Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 30.06.2026 in Beiträge
-
2 Punkte
-
Hallo liebes Forum, ich war die letzten Jahre nur als Leser hier unterwegs und schreibe nun meinen ersten Beitrag. Ich arbeite seit 10 Jahren in der Filmbranche als Tonmeister (Postproduktion) und habe hier einige tolle Infos erfahren in den letzten paar Jahren rund um die Kinogeschichte, zur Projektion oder zu themenbezogener Literatur. Neben meiner Beschäftigung mit dem Kino allgemein und dem Bau verschiedener Studios (zuletzt ein eigenes 70qm-Mischkino) drehe ich seit 2023 einen Dokumentarfilm über "mein" altes Kino aus meiner Kindheit, wo ich meinen aller ersten Kinofilm erlebt habe und wo für mich die Kinoliebe angefangen hat. Das ehemalige Lichtspielhaus in Schramberg (auch vertreten im Buch "Von Atlantis bis Urania - Filmtheater in Baden-Württemberg" von Herbert Spaich), wurde 1928 gebaut von den Laupheimer Lichtspielbetrieben als Tochter der Universal Pictures, mit Carl Laemmle als Bauherren. Im Stil der neuen Sachlichkeit war das somit ein Großstadtkino in einer Kleinstadt mitten im Schwarzwald. Ich glaube es ist sogar das einzige, welches von der deutschen Niederlassung von Universal neu gebaut wurde. Es fanden damals über 500 Personen im Saal und auf der Empore Platz. Übernächstes Jahr wird es 100 Jahre alt, allerdings ist es seit 20 Jahren geschlossen und in einem desolaten Zustand. Wir (ein neu gegründeter Förderverein) versuchen, es wieder zum Leben zu erwecken und einen Betrieb im Original-Zustand zu ermöglichen, was sich aber als nicht einfach gestaltet aufgrund von Sicherheitsbedenken und anderen Baustellen da drin, neben dem schlechten Zustand. Diese Bemühungen und die Geschichte des Gebäudes sowie tolle Erzählungen von Zeitzeugen (teilweise mit Erlebnissen aus den 50er-Jahren) haben wir in einem Dokumentarfilm festgehalten, der sich noch in Produktion befindet. Da gibt es auch eine hochspannende Passage über die damalige Tätigkeit des Filmvorführers bzw. der Filmvorführerin - wir haben tolle Archivbilder von den beiden Kinomaschinen ab 1948 und es wird u.A. vom Sohn des ehem. Vorführers dort viel erzählt über Brandschutztrommeln, dem Überblenden zwischen den Filmrollen, Nitrofilm generell und dem ganzen Vorgang inkl. manueller Vorhangsteuerung und Licht im Saal; genauso war die Besitzerin etwas später eine der ersten weiblichen Filmvorführerinnen in Deutschland nach dem Krieg. Wir drehen im Juli außerdem noch schöne Bilder mit einem Bauer B12, der noch funktionsfähig ist, um die Geschichten bildlich zu unterstreichen. Die ca. 90-minütige Doku befindet sich noch im Schnitt und soll im Herbst fertiggestellt werden - wenn es Interesse an dem Film gibt, kann ich gerne hier darüber informieren sobald man ihn sehen kann! Es gibt nun einen nagelneuen Trailer hier: https://youtu.be/qPTplXBKO3g?si=68mNAv0YatgNbX7h Außerdem versuchen wir im Moment, die letzten Kosten für die Postproduktion und Verwertung zu decken - unter anderem möchten wir für ein paar Stücke der Filmmusik ein echtes Orchester aufnehmen. Infos zur Spendenkampagne und noch mehr Hintergründe zum Film finden sich hier: https://www.startnext.com/spiel-des-lichts Weitere Fotos und mehr zur Geschichte des Gebäudes und des Fördervereins: https://lichtspielhaus-schramberg.jimdofree.com/ Außerdem würden mich vergleichbare Geschichten und "Schicksale" sehr interessieren. Es gibt ja viele alte Lichtspielhäuser, die toll aufgepeppelt wurden und noch in Betrieb sind (vorgestern war ich im Turmpalast in Seligenstadt, wunderbares Kino von 1936). Gibt es hier erfolgreiche Beispiele solcher Instandhaltungen? Sehr viel Text, aber auch komplexes Thema 🙂 Danke & beste Grüße, Volker2 Punkte
-
Da hättest du genauso in einem Forum der Pferdefreunde eine leckere Pferdesalami posten können😆. Das Toleranzfenster hier im Schmalfilmforum ist nur einen schmalen Spalt geöffnet. Das bekam ich auch schon zu spüren, wenn ich eine Kamera mit Plastikgehäuse vorstellte oder nicht ausreichend der Diva Boliöö huldigte.😄2 Punkte
-
1 Punkt
-
