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Theseus

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  1. Hier noch mal zu meinem Vorschlag oben das Timing des VGA-Signal. Am VSync-Pin würde direkt das gesuchte Sync-Signal anliegen. (Bildquelle: https://web.mit.edu/6.111/www/labkit/vga.shtml)
  2. Es gibt für kleines Geld HDMI->VGA-Konverter. Zu VGA gehören bereits getrennte H und V-Synchronsignale. Da sollte ein Signal synchron zum Auslesen des Aufnahmechips der Kamera herauskommen. Konverter auf Video 25Hz/50Hz wäre absolut kontraproduktiv, wenn die Kamera mit 24 oder 60Hz aufnimmt.
  3. Bei deinen Ergebnissen sehe ich keinen Grund die Flügelblende herauszunehmen. Ich sehe kein Flackern oder ungleichmäßige Helligkeit. Evtl. handelst du dir neue Probleme ein, wenn beim Bildwechsel nicht verdunkelt wird. Die Bewegungsunschärfen liegen an der fehlenden Synchronisation. Mitten in der Aufnahme eines Bildes wechselt der Projektor zum nächsten Bild. Doppelbelichtungen wie in dem Bildausschnitt sind die Folge. Gut zu sehen an der Doppelkontur der Straßenbahnlampe und der Schrift im ersten Film (Porto digitalisiert mit Vergrößerungsobjektiv). Der Projektor muss exakt dann das Bild wechseln, wenn die Kamera mit der Aufnahme eines neuen Videoframes beginnt. Ansonsten bekommst du diese Doppelkonturen, die die Bildschärfe versauen. Beim letzten Film mit der Gitarre stimmt es zufällig nach dem ersten Eindruck. Der Film ist deutlich schärfer als der erste.
  4. Der 610D hat einen Riemen. Ganz gut unten bei den Abbildungen auf der Seite https://van-eck.net/en/spare-part-finder/?cat=film&merk=57&type=Mark 610 D zu sehen. Es kann aber auch sein, dass die Mechanik etwas schwergängig ist, so dass der Riemen durchrutscht. Vielleicht hilft es als erste Maßnahme, zu Beginn eines Filmabends den Projektor erst ein paar Minuten ohne Film und ohne eingeschaltete Lampe warm laufen zu lassen.
  5. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für Gehäuse Spüli oder Fettlöser besser als Isopropanol wirkt. Spüli oder Fettlöser löst den Dreck gewöhnlich gut an. Man kann auch es wirklich lange einweichen lassen und knastigen Dreck mit viel Wasser runterspülen. Isopropanol kann das Gehäuse angreifen. Insgesamt sind meine Ergebnisse mit Spüli schöner als mit Isopropanol gewesen, abgesehen von manchen Schlieren, weil der Alkohol den Lack oder die Beschichtung des Gehäuses angegriffen hat.
  6. Die Projektor-Lampen haben generell nur eine kurze nominale Lebensdauer je nach Typ zwischen 20-50 Stunden. Deshalb kann eine vorhandene Lampe unbekannter Nutzungsdauer jederzeit kaputt gehen. Aus dem Grund sollte man immer die Verfügbarkeit und den Preis von Ersatzlampen im Blick haben. Und am besten immer eine Griffbereit haben, damit ein Filmabend nicht in Dunkelheit endet. Vom Bauer T10 gab es verschiedene Versionen. Hier genau schauen, welche man vor sich hat. Die 150W-Lampe vom T10R ist zwar toll hell, aber nur noch in raren Restbeständen zu ca. 50Euro erhältlich. Bei der 100W-Lampe sieht die Situation etwas besser aus. Aber billig sind die auch nicht. Auch vom Eumig P8, den Film-Mechniker oben empfohlen hat, gab es verschiedene Versionen mit unterschiedlicher Lampenbestückung. Dagegen ist die Lampe vom 610D absolute Standardware, die sehr gut und günstig erhältlich ist. Man kann schon den Zustand der Filme abschätzen, wenn man sie etwas abwickelt und dann mit einer guten Lupe betrachtet.
  7. Um es konkret zu machen, besonders empfehlenswert sind Projektoren der 600er-Reihe wie der Eumig 605, 610, 6000 oder 6001. Sie sind sehr zuverlässig und funktionieren meist auf Anhieb. Es gibt ein paar 600er wie der 607 mit 75W-Lampe. Das ist nicht empfehlenswert, da dunkler und die Lampe teurer als die 100W Lampen. Einen Modell-Überblick bietet die Seite https://van-eck.net/en/spare-part-finder/?cat=film&merk=57&type=Mark 610 D Wichtig ist immer zu schauen, was für eine Lampe in dem Projektor verwendet wird und was sie kostet. Bei den Einformat-Projektoren sind sehr oft exotische Lampen verbaut, die kaum und wenn nur sehr teuer zu beschaffen sind. Hier hilft auch die Van-Eck-Seite zur Recherche. Leinwand kann man die weiße Wand nehmen oder man schaut bei EBay-Kleinanzeigen. Alte Dia-Leinwände gibt es oft <10Euro, wenn nicht gar geschenkt.
