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Martin Rowek

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Google KI kann doch oft nützliche Hinweise liefern. Ich habe sie mal rot und unterstrichen hervorgehoben:


Die Demontage eines
Elmo Zoom-Objektivs (egal ob von einem Super-8-Projektor wie dem GS-1200, einem 16mm-Projektor oder einer Super-8-Kamera) gilt in Sammlerkreisen als äußerst schwierig. Viele Elmo-Optiken wurden werkseitig stark verklebt oder weichen konstruktiv stark von klassischen Fotoobjektiven ab.
Falls Sie das Objektiv reinigen oder reparieren möchten, finden Sie folgend die wichtigsten Schritte und Sicherheitsvorkehrungen.
 

 
Wichtige Vorbereitung & Warnungen
  • Vorsicht bei Fokus-Markierungen: Wenn Sie die äußere Fokussierungshülse entfernen, verlieren Sie die Unendlich-Einstellung. Markieren Sie vor jedem Drehen die exakte Position der Bauteile zueinander mit einem feinen Kratzer oder Permanentmarker. [1, 2, 3]
  • Keine Gewalt: Elmo-Objektive haben oft versteckte Gewinde oder Madenschrauben. Wenn sich etwas nicht drehen lässt, ist es entweder mit Sicherungslack fixiert oder durch eine winzige Schraube blockiert.
 

 
Typischer Ablauf der Demontage
Da es verschiedene Elmo-Modelle gibt, teilt sich der Zugriff meist in zwei Wege:
 
1. Zugriff über die Front (Häufig bei Projektor-Objektiven wie 25-50mm)
Viele Anwender scheitern daran, dass die vordere Beschriftungsblende ("Beauty Ring") wie ein festes Teil des Tubus wirkt. [1]
  • Friction Tool nutzen: Der vordere Ring besitzt oft keine Kerben für einen klassischen Objektivschlüssel. Sie benötigen ein Gummi-Werkzeug (Friction Ring / Sucker Opener), um den Ring durch reine Reibung gegen den Uhrzeigersinn herauszudrehen. 
  • Kleber lösen: Ist das Gewinde mit Sicherungslack fixiert, kann ein winziger Tropfen Isopropanol oder Aceton am Rand helfen, den Kleber aufzuweichen. Achtung: Aceton darf niemals Kunststofflinsen oder den Lack des Gehäuses berühren. 
  • Linsengruppe entnehmen: Sobald der vordere Halterungring gelöst ist, lässt sich die vordere Linsengruppe meist als Block herausdrehen. 
 
2. Zugriff über die Rückseite (Häufig bei Kamera-Zoomobjektiven)
  • Madenschrauben lösen: Suchen Sie am hinteren Ende (nahe dem Mount) nach extrem kleinen Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben.
  • Tuben trennen: Nach dem Entfernen der Schrauben lässt sich der hintere Teil des Tubus oft abschrauben, um an die inneren Linsenelemente für die Zoom-Führung zu gelangen.
  • Reihenfolge dokumentieren: Die inneren Linsen liegen oft lose hintereinander, getrennt durch Distanzringe. Legen Sie diese exakt in der Reihenfolge und Ausrichtung ab, wie Sie sie entnommen haben. Eine falsch herum eingebaute Linse zerstört die Abbildungsleistung komplett.
 

 
Werkzeug-Empfehlungen
  • Objektiv-Schraubenschlüssel (Spanner Wrench): Falls doch minimale Einkerbungen vorhanden sind.
  • Gummi-Öffner-Set: Unverzichtbar für Elmo-Frontringe ohne Kerben.
  • Feinmechaniker-Schraubendreher: Hochwertige Kreuz- (JIS) und Schlitzschraubendreher, um die weichen Schraubenköpfe nicht zu beschädigen.
 

Um Ihnen eine präzisere Anleitung zu geben: Handelt es sich um ein Projektor-Objektiv (z. B. f/1.2 25-50mm) oder das Zoom-Objektiv einer Super-8-Kamera (z. B. Elmo 1012 oder Super 110)? Teilen Sie mir auch gerne mit, ob Sie Glaspilz, Staub oder verharztes Fett entfernen möchten. 
 