Sehr schön, hab mir zwei bestellt. Passen perfekt in mein Home Cinema. Magentacine - ein Mann mit Geschmack !!!1 Punkt
-
Für Sammler und Chronisten gleichermassen interessant: Der komplett auf Super 8 gedrehte Spielfilm FÜR IMMER 16 von Brezel Göring (so der Künstlername des ehemaligen Berliner Musik-Duos Stereo Total) läuft derzeit auf dem Filmfest München. Der Vertrieb von Rapid-Eye läßt auf eine DVD-Veröffentlichung hoffen, ganz sicher wird er über Streaming-Portale zu sehen sein.1 Punkt
-
In den fünfziger und sechziger Jahren hängten sie grobe Fischernetze an die Wand mit Strohhüten dran und Plastikseesternen. In Örlikon, Stadtteil Zürichs, kannte ich eine Beiz (nahe Stadthof 11, weiss das noch jemand anderes?) mit dem Kram. Ein paar Straßen weiter konnte man vertrocknete Carac essen, die leider wieder zu trauriger Bekanntheit gekommen sind, denn das Erdbeben unter Venezuela im Jahre 1900 hat sich wiederholt. Damals hat jemand aus Dankbarkeit gegenüber dem Roten Kreuz für Hilfe in Caracas in Genf dieses Schokoladegebäck erfunden. Kitsch stirbt nie aus.1 Punkt
-
1 Punkt
-
In Schramberg habe ich ein Mal ein Pärchen Frieseke & Hoepfner 77 gepflegt. Das war so um 1994-95.1 Punkt
-
Ja, der ist super, den habe ich mir schon öfter bestellt und im letzten Italienurlaub ein paar Flaschen mitgenommen. In der Wohnung gewöhnungsbedürftig, wegen dem eigentümlichen Geruch. Eignet sich auch bei hartnäckigen Flecken auf der Wäsche, wenn man die VOR dem Waschen damit einsprüht. Ein wirklich gutes Reinigungsmittel. Damit wird fast alles sauber. Naja, die Reinigungsmittel, die da teilweise über ein Dosiersystem zugegeben werden, sind schon sowas wie Geschirrspültabs, nur eben konzentrierter, deswegen geben die oft noch einen Neutralisator hinterher, meist eine schwächere Säure. Dass Alu damit anläuft, ist nichts ungewöhnliches. Ich bearbeite gerade 4 Wandertons mit stark ramponierter Lackierung im Natronlaugenbad. Aludruckgussgehäuse. Sicherlich, Alu reagiert mit Natronlauge, aber der Lack geht sehr schön runter und das Gehäuse ist sehr massiv, so dass ich mir da wenig Sorgen mache. Wenn man hinterher noch den Hochdruckreiniger drüber läßt, ist das Zeug eigentlich fast fertig für eine Neulackierung vorbereitet. Lediglich der verbrauch an Naoh ist recht hoch durch die Reaktion mit dem Alu1 Punkt
-
Das ist das Schöne an der deutschen Sprache: Man kann Sachverhalte mit einem Wort beschreiben!1 Punkt
-
Phil Vigeant: I’m working on a modifications to use the Beaulieu LCU system on the New Kodak camera. Hoping to have the same Auto Exposure and power zoom and incredible Angenieux lens quality but on a more modern camera with some interesting modern features like integrated video and crystal spreed controls. Quelle: Facebook-Gruppe "Beaulieu Users Group"1 Punkt
-
Der ist Baujahr 78` , erste Serie. Die hatten das noch nicht. Wenn da bie Aufwicklung schwach ist, liegt es nicht zwangsläufig am Relais. Da ist es ratsam die Motoren zu öffnen und den Bürstenabrieb auf den Kollektoren zu entfernen. Hatte kürzlich auch so einen Patienten auf dem Tisch.1 Punkt
-
1 Punkt
-
1 Punkt
-
1 Punkt
-
Mir gefällt es auch nicht. Aber seltene Filmgeräte sind das wirklich nicht, Plank Magicas gibt's wie Sand am Meer. Auch die Mansfield Doppel-8 ist ein Massenprodukt gewesen.1 Punkt
-
1 Punkt
-
1 Punkt
-
Schade vor allem um die Kamera. Und für so einen Sch... verlangen die auch noch Geld. 😞👎 Sei mir bitte nicht Böse, mein lieber Ernst, aber ich mag es nicht wenn irgendwas auch immer Zweckentfremdet wird. Das ist in m. A. einfach nur blöd.1 Punkt
-
1 Punkt
-
Stellt man die Lampe auf den Kopf, wird das Bild umgekehrt. Natürlich nur im Winter (Kaltprozeß).0 Punkte
-
Oder die hier für Pessimisten, die alles Negativ sehen: https://www.etsy.com/de/listing/1066838082/0 Punkte
-
Sowas ist natuerlich keine Kunst. Findet man in Mailand auf jedem Kunsthandwerkmarkt - zu ähnlichen Preisen. Gerne vergehen sich diese Bastler übrigens auch an alten Telefonen und Radios…0 Punkte
-
Nein...auch keine KI...je Stück € 150.- Solide fachmännische elektrische Installation....eyecatcher. Ernst0 Punkte
-
-1 Punkte
