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Simon hat natürlich recht, dass der Sensor über den Spiegel belichtet wird. Selbst, wenn man es mechanisch hinbekommen würde, den Sensor so schnell zu bewegen (z.B. wie einen Guillotinen-Verschluss), wäre dieser Sensor niemals in der gleichen Schärfe-Ebene wie der Film. Es funktioniert also natürlich nur über einen Spiegel, und ich Facepalme mich selbst, dass ich das in meinem ersten Beitrag falsch geschrieben habe. Da habe ich mich von den Produktbildern in die Irre führen lassen, in denen es so aussieht, als wäre der Sensor direkt hinter dem Objektiv, an der gleichen Stelle, wie das Gate. Ich freue mich jetzt schon auf die „Sixteen Mk2“, bei der sie dann noch einen Strahlenteiler in das Gehäuse integrieren und 80% des Lichts in einen optischen Sucher umlenken. Bei der Empfindlichkeit der heutigen Bildsensoren würden 20% auf dem Sensor locker ausreichen, um ein brauchbares Bild zu generieren. Grundsätzlich bin ich etwas irritiert über die ganzen negativen Reaktionen á la „wer braucht das schon?“. Ich finde es so geil, dass dem sterbenden Medium wieder neues Leben eingehaucht wird, dass nicht nur alte Männer mit ihre historischen Kameras ab und an noch mal einen Dampflok-Film drehen und sich in Foren über die guten alten Zeiten austauschen. Ich unterrichte gerade wieder 15 Studierende an der Hochschule und bringe Ihnen das Drehen und Entwickeln von Super 8 bei. Die sind alle Anfang 20 und sind total euphorisch, Film zu belichten, obwohl sie allesamt digital Natives sind. Wenn die irgendwann im Berufsleben stehen und nach einem Hochkant-Handyprojekt den nächsten Film auf Acetat drehen wollen, benötigen sie dafür halt auch Technik. Und die alten Arri-Mühlen werden früher oder später schrottreif sein, weil es keine Ersatzteile mehr gibt. Es ist heute schon unmöglich, irgendwo noch einen Super 16 Umbau für eine SR2 zu bekommen, und wenn Björn Anderson in Ruhestand geht, werden auch die Baulieus langsam aussterben. Ich begrüße ausdrücklich jede Neuentwicklung und Aktivität im Filmbereich, ob nun Foma plötzlich 400ft Rollen Fomapan 100 vertickt, Wittner Doppel8 Filme perforiert bis die Stanze glüht, ukrainische Tüftler neue Entwicklungsmaschinen zusammendengeln, irgendein Dude einen Framescanner für <350 Euro lötet, oder halt eine kleine Firma in den Staaten 2027 eine S16 Hybridkamera auf den Markt wirft. Das ist wirklich alles ganz wunderbar! Freut Euch mit mir, Grantler dieser Welt!2 Punkte
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Mal überlegt, dafür mit einem örtlichen Kino o.ä. zusammen zu arbeiten?1 Punkt
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Da möchte ich widersprechen. Ich suche seit Jahren eine Eyemo und beobachte das Angebot. Die günstigeren Kameras sind fast komplett von den Auktionsplattformen verschwunden, lediglich Ruinen, Fragmente und ausgeschlachtete Einzelteile werden angeboten. Komplette Kameras, die aber dann oft auf Nikon-Fassung oder PL modifiziert sind, beginnen bei $ 4.000, wobei Luftfracht aus den USA und Zoll noch hinzuzurechnen wären.1 Punkt
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Ja. Natürlich sind diese "Bolex Titler" sicher vielseitiger, aber für meine Bedürfnisse auch viel zu groß. Das Schöne ist, daß ich jetzt ein Kleingerät für zwei Formate habe und es bei Bolex derer zwei gab. Mal schauen, für welche Animationen ich mich animieren kann😃1 Punkt
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Nun ja, es gibt nur ein "Original". Ich hab leider keine Ahnung von Dailies, aber rein logisch betrachtet taugt der digitale Zwilling: • Belichtung: ja (aber das wird wohl hoffentlich kein Profi testen wollen 🤔) • Schärfe: vielleicht (falls was am Filmgate wäre: nö) • Dreck im Gate: offensichtlich nicht • Ton: wahrscheinlich ja • Schauspielwirkung: ja • Kadrierung: ja • Kontinuität: ja Also bei den meisten Punkten taugt das, aber halt nicht bei allen. Will ich allerdings eine fehlende analoge Szene digital ersetzen, muss ich mich aber schon fragen: wozu analog drehen?1 Punkt
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Interessanterweise findet man in den Spezifikationen nichts über Antrieb, Greifersystem, Magazinkapazität und andere Dinge. Bis das Ding irgendwo vorgestellt wird und es jemand getestet hat, halte ich es für einen Versuchsballon oder "Vaporware". Zur digitalen Emulation von Filmtypen in der Kamera - das ist wie eine automatische Einparkhilfe für Formel-1-Fahrer: Wer's braucht, wird in dem Job nie professionell tätig sein. 🙂1 Punkt
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Ich glaube, da rotiert eher Deine Phantasie 🙂 "In one shutter revolution, two exposures occur: one through the gate onto a frame of film, and one onto the digital cinema sensor."1 Punkt
