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Beliebteste Inhalte seit dem 19.01.2018 in Beiträge

  1. 3 points
    Es geht übrigens nach wie vor jeden tag ein Stück voran. Im Moment bin ich eifrig am Frontend, also am Bedienteil zu Gange, das ganze soll ja möglichst benutzerfreundlich werden, und das erfordert ein bisschen Mühe. Die Bildrate, die am Projektor für den gewählten Ton-Track einzustellen ist, ermittelt Synkino aus dem Dateinamen. Heißt meine Tonspur zum Beispiel 008-18.m4a, werden 18 fps als Soll-Frequenz eingestellt (und angezeigt). Die Zeit, die angezeigt wird (siehe Foto oben) ist die "Audiozeit", also an welcher Position der "Tonkopf" gerade steht. Ebenso angezeigt wird, ob Ton und Bild gerade absolut synchron sind – ist das mal nicht der Fall, blinkt das "Sync" Symbol und die Abweichung wird in Anzahl der Einzelbilder angezeigt, bis sie Synchronisation wieder einrastet. Ein paar Parameter, die das System braucht, sind aber projektorspezifisch: Zum Beispiel, wie viele Sektoren die Umlaufblende hat, wie die Projektorgeschwindigkeit gemessen wird, oder wie weit der Abstand zwischen Startmarkenerkennung (Vorspannende) und Bildfenster ist. Damit man das (und anderes) nicht ständig neu eingeben muss, wenn man mal den Projektor wechselt, wird Synkino mehrere Projektor-Konfigurationen speichern und verwalten können. So kann man etwa seinen 16mm, den Super 8 und auch den alten Normal-8 Projektor mit den beiden benötigten Sensoren ausstatten (das ist kinderleicht) und kann dann am Synkino einfach auswählen, welcher Projektor gerade angeschlossen ist. So klappt es mit dem Synchronton auch an langen, mehrformatigen Filmabenden. :) Ich bin zunehmend zuversichtlich, in Deidesheim zumindest eine einigermaßen hübsche Vorabversion zeigen zu können. Zwar kommen demnächst noch ein paar Reisen auf mich zu, aber noch ist ja auch nicht April...
  2. 2 points
    Nur 5 Wochen nach meinen ersten Plänen gibt es seit gestern nun mein erstes verlötetes "Cine Assist" Filmkamera Steuermodul: Im ersten Bild seht ihr das Modul selbst, selbstklebender Klettverschluss am Modul und an meiner Nizo Integral 10 Kamera die andere Seite davon. So kann man das Modul montieren und auch wieder entfernen. Es passt auf den Kassettendeckel und der Deckel lässt sich auch problemlos mit montierten Modul schwenken und öffnen. Auf der Platine sieht man noch im Hintergrund den Schaltplan, den ich während des Lötens verwenden habe, um zu wissen, wo welches Bauteil hinkommt. Im zweiten Bild seht ihr das Modul auf meiner Nizo Integral 10 Kamera fixiert, es steurert sie gerade an: Unterstützte Funktionen von Cine Assist 1.0: Drei Schnittstellen um die Kamera anzusteuern: Schalter am Modul, Bluetooth und kabelgebunden über USB Der vordere Schalter startet die Kamera beim ersten drücken und stoppt sie beim zweiten Der OLED Display oben zeigt auf 0.1 Sekunden genau die Menge des verschossenen Films an Der hintere Schalter wählt die Spezialmodi "in" und "for", mittels "in" kann man einstellen, dass die Kamera erst in x Sekunden nach drücken des Schalters starten soll, mit "for" wählt man, wie lange sie laufen soll, bevor sie sich automatisch abschaltet. So kann man zeitverzögert starten (wenn man z.B. weiter weggehen will) oder sicherstellen, keine zu langen Szenen zu schießen. Beide Funktionen werden am Display angezeigt, es zählt auch runter und rauf. Links oben sieht man den Hauptschalter, das Modul läuft mittels zweier CR123 Batterien, wie z.B. in Nikon F80 Kameras zu finden. Meine dazu erstellte Android App CineAssist kann das Modul über Bluetooth fernsteuern. In der App kann man alle Funktionen wie Start/Stop/In/For auswählen, man bekommt aber auch stets Statusrückmeldungen. So läuft am Smartphone dann die selbe Zeitanzeige wie am Modul, man kann also auch ohne Blickkontakt und aus größerer Entfernung sehen, wann die Kamera startet, wieviel Film schon verschossen wurde, kann sie starten/stoppen, ... Die dritte Schnittstelle mittels USB erlaubt Firmware-Updates bei neuen Funktionen aber auch die Kommunikation mittels meiner CineAssist PC Applikation. Diese kann z.B. ein digitales Video am PC Monitor Bild für Bild anzeigen und die Nizo Bild für Bild weiterschalten. So kann man digitale Bilder vollautomatisch ausbelichten. Ich werde bald weitere Fotos und Videos vom Modul auf meiner Website veröffentlichen, ihr seid die ersten, die im Netz Bilder hier zu sehen bekommen. Bernhard
  3. 1 point
    Na das Krabeltierchen, was Du da als Profilbild eingebunden hast... Das andere drüber meint im Grunde, wenn der CP750 selbst kein fade kann, kann der Doremi ihm in einer automatischen Abfolge von Befehlen sagen, dass er stückweise leiser oder lauter machen soll, man baut das fade out und fade in also quasi zu Fuß über Steuerbefehle vom Doremi aus. Geht dann aber auch nur, wenn man das Umschalten vom Doremi auslöst, nicht über die Taster am CP750/CP500, das bleibt so hart wie vorher, oder muss eben über Mute gehen. Ja demnächst schaue ich sicher mal wieder vorbei, schon weil der Talisker alle ist... ;-) - Carsten
  4. 1 point
    Auch in Eclaircolor.
