schrott. Gemäß dem von DR.Cox oben verlinkten Test, ist der Film offenbar sogar recht gut und hat interessante Eigenschaften, die ihn von den Mitbewerbern abheben, so dass er eine Bereicherung des Filmmarktes ist. Mit Üben meinte ich, dass sie alles unter Produktionsbedingungen durchspielen müssen. Schließlich hakt(e) es ganz gewaltig im Vertrieb und auch im Versand. Wären ihnen die ganzen Schwierigkeiten und Probleme erst mit dem fertigen Farbfilm aufgefallen, wäre ihnen das ganz gewaltig auf die Füße gefallen.
  6. Es muss ja erstmal den 100D wieder geben. Auch muss es ihn langfristig geben. Der P30 verkauft sich ja auch wesentlich besser als erwartet, obwohl es genug andere Filme in der Empfindlichkeitsklasse gibt. Also kann das gleiche auch für den Umkehrfilm gelten. Meines Wissens ist das erste Mal, dass sie zugeben, wie dringend sie den Umsatz durch den P30 brauchen um das Projekt am laufen zu halten. Von meinem Eindruck verzögert der P30 zwar etwas den Farbumkehrfilm auf der anderen Seite macht er es wahrscheinlicher, dass da überhaupt noch was kommt. Zum einen bringt er Geld hinein, vielleicht bekommen sie so auch bei den Banken eher gehör und zum anderen haben sie ein Produkt zum Üben vom Aufstellen eines Webshops, über den Produktionsablauf mit Konfektionierung bis hin zum Vertrieb. Nichts wäre ärgerlicher als wenn der Farbfilm in Prinzip fertig wäre, aber die Schneidemaschine ihn verkratzen, der Webshop nicht funktioniert und vor Lösung der vergleichsweise kleinen Probleme das Geld ausgeht.
  7. Das verheißt wohl noch einiges Warten auf Cinefilm: http://www.apug.org/forum/index.php?threads/hello-apug-from-film-ferrania-part-2.128272/page-102#post-1923230 Die Priorität liegt eindeutig auf Fotofilm. Er ist einfacher zu produzieren und lukrativer zu verkaufen.
  8. Genau genommen ist es eine Kunstlichtkerbe. Tageslichtfilme haben keine Kerbe. Leider gehen die Kameras verschieden mit der Kerbe um. Manche lesen sie gar nicht aus, manche lesen sie aus, schwenken den Kunstlichfilter immer aus. Canon-Kameras wie die 310XL schwenken den Filter aus, mit Sonne und Glühbirne kann man die Empfindlichkeit elektronisch zwischen 100 und 160ASA umschalten. Ein 100ASA-Tageslichtfilm darf also keine Kunstlichtkerbe haben und die Kamera muss auf Sonne gestellt werden. Die kleinen Nizos wie die 148 schwenken zwar den Filter aus, aber sie messen der Lichtartschalter ist dann egal. Der Film wird immer mit 160ASA belichtet, es sei denn man schraubt im Innern an den Potis. Wie es die großen Nizos machen, weiß ich nicht.
  9. Stimmt überhaupt nicht und mach keine Kerbe. Die Kamera erkennt ihn als Tageslichtfilm. Die 25ASA stellst du ein, in dem du den Lichtartschalter auf Sonne stellst. Stellst du ihn auf Glühbirne, wird auf 40ASA belichtet, wie du willst.
  10. Ich hoffe ja auch auf eine deutsche Version. An mir scheitert es jedenfalls seit gestern abend nicht mehr. Falls nicht noch die 3000Euro zusammenkommen, wäre vielleicht eine Option, eine kleine deutsche Ecke aufzumachen, wo Texte und Materialien erscheinen, die eh schon in Deutsch vorliegen. Es muss ja nicht eine vollwertige zweite Sprachversion sein.
  11. Mich wundert ja, dass es keine Ankündigung oder Vorwahrnung gab. Eine Ankündigung einen Monat oder auch nur zwei Wochen vorher hätte bestimmt noch zu etlichen Bestellungen zur Bevoratung z.B. von Blechdosen geführt. Auch wäre es fair gegenüber Kunden, die jetzt in der Luft hängen. Nicht jeder ist nur Hobbyist, wo ein Ausfall für zwei, drei Monate ärgerlich aber kein Weltuntergang ist.
  12. Jörg meinte in Deidesheim als das Gespräch auf Sandros Suche kam , er hätte eine Normal8-Catozzo. Seine Preisvorstellung lag über einem Schüler-Taschengeld-Budget.
  13. Wenn ich das richtig verstehe, dann hat die Kamera eine elektronische Empfindlichkeitsumschaltung zwischen mit oder ohne Wrattenfilter. Im Normalfall ist er für Tageslicht eingeschwenkt. Der Belichtungsmesser misst 25/100ASA, passend für 40/160ASA Kunstlichtfilm. Entfernt man den Wrattenfilter misst die Kamera weiter 25/100ASA, man hat aber keinen Lichtverlust mehr durch den Filter-> ein 100ASA-Film lässt sich einwandfrei belichten. Mehr kann ich sicher nach den ersten Probeaufnahmen sagen.
  14. Hallo, danke für das Angebot. Das wäre prima, wenn du mir eine Kamera zukommen lässt. Ich hatte das Modell eher unter Schrott wie andere Ultra-Kompakt-Kameras verbucht. Bei genauerer Betrachtung war ich aber positiv überrascht. Auch den inneren Aufbau fand ich erstaunlich durchdacht und trotz ihrer geringen Größe servicefreundlich. Es war nicht der Beli selbst defekt, sondern die Blendenverstellung. Die Kamera hat ein Drehspuleninstrument zur Blendenverstellung und Pfeilanzeige im Sucher. Das sitzt in einer Metallhülse. Dort hatte es sich gelockert und war ein Stück herausgerutscht. Darauf hin schliff es und könnte sich nicht mehr richtig bewegen. Ich habe es vorsichtig in die Hülse zurückgeschoben und dann mit etwas UHU an der Spitze des Schraubenziehers fixiert. Zerlegt habe ich die Kamera wie hier beschrieben: http://www.bleckedermoor.de/fotomuseum/agfamicroflex300.htm Allerdings habe ich nur die Rückseite abgeniommen und nicht die mit dem Kassettenfach.
  15. Hallo, ich habe in Deidesheim eine Microflex300 (2 Euro) mitgenommen. Anfangs lief sie sehr gut, dann aber wollte sie plötzlich nicht mehr richtig anlaufen und lief ungleichmäßig. Auch der Belichtungsmesser funktionierte nicht. Ich habe die Kamera gestern zerlegt und gewartet. Der Belichtungsmesser ließ sich reparieren, Beim Antrieb stellte sich heraus, dass der Motor defekt ist. Eine Wicklung ist unterbrochen. Da ich die Kamera gar nicht so schlecht finde, würde ich sie gerne reparieren. Hat jemand einen Ersatzmotor bzw. eine Schlachtkamera? Kann man auch den Motor der Microflex 200 nehmen? Da könnte ich evtl. einen Ersatzteilträger bekommen. Gruß Theseus