Theseus

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  1. Super! Absolut top Das sind die Bilder, die dem Bericht fehlten und wie die Filmfachansichten nicht im Netz zu finden sind.
  2. Danke fürs Bild. Auch mir fehlten sie. Ich habe mich mit dem Minibildchen mit der Dame begnügt. Von der Kamera gibt es scheins nur Bilder in Ebay-Auktionen. Das finde ich etwas nervig sich durch Ebay zu hangeln, bis man mal ein Bild vernünftig sieht. Speziell wenn man mobil den Bericht ließt. Auch werden die Ebay-Bilder nach einigen Monaten gelöscht. Zu Kameras mit Sammlerstatus findet man immer auch gute Fotos in Online-Museen und Kamerasammlungen mit interessanten weiteren Informationen-aber nicht bei solchen Exoten wie dieser.
  3. Wie gesagt, verzichte aufs Stopbad, wässere nur zwischen und verzichte, falls du es eh nicht schon machst, auf das Abstreifen des Films. Schaue dir die Schattenzeichnung des Films an. Sie ist das Maß für die Filmempfindlichkeit. Ich habe den Foma Retropan 320 getestet. Der Film ist auch äußerst schwach aus der Dose gekommen. Scannen ging, ist aber sehr körnig geworden, Abzüge in der Duka kann ich wohl vergessen. Schaue ich mir aber die Schatten an, dann sind dort die Details vorhanden. Der Film hat also die 320ASA. Ich weiß nur nicht, ob er den Entwickler nicht mochte (AM74) oder einfach nicht mehr Deckung hergibt. Wenn möglich versuche noch einen anderen Entwickler.
  4. Der sparsame Amateur kaufte ein schnittfähiges Fernsehaufnahme-Video-Standgerät, bezahlte dafür vielleicht 500DM mehr, und schnitt damit störungsfrei seine Videoaufnahmen. Die Kamera diente als Zuspieler. Er erfreute sich bei den Fernsehaufnahmen auch an der hohen Bildqualität und dem Komfort des schnittfähigen Videorekorders. Bei Super8 konnte man sein Geld auch in Schnitt- und Ton-Synchronbausteine, Ton-Mischpulte, Titelgeräte, Betrachter, Filmspalter, Bespurungsgeräte, Tonbandgeräte, Luxusprojektoren etc. versenken. Das waren dann ähnliche Freaks wie die Leute, die Überblendgeräte für Video oder spezielle Schnittrekorder kauften. In Deidesheim gab es dieses Jahr jemanden, der die Super8-Ausrüstung seines Vaters (wohl Fabrikbesitzer) zum guten Teil fast verschenkte. Ich möchte nicht wissen, wie viele VW Käfer man anstelle dieser Ausrüstung hätte kaufen können. Bitte nicht alles pauschal Aburteilen. Mir hat so eine Langzeitaufnahme z.B. einen Pflicht-Schein im Studium gerettet. Ich konnte dadurch später den Inhalt einer Seminarsitzung rekonstruieren. Die Aufnahme war damals mehr als Gold wert, heute hat sie ihre Halbwertszeit überschritten, ich brauche sie nicht mehr, damals hat sie mir den Kopf gerettet. Ich bekam sehr positive Rückmeldungen, dass bei Hochzeits- und Tauffilmen der komplette Gottesdienst dabei war (Kamera auf Stativ, Ton von Mikrofonanlage der Kirche), da die Brautpaare oder Taufeltern vor Aufregung nicht viel vom Inhalt des Gottesdienst mitbekamen. Auch habe ich meine ersten Einnahmen aus Videoaufnahmen gemacht, die wir damals in der Schule aufgenommen hatten und zum Abi 100fach verkauft wurden. Damals als Schüler hatte man auch noch die Zeit mehrstündige z.B. mit versteckter Kamera gemachte Langzeitaufnahmen, auf wenige knackige Minuten zusammenzuschneiden. Mir geht es darum, dass Video und Super8 andere Anwendungen hat und Video Aufnahmebereiche erschloss, wo Super8 völlig unbrauchbar war. Dafür hatte man kaum Projektionsmöglichkeiten für Video, die Bildqualität war naja, teils hatten die Geräte Probleme mit störungsfreiem Schnitt. Und natürlich gab es einen Zeitpunkt, als Video noch deutlich teurer als Super8 war und die Amateurgeräte qualitativ wesentlich schlechter. Aber im gleichen Maße wie die Videogeräte tauglicher wurden, ging es mit Super8 bergab.