  8. Könnte das ein 1000Hz-Generator gewesen sein? Ich habe mal als Beifang einen 1000Hz-Generator als Kästchen mit einem Blitzkontaktkabel auf der einen Seite und auf der anderen dem 6-Pol Tonbandanschluss bekommen.
  9. Warum muss man dafür einen Extra-Thread öffnen? Wir haben doch einen speziellen Thread für interessante Ebay-Angebote.
  10. Es gab ja die Kamera auch als Doppel8-Kamera. Das ist die Quarz5. Bei der Auktion (https://www.ebay.de/itm/384099032918) gibt es Bilder vom Greifer und der Andruckplatte. Insgesamt sieht das ziemlich identisch mit der DS8-3 aus. Wenn ich die Bilder mit meiner DS8-3 vergleiche, sieht nur das Filmfenter etwas größer aus. Vielleicht war das Konstruktionsziel beide Versionen möglichst identisch zu machen.
  11. Ich finde leider das original Rezept nicht mehr. Es müsste 100% Essigsäure gemeint sein. Mit 60% dürften 16,7ml richtig sein.
  12. Diese WW-Konverter für Video lassen sie an sehr vielen Schmalfilmkameras verwenden. Ich benutze sie regelmäßig an verschiedenen Super8-Kameras. Der Abstand zwischen Frontlinse der Kamera und Hinterlinse des Adapters sollte möglichst gering sein. Deshalb sollte man nicht mehrere Gewindeadapter hintereinander benutzen um aufs gewünschte Maß zu kommen. Qualität muss man ausprobieren. Es gibt bei den WW-Adaptern erstaunlich gute und totalen Schrott. Außerdem kann es sein, dass sie nicht gut mit dem Grundobjektiv harmonieren. Wenn der Konverter da ist und ein Gewinde-Adapter auftreibbar ist und nicht die Welt kostet, ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Ggf. kann man natürlich schauen, ob man einen direkt passenden Konverter für kleines Geld bekommt, wenn die C16 ein Normfiltergewinde hat. Ich habe inzwischen eine ganze Sammlung von Konvertern mit den Gewinden meiner meist genutzten Kameras, da es sie oft auf Flohmärkten und Kamerabörsen für +/-5Euro gibt.
  13. Mir wäre das Risiko zu groß, dass die Dichtungen aus EPDM oder Verwandten bestehen, da das absolut kein exotisches Material für Dichtungen gegen Wasser ist. Deshalb schrieb ich oben auch kann und nicht muss passieren, da es sowohl resistente wie auch gar nicht so selten nicht resistente Dichtungen gibt.
  14. Auf keinen Fall Veseline benutzen, weder am Auto noch an der Nautica. Kohlenstoffbasierende Fette und Öle wie Vaseline greifen gerne Gummi an. Gummi kann dann aufweichen und zersetzt werden. Deshalb war bei der Nautica keine Vaseline sondern Silikonfett beigelegt. Ersatz findet man als Fett für Wasseramaturen im Baumarkt (Hahnfett). Ich habe aber auch schon erfolgreich Gleitgel auf Silikonbasis (nicht Wasserbasis) benutzt, wie es schon mal zusammen mit Kondomen verteilt wird.
  15. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es im Museum in Deidesheim eine Vitrine, wo Filmschnipsel verschiedener 17,5mm-Formate ausgestellt sind. Dort sieht man gut, dass es auch verschiedene Perforationen gab. Leider habe ich kein Foto davon.
  16. Es lohnt sich bei Edwin Mutter nachzuschlagen: https://books.google.de/books?id=A72BBwAAQBAJ&pg=PA41&lpg=PA41#v=onepage&q&f=false (ganz unten auf der Seite "Wasserenthärtungsmittel") Es werden pro Liter 0,2g Photocalgon pro dH. Also hat das (Leitungs-)wasser 10dH, dann gibt man 2g Photocalgon dazu.
  17. Ich habe immer nur die 1Cent 9x13-Abzüge dazu bestellt. Gut waren die Abzüge nicht, aber meist auch nicht völlig daneben. Ich habe die Filme selber gescannt und davon schöne Abzüge mit eher warmen Farben bekommen.
