Heute habe ich einmal etwas sehr Lustiges, hoffentlich zur allgemeinen Erheiterung der Runde Beitragendes zu berichten. Da ich durch meinem Beruf als Musiker alle möglichen Klänge des Alltags durchaus auch in einem tonalen und rhythmischen Kontext wahrnehme, bin ich auf ein für mich besonders amüsantes Phänomen gestoßen.
Bei der Beschäftigung mit den verschiedenen Laufgeschwindigkeiten meiner Filmo 70 fiel mir auf, das bei diesen durch das Laufgeräusch der Mechanik und die damit verbundene Eigenresonanz des Gehäuses verschiedene Tonhöhen „erklingen“, und zwar bei allen Modellen ziemlich gleich. Wir haben in der Wohnung viele Tasteninstrumente. Da ich kein sog. absolutes Gehör besitze, überprüfte ich, welcher Ton wohl bei 24 B/S erklang. Es ist ein kleines G.
Ob der Flügel auf 442 H oder andere Instrumente auf 440H gestimmt sind spielt keine große Rolle, da es nur eine geringe Abweichung darstellt. Entscheidend bei den verschiedenen Geschwindigkeiten.ist das Verhältnis der Tonhöhen zueinander.
Dieses ist bei jedem meiner Filmo 70 gleich und das zeigen auch die eingestanzten Markierungen am Einstellrad.
Hier eine kleine Auswahl:
24 B/S = kleines G
16 B/S = großes H
12 B/S = großes G
Pro Ton nach unten verkleinert sich der Wert um 1 B/S. Da die Oktave 12 Töne hat, landet man bei 12 B/S eine Oktave tiefer. Oder bei 48 B/S eine Oktave höher.
Wenn ich mit 18 B/S filmen wollte, stellte ich den Filmo dann einen Tritonus tiefer, also auf den Ton Des/Cis ein.
Zusammenfassend könnte ich jetzt also sagen, daß ich die Kameras auf die richtige Tonhöhe „stimme“ um auf die gewählte Laufgeschwindigkeit zu kommen 😄😀😉