Das Elmo Zoom f/1.2 25-50mm (oft genutzt am legendären Elmo GS-1200) ist optisch hervorragend, mechanisch aber eine der am schwersten zu öffnenden Projektor-Optiken. Der Grund: Elmo hat bei diesem Modell weitgehend auf klassische Madenschrauben verzichtet und die Tubus-Segmente stattdessen direkt miteinander verschraubt und extrem stark verklebt. 
Um verharztes Fett, Staub und Glaspilz erfolgreich zu entfernen, müssen Sie strategisch vorgehen.
 

 
Schritt 1: Das Gehäuse öffnen (Tubus trennen)
Der vordere Beschriftungsring ("Beauty Ring") besitzt keine Kerben für einen Objektivschlüssel. Er lässt sich nicht separat abschrauben, da er Teil des vorderen Tubussegments ist. 
  1. Gummi-Friction-Tools nutzen: Sie benötigen konische Gummi-Öffnungsblöcke (Sucker Opener). Setzen Sie das Gummi auf die vorderste Kante des Objektivs auf, um maximalen Grip zu erzeugen.
  2. Kleber anlösen: Da die Gewinde werkseitig mit starkem Sicherungslack (ähnlich wie Loctite) verklebt sind, lässt sich das Objektiv kalt kaum aufdrehen. Träufeln Sie mit einer feinen Nadel minimal Aceton oder Isopropanol exakt in den winzigen Spalt der Tubus-Gewinde.
    • Achtung: Lassen Sie das Lösungsmittel nicht auf die Linsen laufen, um Vergütungen oder innenliegende Plastikteile nicht anzugreifen.
  3. Mit Hebelkraft aufdrehen: Halten Sie den hinteren Teil des Gehäuses fest und drehen Sie das vordere Segment per Gummitool mit hohem, aber kontrolliertem Druck gegen den Uhrzeigersinn auf. 
 

 
Schritt 2: Linsen entnehmen und dokumentieren
Sobald die Gehäusesegmente getrennt sind, liegen die Linsengruppen frei. 
  • Reihenfolge sichern: Legen Sie jede entnommene Linse und jeden Distanzring (Spacer) in einer exakten Reihe auf einem sauberen Tuch ab.
  • Richtung markieren: Fotografieren Sie jeden Schritt. Die Linsen müssen später wieder absolut identisch (Wölbung nach vorne oder hinten) eingesetzt werden, sonst fokussiert das Objektiv nicht mehr richtig. 
 

 
Schritt 3: Reinigung (Pilz, Fett & Staub)
 
1. Glaspilz (Fungus) vernichten
Glaspilz frisst sich in die Beschichtung der Linsen. Reiner Alkohol reicht oft nicht aus, um die Sporen abzutöten. 
  • Mischen Sie 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung (H₂O₂) zu gleichen Teilen mit Haushaltsammoniak (Salmiakgeist). 
  • Tauchen Sie ein Wattestäbchen ein und reiben Sie die betroffenen Linsen vorsichtig kreisend ab. Alternativ können Sie reine Glaslinsen für einige Minuten in die Lösung legen.
  • Wichtig: Der Pilz stirbt sofort ab. Sollten nach dem Trocknen feine "Wurzelstrukturen" sichtbar bleiben, hat der Pilz bereits die chemische Vergütung des Glases weggeätzt. Das beeinträchtigt die Projektion im Betrieb meistens jedoch kaum. 
 
2. Verharztes Fett entfernen & erneuern
Das alte, zähe Elmo-Fett sorgt dafür, dass sich Zoom und Fokus nur noch schwer oder ruckartig drehen lassen.
  • Wischen Sie das alte Fett vollständig mit Isopropanol oder Waschbenzin von den Schneckengewinden (Helicoids) ab.
  • Tragen Sie ein spezielles, temperaturstabiles Präzisions-Helicoid-Fett (z. B. Helimax-XP oder Nyogel) extrem sparsam mit einem Zahnstocher auf die Gewindegänge auf. Zu viel Fett wandert sonst bei Projektionshitze wieder auf die Linsen. 
 
3. Staub entfernen
  • Blasen Sie den trockenen Staub im Tubus vor dem Zusammenbau mit einem Blasebalg (Rocket Blower) aus. Verwenden Sie keine Druckluft aus der Dose (Gefahr von Treibmittel-Rückständen auf dem Glas).
  • Reinigen Sie die Linsen final mit einem frischen Microfasertuch und optischem Linsenreiniger.
 

