56er
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Selbstverständlich hatte ich dem Monteur zugesagt, daß die Aufnahme nur für mich als Gedächnisstütze ist und nicht veröffentlicht wird. Aber auf der anderen Seite fährt der Typ mit einem Tesla vor - wo man doch weis, daß diese Fahrzeuge alles filmen, auch wenn sie geparkt irgendwo herumstehen. Aber so etwas wird offensichtlich geduldet. Ich habe daraus gelernt, einfach nicht fragen sondern gleich die Videobrille aufsetzen und filmen...
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Nein, QR-Codes kannte der Hi8-Camcorder natürlicht nicht und das war auch gut so. Was hat uns denn die Möglichkeit gebracht, sämtliches Foto- und Videomaterial für die Allgemeinheit per Internet verfügbar zu machen? Doch nur diverse Einschränkungen bei der Aufnahmeerstellung. Plötzlich möchte niemand mehr so einfach gefilmt oder fotografiert werden, weil er befürchtet, daß das Material im Internet landet. Somit konnte man früher viel freier Filmen und Fotos erstellen. Ich habe früher bei uns im Haus sämtliche Umbauarbeiten mit der Videokamera dokumentiert und dabei natürlich auch alle Handwerker gefilmt. Das funktioniert wegen dem dämlichen Datenschutz und der Befürchtung, daß das Material vielleicht im Internet landet plötzlich nicht mehr. Plötzlich möchte jede Person vorher gefragt werden und gar nicht mehr aufgenommen werden. Wohlgemerkt in meinem eigenen Haus. Ich habe schon extra Schilder aufgehängt, daß hier Filmaufnahmen stattfinden. Trotzdem wurde mir in meinem eigenen Keller vom Heizungsbauer untersagt, daß ich seine Einweisung zur neuen Wärmepumpe als Gedächnisstütze aufzeichne. Im Urlaub kann man auch viele Erinnerungsfilme nicht mehr aufnehmen. Unterhalb vom Schloß Hohenschwangau sind z.B. am See keine Drohnenaufnahmen mehr erlaubt und in Schwimmbädern oder in Hotelpools wird einem jegliche Filmaufnahmen untersagt. Ich gehe deshalb dazu über, meine Erinnerungssequenzen mit Spionagekameras zu filmen. Die Bildqualität ist dann zwar nicht so gut, aber man geht von vornherein sämtlichen Diskussionen aus dem Weg. Ich möchte allerdings ausdrücklich betonen, daß ich nur für mich privat filme und noch nie einen Film im Internet veröffentlicht habe und dies auch nicht beabsichtige.
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56er folgt jetzt dem Inhalt: VIDEO-RETROBETRIEB , Fundstücke und KEIN FILMTRANSPORT AM AGFA FAMILY-PROJEKTOR
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Entschuldigung, wenn ich hierzu auch einen Kommentar abgebe. Meiner Meinung nach ist diese Kamera kein Fortschritt und keine absolute Neuheit, sondern eher ein Rückschritt. Bereits in den 90er Jahren gab es von Sony einen Hi8-Camcorder mit eingebautem Standbilddrucker!!! Damit konnte man also nicht nur 15 Sekunden lange Clips sondern Videosequenzen in "normaler" Länge aufzeichnen. Die Aufnahmen wurden dann auch nicht nach zwei Jahren "von der Bildfläche quasi gelöscht" sondern waren auf der Videocassette noch viele Jahre und später einmal digitalisiert sogar nahezu unendlich verfügbar. Hinzu kommt noch, daß im herkömmlichen 4:3-Format und nicht im "wirklichkeitsfremden" 9:16-Format gefilmt wurde. Unsere Augen funktionieren ja auch nicht im Hochkanntformat, sondern eher im Cinema-Breitwandformat.
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Diese Information hat mir gefehlt. Vielen Dank. Also wird das Problem wohl darin liegen, daß die Greifermechanik nicht mehr mit dem Magnet eingekuppelt wird. Denn ansonsten funktioniert ja das Gerät. Das scheint vielleicht ein allgemeines Problem bei diesen Geräten zu sein. Denn ich habe mir inzwischen einen zweiten Agfa Family Projektor besorgt und der weist das selbe Problem auf!
