vor 8 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:Mit... Klebeband? Eigenartig auch dass UNTEN am Schalter "24" steht er aber dafür nach OBEN geschoben werden will. Nicht so ganz intuitiv.
An und für sich waren die 3 Integral Kameras noch mal eine (letzte) gute Idee von Braun. Tonfilm war damals beliebt, auch wenn mit dem Erscheinen der Reihe 1979 (Integral 5 und 7) schon der Höhepunkt des Super 8 Absatzes erreicht war. 1981 hat man dann noch die „fette“ Integral 10 (10fach Zoom) nachgelegt.
Die Integral Kameras waren eine nur gut halb so schwere Alternative zur Nizo 6056/6080, immerhin sogar mit Schneider Variogon, aber mit deutlich reduziertem Funktionsumfang.
Die Bedienleiste war höchst übersichtlich, man hat auf einen Blick eine Abweichung vom Default gesehen und mit einem Finger einstellen. Eigentlich verstellen sich die nicht versehentlich bzw. sind nicht besonders leichtgängig. Die vorliegende Kamera könnte aber verschlissen sein, oder jemand hat die Schalter, weil sie ihm zu schwergängig waren z.B. mit Silikonfett geschmiert.
Mit ihrem Erscheinen fanden Integral Kameras durchaus auch in meinem Bekanntenkreis Abnehmer, vor allem bei nicht so Film-affinen, z.B. weil Nachwuchs anstand.
Die Kameras waren eben deutlich einfacher, kompakter (z.B. integriertes, ausziehbares Mikrofon), leichter und auch preiswerter als die großen. Leider scheinen sie auch anfälliger zu sein, ich habe schon defekte Zooms und Antriebe erlebt.