 
Schritt 4: Zusammenbau
  1. Setzen Sie die Linsen staubfrei in umgekehrter Reihenfolge ein.
  2. Verschrauben Sie die Gehäuseteile wieder handfest. Ein erneutes Verkleben mit Loctite ist im Heimbereich meist nicht notwendig, es sei denn, die Segmente lösen sich beim Drehen des Fokusrings von selbst. 
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Die Demontage eines
Elmo Zoom-Objektivs (egal ob von einem Super-8-Projektor wie dem GS-1200, einem 16mm-Projektor oder einer Super-8-Kamera) gilt in Sammlerkreisen als äußerst schwierig. Viele Elmo-Optiken wurden werkseitig stark verklebt oder weichen konstruktiv stark von klassischen Fotoobjektiven ab.
Falls Sie das Objektiv reinigen oder reparieren möchten, finden Sie folgend die wichtigsten Schritte und Sicherheitsvorkehrungen.
 

 
Wichtige Vorbereitung & Warnungen
  • Vorsicht bei Fokus-Markierungen: Wenn Sie die äußere Fokussierungshülse entfernen, verlieren Sie die Unendlich-Einstellung. Markieren Sie vor jedem Drehen die exakte Position der Bauteile zueinander mit einem feinen Kratzer oder Permanentmarker. [1, 2, 3]
  • Keine Gewalt: Elmo-Objektive haben oft versteckte Gewinde oder Madenschrauben. Wenn sich etwas nicht drehen lässt, ist es entweder mit Sicherungslack fixiert oder durch eine winzige Schraube blockiert.
 

 
Typischer Ablauf der Demontage
Da es verschiedene Elmo-Modelle gibt, teilt sich der Zugriff meist in zwei Wege:
 
1. Zugriff über die Front (Häufig bei Projektor-Objektiven wie 25-50mm)
Viele Anwender scheitern daran, dass die vordere Beschriftungsblende ("Beauty Ring") wie ein festes Teil des Tubus wirkt. [1]
  • Friction Tool nutzen: Der vordere Ring besitzt oft keine Kerben für einen klassischen Objektivschlüssel. Sie benötigen ein Gummi-Werkzeug (Friction Ring / Sucker Opener), um den Ring durch reine Reibung gegen den Uhrzeigersinn herauszudrehen. 
  • Kleber lösen: Ist das Gewinde mit Sicherungslack fixiert, kann ein winziger Tropfen Isopropanol oder Aceton am Rand helfen, den Kleber aufzuweichen. Achtung: Aceton darf niemals Kunststofflinsen oder den Lack des Gehäuses berühren. 
  • Linsengruppe entnehmen: Sobald der vordere Halterungring gelöst ist, lässt sich die vordere Linsengruppe meist als Block herausdrehen. 
 
2. Zugriff über die Rückseite (Häufig bei Kamera-Zoomobjektiven)
  • Madenschrauben lösen: Suchen Sie am hinteren Ende (nahe dem Mount) nach extrem kleinen Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben.
  • Tuben trennen: Nach dem Entfernen der Schrauben lässt sich der hintere Teil des Tubus oft abschrauben, um an die inneren Linsenelemente für die Zoom-Führung zu gelangen.
  • Reihenfolge dokumentieren: Die inneren Linsen liegen oft lose hintereinander, getrennt durch Distanzringe. Legen Sie diese exakt in der Reihenfolge und Ausrichtung ab, wie Sie sie entnommen haben. Eine falsch herum eingebaute Linse zerstört die Abbildungsleistung komplett.
 

 
Werkzeug-Empfehlungen
  • Objektiv-Schraubenschlüssel (Spanner Wrench): Falls doch minimale Einkerbungen vorhanden sind.
  • Gummi-Öffner-Set: Unverzichtbar für Elmo-Frontringe ohne Kerben.
  • Feinmechaniker-Schraubendreher: Hochwertige Kreuz- (JIS) und Schlitzschraubendreher, um die weichen Schraubenköpfe nicht zu beschädigen.
 

Um Ihnen eine präzisere Anleitung zu geben: Handelt es sich um ein Projektor-Objektiv (z. B. f/1.2 25-50mm) oder das Zoom-Objektiv einer Super-8-Kamera (z. B. Elmo 1012 oder Super 110)? Teilen Sie mir auch gerne mit, ob Sie Glaspilz, Staub oder verharztes Fett entfernen möchten. 
 
