Jump to content

Theseus

Mitglieder
  • Posts

    1,662
  • Joined

  • Days Won

    35

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Ort
    Ruhrgebiet

Recent Profile Visitors

3,506 profile views
  1. Mir wäre das Risiko zu groß, dass die Dichtungen aus EPDM oder Verwandten bestehen, da das absolut kein exotisches Material für Dichtungen gegen Wasser ist. Deshalb schrieb ich oben auch kann und nicht muss passieren, da es sowohl resistente wie auch gar nicht so selten nicht resistente Dichtungen gibt.
  2. Auf keinen Fall Veseline benutzen, weder am Auto noch an der Nautica. Kohlenstoffbasierende Fette und Öle wie Vaseline greifen gerne Gummi an. Gummi kann dann aufweichen und zersetzt werden. Deshalb war bei der Nautica keine Vaseline sondern Silikonfett beigelegt. Ersatz findet man als Fett für Wasseramaturen im Baumarkt (Hahnfett). Ich habe aber auch schon erfolgreich Gleitgel auf Silikonbasis (nicht Wasserbasis) benutzt, wie es schon mal zusammen mit Kondomen verteilt wird.
  3. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es im Museum in Deidesheim eine Vitrine, wo Filmschnipsel verschiedener 17,5mm-Formate ausgestellt sind. Dort sieht man gut, dass es auch verschiedene Perforationen gab. Leider habe ich kein Foto davon.
  4. Es lohnt sich bei Edwin Mutter nachzuschlagen: https://books.google.de/books?id=A72BBwAAQBAJ&pg=PA41&lpg=PA41#v=onepage&q&f=false (ganz unten auf der Seite "Wasserenthärtungsmittel") Es werden pro Liter 0,2g Photocalgon pro dH. Also hat das (Leitungs-)wasser 10dH, dann gibt man 2g Photocalgon dazu.
  5. Ich habe immer nur die 1Cent 9x13-Abzüge dazu bestellt. Gut waren die Abzüge nicht, aber meist auch nicht völlig daneben. Ich habe die Filme selber gescannt und davon schöne Abzüge mit eher warmen Farben bekommen.
  6. Nicht zwingend. Es gab den Agfa Aviphot Color X100 und X400. Das waren unmaskierte Luftbildfilme, die in C41 entwickelt wurden. Als Digibase CN200 gab es den X400 als Photofilm zu kaufen. Ich habe ihn ganz gerne benutzt, da man Farbbilder bekam, aber auch ohne großen Aufwand relativ brauchbare Schwarzweißabzüge in der Dunkelkammer herstellen konnte, was bei normalen Farbnegativen die orange Maske verhindert.
  7. Fog entsteht durch eine Veränderung der Emulsion bzw. eine Schleier-Belichtung z.B. durch natürliche Radioaktivität. Dem entsprechend ist er völlig unabhängig von einer Belichtung.
  8. Ich würde zu einer bezüglich des Suchers getesteten Kamera raten 😉 . Man braucht ja nur eine kurze Szene und keine ganze Kassette für eine Testaufnahme. Bevor ich am Sucherfenster feile, würde ich eine andere Kamera besorgen. Kleine Abweichungen kann man bei der Aufnahme berücksichtigen, dass man etwas mehr Luft auf der kritischen Seite lässt. Ich habe bei Nizo (und Agfa) schon abgefallene Spiegel im Sucher gehabt. Der Spiegel hat sich langsam mit änderndem Winkel verabschiedet bis er endgültig abfiel. Vielleicht bei deinem Bekannten passiert das auch oder ein abgefallener Spiegel wurde nicht perfekt wieder eingeklebt. Den großzügigen Rand bei Super8 bei Titeln braucht man auch, da man nicht weiß, wie sich der Sucherausschnitt zum Projektorfenster verhält. Das Projektorfenster ist nicht unerheblich kleiner als das Filmbild.
  9. Die Nizo 40XX oder 60XX-Kameras wären absolut nicht mein Tip, da sie fast immer praktisch irreparabel defekt sind. Siehe:
