vor 19 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:Ich habe damit zu Beginn experimentiert und habe keinen sichtbaren Gewinn in den Nutzdaten feststellen können.
Das ist im Wesentlichen auch meine Erfahrung - und HDR dauert, je nach Zahl der Einzelbelichtungen, vier bis fünfmal so lange, mit wenig Gewinn.
Der kleine Gewinn des HDR-Verfahrens zeigt sich in sehr kontrastreichen Gegenlicht-Aufnahmen (wie der Grand Canyon-Sequenz im obigen Beispielclip). Dann können, wenn man die Schatten zu weit anhebt, insbesondere im Rotkanal des IMX477-Sensors (der in der HQ verbaut ist) rauschartige, horizontale Muster auftreten:
Das scheint eine Eigenschaft des IMX477-Sensors zu sein; in der Regel zieht man aber die Belichtung in den Schatten nicht so hoch, dass die Streifen sichtbar werden. CineFlow kann das übrigens auch ein bisschen reduzieren, da die Streifen in jedem Frame anders liegen - also eher akademisch denn eine realistische Herausforderung.
Alle neueren Scans mache ich nur noch in RAW.