Das Elmo Zoom f/1.2 25-50mm (oft genutzt am legendären Elmo GS-1200) ist optisch hervorragend, mechanisch aber eine der am schwersten zu öffnenden Projektor-Optiken. Der Grund: Elmo hat bei diesem Modell weitgehend auf klassische Madenschrauben verzichtet und die Tubus-Segmente stattdessen direkt miteinander verschraubt und extrem stark verklebt. 
Um verharztes Fett, Staub und Glaspilz erfolgreich zu entfernen, müssen Sie strategisch vorgehen.
 

 
Schritt 1: Das Gehäuse öffnen (Tubus trennen)
Der vordere Beschriftungsring ("Beauty Ring") besitzt keine Kerben für einen Objektivschlüssel. Er lässt sich nicht separat abschrauben, da er Teil des vorderen Tubussegments ist. 
  1. Gummi-Friction-Tools nutzen: Sie benötigen konische Gummi-Öffnungsblöcke (Sucker Opener). Setzen Sie das Gummi auf die vorderste Kante des Objektivs auf, um maximalen Grip zu erzeugen.
  2. Kleber anlösen: Da die Gewinde werkseitig mit starkem Sicherungslack (ähnlich wie Loctite) verklebt sind, lässt sich das Objektiv kalt kaum aufdrehen. Träufeln Sie mit einer feinen Nadel minimal Aceton oder Isopropanol exakt in den winzigen Spalt der Tubus-Gewinde.
    • Achtung: Lassen Sie das Lösungsmittel nicht auf die Linsen laufen, um Vergütungen oder innenliegende Plastikteile nicht anzugreifen.
  3. Mit Hebelkraft aufdrehen: Halten Sie den hinteren Teil des Gehäuses fest und drehen Sie das vordere Segment per Gummitool mit hohem, aber kontrolliertem Druck gegen den Uhrzeigersinn auf. 
 

 
Schritt 2: Linsen entnehmen und dokumentieren
Sobald die Gehäusesegmente getrennt sind, liegen die Linsengruppen frei. 
  • Reihenfolge sichern: Legen Sie jede entnommene Linse und jeden Distanzring (Spacer) in einer exakten Reihe auf einem sauberen Tuch ab.
  • Richtung markieren: Fotografieren Sie jeden Schritt. Die Linsen müssen später wieder absolut identisch (Wölbung nach vorne oder hinten) eingesetzt werden, sonst fokussiert das Objektiv nicht mehr richtig. 
 

 
Schritt 3: Reinigung (Pilz, Fett & Staub)
 
1. Glaspilz (Fungus) vernichten
Glaspilz frisst sich in die Beschichtung der Linsen. Reiner Alkohol reicht oft nicht aus, um die Sporen abzutöten. 
  • Mischen Sie 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung (H₂O₂) zu gleichen Teilen mit Haushaltsammoniak (Salmiakgeist). 
  • Tauchen Sie ein Wattestäbchen ein und reiben Sie die betroffenen Linsen vorsichtig kreisend ab. Alternativ können Sie reine Glaslinsen für einige Minuten in die Lösung legen.
  • Wichtig: Der Pilz stirbt sofort ab. Sollten nach dem Trocknen feine "Wurzelstrukturen" sichtbar bleiben, hat der Pilz bereits die chemische Vergütung des Glases weggeätzt. Das beeinträchtigt die Projektion im Betrieb meistens jedoch kaum. 
 
2. Verharztes Fett entfernen & erneuern
Das alte, zähe Elmo-Fett sorgt dafür, dass sich Zoom und Fokus nur noch schwer oder ruckartig drehen lassen.
  • Wischen Sie das alte Fett vollständig mit Isopropanol oder Waschbenzin von den Schneckengewinden (Helicoids) ab.
  • Tragen Sie ein spezielles, temperaturstabiles Präzisions-Helicoid-Fett (z. B. Helimax-XP oder Nyogel) extrem sparsam mit einem Zahnstocher auf die Gewindegänge auf. Zu viel Fett wandert sonst bei Projektionshitze wieder auf die Linsen. 
 
3. Staub entfernen
  • Blasen Sie den trockenen Staub im Tubus vor dem Zusammenbau mit einem Blasebalg (Rocket Blower) aus. Verwenden Sie keine Druckluft aus der Dose (Gefahr von Treibmittel-Rückständen auf dem Glas).
  • Reinigen Sie die Linsen final mit einem frischen Microfasertuch und optischem Linsenreiniger.
 

