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Theseus

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  1. Ich dachte immer, die Italiener sitzen auf einem Schatz an Konfektionierungs- und Perforiermaschinen. Sie haben doch verlautbart, dass sie in der Beziehung alles von Ferrania gerettet haben, so dass sie grundsätzlich auch Super8, Pocketfilm oder gar Instamaticfilm konfektionieren könnten. Eigentlich wäre vielen schon geholfen und es könnte ein erkläckliches Geschäftsmodell sein, wenn die Italiener fremden (Farb-)Film in seltene Formate konfektionieren würden.
  2. Damals litt schon die italienische Wirtschaft sehr unter der zögerlichen Kreditvergabe. Selbst alteingessene Unternehmen im wirtschaftlich starken Norden Italiens hatten ab Anfang/Sommer 2013 Schwierigkeiten Kredite zu bekommen. Siehe: https://www.welt.de/wirtschaft/article118102883/Die-Krise-greift-jetzt-Italiens-starken-Norden-an.html Als Ferrania Crowdfunding machte, sah es noch schlimmer aus.
  3. Und vollkommen unergonomisch. Es gibt doch nichts unergonomischeres als ein Sensor-Tastenfeld, alle Tasten gleich, kaum erfühlbar und in einer Matrix-Anordnung. Als Fernbedienung wäre das in Ordnung, aber an der Kamera müsste man jedesmal die Kamera vom Auge nehmen um eine Taste zu drücken. Da war das bei den Video-Kameras besser, wo die unzähligen Tasten über die Kamera nach Funktionsblöcken verteilt waren und manche mit Schaltern oder Klappen vor Fehlbedienung geschützt wurden.
  4. Ich glaube nicht, dass es um die Adresse ging sondern, ob jemand schon Erfahrungen mit der Bestellung und den Waren von ihm hat.
  5. Finde ich auch sehr interessant. Ist die eine Kamera, die es neulich bei Ebay gab, jetzt in deinem Besitz? Wäre möglich zur Größeneinordnung ein Vergleichsbild der durchsichtigen Kassetten mit einer normalen S8-Kassette zu machen und die Kamera vielleicht mit einer Microflex?
  6. Der Farbnegativfilm sollte im ECN-2-Prozess entwickelt werden. Es gibt kaum Quellen für die benötigte Chemie. C41 sieht im Vergleich zum Originalprozess gruselig aus. Friedemann hatte da mal ein Beispiel gezeigt. Der Unterschied war fast wie zwischen frisch gegen 25J. alter Ablauffilm. Es war brilliante Farben und kaum Korn gegen farbstichig und grobkörnig.
  7. Aber es gibt doch noch Lohn-Konfektionierer. Schließlich schaffen es doch auch kleinere Firmen wie Adox oder Maco Film in Patronen konfektionieren zu lassen. Ferrania lässt den P30 auch fremdkonfektionieren, zumindest bis sie ihre geretteten Maschinen wieder in Betrieb haben. Man muss nicht alles im eigenen Haus haben. Super8-Farbfilm-Alternativen zu Kodak scheitern am Rohfilm und nicht an der Konfektionierung.
  8. Schaue, dass du dir einen 15m-Lomo-Tank zulegst. Dann könntest du wenigstens zwei Rollen auf einmal entwickeln. Zusammen mit deinem jetzigen Tank könntest du 3 Rollen in einem Durchgang bearbeiten.
  9. Du könntest das Laufgerausch der Kamera z.B. mit Audacity aufnehmen. Wenn du das Laufgeräusch im Audio-Programm graphisch darstellst, sollte das einen rythmischen Verlauf haben, so dass du die Zahl der Bilder auf der Zeitachse auszählen kannst. Ich habe die Kamera vors Mikrofon des Laptops gehalten und das Laufgeräusch mit Audacity aufgenommen. Weil der Pegel für eine deutliche Darstellung zu gering war, habe ich unter Effekte normalisiert. Unten kann man durch Eingabe einen Bereich markieren. Und unter Ansicht auf den Bereich zoomen. Bei der gezeigten Kamera ohne Kassette kam ich auf 20 statt 18Bps. Vielleicht sollte ich das mit Laufwiderstand einer Kassette wiederholen.
  10. Das Pulver ist Ewigkeiten haltbar, wenn es kein Wasser zieht. Also musst du es so verpacken, dass es nicht zu viel Luftfeuchtigkeit abbekommt. Ich nehme als Tupper-Alternative die Plastikeimer von manchen Jogurts, Kartoffelsalaten etc.. Die schließen hermetisch. Allerdings sollte man achten, dass man welche mit abziehbaren Ettiketten statt bedruckte bekommt, so dass man die Herkunft als Lebensmittelverpackung gegen jede Verwechslungsgefahr entfernt und entsprechende Warnhinweise daraufgeklabt bekommt.
  11. Das war nicht üblich so viele Sicherungen zu fressen. Schaue mal, ob du den Projektor auf 230 oder 240V stellen kannst. Die Nennnetzspannung ist inzwischen 230V und kann merklich nach oben abweichen, so dass das für den Projektor sehr reichlich ist. Bei den Sicherungen gibt es verschiedene Charakteristiken. Eine Träge Sicherung verkraftet kurzzeitigen Mehrbedarf z.B. beim Einschalten, während eine flinke sofort durchbrennt. Du solltest also 1A T wählen. Empfehlenswert ist auch einen Blick in den Projektor. Oft gibt es Entstör-,Filter- oder Motorkondensatoren, die gealtert sind und die Sicherung fliegen lassen.
  12. Ich sehe keine größeren Abweichungen, wenn ich eine S8-Kassette daneben halte. 6 Perforationslöcher im Bildfenster sind Standard. Die Kassetten sind ganz witzig. Zumindest eine ist eine Endloskassette, so dass man einen Dauerlauf der Kamera demonstrieren kann. Der Kameraprototyp ist offenbar nur ein Design-Dummy. Er wirkt wie eine Designstudie zur Microflex-Reihe.
  13. Ja, der sollte passen. Allerdings ist das Negativ-Film. Wenn du einen projezierbaren Film haben willst, solltest du den Ektachrome 100D oder den TriX ins Auge fassen.
  14. Das ist eine Super8-Kamera. Grundsätzlich nimmt sie Super8-Kassetten mit einer Empfindlichkeit zwischen 12 und 200ASA. Bedienungsanleitung auf Deutsch findest du unten auf der Seite: https://sites.google.com/site/procinecameras/amateur-cinema-cameras/super-8-quarz-1x8s-2-1
  15. Du meinst oben den Industriefilm? So was wurde auf (Fach-)Messen oder bei Seminaren als Giveaway auf VHS verteilt. Vielleicht lief das auch auf Messeständen oder zur Einstimmung bei Werksbesuchen. In den 90ern konnte man Imagevideos oft auch bei Firmen übers Internet bestellen. Statt Video direkt auf der Firmenhomepage lag zwei bis vier Wochen später ein Umschlag mit einer VHS-Kassette im Briefkasten. Ich fand das teils ganz nett, weil man die kurzen kostenlosen VHS-Kassetten für eigene Filme missbrauchen konnte. Ich kann mich auch an Firmenbesuche im Studium erinnern, wo solche Präsentationsfilme vorgeführt wurden, um zu zeigen, wie toll die Firma ist.
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