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Theseus

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  1. Da liegst du vollkommen falsch. Mit längerer FD-Zeit pushst du. Du bekämst extrem helle ausgefressene Ergebnisse. Du musst kürzer FD entwickeln. Allerdings kann es dann sein, dass die Lichter nicht mehr ausreichend geklärt werden und ein Grauschleier bleibt.
  2. Das ist auch nicht die Hauptzielgruppe des Scanners. Die Zielgruppe sind Besitzer von 8mm-Filmen aus den 50er-Anfang der 80er, die keinen funktionsfähigen Projektor mehr besitzen. Sie können mit dem Teil unkompliziert die Filme wieder zugänglich machen. Netter Nebeneffekt ist, dass sie jedem der Abgebildeten eine Kopie schenken können.
  3. Das freut mich. Danke für die Rückmeldung. Manchmal ist es erstaunlich einfach.
  4. Das wäre ein heißer Kandidat. Ist der taub, läuft der Motor gar nicht oder nur sehr schwächlich.
  5. Schaue dir oben den von mir verlinkten Thread an. Dort siehst du im Video, wie leicht ein anderer Motor an eine herausgeführte Projektorachse angeschlossen werden kann. Bei 1-2fps würde ich einen Schrittmotor mit Arduinosteuerung als Antrieb wählen. Der Antrieb könnte dann während der Bildaufnahme stehen. Im Prinzip brächte man dann nicht mal die Sektorenblende entfernen, da man eine Achsenposition wählen könnte, wo das Bildfenster frei ist. Das können nur ganz wenige Projektoren wie Elmo ST1200 oder GS1200 für 360m Spulen. Benutzer anderer Projektoren konstruierten Teils Armverlängerungen. Viel Sinn sehe ich aber nicht bei der Digitalisierung von Derann-Spielfilmen, wenn man die Filme auch aus anderer Quelle bekommt. Digitalisierung von Schallplatten lohnt sich eiegntlich auch nur, wenn man die Stücke nicht auf CD und Co. bekommen kann bzw. eine CD-Version qualitativ stark wegen einer anderen Abmischung gegenüber der Schallplatte abfällt.
  6. Das mag sein, aber im Bau ist so ein Scanner die Königsdisziplin, zumindest wenn das Konzept seine Stärken gegenüber einem Scanner auf Projektorbasis ausspielen soll. Es erfordert eine ganz andere handwerkliche Geschicklichkeit und höheres technisches Verständnis.
  7. Da würde ich eher einen Dremel oder ähnliches Feinwerkzeug ansetzen. Bei dem Ersatzteillieferanten Van-Eck findest du von vielen Projektoren technische Daten und Innenaufnahmen, so dass du einen Eindruck bekommst, wie übersichtlich oder verbaut die Mechanik ist. Ich verweise gerne auf das Projekt hier im Forum: Für die Montage eines eigenen Motors ist eine herausgeführte Projektorachse hilfreich, besonders wenn sie nach hinten ausgeführt ist. Dort kann man die Achse verlängern und einen Motor anflanschen. Außerdem kann man an der Achse einen Synchronkontakt anbringen. Die neueren Eumig Stummprojektoren finde ich ungeschickt, da sie ziemlich verbaut sind und die Achse nicht herausgeführt ist. Aber der Eumig Mark aus der Ersatzteilbörse könnte was sein, wenn er noch nicht entsorgt ist. Die älteren Eumigs wirken übersichtlich und die Achse schaut hinten heraus:
  8. Die 814XL ohne S bekommst du immer noch preiswert. Da hat sich nicht viel verändert. Ich denke, das liegt an den fehlenden 24fps, die die 814XL-S dagegen bietet. Ich finde die Preise für die 814/1014XL-S auch erstaunlich. Es gibt eben ein paar Kameras, die aus der Masse herausragen, so dass sich viele darauf stürzen und die Preise treiben.
  9. 814/1014XL-S sind mit die modernsten Kameras, die man kaufen kann. Sie können sämtliche heutige Filmmaterialien inkl. Vision3 500T richtig belichten. Plastikbomber finde ich, wird den Kameras nicht gerecht. Die Kameras haben eine ganz andere Solidität als die 310/514XL(-S). Die Kameras sind relativ zuverlässig. Andere Top-Modelle wie Nizo 6080 sind da viel anfälliger. Canon ist in manchen Märkten wahnsinnig gefragt. Flagschiffe einer Modellreihe sind oft ganz überproportional teurer als die zweite Liga. Wenn jemand die Kamera professionell nutzen will, ist der Kamerapreis mit der kleinste Posten. Ich finde dieses Beispiel für eine 1014XL-S mit V3 500T-Film ziemlich überzeugend. Ich hoffe, ich bekomme meine 1014XL-S aus dem Ersatzteilthread bald zum Leben erweckt.
