Lieber @lingoplus, das ist ja eine ganz schön alte Diskussion. Zu der im "Ginza Strip" verwendeten Entwicklungstechnik habe ich letztes Jahr einen Workshop bei den Dresdner Schmalfilmtagen durchgeführt. Durch relativ einfache (wenn auch präzise durchzuführende) Abklebetechnik und nacheinander vorgenommene Entwicklung im E-6 bzw. SW-Umkehrverfahren lassen sich schwarzweiße Bilder und farbige Bilder auf den Film (Ektachrome) zaubern. Das kaleidoskopartige Grundbild hat Richard irgendwie kaleidoskopartig aufgenommen.
Die Ergebnisse meiner Kursteilnehmer (und der auf ähnliche Weise von mir selbst gefertige Film "Still Life") haben natürlich nicht die Präzision, zu der Richard und Dianna in der Lage sind, es handelt sich trotzdem nicht um Hexenwerk. Auch das Heimlabor des kleinen Experimentalfilm-Amateurs kann das. Nur dann halt amateurhaft.
