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Theseus

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  1. Wenn es nur um die Bildästhetik geht, ist natürlich auch ein Leni Riefenstahl Film viel schöner als eine aktuelle Reportage auf Arte. Wenn ich was über Land und Leute wissen will, dann bevorzuge ich die Arte-Reportage und nicht Riefenstahls Afrika-Bilder. Zu Neckermann: Neckermann war der erste Reiseanbieter, der Fernreisen inkl. Ausflugs- und Folkloreprogramm z.B. nach Afrika in den 60er Jahren für Hinz- und Kunz anbot. Habe da eine schöne Karrikatur aus den 60ern im Kopf. Also das war nicht extrem viel später als die Lersch-Filme.
  2. Das muss nicht mit dem Ton zusammenhängen. Ich übertreibe mal deutlich: Das gezeigte ist bei einer folkloristischen Aufführungen für Neckermann-Touristen entstanden. Bei der Auswahl der Blickwinkel wurde peinlich genau darauf geachtet, dass kein Touri ins Bild kommt. Natürlich sind das wunderbare Aufnahmen, aber haben nicht viel mit der Realität zu tun, sondern du siehst eine Idealisierung.
  3. Eine kurze Google-Abfrage deutet darauf hin, dass der Filmabenteurer, Regiseur, Kameramann Max Lersch dahinter steht. Über seine Afrika-Expeditionen findet man auch heute noch Meinungen: https://oe1.orf.at/programm/20190729/560230/Oesterreichs-Afrikabild
  4. Danke. Das fehlte mir. Die Einleitung ist zwar wirklich Werbesprache, aber deine Kritik an den einfachen Handgriffen kann ich nicht nachvollziehen, es sei denn, man sucht sich bei den verschiedenen Bedeutungsmöglichkeiten der Begriffe die falschen heraus. Auch fehlte deiner Kirtik zum unnötigen Scharfstellen, eine Erwähnung des erläuternden Nebensatz, der die nötige Einschränkung enthält
  5. Ich bin gerade über einen Artikel in der Schmalfilm 6/2011 von Ronald Vedrilla über Film-Tonung gestoßen. Er empfiehlt besonders die Blautonung mit dem "Tetenal Bluetoner". Ich meine, es hätte auch noch in einem anderen Heft einen Artikel über die Färbung und Tonung von SW-Filmen gegeben.
  6. Danke für den spannenden und ausführlichen Bericht. Bei der Seite Philologisches wäre schön, wenn du die Einleitungsseite, aus der deine Zitate stammen, dazusetzen könntest. Dann wären deine Anmerkungen besser nachzuvollziehen. So bleibt das Gefühl, dass Teile aus dem Zusammenhang gerissen sind. Beispielsweise bezeichnet Handgriff ist nicht nur einen Haltegriff oder das Greifen mit der Hand sondern auch das Ausführen einer Tätigkeit. Leider gibt es die Anleitung, auf die du dich beziehst, nicht im Netz.
  7. Ich nehme für alle Konfektionierungssachen sehr gerne mein Telefunken Magnetophon 203. Neben einem Dual Plattenspieler für die Lomo-Spirale das zweite zweckentfremdete Audiogerät in der Duka, was ich nicht mehr missen will.
  8. Ideal zu Corona-Zeiten. Fitnessstudio überflüssig. Film drehen reicht um Gewichte zu stemmen und sowohl an der Brust, am Rücken wie auch am Bizeps zu arbeiten.
  9. Farbfilm darfst du natürlich auch mit der Kamera kontrollieren. Einzig bei Filmen mit in den nahen IR-Bereich erweiterter Rotempfindlichkeit (z.B. Rollei Retro 80s/ Retro 400s/ Agfa Aviphot) wäre ich vorsichtig. Da sollte man vor der Benutzung Schleiertests machen.
  10. So eine D8-Kamera benutze ich auch als Nachtsichtgerät in der Duka. Das ist äußerst praktisch um etwas im Dunkeln kontrollieren zu können.
