Jump to content

Theseus

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    1.001
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    24

Alle erstellten Inhalte von Theseus

  1. Theseus

    Film Scanner oder Projektor? (Super8mm)

    Was sinnvoller ist, musst du entscheiden. Was willst du mit deinen Filmen machen? Beides kann sinnvoll sein. Du könntest fast genau so gut fragen: Was ist sinnvoller - Auto oder Wanderschuhe fürs Gebirge? Oder doch lieber gleich einer geführten Gebirgsreise anschließen. Die meisten projizieren hier und brauchen keinen digitalisierten Film. Deshalb kommen sie nicht um den Projektor herum. Als digitale Version reicht mit einem alten Camcoder von der Leinwand abgefilmt oder sie lassen es echt professionell machen, wenn sie ein richtig gutes Ergebniss z.B. für öffentliche Vorführungen brauchen. Die Scanner wie du ihn verlinkt hast, befriedigt am ehesten Leute, die keinen Projektor mehr haben und Opas olle Filme sehen wollen. Qualitativ sind sie nicht besonders empfehlenswert. Warnung: Dein Scanner-Angebot ist ein China-Händler, wo du bei Problemen ganz schnell im Regen stehst. Zum gleichen Preis gibt es die wesentlich bessere Ausführung bei Pearl mit deutscher Garantie und Service. Schaue dir immer bei Amazon die Händler-Adresse an. Zu den Scannern gibt es einen langen Thread:
  2. Theseus

    Farbnegativ & Farbpositiv (Umkehrfilm) & SW

    Ich hatte dir schon ein paar Empfehlungen in dem anderen Thread gegeben: Du bekommst mit den Kodachromes ein gelbes, negatives Bild. Die Filme, die man so findet, sind anschließend elektronisch invertiert worden, damit man sie ansehen kann.
  3. Theseus

    Farbnegativ & Farbpositiv (Umkehrfilm) & SW

    Nachtrag: Am besten schreibst du, was du machen willst und welche Ziele du hast. Dann können wir dir die Wege dahin aufzeigen.
  4. Theseus

    Farbnegativ & Farbpositiv (Umkehrfilm) & SW

    Farbnegativfilm: Den kannst du entweder scannen und elektronisch umkehren d.h. zum Positiv machen. Oder du lässt dir ein auf speziellem Positivfilm von dem Film eine projizierbare Kopie erstellen. Umkehrfilm entspricht dem Dia bei der Fotografie. Du bekommst direkt ein projizierbares Positiv. Das ist, wie deine Eltern und Großeltern Super8 gefilmt haben. Schwarzweiß-Filme haben die Besonderheit, dass man sie im Allgemeinen zum Negativ entwickeln kann oder man macht eine Umkehrentwicklung und bekommt direkt ein projezierbares Positiv. Für dich ist wichtig das passende Filmmaterial für deine spätere Verwendung zu wählen. An der Kamera musst du nur darauf achten, dass die Kamera die Kassette richtig erkennt oder ob du noch z.B. über die Gegenlichtkorrektur korrigieren musst und ob du den orangen Konversionsfilter einschwenken musst (nur bei Kunstlichtfilmen in Tageslicht).
  5. Theseus

    Entwickeln mit Kaffee & Vitamin C ?

    Die Spezialistin für Kaffeeentwicklungen ist Dagie Brundert: https://www.dagiebrundert.de/Caffenol.html Probiere es erstmal mit Fotofilmen aus. Die 15m Super8-Film zu bändigen ist eine weitere Herausforderung. Da sollten man sicher bei der normalen Entwicklung von Kleinbildfilmen sein. Siehe: http://sebastianlock.de/blog/2011/01/kaffchen-gefallt-caffenol-filmentwicklung-mit-kaffee-vitamin-c/ Reinholds Caffenol-Blog. DAS Kompedium rund um den alternativen Entwickler! -------------------------------------------------------------------------------------------------- Als frischer Super8-Film kommt bei der Negativentwicklung praktisch nur TriX in Frage. Wer eine große Frustrationstoleranz hat, kann sich auch an alten Kodachromes versuchen. Willst du projizierbare Positive haben, dann solltest du dich an die gängigen Umkehrentwicklungsrezepte halten. Ein sehr gutes kommt von Friedemann Wachsmuth: http://www.filmlabs.org/docs/Schmalfilm_Selbst_Entwicklen.pdf mit den Ergänzungen aus dem Thead: u
  6. Hallo, ich habe vor kurzem zwei Agfachromes in Mondrianschachteln bekommen. Als ich mir die Schachteln genauer anschaute, war ich vom Ablaufdatum 7/87 ziemlich überrascht. Ich dachte die Agfachromes wurden ca. 80/81 vom Moviechrome komplett abgelöst, so dass die jüngsten Agfachromes 1982 abliefen. Demnach müsste der Handel noch bis ca 85/86 mit frischen Agfachromes beliefert worden sein. Weiß jemand was genaueres über den Wechsel von Agfa zu Moviechrome und wann die Agfachromes endgültig vom Markt verschwunden sind? Hat sonst noch jemand so junge Agfachromes?
  7. Theseus