  5. Zusätzlich muss man die unterschiedlichen Anwendungszwecke sehen. Video erlaubt durch die extrem günstigen Verbrauchskosten und langen Laufzeiten der Kassetten die Möglichkeit von Langzeitaufnahmen. Ich habe öfters Vorträge, Gottesdienste oder Aufführungen aufgenommen. Wenn man von Freaks absieht, die sich ein eigenes Studio einrichteten, kaufte der Amateur einen Videorekorder eine Ecke hochwertiger als für reine TV-Aufnahmen, nötig. So machte er mit dem Rekorder Schnitt und die Fernsehaufnahmen, für die die meisten Super8-Fan wohl auch einen Videorekorder zu Hause stehen hatten. Bei Video hatte man zudem deutlich weniger Gehampel mit dem Ton zum Film. Für mich war Video der Vorgänger zu rdigitalen Fotografie. Teure Geräte, dafür aber unbeschreiblich billiges Verbrauchsmaterial. Man konnte selbst als Schüler.Taschengeld-kompatibel hemmungslos aufnehmen. Ging was wirklich in die Hose konnte man es am Ende sogar wieder löschen.
  6. Hast du mal in Italien nachgefragt, was da schiefgelaufen ist und weshalb du Löcher in der Emulsion und Kratzer hattest? Die Löcher können vom Stopbad kommen. Bei Fomas gibt es unter Umständen auch Löcher in der Emulsion, wenn das Stopbad mit dem Entwickler reagiert (https://aphog.de/forum/index.php/Thread/40598-Problem-bei-Fomapan-100-Planfilm-gelöst/). Ich hatte Anfangs bei den Fomas auch Kratzer. Die Filme muss man wie rohe Eier behandeln, da sie bei weitem nicht so gut gehärtet wie ein Kodak, Fuji oder Ilford-Film sind. Der Ferrania könnte noch empfindlicher als Foma sein.
  7. Warenmuster ziehen bei mir auch am besten. Auf der Photokina hat man ganz gute Chancen Muster zu bekommen oder zumindest zu erwerben. Ich wäre vielleicht nicht hier im Forum, hätte mir die nette Dame von Foma nicht ein Röllchen DS8-Film geschenkt. Selbst bei Kodak gibt es immer mal einen KB-Probierfilm. Bei Maco oder Fotoimpex muss man die Filme zwar kaufen, weiß aber dann wenigstens, welche Filme bei der nächsten Bestellung geordert werden. Die Werbung in den Sozialen Medien und auf der Webseite von Ferrania funktioniert doch hervoragent. In wenigen Stunden war die Produktion von 2-3 Monaten ausverkauft. Warum sollten die P30 in einen Werbefilm verschwenden, wenn sie mit der Produktion der Nachfrage nicht hinterher kommen. Den Film packen sie besser in KB-Patronen und machen wegen der langen Lieferzeit maulende Kunden glücklich. Die Energie für die Werbung ist in der Arbeit für den Farbfilm um Welten besser aufgehoben. Anders sieht es vielleicht in Jahren aus, wenn sie alles am Laufen haben und wachsen wollen. Die Werbung muss dann ansetzen, wenn sie auch liefern können. Man stelle sich vor, sie produzieren noch so einen Rohrkrepierer wie auf Kickstarter-Große Werbekampanie und kein in absehbarer Zeit in größeren Stückzahlen lieferbares Produkt, wenn es denn überhaupt schon existiert. Vielleicht schaffen die Ferrania-Jungs es ja nächstes Jahr auf die Photokina. Dort könnte man vielleicht sogar was mit einer Filmprojektion auf dem Messestand reißen.
