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Und vergessen wir nicht den "sprechenden Farbfotoabzug" von Photo Porst mit dem Magnetstreifen auf der Rückseite. 🙂2 Punkte
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Betrifft Paillard-Bolex-H-Kameras ab Nummer 251501 Die Führungsbolzen des Sperrgetriebes sind mit der Hauptplatine vernietet. Es handelt sich um vier Zahnräder, zwei als eigentliches Sperrgetriebe, eines, das mit dem größeren Sperrrad fest verbunden ist, und ein Zwischenrad auf eigenem Bolzen. Ich habe nun (leider erst) festgestellt, daß der dritte Bolzen mit dem Zwischenrad oft, wenn nicht bei allen Kameras schräg steht, schiefgedrückt von den Kräften, die da zwischen diesen Zahnrädern und der Federbüchse auftreten. Ich werde das in Zukunft genau verfolgen bei jeder H, die ich bearbeite. Was nun immer mehr zunimmt, ist die grobe Behandlung von feinmechanischem Gerät. Ich kann meine Kunden und alle am Film Interessierten nicht erziehen und darf niemandem direkt die Wahrheit sagen, doch als verallgemeinerte Feststellung dramatisiere ich es hier: Wer aus eigener Tasche fünftausend Franken hinlegt für eine H-Kamera, sei es 1937, sei es 1967, die oder der hat eine andere Beziehung zu ihr als jemand, die oder der so ein Ding in letzter Zeit auf dem Flohmarkt oder bei ebay für ein paar Mäuse gekauft hat. Es gibt auch Leute, die es nicht akzeptieren, daß eine Revision das Fünffache dessen kosten soll, was sie für die Anschaffung auslegten. Das bedeutet, daß die Kamera für sie exakt den Gebrauchswert des Anschaffungspreises besitzt. Man kann das so sehen. Ein Drama spielt sich dann in dem Moment ab, da eine Funktion nicht mehr gegeben ist, und es ist dann aber nicht mehr ein Drama in der Kamera, sondern eines in der Seele. Genau zeitgleich bin ich dann nur noch Techniker, weil man bis dahin meine Erklärungen und meinen Rat in den Wind geschlagen hat, wozu man natürlich das Recht hat. Paillard hatte für H-Kameras ab oben stehender Nummer die Sperrgetriebeteile einzeln zum Kauf angeboten, Serviceleute in Verbindung mit der Firma konnten also eine Schwäche der Konstruktion wenigstens für eine unbestimmt lange Zukunft beheben, aber die verbogenen Bolzen aus der Platine nehmen geht nur mit Zerstörung der Nieten, man muß sie wegbohren oder -fräsen. Also auch das Ersatzmaterial war nicht für raschen Wechsel konstruiert, sonst wäre das zu verschrauben oder mit Sprengring zu befestigen oder sonstwie gemacht worden. Sie war, ist und bleibt eine in Teilen lausige Amateurkamera, zu der heute Ersatzteile immer schmerzhafter fehlen. Das Bewußtsein des eigenen Konsumverhaltens fehlt auch.2 Punkte
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Wem sowas gefällt, der könnte mit Klebung eines magnetband Streifens auf einen entsprechenden tonkarton sicherlich erfolgreich sein. Allerdings sind 7 oder 9 Sekunden nicht so besonders. Die schallbildpostkarten die man auch in den Läden selbst besprechen konnte, sind mir da schon sympathischer. Irgendwo habe ich so einen Apparat dazu noch rumliegen.1 Punkt
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Das sehe ich genauso. Um so mehr lobenswert, daß es Leute wie Dich oder wie @Jürgen Lossau gibt, die die Instandsetzung der alten Schätzchen ernst nehmen. Das Problem wird ja mit den Jahren ja nicht kleiner, sondern immer größer.1 Punkt
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Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, ob er gefilmt wird oder das, was er gesagt hat aufgezeichnet wird. Ich finde die Lösung nicht clever, sondern eher übergriffig und auch asozial, wenn er die Leute nicht vorher fragt.1 Punkt
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Selbstverständlich hatte ich dem Monteur zugesagt, daß die Aufnahme nur für mich als Gedächnisstütze ist und nicht veröffentlicht wird. Aber auf der anderen Seite fährt der Typ mit einem Tesla vor - wo man doch weis, daß diese Fahrzeuge alles filmen, auch wenn sie geparkt irgendwo herumstehen. Aber so etwas wird offensichtlich geduldet. Ich habe daraus gelernt, einfach nicht fragen sondern gleich die Videobrille aufsetzen und filmen...1 Punkt
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Mir fehlt in diesem Forum oft dieses Emoji... Ich hab bei den Renovierungen der letzten Jahre hier im Haus übrigens alles filmen dürfen, sowohl auf Super 8 (neues Dach) als auch die neuen Denkmal-Fenster (iPhone). Kurz ansprechen wozu, und alles war gut. Einige der Jungs haben dann sogar ganz wunderbar rumgekaspert. 🙂1 Punkt