  18. Nicht zwingend. Es gab den Agfa Aviphot Color X100 und X400. Das waren unmaskierte Luftbildfilme, die in C41 entwickelt wurden. Als Digibase CN200 gab es den X400 als Photofilm zu kaufen. Ich habe ihn ganz gerne benutzt, da man Farbbilder bekam, aber auch ohne großen Aufwand relativ brauchbare Schwarzweißabzüge in der Dunkelkammer herstellen konnte, was bei normalen Farbnegativen die orange Maske verhindert.
  19. Fog entsteht durch eine Veränderung der Emulsion bzw. eine Schleier-Belichtung z.B. durch natürliche Radioaktivität. Dem entsprechend ist er völlig unabhängig von einer Belichtung.
  20. Ich würde zu einer bezüglich des Suchers getesteten Kamera raten 😉 . Man braucht ja nur eine kurze Szene und keine ganze Kassette für eine Testaufnahme. Bevor ich am Sucherfenster feile, würde ich eine andere Kamera besorgen. Kleine Abweichungen kann man bei der Aufnahme berücksichtigen, dass man etwas mehr Luft auf der kritischen Seite lässt. Ich habe bei Nizo (und Agfa) schon abgefallene Spiegel im Sucher gehabt. Der Spiegel hat sich langsam mit änderndem Winkel verabschiedet bis er endgültig abfiel. Vielleicht bei deinem Bekannten passiert das auch oder ein abgefallener Spiegel wurde nicht perfekt wieder eingeklebt. Den großzügigen Rand bei Super8 bei Titeln braucht man auch, da man nicht weiß, wie sich der Sucherausschnitt zum Projektorfenster verhält. Das Projektorfenster ist nicht unerheblich kleiner als das Filmbild.
  21. Die Nizo 40XX oder 60XX-Kameras wären absolut nicht mein Tip, da sie fast immer praktisch irreparabel defekt sind. Siehe:
  22. Du vergleichst die erste Generation Philips mit der zweiten Generation Grundig. Die erste Generation Grundig hatte ganz genau so wie Philips die wirbelstromgebremsten Asynchronmotoren. Siehe Bilder des Innenlebens des Grundig BK2000. Die zweite Generation Philips (N1502) hatte moderne, servogesteuerte Gleichstrommotoren. Allerdings fehlte im Vergleich zu den komplett elektronisch gesteuerten späteren Grundigs der elektronisch gesteuerte Bandzug, da man bei Philips nur einen Motor für den Kassettenantrieb hat, bei Grundig drei. Bei der zweiten Generation Philips kann man nicht mehr von einem chaotischen Aufbau sprechen. Die Rekorder waren sehr wartungsfreundlich und übersichtlich nach Funktionsgruppen gegliedert aufgebaut. Insgesamt war Grundig aber mit den voll elektronisch gesteuerten VCRs eine ganz Ecke moderner als Philips mit den späteren Geräten und auch um vieles moderner als JVC mit dem Ur-VHS-Rekorder.
  23. Welcher Film? Falls es der in einem anderen Thread erwähnte UT15 ist, liegt das neben dem Alter an der falschen Chemie. Ansonsten kann abgelaufener Film verschleiert sein. Bei Umkehrentwicklung muss man umgekehrt denken. Zu lange Erstentwicklung führt zu hellem Film, zu kurze zu Dunkelheit und evtl. Farbschleier. Höchstens eine zu kurze Zweitentwicklung kann den Film zu hell machen.
  24. Von Saba gab es meines Wissens keine Videogeräten vor VCR. Der Saba VCR VR1000 war ein Philips N1500 in einem leicht umdesignten Gehäuse. Deine Beschreibung passt ganz gut auf den Philips EL3400. Das war der erste halbwegs heimtaugliche Videorekorder von 1964. Er fand eine gewisse Verbreitung an Schulen und Universitäten. Ich habe mal einen vor ein paar Jahren in eine Gymnasium im Vorraum des Physiksaals gesehen. Da es noch ein Röhrengerät war, entwickelte er eine ziemliche Hitze. Außerdem gab es wesentlich seltener noch den Loewe Optacord 600.
  25. Jetzt bin ich verwirrt. Auflagemaß ist die Entfernung zwischen Flansch des Objektivgewindes und der Bildebene. Bei D-Mount ist das Auflagemaß 12,29mm. 5mm kürzer heißt, es sind nur noch 7,29mm zwischen Flansch und Film. Dann wären andere Objektive mit Zwischenring gar kein Problem. SInd es dagegen 17,29mm Auflagemaß an der Somet, dann kann man andere Objektive nur für Makros oder mit Korrekturlinse nutzen.
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