  10. Nach Murphys Gesetz ist die Kassette immer voll, wenn gerade wichtiges passiert. Ich bin froh um den schnellen Kassettenwechsel. Ich finde das bei D8 oder DS8 höchst unpraktisch mit den Spülchen rumzuhampeln. Für solche Anwendungen zeichnete sich Mitte der 60er schon Video als Lösung ab. Erste Amateur-Videorekorder kamen zeitgleich mit Super8 auf den Markt. Diese waren wegen des Preises allerdings eher nur für institutionelle Anwender und nicht für den Heimgebrauch interessant. In mancher Schule findet sich noch in irgendeiner Ecke vergessen eine Videoanlage mit Sony CV2100-Rekorder und passender Kamera. Ab Anfang der 70er gab es auch Geräte für betuchte Heimanwender. Für diese Verhöre, Therapien und viele Interviews braucht man nicht die optimale Bildqualität, sondern die einfache Aufnahme mit synchronem Ton, lange Spielzeiten und die sofortige Abspielbarkeit. Fürs Farbfernsehen wurde Ende der 60er 16mm als als qualitativ grenzwertig eingestuft. Die Farbfilme waren damals im Vergleich zu den SW-Filmen ziemlich grobkörnig. 8mm war indiskutabel.
  11. Man hätte sich doch einfach nur auf eine leicht vergrößerte Single8-Kassette einigen müssen. Leicht vergrößert, damit 15m Film auf Acetat-Basis hinein passen. Grundsätzlich hätte man bei den Super8-Kassetten aber auch beim Bildfenster eine Aussparung für eine kameraeigene Andruckplatte vorsehen können.
  12. Hier ist die Langversion des Werbespots: @Simon: Du kannst davon ausgehen, dass der Film nicht analog geschnitten wurde, so dass es keine Klebestellen gibt. Die Filmemacher sagen im Schmalfilmheft, dass die Blend-Bildeffekte analog beim Dreh entstanden sind. Der Menschenbaum wurde in der Postproduktion ausLayern zusammengebastelt. Außerdem hat sie einige Mühe gekostet Rigs für die Kameraführung zu bauen. In dem besagten Heft kannst du genau nachlesen, welcher Produktionsschritt bei welcher Firma erfolgte. Das Video steht schon seit 9J. auf Vimeo. Deshalb hat es max. 360p Auflösung. Da verschwindet das Korn weitgehend und bei der geringen Datenrate entstehen Digitalisierungsartefakte. Wir sind heute von HD verwöhnt.
  13. ehm, ich habe doch oben geschrieben, dass ich heute zufällig über den Spot gestolpert bin. Ich empfehle dir die Schmalfilm 2/2011 auf Seite 6 aufzuschlagen. Dort ist ein Bericht mit Fotos der Dreharbeiten. Der Spot wurde mit Bolex B8/C8-Kameras gedreht. Dabei gingen 70 D8-Röllchen Wittnerchrome 100D drauf.
  14. Echt witzig. Ich war heute auf dem Balkon beim gemütlichen Blättern in einem alten Schmalfilmheft über einen großen Bericht zu dem Spot gestolpert. Und schon lieferst du den Link um ihn auch zu sehen. Perfektes Timing. 🤗
  15. Schaue mal in den Projektor hinein, ob alle Riemen in Ordnung sind, bevor du großen Aufwand bei dem Kabel treibst. Wenn du den Projektor offen hast, kannst du auch schauen, ob sich die Strombuchse wechseln lässt. Bei einem Diaprojektor von Braun habe ich kurzer Hand die alte zwei Pol-Buchse gegen eine heutige 3-polige Kaltgerätebuchse gewechselt, so dass sich jedes PC-Kabel mit dreieckigem Stecker nutzen lässt. Das war kein großer Aufwand, da die Befestigungslöcher (Position, Größe) der alten Buchse genau der neuen Ersatzbuchse aus dem Elektrofachhandel entsprach.
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