 
Schritt 4: Zusammenbau
  1. Setzen Sie die Linsen staubfrei in umgekehrter Reihenfolge ein.
  2. Verschrauben Sie die Gehäuseteile wieder handfest. Ein erneutes Verkleben mit Loctite ist im Heimbereich meist nicht notwendig, es sei denn, die Segmente lösen sich beim Drehen des Fokusrings von selbst. [
Möchten Sie vorab wissen, welches Helicoid-Fett sich für Projektoren am besten eignet, oder benötigen Sie Tipps, wie Sie die Linsen beim Einsetzen optimal staubfrei halten?
 
 
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Falls Sie das Objektiv reinigen oder reparieren möchten, finden Sie folgend die wichtigsten Schritte und Sicherheitsvorkehrungen.

Wichtige Vorbereitung & Warnungen
  • Vorsicht bei Fokus-Markierungen: Wenn Sie die äußere Fokussierungshülse entfernen, verlieren Sie die Unendlich-Einstellung. Markieren Sie vor jedem Drehen die exakte Position der Bauteile zueinander mit einem feinen Kratzer oder Permanentmarker. [1, 2, 3]
  • Keine Gewalt: Elmo-Objektive haben oft versteckte Gewinde oder Madenschrauben. Wenn sich etwas nicht drehen lässt, ist es entweder mit Sicherungslack fixiert oder durch eine winzige Schraube blockiert.

Typischer Ablauf der Demontage
Da es verschiedene Elmo-Modelle gibt, teilt sich der Zugriff meist in zwei Wege:
1. Zugriff über die Front (Häufig bei Projektor-Objektiven wie 25-50mm)
Viele Anwender scheitern daran, dass die vordere Beschriftungsblende ("Beauty Ring") wie ein festes Teil des Tubus wirkt. [1]
  • Friction Tool nutzen: Der vordere Ring besitzt oft keine Kerben für einen klassischen Objektivschlüssel. Sie benötigen ein Gummi-Werkzeug (Friction Ring / Sucker Opener), um den Ring durch reine Reibung gegen den Uhrzeigersinn herauszudrehen. 
  • Kleber lösen: Ist das Gewinde mit Sicherungslack fixiert, kann ein winziger Tropfen Isopropanol oder Aceton am Rand helfen, den Kleber aufzuweichen. Achtung: Aceton darf niemals Kunststofflinsen oder den Lack des Gehäuses berühren. 
  • Linsengruppe entnehmen: Sobald der vordere Halterungring gelöst ist, lässt sich die vordere Linsengruppe meist als Block herausdrehen. 
2. Zugriff über die Rückseite (Häufig bei Kamera-Zoomobjektiven)
  • Madenschrauben lösen: Suchen Sie am hinteren Ende (nahe dem Mount) nach extrem kleinen Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben.
  • Tuben trennen: Nach dem Entfernen der Schrauben lässt sich der hintere Teil des Tubus oft abschrauben, um an die inneren Linsenelemente für die Zoom-Führung zu gelangen.
  • Reihenfolge dokumentieren: Die inneren Linsen liegen oft lose hintereinander, getrennt durch Distanzringe. Legen Sie diese exakt in der Reihenfolge und Ausrichtung ab, wie Sie sie entnommen haben. Eine falsch herum eingebaute Linse zerstört die Abbildungsleistung komplett.

Werkzeug-Empfehlungen
  • Objektiv-Schraubenschlüssel (Spanner Wrench): Falls doch minimale Einkerbungen vorhanden sind.
  • Gummi-Öffner-Set: Unverzichtbar für Elmo-Frontringe ohne Kerben.
  • Feinmechaniker-Schraubendreher: Hochwertige Kreuz- (JIS) und Schlitzschraubendreher, um die weichen Schraubenköpfe nicht zu beschädigen. [1, 2, 3]

Um Ihnen eine präzisere Anleitung zu geben: Handelt es sich um ein Projektor-Objektiv (z. B. f/1.2 25-50mm) oder das Zoom-Objektiv einer Super-8-Kamera (z. B. Elmo 1012 oder Super 110)? Teilen Sie mir auch gerne mit, ob Sie Glaspilz, Staub oder verharztes Fett entfernen möchten. 
 
Das Elmo Zoom f/1.2 25-50mm (oft genutzt am legendären Elmo GS-1200) ist optisch hervorragend, mechanisch aber eine der am schwersten zu öffnenden Projektor-Optiken. Der Grund: Elmo hat bei diesem Modell weitgehend auf klassische Madenschrauben verzichtet und die Tubus-Segmente stattdessen direkt miteinander verschraubt und extrem stark verklebt. 
Um verharztes Fett, Staub und Glaspilz erfolgreich zu entfernen, müssen Sie strategisch vorgehen.

