Ich erinnere mich noch, wie ich vor 20 Jahren bei meinen ersten Farbfilm nach Video-Kopierversuchen an einem Bildmischer scheiterte, als mittels der per Joystick einstellbaren RGB-Farbbalance kein vernünftiges Ergebnis zu erreichen war. Der klassische Fernseh-RGB - Farbraum war definitiv zu eingeschränkt.
Für die Leuchtmittel-Problematik im Filmprojektor ziehe ich daraus einen wichtigen Umkehrschluß, nämlich dass man Anordnungen mit drei einzelnen RGB-Laserdioden, die man über Spiegel oder Prismen "irgendwie" zu Weiß zusammenmischt, im Hinblick auf eine befriedigende Farbfilm-Projektion aus o.g. Gründen ebenfalls getrost vergessen kann - oder sehe ich das falsch?
Immerhin gibt es ja bezahlbare LED-Arrays, z.B. eBay-Artikelnr.: 177546836791
Nach den o.g. Fakten kann man sich diesen Versuch und die Investition darin aber wohl schenken. Der Hauptkriegsschauplatz "Leuchtmittel" zieht den Nebenkriegsschauplatz "Farbwiedergabe" so oder so nach sich, man kommt da leider nicht dran vorbei... .
Martin