    Minolta Xl-400 - Super8mm

    Hier ist die Bedienungsanleitung: http://www.mondofoto.com/manuals/minoltaxl400/ Laut Manual ist die Kamera nur für 160/40ASA-Filme geeignet. 100ASA kann man einigermaßen richtig belichten, wenn man die "+"-Gegenlichtkorrektur nutzt. Die Kamera blendet ca 1Blende auf. Du bist dann bei ca. 80ASA. Der Filterschalter sollte auf Glüh-Lampe stehen. Bei Sonne wird ein Orange-Konversionsfilter eingeschwenkt und man bekommt bei heutigen Tageslichtfilmen goldige Aufnahmen. Löse die Kamera bei geöffnetem Kassettenfach aus. Dann siehst du wie das Bildfenster flackert, die Blende sich schließt und wie der Filterschalter wirkt. Schaue dir das Kassettenfach genau an, dann kannst du selber ermitteln, welche Filme deine Kamera unterstützt: https://www.frag-den-neudeck.de/Archive/688
  8. Theseus

    www.super8.tv geht in die öffentliche Testphase

    Ich würde mich durchaus auch über ein paar Artikel aus der "Mottenkiste" freuen. Also Artikel, die vielleicht schon mal in der Schmalfilm waren. Da gibt es doch bestimmt Sachen, die zeitlos sind, noch immer aktuell sind oder sich mit wenig Aufwand aktualisieren lassen.
  9. Theseus

    Kurze Frage - Kurze Antwort.

    Danke für die Hinweise zu dem Single8-Film. @Brun: Die Emulsionsseite ist matt. Die Trägerseite glänzt.
  10. Theseus

    Bis wann gab es Agfachrome (Mondrian-Schachtel)?

    Das wäre eine Erklärung. Um große Stückzahlen kann es nicht gegangen sein, da sie sonst heute häufiger wären. Wegen des anderen Entwicklungsprozess kann eigentlich das Interesse von Agfa nicht allzu groß gewesen sein, die Filme weiterlaufenzulassen. Das ist was anderes, wenn alter und neuer Film E6 sind. Ich bin gespannt, was drin ist. Aber es wird bis nächstes Jahr dauern, bis das Wetter heller und die Natur bunter ist und sich lohnt alte Farbfilme zu nutzen.
  11. Theseus

    35mm zu 16+8mm schneiden, D/S 8 perforieren

    Der alte 100D wurde auch als 35mm Umkehr-Kinefilm auf großen Rollen verkauft. Ich vermute, Friedemann hat den genommen. Die Diafilme hatten eine leicht andere Emulsion und wurden meines Wissens nicht als Meterware angeboten.
  12. Theseus

    Orwo UP27

    Da kannst du von ausgehen. Das ist typisch für langsam versagende Bleiche. In der Mitte des Films hast du am wenigsten Agitation, also hast du da am wenigsten Austausch mit noch funktionierender Bleiche vom Rand. Deshalb ist der Effekt in der Mitte am stärksten.
  13. Theseus

    Bis wann gab es Agfachrome (Mondrian-Schachtel)?

    Die Tabelle in Flimmern Heft 17 vom Hamburger Filmmuseum sagt als Produktionsdaten Moviechrome ab 1980 und Agfachrome bis 1980. Das passt dazu, dass ich bis jetzt nur Agfachromes gesehen hatte, die spätestens 1982 abliefen. Ein Hinweis darauf, dass der Film echt und keine Fehlstempelung ist, ist eine deutlich reduzierte Liste von Laboren im Beipackzettel. In Deutschland sind nur noch drei statt sechs Labore aufgeführt. Vielleicht gab es damals auch schon Tiefkühl-Zombies, wie sie heute als Retro-Chrome und Co ausgegrabend werden und in den Handel kommen.
  14. Theseus

    Kurze Frage - Kurze Antwort.

