Bislang konnte ich cineFlow nur mit Umkehrmaterial testen. Ich habe nun erstmals auch Negativmaterial testen können. Hier ist das Ergebnis:
(Testmaterial kindly provided by Tony Truand; Film stock: Orwo 54, Development: Rodinal)
Wie man sieht, kann cineFlow auch dieses spezielle Filmkorn handhaben (das Filmkorn der Kombi Orwo 54 + Rodinal ist schon besonders...).
Die Entwicklungsflecken des rechten Quellbildes sind im Ausgabebild übrigens auch verschwunden. Das ist das Result der cineFlow-Verarbeitung im dustA-Modus, bei dem fast alle Bildvariationen, die nur in einem einzigen Frame auftauchen, weggerechnet werden. Normalerweise gilt das halt für Staub oder Kratzer, aber für Entwicklungsflecken gilt es ebenso.
Falls man diese Flecken aber erhalten möchte, wäre das auch möglich: anstatt dem dustA-Modus müsste man einfach den Standardmodus "best" benutzen.
Ich sehe damit cineFlow als ein Werkzeug sowohl für Umkehrfilm als auch Negativfilm, mit dem man den Look des Materials verändern kann, je nach gewünschter Ästhetik.