  10. Du vergleichst die erste Generation Philips mit der zweiten Generation Grundig. Die erste Generation Grundig hatte ganz genau so wie Philips die wirbelstromgebremsten Asynchronmotoren. Siehe Bilder des Innenlebens des Grundig BK2000. Die zweite Generation Philips (N1502) hatte moderne, servogesteuerte Gleichstrommotoren. Allerdings fehlte im Vergleich zu den komplett elektronisch gesteuerten späteren Grundigs der elektronisch gesteuerte Bandzug, da man bei Philips nur einen Motor für den Kassettenantrieb hat, bei Grundig drei. Bei der zweiten Generation Philips kann man nicht mehr von einem chaotischen Aufbau sprechen. Die Rekorder waren sehr wartungsfreundlich und übersichtlich nach Funktionsgruppen gegliedert aufgebaut. Insgesamt war Grundig aber mit den voll elektronisch gesteuerten VCRs eine ganz Ecke moderner als Philips mit den späteren Geräten und auch um vieles moderner als JVC mit dem Ur-VHS-Rekorder.
  11. Welcher Film? Falls es der in einem anderen Thread erwähnte UT15 ist, liegt das neben dem Alter an der falschen Chemie. Ansonsten kann abgelaufener Film verschleiert sein. Bei Umkehrentwicklung muss man umgekehrt denken. Zu lange Erstentwicklung führt zu hellem Film, zu kurze zu Dunkelheit und evtl. Farbschleier. Höchstens eine zu kurze Zweitentwicklung kann den Film zu hell machen.
  12. Von Saba gab es meines Wissens keine Videogeräten vor VCR. Der Saba VCR VR1000 war ein Philips N1500 in einem leicht umdesignten Gehäuse. Deine Beschreibung passt ganz gut auf den Philips EL3400. Das war der erste halbwegs heimtaugliche Videorekorder von 1964. Er fand eine gewisse Verbreitung an Schulen und Universitäten. Ich habe mal einen vor ein paar Jahren in eine Gymnasium im Vorraum des Physiksaals gesehen. Da es noch ein Röhrengerät war, entwickelte er eine ziemliche Hitze. Außerdem gab es wesentlich seltener noch den Loewe Optacord 600.
  13. Jetzt bin ich verwirrt. Auflagemaß ist die Entfernung zwischen Flansch des Objektivgewindes und der Bildebene. Bei D-Mount ist das Auflagemaß 12,29mm. 5mm kürzer heißt, es sind nur noch 7,29mm zwischen Flansch und Film. Dann wären andere Objektive mit Zwischenring gar kein Problem. SInd es dagegen 17,29mm Auflagemaß an der Somet, dann kann man andere Objektive nur für Makros oder mit Korrekturlinse nutzen.
  14. Die Vorlaufzeit der Maskenproduktion ist wahrscheinlich im Verhältnis zu den Vorlaufzeiten zur gesamten Produktion nicht das riesige Problem gewesen. Schließlich brauchen auch die anderen Produktionsmittel wie Montage-Vorrichtungen, Stanzwerkzeuge, Formen für so eine Kamera ihre Zeit.
  15. Das Verwechselst du komplett. Der SVR4004 war die Super-Longplayvariante mit 4Std Aufzeichnungsdauer von 1978 (s. https://www.hifi-archiv.info/Grundig/1978-Video/). Den Schritt hat Philips nicht mehr mitgemacht. Von Grundig gab es für VCR Longplay den VCR4000. Die Aufnahmen sind einwandfrei mit dem Longplay Philips N1700 austauschbar. Der VCR4000 ist nur ziemlich selten, weil kaum ein Jahr später SVR herauskam. SVR und Longplay-Aufnahmen liefern auf dem falschen Rekorder nicht gar kein Bild, sondern das Bild ist streifig, farbig und der Ton etwas zu schnell, bzw zu langsam. Das war VCR ohne Namenszusätze (bzw später VCR Standard genannt) (Beispiel Grundig BK2000 von 1971, Philips N1500). Das wurde relativ lange produziert für Schulen und Behörden nach Einstellung von VCR LP und SVR . Es gab sogar Schnittrekorder für dieses System (Philips N1520, Grundig VCR601). SVR fand noch eine gewisse Verbreitung an Schulen, da man dort Spielfilme ohne Kassettenwechsel aufzeichnen konnte, es also keine nächtlichen Kassettenwechseleinsätze mehr gab.
×
×
  • Create New...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Privacy Policy, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.