  11. Versuche es doch mal mit geschlossenen Augen zu üben. Wenn es hakt, dann blinzelst du. So erkennst du, wo die Tücken sind und was du im dunkeln anders als im hellen machst. Mir geht es so wie dir mit der Trockenklebepresse im Dunkeln. Die will einfach nicht. Ich brauche x-Versuche mit entsprechend vielen versauten Folien, bis mal eine Klebestelle glückt. Im Hellen ritsch-ratsch auf Anhieb. Gar kein Problem.
  12. Fehler korrigiert: Zwei Schlauchanschlüsse beim 10m Tank
  13. Der 15m Tank hat einen Schlauchanschluss, der für 10m zwei. Der 15er hat zwei Etagen für 30m, der 10er eine. Außerdem hat die 10m Spirale längliche Ablaufschlitze, die 15er Stege. Dadurch kann man die Tanks ganz gut auf Fotos unterscheiden. Es gibt zwar auch den 30m Tank, der ist aber extrem selten. Wenn er auftaucht, ist er entsprechend teuer.
  14. Auch Alkohol (Brennspiritus) wirkt recht lösend auf die Remjet-Schicht. Das kann man vor allem nutzen, wenn man kurze Abschnitte befreien will.
  15. Zu der Nautica gab es ein Zoom-Set. Dieser Vorsatz ist sehr selten. Nachteil ist, dass er nur unter Wasser funktioniert, während man mit dem PMA-Aufsatz nach belieben wechseln kann. P.S.: @ReelToReel Ich weiß nicht, warum du bei dem Beispiel so an die Decke gehst. Wenn es dich so stört, dann stelle doch einen Alternativ-Film aus deinem Bestand in s Netz. Nicht um zu beweisen, dass du es besser kannst, sondern um zu zeigen, zu was eine Nautica fähig ist.
  16. Zu Dunkel deutet jedenfalls nicht auf eine zu schwache Zweitbelichtung hin. Wenn die Aufnahme ausreichend belichtet ist, dann kann "zu dunkel" von einer zu kurzen/schwachen oder zu oberflächlige Erstentwicklung bzw. defektem/ungeeignetem Erstentwickler kommen. Der Erstentwickler kann durch ungleichmäßige Entwicklung der Schichten ganz erhebliche Farbstiche verursachen. Der Erstentwickler ist der Dreh- und Angelpunkt des Umkehrprozess. Dein Prozess ist höchst experimentell. C41 basiert auf CD4 als Farbentwickler, E6 auf CD3. Dieses Crossen kann zu Farbstichen führen. Bei "Udo Raffay, Sammlung Fotografischer Rezepte" gibt es ein E6-Alternativ-Rezept, was nicht hochexperimentel ist. Wer Orwo C9165 selber ansetzt, braucht nur wenige zusätzliche Zutaten um diesen E6-Prozess nachzubilden.
  17. Mir geht es im Endeffekt nur um Badeszenen und das wo man durch Luftanhalten hinkommt. Für die Ausbeute an brauchbaren Szenen ist die Nautica und was zum Vergleich andere, leichtere nicht wassertaugliche Kameras können, schon ein Klotz. Am Strand benutze ich lieber eine mit Plastiktüten geschütze Nizo 156 oder ähnliches. Vielleicht ist das sinnvollste eine Actioncam wie eine Gopro mitzunehmen, die brauchbaren Aufnahmen noch etwas digital aufzuhübschen, den Bildausschnitt zu korrigieren und durch Abfilmen vom Bildschirm zu analogisieren, speziell wenn man eh nur Schwarzweißfilm nutzt. So kann man wenigstens beim Kontrast in die Vollen greifen und hat nicht nur graue Suppe auf der Leinwand.
