Laß mich es so sagen: Man hat versucht, dir klarzumachen, was du nun nach der Diskussion (heraus)gefunden hast, und zwar daß das Facharbeit ist. Uns stehen die Haare zu Berge, wie du schilderst, am Greifer vorbei etwas herausholen und etwas hineintun zu wollen. Von mir hast du erklärt bekommen, daß Molybdänprodukte für unsere Zwecke weitgehend Modesache waren und leider geblieben sind. In der Greifersteuerung eines Schmalfilmprojektors sind Molyfette unnötig. Du hast richtig erkannt, daß bei deinem Modell keine Öleinfüllöffnung mehr vorhanden ist.
Unter Mechanikern wäre der Konsens wirf den Eiki zum Altmetall, weil nicht pflegefreundlich, aber ich wage kaum, das hier derart drastisch vorzutragen. Während ich weiß, wie viel einfacher und in gewissem Sinn wirkungsvoller eine mit Hohlspiegel integrierte Lampe ist, würde ich dennoch für etwas Älteres plädieren, einen Projektor mit separatem Hohlspiegel, leicht zugänglichem Kondensor und eventuell anderem Sockel für moderne Leuchtmittel. Kleine Wickelzahnrollen wären von Vorteil, ein kurzer Filmkanal mit gut zugänglichen Teilen und von außen ausführbare Ölschmierung.
Bei der Erhältlichkeit von Ersatzteilen sieht es für die Eiki gleich aus wie für einen Filmosound von 1932. Der Filmosound funktioniert nach jetzt 93 Jahren meistens noch, ohne daß man je daran schrauben müssen hätte.