    Ich habe hier noch eine Single8 Kasette Fujichrome R25. Sie ist 1986 abgelaufen. Welcher Prozess gehört zu der Kassette? EM25 oder E6 oder was anderes? Mein eigentliches Interesse ist die Kassette mit Foma R100 zu befüllen. Aber den alten Farbfilm will ich auch nicht ungenutzt wegtun.
  15. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Ich kenne die VX870 nicht. Bei meiner Sony sehe ich minimal die IR-Diode glimmen. Das verschleiert Filme nicht. Im Sucher wird das Bild elektronisch grünlich gefärbt, weil es dann nach Nachtsichtgerät aussieht. Die Augenmuschel des Suchers ist ans Auge gedrückt ausreichend dicht. Man nimmt ja nicht den Klappmonitor. Einfach ausprobieren. Du könntest eine Graufilterfolie in den Sucher setzen, wenn er zu arg blendet.
  16. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Ich mache 95% wie Friedemann im Dunkeln. Mit den Fingern sehen trifft es ganz gut. Für die verbleibenden 5% möchte ich die IR-Sehmöglichkeit aber auch nicht missen. Das ist hauptsächlich schauen, was der Film im Entwickler macht und Pannenhilfe, wenn was schief gelaufen ist. Ab und an kommt noch ein Kontrollblick dazu, wenn sich z.B. eine Wicklung komisch anfühlt. Ich hatte beim Spiralenfüllen neulich auch so einen Moment. Da habe ich bestimmt 5min. versucht den Film in die Spirale zu füllen und immer verhakte er sich an der selben Stelle. Langsam fing der Film an zu knittern. Mit Kamera und deshalb nur einhändig war in wenigen Sekunden die Stelle gemeistert und danach ging es im Dunkeln weiter.
  17. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Wenn du Foma nimmst, dann macht der auch nicht so krasse Kreusel wie ein uralter Kodachrome, eher im Gegenteil. Die Hauptschwierigkeit ist eh den im Dunkeln gesplittet und aufgewickelt zu bekommen. Man kann sich aus den 15m-Spulen Wickelhilfen bauen, in dem man eine Seite entfernt und so einen Wickelteller erhällt. SandroP hat Wickelhilfen mit einem 3D-Drucker gebaut. Ich habe sie in Deidesheim in der Hand gehabt. Sie gefielen mir sehr gut. Frage mal bei ihm nach. Ich benutze einen alten Sony Camcorder mit Nightview in der Duka. Die Abschirmung der Augenmuschel reicht, damit nichts verscheiert. Nachteil ist, dass ich mit ihm in der Hand nur ein-händig arbeiten kann. Aber um mal zu schauen, ob alles klappt oder wo es hakt, reicht das aus. So könntest du auch 30cm vom Kodachrome in den Entwickler hängen und im IR-Licht sehen, wann das Bild kommt und wann es ins Schwarze kippt. Ich schätze inzwischen auch, dass ich einen Dukasafe in Griffnähe habe. Wenn mir z.B. ein Teil der Leerkassette runtergefallen und natürlich irgendwo unterm Schrank verschwunden ist oder ein Werkzeug fehlt, kann ich schnell Film reinlegen und dann das Licht einschalten. Das geht erstaunlich gut. Sperre brechen, den Film rausziehen, dabei die Andruckplatte runterdrücken und den Film auf eine 15m Spule wickeln.
  18. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Das brauchst du nicht. Nimm einfach den schon entwickelten Schwarz- oder Gelbfilm um den Umgang mit der Kaccema zu üben. Ich finde solchen Film immer ganz praktisch um was ausprobieren zu können ohne unbelichtetes Material zu versauen.
  19. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Ich finde sinnvoll mit frischem Material für Erfolgserlebnisse zu sorgen. Das Moviechrome-Material beinhaltet auch viel Frustpotential. Leider gibt es für E6 nur sehr teuer frisches Material. Deshalb empfehle ich erstmal Richtung R100 zu gehen. Moviechrome kann man machen, wenn man etwas Erfahrung hat. Hier ist sehr empfehlenswert etwas Material und etliche Zeit zum Testen zu haben. So kann man dann mit Erstentwicklungszeiten und -temperaturen spielen. Die Standardentwicklung bei 38°C bringt tendenziell nur einen blassen Blau-weiß-Film.
  20. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Bestes Beispiel zum Thema abgelaufene Filme finde ich Dagies Filme. Auch Klaus fehlentwickelten Moviechrome letztes mal in Deidesheim fand ich durchaus sehenswert. Super8-Kameras gehen bei nicht eingelegtem Film von der höchsten unterstützten Empfindlichkeit aus. Bei der 310XL wären das 250/160ASA und der Nizo 6056 sogar 640/400ASA.
  21. Theseus