  18. Dann zeige doch etwas von deinen Aufnahmen. Ich habe eine Nautica. Mich interessieren brennend Beispiele, wie man gekonnt mit der Kamera umgeht. Meine ersten Versuche waren bei weitem schrottiger als Ignaticios Beispiel. Da die Kamera ein ziemlich schwerer Klotz ist, stellt sich vor allem bei Flugreisen die Frage, ob es sich überhaupt lohnt sie mitzuschleppen, wenn ich bei meinen Aufnahmen tatsächlich denke, schade ums Material und die Mühen.
  19. Ich glaube, Unterwasseraufnahmen muss man mögen. Für mich interessant, wie schnell Super8 sein kann. Ich finde es klasse mal etwas von der Nautica zu sehen. In gewisser Weise ist der Film ein Zeitdokument, da es nach zwei Monaten echtem eingesperrt sein, endlich richtig nach draußen gehen kann. (Phase III der spanischen Quarantäne). So viel zu Autor: http://mimundoensuper-8.blogspot.com/search?updated-max=2020-06-03T12:14:00%2B02:00&max-results=7 Er hat nun wirklich nichts mit den kritisierten Super8-Hipster-Auswüchsen im Netz zu tun. Für Kodak war er einer der Referenznutzer für den neuen Ektachrome, die Vorserienexemplare getestet haben.
  20. Zusätzlich darf er sich nicht irgendwo beim automatischen Einzug wegen mangelhafter Führung stauen und zur Ziehharmonika geknüllt werden. Hier Bilder vom Eumig: https://www.van-eck.net/itable.php?lang=en&size=&cat=film&merk=57&type=Mark 502D Der Projektor ist zum normalen projizieren mit der Ochsenaugenlampe ziemlich duster. Ein Defekt der Lampe kommt einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich. Ersatz ist vergleichsweise teuer. Man hat aber beim Umbau relativ viel Platz im Lampenhaus für eine eigene Led-Beleuchtungsmöglichkeit. Störend finde ich bei dem Projektor lediglich, dass die Antriebsachse offenbar nicht herausgeführt ist.
  21. Ein Tonprojektor dürfte für den Zweck nicht so geeignet sein, denn der Film muss auch am Tonkopf und Schwungrad vorbei. Da ist nicht gut, wenn der Film Bild für Bild und nicht kontinuierlich durchtransportiert wird.
  22. Ich will ja nichts sagen, aber wenn ich mir den Schnitt der aktivsten "alten Haudegen" beim Filmertreffen in Deidesheim anschaue, dann haben nicht wenige die Aussicht auf 40-50Jahre Leben. Da ist es etwas früh keinen Umkehrfilm mehr anzubieten, weil die eh am wegsterben sind.
  23. So kenne ich es auch von Canon. Evtl. wird der Filter vor die Messzelle zur Empfindlichkeitsanpassung geschwenkt, aber das Bildfenster selbst bleibt frei. Ich hatte mir das bei einer zerlegten 310 extra angeschaut, wie sich eine Tageslichtkassette auswirkt.
  24. Agfa Movexoom 10. In der fest einrastenden +-Stellung misst sie 100ASA. Beli braucht keine Queckies. Leicht mögliche manuelle Belichtungskorrekturen. Die Kameras sind zuverlässig. Man hat deshalb gute Chancen sehr preiswert ein funktionsfähiges Exemplar zu bekommen.
  25. Die sind dafür konstruiert. Jedes Gerät hat erlaubte Betriebslagen. Z.B. darf man Festplatten nicht auf dem Kopf betreiben, weil dann in kurzer Zeit die Lager kaputt gehen. Bei Bandmaschinen oder besser gesagt bei den Tonbandgeräten gibt es etliche, die nur für den Liegendbetrieb geeignet sind. Die Lager sind so gestaltet, dass die Schwerkraft die Achsen in den Lagern halten muss. Stellt man sie auf, haben die Lager viel zu viel Spiel. Ein transportables Tonband wie ein Uher Reporter hat viel mehr erlaubte Betriebslagen als eine stationäre Teac Bandmaschine. Bei Öl kann es sein, dass es nicht nur herausläuft, sondern auch nicht mehr die Schmierstellen erreicht.
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