Ich kenne das Williamsonsche Prinzip, das du beschreibst. Es geht bei perforiertem Tonband für Filmvertonung jedoch gerade nicht um gute Genauigkeit der einzelnen Lochabstände, sondern wie gesagt um die Abstände über 80, 100, 120 oder 480 Löcher. Die elektronische Regelung von Loch zu Loch gleicht diese Fehler und die Bandschrumpfung nicht aus, was bedeutet, daß der Film nicht mit der gewünschten Geschwindigkeit projiziert wird. Du weißt ja noch nicht ein Mal, wie groß der Schlupf auf dem Tonbandgerät ist und wie du den messen könntest.
Magnetfilm wird mittels Zahnrollen bewegt und wenn es Schrumpfung gibt, geht es brutal weiter mit Knistern an den Zähnen, Abnutzung, Überdehnung, bis zu Schäden. Tonband hingegen wird allein durch Reibung und direkten Zug befördert, da ist die Perforation durch die geometrischen Längen bestimmend. Wenn die 2 auf 2 mm nicht stimmen, es sollten übrigens 3,96875 mm/s sein, 3¾ Zoll pro Sekunde geteilt durch 24, dann müßte die Elektronik mit einer Zeitreferenz vergleichen, z. B. eine quarzgenaue Frequenz, sonst läuft das SEPMAG-System langsamer oder bei Banddehnung schneller.
Diese Betrachtungen gehören eigentlich nicht hierher.