vor 1 Stunde schrieb jfi:Heute kann man über 3-D-Drucker Metall- und Kunststoffteile für kleines Geld nachproduzieren, die elektronischen Teile sind sowieso Standardware.
Uff, das ist, mit Verlaub, etwas naiv.
Vieles kann man heute brauchbar drucken lassen, ja. Dafür benötigt es aber entsprechende 3D-Modelle und danach Material- und Belastungstests. All das gibt es nicht "für kleines Geld". Vieles lässt sich auch einfach nicht sinnvoll drucken. Oder nur sehr sehr teuer. Und eines Metall gedruckt für kleines Geld gibt, weiss ich auch nicht.
Schmierstoffe, Riemen, Bürsten, Aktuatoren, Sensoren... all das kannst du nicht drucken, da hilft ist nur ein Ersatzteillager oder manchmal auch nur ein Schlachtgerät.
Und die elektronischen Teile der 80er sind heute oft keineswegs mehr Standardware. Viele sind längst abgekündigt und längst gar nicht mehr erhältlich.
Dass alle Probleme gelöst wären wenn Herr Graßmann "Internetzugang hätte" ist noch naiver. (Er ist hier übrigens sogar im Forum registriert!) Das ist nun wirklich nicht das zentrale Problem, wenn man in Arbeit ertrinkt und charakterlicher Wesenszüge wegen übermäßig viele Zusagen macht, die dann über Jahrzehnte zu einem bedrohlichen, nicht abzuarbeitenden Berg führen.
Hinter jedem Reparateur steht ein Mensch. Menschen haben und machen Fehler. "Braucht Internet" ist da sicherlich nicht die Universallösung.