  5. 1 point
    Und es gibt, zumindest in D mit seinen hundertausenden Vorschriften, noch einen Aspekt der dagegen spricht: Habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht über die Brandlast die dieses Monster darstellt? In vielen Sälen sind auch noch die Notausgänge direkt daneben. Das wird von der Bauaufsicht so niemals zugelassen werden.
  6. 1 point
    Hab jetzt ebenfalls die Belederung an einer Seitenwand ausgetauscht und für alle Nachmacher auf meiner Seite verewigt. AK 16 Belederung erneuern So sah das aus: Nun ist es wieder in Ordnung: cu Tom
  7. 1 point
    Weshalb nicht einfach einen 1000W-Kolben rein und gut ist? Ich würde mir heute das Bild nicht mehr mit so einer gelben Halogenfunzel verunstalten wollen.
  8. 1 point
    Es gibt, meines Wissens -- nach mittlerweile über 100 Jahren Erfahrung mit Filmprojekton und der ständigen Herausforderung des "Wie bringe ich das Ende zum Anfang?" --, noch immer nicht d e n (Motor-)Umroller, der immer mit dem perfekten Drehmoment anfährt und bremst. Den sich an den jeweiligen Vorführer einfühlsam anpassenden Projektor auch nicht. Mein Standpunkt beruht auch nicht darauf, die eine oder andere Vorführtechnik als besonders leistungsstark, vorteilhaft oder unkompliziert darzustellen; im Gegenteil: Sowohl im Tellerbetrieb, als auch bei der Überblendung sorgt vor allem das menschliche Versagen für Probleme. Sicherlich haben die Projektormodelle untereinander ihre Tücken in der Konstruktion und sicherlich haben die verschiedenen Teller, Einsteckeinheiten oder Spulentürme verschiedener Hersteller oder Baujahre ihre Eigenheiten, aber letztlich kommt es auf den Anwender an: Wenn der Teller nicht gescheit zieht, die Kopie deshalb zu locker ist und daher beim Abziehen die Bahnen gegeneinander verrutschen, ist es ein Wartungsproblem (seltenst lag es an der Kopie, die einfach "weich" war.) Wenn die berüchtigten Tellerschrammen vom falschen Umgang mit Umlenkrollen (eigentlich müssten sie Umlenkrollenschrammen heißen, die Entstehung ist ja allerdings immer noch umstritten...) auftreten, dann gab es Nachlässigkeiten im Filmweg. Dass man beim alten ST200 den Teller mitbremsen musste, ist ein konstruktiver Mangel. Jeder, der mit diesen Dingern arbeitete, war sich des Problems bewusst; falls es dazu im Haus keine allgemeine Lösung gab und der Einzelne sich keines Lösungsweges bewusst war, gab es hier wieder einen Fall menschlichen Versagens. Ohne die Kollegin der vergangenen Tage in irgend einer Form persönlich diskreditieren zu wollen: Wenn im Jahre 2018 ein Haus eine 35-mm-Kopie spielen soll und es ein Rätsel darstellt, 1.) ob die Kopie überhaupt geschrumpft ist und 1a.) wie das festzustellen ist, oder 2.) welche Probleme im Zusammenhang mit der vorhandenen Technik auftreten könnten, und letztlich 3.) wie jedenfalls ein grober Lösungsweg aussehen könnte, dann gibt es jedenfalls eine Realität, die von der Haltung, es sei heutzutage nur dann (aus sich der Archive und Verleihe) möglich 35-mm-Film zu spielen, wenn dort zwei Projektoren stehen. Ganz abgesehen davon, dass es sich dabei nicht um ein Überblendungshaus handelte. Ich bleibe dabei, es ist der Mensch an der Maschine, der die Ursache für beschädigten Film ist. Wenn ich falsch einlege, habe ich das verursacht. Wenn ich eine Umlenkrolle vergesse oder zu lasch einlege, dann sind das meine Schrammen. Wenn ich beim Umrollen lediglich die Schalterstellung "An" und "Aus" kenne, darf ich mich nicht wundern und als mir damals, wie vielen von uns bestimmt auch, mal eine Kopie vom un- oder schlechtgebremsten ST200 runterflog und in der Wand eine Delle hinterließ, weil ich die Anzeichen dafür missdeutet hatte, dann war das ich und nur ich alleine.