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Danke für die Hinweise. Im Video wird gezeigt, daß der Auslöser für die Projektion manchmal hakt. Das wird vermutlich bei meinem Gerät auch so sein. Allerdings kann ich die linke Taste oftmals betätigen und trotzdem wird die Projektion nicht gestartet. Vielleicht ist die Elektronik hinüber. Am Antriebsriemen kann es nicht liegen. Der läuft hörbar. Die Spulen laufen auch.
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Für ein spezielles Projekt habe ich mir einen Agfa Family Filmprojektor gekauft. Im Prinzip läuft alles - nur der Filmtransport funktioniert nicht. Die beiden Greifer arbeiten, Aber wenn der Filmkanal gegengedrückt wird, erfolgt leider keine Projektion. Woran kann das liegen? Antrieb beider Filmspulen und Projektionslampe sind in Ordnung, aber für den eigentlichen Filmtransport ja sowieso nicht erforderlich. Es wäre schön, wenn mir jemand einen konstruktiven Ratschlag geben könnte. Vielen Dank.
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Danke für die Ratschläge. Die möglichen Probleme sind mir durchaus bewußt. Wenn ein Videogerät erst einmal defekt ist, läßt sich eigentlich nur noch etwas mit riesen Aufwand machen. Das steht dann in überhaupt keinem Verhältnis zum Wert des Gerätes. Bei Schmalfilmkameras sieht das, modellabhängig, etwas anders aus. Sind eigentlich typische Schwachstellen an Single 8 Kameras bekannt?
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Ich danke der Runde für diese intensive Diskussion. Im Prinzip war ich der Meinung, daß in diesem Forum auch der Videotechnik ein gewisser Stellenwert eingeräumt wird. Schließlich geben ja einige Mitstreiter offen zu, bei Bedarf auch digital zu filmen. Ich war eigentlich nur auf die Videokamera-Retro-Idee gekommen, weil ich einen alten VHS-C-Camcorder in Betrieb nehmen konnte und quasi zeitgleich eine alte TV-Sendung mit mäßiger Auflösung (640x480 Pixel) mittels KI-Programm auf Full-HD habe hochrechnen lassen. Wobei die KI-Qualität noch ziemlich ausbaufähig ist. Zunächst einmal werde ich nun wieder analog fotografieren. Erst anschließend geht es in Richtung Super 8 oder Single 8. Das hängt davon ab, ob ich eine "restaurierte" Kamera finde. Vorrangig geht meine Tendenz hin zu Single 8. Sehr interessant wäre allerdings auch eine Beaulieu 6008 Pro. Grundvoraussetzung ist, daß die Kamera jegliche Filmempfindlichkeiten abtasten und berücksichtigen kann.
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Hallo, nachdem ich einige Jahre schon "stiller" Mitleser war, habe ich mich nun in diesem interessanten Forum angemeldet. Meine Schmalfilmerfahrungen stammen noch aus meiner frühesten Jugend. Bereits als Schüler habe ich zwei Jahre mit einer Porstkamera und einer Nizo S800 gefilmt. Dann erfolgte mein radikaler Umstieg auf Video. Dazu kaufte ich eine SW-Röhrenkamera und einen Philips LDL1002 SW-Open-Reel-Videorecorder. Später folgten diverse Videosysteme. Was lag näher, als dem Medium treu zu bleiben und fortan als Journalist im Camcorderbereich tätig zu werden. Jetzt geht diese Ära ja leider dank der von mir gehaßten Smartphones zu Ende. Panasonic und Canon bieten letzte Amateurgeräte an. Da ich nun Rentner bin möchte ich mich auch wieder der Schmalfilmtechnik widmen. Doch wegen der recht hohen Materialpreise denke ich ebenfalls über Alternativen nach. Eine Alternative wäre vielleicht, wegen dem Retro-Look wieder mit einem alten Bildröhren-Camcorder zu filmen und die Aufnahmen anschließend im PC dank KI-Technik auf den Full-HD-Level anzuheben. Ich bin gespannt auf eure Meinung dazu. Gruß Henning