Schritt 1: Das Gehäuse öffnen (Tubus trennen)
Der vordere Beschriftungsring ("Beauty Ring") besitzt keine Kerben für einen Objektivschlüssel. Er lässt sich nicht separat abschrauben, da er Teil des vorderen Tubussegments ist. 
  1. Gummi-Friction-Tools nutzen: Sie benötigen konische Gummi-Öffnungsblöcke (Sucker Opener). Setzen Sie das Gummi auf die vorderste Kante des Objektivs auf, um maximalen Grip zu erzeugen.
  2. Kleber anlösen: Da die Gewinde werkseitig mit starkem Sicherungslack (ähnlich wie Loctite) verklebt sind, lässt sich das Objektiv kalt kaum aufdrehen. Träufeln Sie mit einer feinen Nadel minimal Aceton oder Isopropanol exakt in den winzigen Spalt der Tubus-Gewinde.
    • Achtung: Lassen Sie das Lösungsmittel nicht auf die Linsen laufen, um Vergütungen oder innenliegende Plastikteile nicht anzugreifen.
  3. Mit Hebelkraft aufdrehen: Halten Sie den hinteren Teil des Gehäuses fest und drehen Sie das vordere Segment per Gummitool mit hohem, aber kontrolliertem Druck gegen den Uhrzeigersinn auf. 

Schritt 2: Linsen entnehmen und dokumentieren
Sobald die Gehäusesegmente getrennt sind, liegen die Linsengruppen frei. 
  • Reihenfolge sichern: Legen Sie jede entnommene Linse und jeden Distanzring (Spacer) in einer exakten Reihe auf einem sauberen Tuch ab.
  • Richtung markieren: Fotografieren Sie jeden Schritt. Die Linsen müssen später wieder absolut identisch (Wölbung nach vorne oder hinten) eingesetzt werden, sonst fokussiert das Objektiv nicht mehr richtig. 

Schritt 3: Reinigung (Pilz, Fett & Staub)
1. Glaspilz (Fungus) vernichten
Glaspilz frisst sich in die Beschichtung der Linsen. Reiner Alkohol reicht oft nicht aus, um die Sporen abzutöten. 
  • Mischen Sie 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung (H₂O₂) zu gleichen Teilen mit Haushaltsammoniak (Salmiakgeist). 
  • Tauchen Sie ein Wattestäbchen ein und reiben Sie die betroffenen Linsen vorsichtig kreisend ab. Alternativ können Sie reine Glaslinsen für einige Minuten in die Lösung legen.
  • Wichtig: Der Pilz stirbt sofort ab. Sollten nach dem Trocknen feine "Wurzelstrukturen" sichtbar bleiben, hat der Pilz bereits die chemische Vergütung des Glases weggeätzt. Das beeinträchtigt die Projektion im Betrieb meistens jedoch kaum. 
2. Verharztes Fett entfernen & erneuern
Das alte, zähe Elmo-Fett sorgt dafür, dass sich Zoom und Fokus nur noch schwer oder ruckartig drehen lassen.
  • Wischen Sie das alte Fett vollständig mit Isopropanol oder Waschbenzin von den Schneckengewinden (Helicoids) ab.
  • Tragen Sie ein spezielles, temperaturstabiles Präzisions-Helicoid-Fett (z. B. Helimax-XP oder Nyogel) extrem sparsam mit einem Zahnstocher auf die Gewindegänge auf. Zu viel Fett wandert sonst bei Projektionshitze wieder auf die Linsen. 
3. Staub entfernen
  • Blasen Sie den trockenen Staub im Tubus vor dem Zusammenbau mit einem Blasebalg (Rocket Blower) aus. Verwenden Sie keine Druckluft aus der Dose (Gefahr von Treibmittel-Rückständen auf dem Glas).
  • Reinigen Sie die Linsen final mit einem frischen Microfasertuch und optischem Linsenreiniger. [1, 2]

Schritt 4: Zusammenbau
  1. Setzen Sie die Linsen staubfrei in umgekehrter Reihenfolge ein.
  2. Verschrauben Sie die Gehäuseteile wieder handfest. Ein erneutes Verkleben mit Loctite ist im Heimbereich meist nicht notwendig, es sei denn, die Segmente lösen sich beim Drehen des Fokusrings von selbst. [1, 2, 3]
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