Die Optik, Original Hensoldt Wetzlar, war eh nicht besonders gut. Der Spalt recht breit, eine gute Hochtonwiedergabe nicht erzielbar.
Die Vorkriegs Optik von Emil Busch Rathenow war besser, viel besser.
Die Optik hat 20 mm Durchmesser zum Einklemmen. Das ist exakt der Durchmesser, welcher auch die ital. Fabrikate benutz haben, Cinmeccanica, Prevost, Veronese, usw. Die hatten nämlich auch Busch Optiken in der Frühzeit.
Deren Spaltoptiken waren richtig gut, und mit sehr guter Hochtonabtastung. Ich habe die gerne in den Bauer getauscht.
Es gibt aber ein Problem. Bauer hat keine echte Möglichkeit, die Laterallage der Filmführung zu verändern. Dafür bot die Hensoldt Optik zwei kleine Hebelchen, mit den die Spaltbreite und Lage auf dem Film eingestellt werden konnte.
Das bieten die IT Optiken nicht, aber da Bauer recht präzise gearbeitet hat, ist das ein eher theoretischer Fehler.
Was ich an meinen Maschinen gemacht hatte, war die Verwendung eines industriellen Spaltlasers. Der erzeugt ein genau defibniertes Rechteck sehr geringer Höhe. War eine Idee meines Bruders, Beruf Lasergeräte Entwickler, der damit ankam. Das ging ausgezeichnet, war aber teuer in 1993. Übrigens schon in Rot, ohne das jemand von Cyan Ton redete. War die einzige farbe damals.
Der verwendete Laser hatte auch genau 20 mm Durchmesser.
Oroginale Bauer Optiken aus meinen U2 und B11 im elterlichen Haus dürfte ich noch haben, eventuell finde ich die noch im U2 "Schnapsfach". Allerdings bezüglich der Wiedergabe gilt das oben angemerkte.
Für SVA Stereoabtastung nicht die beste Wahl. Selbst Mono Europa nicht.