  8. Sie schreiben, dass sie die Konvektionierungsmaschinen alle gerettet und im Lager haben. Das Einzige Format, wo die Maschine unvollständig ist, ist 220er Rollfilm. Für sie müssten Maschinenteile nachgefertigt werden. Die anderen Maschinen bräuchten wohl nur aus dem Lager geholt und in Betrieb genommen werden. Ein 24er Poketfilm wird für 6-8 Euro verkauft. Grob gerechnet enthält er ein Sechstel des Films eines KB 36er Films. Die Gewinnmarge ist also durchaus interessant. Verkaufsaussichten sind gut. Die Nachfrage ist deutlich höher als die aktuelle Produktion. Da er augenblicklich überall ausverkauft ist, wird bei Ebay für Restfilme teils mehr als das doppelte des Preises bei Lomo bezahlt.
  9. Hallo, so wie ich das verstehe, sitzen die jungs auf einem wahren Schatz an Konvektioniermaschinen. Mir erscheint es wesentlich gewinnbringender nicht Foma beim R100 mit Kampfpreisen Konkurenz machen zu wollen, sondern den P30 in 110-Pocket-Filmkassetten zu wickeln. Da verkauft man fast keinen Film für den Preis, den du für eine 10m Doppel8-Rolle anvisierst. Auch 127er Film wäre eine Nische, wo der P30 eine wahre Bereicherung für den SW-Filmmarkt wäre. Bei Filmferrania bekommt man schon den Doppel8-Film unter 10Euro. Bestelle in Tschechien 30m-Rollen und wickle sie auf 10m-Rollen um. Der Aufwand ist minimal. Kein Vergleich zu´m Konfektionieren von DS8 in Super8. Wenn ich Doppel8 mit meiner Leicina gefilmt und mit 150W projeziert sehe, dann kann ich durchaus deine Begeisterung für das Format verstehen. Die Schärfe und der Bildstand wiegen das größere Filmbild von Super8 auf.
  10. Es ist anders herum. Foma würde die Preise vorgeben. Im Vergleich zu anderen SW-Filmen sind das absolute Kampfpreise. Ein anderer ca. 100ASA-Film kann kaum erheblich über deren Preisen liegen, wenn er nicht wie die Adox in einer Super8-Kassette fertig konvektioniert daher kommt. Ich denke, bei vielen Rufen nach Metrware haben die meisten Kunden den Preisunterschied von Foma DS8 30m im Vergleich zu fertig konfektionierten Super8-Kassetten im Kopf. Manche Anbieter geben den Rufen nach, fertigen Super8 oder DS8-Meterware und wundern sich, dass die ohne signifikanten Preisabstand zw. Meterware und Kassetten wie Blei im Lager bleibt.
  11. Ich sehe auch den Bedarf des guten Filmscanners. Die moderne Variante des Projektors wäre ein echtzeitfähiger-Scanner, der das Bild auf HD-Fernseher oder Beamer ausgeben könnte. Im Endeffekt ein Gerät wie weiland der Nordmende Colorvision CCS. Heute müsste das Gerät freilich HDMI- und USB-Anschluss haben. Wie das Nordmende-Gerät könnte man den mechanischen Aufwand mit einem konstanten Filmantrieb ohne Greiferwerk klein halten. Damals war es ein Flying-Spot-Abtaster, heute würde man einen Zeilen-Sensor wählen. Der wäre wegen der nötigen hohen Auslesegeschwindigkeit vermutlich das teuerste am Gerät.
  12. Die Heizungsrohrisolierung oder ein anderer dicker Überzug der Holzstäbe ist flexibel genug um die Längenänderung abzufedern. Gummiband am Ende würde nicht reichen, da die Reibungskräfte auf der Trommel zu hoch sind. Man kann ja auch einen Faden auf einem Rohr durch ein paar mal umschlingen ohne Knoten fest machen.. Das Gummiband würde vielleicht bei den ersten 2-3 Windungen helfen.