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Und die waren in den 90ern noch erlaubt? 😀 Viel Gejammer um nichts, es war noch nie erlaubt, andere Personen ungefragt in den Aufnahmemittelpunkt zu nehmen oder die Aufnahmen ungefragt zu veröffentlichen. So viel hat sich daran nicht geändert. Nur, weil die Veröffentlichung heute viiiiel leichter ist, als in den 90er sind die Leute sensibler geworden. Die verlinkte Kamera (um wieder ontopic zu gehen) ist natürlich nicht für Dich z.B. oder für die meisten engagierten Schmalfilmer hier. Das ist schlicht ein Spielzeug mit Retroknopf sozusagen, mehr nicht. Und so muß man auch den Nutzerkreis sehen, damit werden eher keine Familienerinnerungen für die Enkel in 60 Jahren oder so gefilmt, sondern aktuelle Bilder mit sehr kurzer Halbwertszeit, wie Friedemann schon sagte. Das ganze ist eher mit z.B. dem Status in WhatsApp vergleichbar, da werden auch Bilder und Videos massiv verändert und vor allem geschönt😉. Das ist der Zeitgeist, den kann man kritisieren (aber kaum ändern), aber es wäre Unsinn, den zu kritisieren, der die Tools für den Zeitgeist liefert. Ich finde das eine nette Idee, die natürlich kaum mit unseren Schmalfilmaktivitäten in Konkurrenz steht, aber offensichtlich vom analogen Trend (auch eine Form von Zeitgeist, mir aber deutlich angenehmer) etwas beeinflusst scheint.1 Punkt
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Nein, QR-Codes kannte der Hi8-Camcorder natürlicht nicht und das war auch gut so. Was hat uns denn die Möglichkeit gebracht, sämtliches Foto- und Videomaterial für die Allgemeinheit per Internet verfügbar zu machen? Doch nur diverse Einschränkungen bei der Aufnahmeerstellung. Plötzlich möchte niemand mehr so einfach gefilmt oder fotografiert werden, weil er befürchtet, daß das Material im Internet landet. Somit konnte man früher viel freier Filmen und Fotos erstellen. Ich habe früher bei uns im Haus sämtliche Umbauarbeiten mit der Videokamera dokumentiert und dabei natürlich auch alle Handwerker gefilmt. Das funktioniert wegen dem dämlichen Datenschutz und der Befürchtung, daß das Material vielleicht im Internet landet plötzlich nicht mehr. Plötzlich möchte jede Person vorher gefragt werden und gar nicht mehr aufgenommen werden. Wohlgemerkt in meinem eigenen Haus. Ich habe schon extra Schilder aufgehängt, daß hier Filmaufnahmen stattfinden. Trotzdem wurde mir in meinem eigenen Keller vom Heizungsbauer untersagt, daß ich seine Einweisung zur neuen Wärmepumpe als Gedächnisstütze aufzeichne. Im Urlaub kann man auch viele Erinnerungsfilme nicht mehr aufnehmen. Unterhalb vom Schloß Hohenschwangau sind z.B. am See keine Drohnenaufnahmen mehr erlaubt und in Schwimmbädern oder in Hotelpools wird einem jegliche Filmaufnahmen untersagt. Ich gehe deshalb dazu über, meine Erinnerungssequenzen mit Spionagekameras zu filmen. Die Bildqualität ist dann zwar nicht so gut, aber man geht von vornherein sämtlichen Diskussionen aus dem Weg. Ich möchte allerdings ausdrücklich betonen, daß ich nur für mich privat filme und noch nie einen Film im Internet veröffentlicht habe und dies auch nicht beabsichtige.1 Punkt
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Der ist jetzt im Github-Projektwiki: https://github.com/fwachsmuth/Filmkorn-Raw-Scanner/wiki Kapitel 3 und 4 fehlen noch, die anderen sind soweit komplett.1 Punkt
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Entschuldigung, wenn ich hierzu auch einen Kommentar abgebe. Meiner Meinung nach ist diese Kamera kein Fortschritt und keine absolute Neuheit, sondern eher ein Rückschritt. Bereits in den 90er Jahren gab es von Sony einen Hi8-Camcorder mit eingebautem Standbilddrucker!!! Damit konnte man also nicht nur 15 Sekunden lange Clips sondern Videosequenzen in "normaler" Länge aufzeichnen. Die Aufnahmen wurden dann auch nicht nach zwei Jahren "von der Bildfläche quasi gelöscht" sondern waren auf der Videocassette noch viele Jahre und später einmal digitalisiert sogar nahezu unendlich verfügbar. Hinzu kommt noch, daß im herkömmlichen 4:3-Format und nicht im "wirklichkeitsfremden" 9:16-Format gefilmt wurde. Unsere Augen funktionieren ja auch nicht im Hochkanntformat, sondern eher im Cinema-Breitwandformat.1 Punkt
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