  9. 1 point
  10. 1 point
    Ich hätte eine Reparaturanleitung für die AK16. Ich müsste sie aber erst scannen.
  11. 1 point
    Stimmt, Du bist ja Atari-Veteran!
  12. 1 point
    Manchmal müssen kleine Reminiszenzen sein. :) (Und es geht immer noch jeden Tag ein Stückchen voran...)
  13. 1 point
    Zunächst mal herzlichen Dank für die vielen Ratschläge! Die Variante mit RealVNC (Saalname im Fenster) werde ich die Tage mal ausprobieren... Andererseits hat ein befreundeter "Linux-Experte" inzwischen das gewünschte Ergebnis einstellen können (fragt mich bitte nicht wie). So gesehen habe ich dann später zwei eindeutige Unterscheidungsmerkmale: Farbe (entsprechend der Bestuhlung) und Fenstertitel.
  14. 1 point
    Kann diese Kindergartengeschichte bitte wieder eingestellt werden. @cineramazerrede bitte nicht jede Ebay-Auktion, die Dir nicht passt. 35mm ist "scharf" im vergleich zu Super8. Diese Kopie ist sicher schärfer als der DDR 70mm Matsch den ich mir mal angesehen habe. Hier jetzt etwas böswillig zu unterstellen ist schon ein bisschen am Thema vorbei. Angebot und Nachfrage regeln den Preis, das war sogar zu Zeiten des real existierenden Sozialismus so und Genosse Erich fuhr einen Jagdwagen aus englischer Produktion für 335.000 DM-West.
  15. 1 point
    Das wär natürlich gut. Ich Versuchs, aber verspreche nichts...
  16. 1 point
    Rabust - warum hast Du kein deutsches Wort für 'Hipster' verwendet? Carsten
  17. 1 point
    Ich spiele mit dem Gedanken seit einiger Zeit. Wenn, dann vorerst ausschliesslich Stummfilm und "nur" SW mit Fomapan R100.
  18. 1 point
    OK, paßt nicht nur so ganz in den Schmalfilm-Bereich, macht aber Mut. Alles was Mirko bisher angepackt hat, war ja bekanntlich ein Erfolg. Und wer Cibachrome gießen kann, kann vielleicht auch irgendwann Farbumkehrmaterial https://www.fotointern.ch/archiv/2018/01/21/fotochemie-in-marly-von-ilford-bis-adox
  19. 1 point
    Werbeschaltung ("8" Oscars in Vitrine. "Kamera = 70mm". Wieder was gelernt... )
  20. 1 point
    Video ist eine super Erfindung, ohne die ich niemals schon seit über 22 Jahren eigene Drehbücher auf den Bildschirm bekommen hätte können. Wenn es um längere Stücke mit viel Handlung geht, wo man bestimmt mehrere Takes braucht bis alles passt, dann wird das mit Film für eine Privatperson sehr schnell viel zu teuer. Selbst heute, wo ich es mir leisten könnte, versuche ich Film immer sehr bewusst und sparsam einzusetzen, bei Video kann ich lockerer vorgehen. Mit Film hätte ich früher niemals länger Stücke mit praktisch null Budget drehen können. Der hässliche Look bezog sich zumindest für mich aber auf jüngste Entwicklungen von gewissen digitalen Videos, mit über-trüber niedergeschärften Bilder mit irre hohen Sättigungen - die selben Trends sehe ich auch immer wieder bei digitalen Fotos heutzutage. DAS sieht für mich eben nach Plastiklook aus und wirkt auf mich extrem unecht, als ob dem "die Seele" fehlte. Analoges Video hingegen, wenn man gar auf VHS-C und co zurück geht, hat da wieder ganz eigenen Charm...
  21. 1 point
    Man kann nicht digital filmen. Film ist niemals digital, Filme sind Gegenstände. Das digitale bewegte Bild heißt Video. Analog filmen ist ein P(a)leonasmus wie elektronisch Video machen. Bertold Brecht: Unfug!