  13. Ich erlebe eigentlich nur, dass es Interessenten für Digitalisierungen gibt. Kaum einer will projezieren. Die erste Frage beim Anblick einer Filmspule oder auch nur der laufenden Kamera ist immer, wie gibt es das digital. Die Industrie bekommt noch nicht mal einen anständigen Scanner hin. Stattdessen gibt es nur Primitivscanner mit 5MP-Webcam-Technik aus der 29Euro Diascanner-Schublade zu im Verhältnis zum gebotenen Mondpreisen. Wer soll da einen preislich attraktiven, ungleich komplizierteren Projektor.in noch viel kleineren Stückzahlen als die Scanner produzieren? Wer kauft für sagen wir mal 1000Euro einen neuen Primitiv-Projektor, wenn er für das gleiche Geld einen komplett überholten alten Super8-Projektor aus dem Luxus-Segment bekommt. Die fehlenden Fachleute zur Wartung liegen ja auch an fehlender Nachfrage. Einen einfachen Stummprojektor bekommt ein halbwegs versierter Bastler auch selber gewartet, den braucht keiner in neu. Eine Marktlücke könnte höchstens die Aufbereitung alter Projektoren für die Nicht-Bastler ähnlich der Ronda-Cam sein. Ein neuer Projektor müsste Features bieten, die es vor 35Jahren noch nicht gab. Die Kodak-Kamera wartet mit solchen Features auf. Da fällt es nicht so ins Gewicht, dass sie einiges nicht kann, was damals selbstverständlich war.
  14. Poste doch bitte den Text aus dem Anhang als Beitragstext. Nicht jeder möchte (Gefahr von Macroviren) oder kann (mobile Geräte/öffentliche Rechner) ein Word-Dokument öffnen. Für eine Diskussion ist sicherlich förderlich, wenn alle barrierefrei dein Anliegen lesen können.
  15. Das sehe ich genau so. Im Endeffekt streiten wir hier um des Kaisers Bart. Wir klauben an einzelnen Worten von Dave Bias von Anfang 2015 herum )Purification). Dabei ist Dave Bias etliche 1000Km vom Geschehen entfernt und hat nicht wirklich Ahnung von Filmherstellung. letztlich läuft es fast nach dem Stille Post Prinzip. Dave wertet Fragen aus Foren aus, gibt die nach Italien weiter, bekommt Informationen zurück und gibt sie in eigenen Worten weiter und dann geben auch noch andere ihre Meinung/Vermutungen dazu und darüber wird hier gestritten Um beim Beispiel Chemikalien zu bleiben: Wir wissen nicht, ob die Chemikalien wirklich komplett kaputt sind, in gar nicht so schlechtem Zustand, aber von einigen entscheidenden Substanzen die Mengen so klein sind, dass man damit vielleicht gerade die Rewards geferti8gt bekommt, und danach die Produktion ein Jahr steht, weil man Nachschub produzieren muss bzw. den Film neu Entwickeln muss, weil von den Altchemikalien etliche nicht mehr erhältlich sind. Oder die Chemikalien sind tatsächlich nur gealtert, so dass man sie nochmal aufgereinigen könnte, was ein normaler chemisch-technischer Vorgang ist, aber im Zweifelsfall aufwendiger als eine Neusynthese. Wahrscheinlich ist mancher Fisch schon pelzig, der nächste ein mickriger Goldfiasch statt des benötigten stattlichen Karpfens und andere wieder ein sehr leckerer Stockfisch. Dave beschreibt da mit eigenen Worten als Purification wohl das Verfahren der Umkristallisierung. Jedenfalls bekommt man auch bei der Neusynthese in den seltensten Fällen die reinen Substanzen heraus, sondern muss Nebenprodukte entfernen. Um einen Eindruck von der Komplexität des Themas zu bekommen, was mit wenigen Worten laienhaft von Dave Bias abgehandelt wird, ist hier eine Übersicht über der reichhaltigen Werkzeugkasten zu "Purification" schon eines Chemiestudenten: https://de.wikibooks.org/wiki/Praktikum_Organische_Chemie/_Trennung_und_Isolierung_niedermolekularer_organischer_Verbindungen Ich würde gerne mal bei Ferrania Mäuschen spielen und mir selber ein Bild machen.