    Film 8 mm Panoramic im Jahr 1955 - 1958

    Mit Prismen kann man um 90° drehen. Siehe: https://books.google.de/books?id=xaqkBgAAQBAJ&lpg=PA219&ots=RJR5zCStJg&dq=prisma bilddrehung 90°&hl=de&pg=PA219#v=onepage&q&f=false Verkleinerungen des Bildfensters sind immer einfach möglich. Es sind kleine Modifikationen an bestehenden Kameras nötig. Dein Vorschlag benötigt eigens dafür konstruierte Kameras. Das Bildfenster müsste verdoppelt werden. Die Optik muss das größere Bildfenster ausleuchten. Der Transportschritt des Greifers muss zum Format passen. Das gleiche gilt auch für die Projektoren. In den 50ern kamen die Anamorphoten auf, die Panoramaaufnahmen in allen Filmformaten (fast) ohne Modifikationen des Equipments ermöglichten.
  22. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    Die 6056 hat bestimmt die bessere Bildqualität. Allerdings macht bei den Kameras oft ein Antriebsriemen und auch die Elektronik Ärger. Probiere die Kamera mal ohne Film aus. Schaue, ob sie plausibel reagiert (Blende, Geschwindigkeit) und der Antrieb im Kassettenfach arbeitet. Für Experimente mit Kodachromes (und anderen Ablauffilmen) ist hilfreich, wenn du mehrere Filme aus einer Quelle kaufst. Dann kannst du einen zum Testen opfern und die anderen entsprechend belichten/entwickeln.
  23. Theseus

    Film 8 mm Panoramic im Jahr 1955 - 1958

    Ergänzung von Super8data: http://www.filmkorn.org/super8data/database/articles_list/8mm_formats.htm "In 1955, Emel company in France marketed the Panoscope cine camera, designed for 16 mm widescreen format. The film gate of this camera took the film frame same wide than 16 mm frame, but high as 8 mm. This company built two panoscope cameras. And the second one in 1960 was biformat: 8/Panoscope . In 1955, Dimaphot company in France marketed the 16/8 Panoramique, a cine camera ready to shoot in two ways: the camera held vertically or horizontally. The vertical mode was to shoot in 16 mm format. And horizontal mode was to shoot in a new panoramic 8 format. The film gate was changed and reduced to expose only half 16mm film. The frame was twice the size of a standard 8 mm. Dimaphot called new format of widescreen as "Super-Huit". Nothing further was reported about the equipment used. In a print advertisement, it says that the projection requires a 16 mm cine projector ." Automatische Übersetzung: "Die französische Firma Emel vermarktete 1955 die Panoscope Cine-Kamera, die für das 16-mm-Breitbildformat konzipiert wurde. Das Filmfenster dieser Kamera nahm den Filmrahmen genauso breit wie der 16-mm-Rahmen, aber hoch als 8 mm. Diese Firma baute zwei Panoskopkameras. Und das zweite im Jahr 1960 war biformat: 8 / Panoscope. Im Jahr 1955 brachte die Firma Dimaphot in Frankreich die 16/8 Panoramique auf den Markt, eine Cine-Kamera, die auf zwei Arten fotografiert werden kann: Die Kamera wird vertikal oder horizontal gehalten. Der vertikale Modus sollte im 16-mm-Format aufgenommen werden. Der Horizontalmodus sollte in einem neuen Panorama-8-Format aufgenommen werden. Das Filmfenster wurde geändert und reduziert, um nur einen halben 16 mm Film zu belichten. Der Rahmen war doppelt so groß wie ein Standard von 8 mm. Dimaphot nannte das neue Breitbildformat "Super-Huit". Über die verwendete Ausrüstung wurde nichts weiter berichtet. In einer Printwerbung heißt es, dass für die Projektion ein 16-mm-Filmprojektor erforderlich ist."
  24. Theseus

    Meine ersten Super8-Dunkelkammerversuche

    E6 ist doch Farbumkehr. C41 ist Farbnegativ. Wenn der Film total blank war und noch nicht mal der Anfang und das Ende geschwärzt sind, wo der Film beim Einlegen und Rausnehmen Raumlicht abbekommt, dann solltest du den Entwickler kritisch prüfen. Hilfreich ist Erfahrung bei der Entwicklung von Fotofilmen. Am erfreulichsten ist die Umkehrentwicklung von Foma R100. Der Film ist frisch und verlässlich. Die Entwicklung gelingt leicht und man bekommt einen brillianten, projektionsfähigen Film. Mit dem Foma plus der 310XL kann man fast wie bei Video filmen. Ich habe da schon Aufnahmen bei Kerzenlicht gemacht.
  25. Theseus

    LED Lampen Kit von Van Eck

    Ups, habe mich verlesen. Hatte Konstantstromnetzteil und nicht -spannung- gelesen. Dann geht natürlich dein Lösungsvorschlag.
×