  22. 1 point
    Wer die Eigenschaften des Films nicht mag, der sollte ohnehin digital filmen inklusive derer, die Abtastungen zu sehr digital entstellen, überschärfen und „bildberuhigen“, dass Super 8 schon nicht mehr nach Super 8 aussieht. Alle anderen sollen schön analog damit weiter filmen (vielleicht sogar bald mit neuer Kamera und neuem Umkehrmaterial).
  23. 1 point
    ...nun ja, hoffend auf das, was kommen soll, wird das, was man hat - exzellenter SW-Film in Gestalt von Fomapan R100, und dazu noch günstig - allzu schnell vergessen, bis diese Quelle auch noch versiegt... ! Also liebe Leute, filmt analog schwarzweiß und habt eure Freude daran! Oder fahrt unideologisch auch zweigleisig und nehmt mal eine Videokamera in die Hand - so plastikartig bunt und gräßlich, wie die Ergebnisse dieses Mediums z.T. hier empfunden werden, sind sie nicht, und bestimmt nicht so rumpelig vom Bildstand, so fehlfarben wie manche hier vorgestellten und gelobten Streifen und schon gar nicht so pflastersteinartig körnig...
  24. 1 point
    Preview gestern unterirdisch. Heute Abend 2 Besucher. Reservierungen für die nächsten Tage zusammen im einstelligen Bereich. Das wird ein Mega-Flop! Schade für unseren Umsatz, sehr gut aber, um Til mal vom Hohen Ross runter zu bringen.
  25. 1 point
    Genau das empfinde ich auch. Video und Film sind ja auch zwei verschiedene Paar Schuhe. Beim Film gibt es das eigene Flair, beim Selbstentwickeln gibt es die Erfolgserlebnisse, mit Film kann man noch richtig experimentieren, man hat richtige Bilder in der Hand und keine langweilige SD-Karte, man kann den Film schneiden, bis er vorführfertig ist, man kann noch tüfteln, wie man eine gute Vertonung hinbekommt, es macht Freude, mit so alten Aufnahmegeräten nach der damaligen Technik einen Streifen zu drehen, kurz, es gibt noch etliche Gründe, warum ich kein High-Definition-Video will, denn so einen modernen Camcorder kaufen, kann jeder, aber die oben genannten Erfolgserlebnisse fehlen so gut wie alle und so übertrieben rasiermesserscharf sieht die Realität ja gar nicht aus. Das kommt noch dazu. Ich weigere mich einfach, mit dem tablettwischenden Mainstream mitzuschwimmen.
  26. 1 point
    Ich auch nicht, nur das es Optiken dafür gibt, was ja nicht verwundert, wenn man den Abstand wegläßt. Jens
  27. 1 point
    https://www.kameramann.de/technik/entwicklungsprozesse-aller-art/
  28. 1 point
    Bitter ist ja, dass Ferrania 40% des Teams ans Asbest verloren hat. So gefährlich ist das Zeug dann also doch... ??
  29. 1 point
    Super-16 ist ein professionelles Aufnahmeformat im Hinblick auf Vergrößerung auf 35 mm. Angefangen hat es auf 35-mm-Film mit einer Maske im Bildfenster. Bei Amateur-Kameras, die eigentlich alle einfachen Greiferantrieb und gebremsten Film haben, greift man bei Erweiterung des Bildfensters in die technische Geometrie ein. Unter Umständen bekommt man Probleme mit dem Bildstand, weil die Auflagefläche kleiner geworden ist, und mit der Schärfe aus demselben Grund. Ich habe schon Kameras untersucht, deren Bildfensterplatten auf Ultra-16 ausgefeilt waren. Es gab Probleme. Bei professionellen Geräten mit Sperrgreifern und nur leicht gebremstem Film (Andruck beim Bildfenster) sieht die Angelegenheit anders aus. Rune Ericson und seine Mitstreiter haben nicht mit Paillard-Bolex hantiert, sondern mit Arriflex-Modellen, mit Eclair NPR. Ich möchte eine Bitte an alle Amateure richten, und zwar dahingehend, sich bewußt zu werden, was sie eigentlich wollen. Überall mitreden und haufenweise Ideen stapeln, ist nicht für alle lustig. Als Techniker bleibt mir manchmal die Spucke weg ob der unmöglichen Vorstellungen, die es gibt. Vor allem dürfte man erst sich selbst fragen, ob der eigene Einfall etwas taugt, nicht gleich gedankenlos die Gemeinschaft. Zurück beim Thema, das Neueinsteiger in 16 ist, rufe ich allen, die Freude an 16 mm haben, laut zu: Machen! Geldanlagen konzentrieren, eine gut gepflegte Kamera, ein Projektor. Ein gutes Normalobjektiv. Ein Stativ. Nicht die ganze Ausrüstung planen und zusammenstellen wollen. In kleinen Schritten mit praktischer Erfahrung vorangehen. Möge die Federkraft mit euch sein.
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