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Die Forumsteilnehmer könnten Dir etwas Vernünftiges raten, wenn Du erst mal kurz beschreibst, was Du machen willst und was die Zielsetzung ist.1 Punkt
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Sind Dailies denn dazu da, Fehler im Filmmaterial festzustellen? Bei denen geht es doch viel mehr um Belichtung, Schärfe, Dreck im Gate, Ton, Schauspielwirkung, Kadrierung, Kontinuität etc. — all das kann der digitale Zwilling doch bestens liefern. Und fehlt mal analog eine Szene, ersetzt man die eben mit der entsprechend gegradeten digitalen. Ich finds absolut super. 🙂1 Punkt
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Da stellt sich mir die Frage, warum sich manche Kinder/Erwachsene mit ADHS für Schmalfilm oder analoge Kinotechnik begeistern bzw. interessieren. Wahrscheinlich weil ADHS oft mit einer hohen Kreativität einhergeht, die man beim Schmalfilm ausleben kann. Er ist zudem visuell und zumindest die Aufnahme- und Wiedergabetechnik ist überschaubar, bietet also wenig Reizüberflutung, unter der Menschen mit ADHS häufig leiden. Das Kamera- und Projektorengeräusch kann zudem beruhigend wirken. Allerdings wird die für ADHS typische Ungeduld auf eine harte Probe gestellt, denn es gibt hier keine schnelle Belohnung, da die Ergebnisse von belichteten Film nicht sofort sichtbar sind. Das Filme machen selbst fordert vermutlich die typische Begeisterungsfähigkeit. Der legendäre Filmregisseur und Filmproduzent Steven Spielberg selbst hat und litt an ADHS.1 Punkt
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Der größte bekannte Öffnungswinkel bei einem Scheibenverschluß wurde in der Akeley Sound Recording Camera verwirklicht, nach Souto 280 Grad. Dann kommt eine von Schneiderman modifizierte Mitchell mit 240-Grad-Scheibenverschluß. Die Mitchell 16 Professional hat einen verstellbaren Scheibenverschluß mit 235 Grad Offenwinkel (drei Flügel). Der Akeley-Pfannkuchen hat 230 Grad im Trommelverschluß.1 Punkt
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Keine Erfahrungen. Aber den Tipp: Die verkaufen Dir immer gern was. Am liebsten eine Schirmlizenz. Sie sind aber nicht so richtig gut drin zu prüfen, ob das, was sie verkaufen, auch für Deine Zwecke taugt. Ich weiß nicht, was Du vorhast, aber wenn es in irgendeiner Form um gewerbliche öffentliche Vorführungen von Filmen geht (und "gewerblich" heißt nicht "mit Eintritt"), dürfte "MPLC" selten die korrekte Antwort auf Deine Frage sein.1 Punkt
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Warum sollte man „Szenen“ zur Deckung bringen wollen? Ich hätte vielerlei Skepsis von Dir erwartet, irgendwas bzgl. Mechanik oder zumindest Kritik am fehlenden optischen Sucher - aber das „man später unter Umständen Schwierigkeiten haben wird, Szenen zu Deckung zu bringen.“ Dein einziger Kommentar zu dieser Neuentwicklung ist, ist schon ein wenig putzig 😉 Schönes Wochenende !1 Punkt
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Dann würde ich mich an deiner Stelle bei deinen Kindern respektive dir selbst über deren Erziehung beschweren statt bei den Kinos 😉 Aber ja, ich finde diese Preise und Konfektionsgrößen auch skandalös. Aber die sind ja typisch auch beschränkt auf die ohnehin teuren Großstadt-Multiplexe. Bei uns kostet's Popcorn 2,50 und 3,50. Wenn man glaubt, unbedingt in die Kinos gehen zu müssen, in denen es diese Riesen-Eimer gibt, dann muss man halt auch die Preise da bezahlen. Am besten lässt man die Kinderchen das Zeugs vom Taschengeld bezahlen.1 Punkt
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Wieso muss man sich bei einem Kinobesuch unbedingt mit Unmengen von dem größtenteils völlig ungesunden Fraß vollschlagen? Steht das irgendwo geschrieben? (Nicht dass es die Kinos nicht freuen würde, aber mir persönlich leuchtet es nicht ein)1 Punkt
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Super! Das macht auf jeden Fall viel Spaß! Aber ich gebe, nur zur Vorsicht, an dieser Stelle einen kleinen Tipp (auch wenn es sich, verständlicherweise, komisch anhören mag): Passt auf, bei Kindern und Jugendlichen, die sich in psychologischer Behandlung befinden oder bei denen ein ADHS oder ähnliches 'diagnostiziert' wurde. Es gibt Ärzte und Therapeuten, die alles, was nicht den mittelmäßigem Mainstream-Interessen entspricht oder das, was sie selbst nicht kennen, gerne pathologisieren und als 'Sonderinteresse', 'Wertbeimessungsstörung' oder ähnlichen Kram bezeichnen. Gerade in sozial schwachen Gegenden oder Umfeldern kann das leicht passieren. Ich kenne z.B. ein Dorf nördlich der Eifel, in dem es als 'psychisch gestört' bezeichnet wird, wenn man 50,- Euro für 3 min Film bezahlt, wo man doch heute mit dem Handy filmen kann oder wenn jemand optisch den Unterschied zwischen Kodak und Fuji anhand der Farben sehen kann. Ist jetzt kein schlechter Scherz, ist wirklich so. In diesem Dorf gilt es hingegen als "sein Leben im Griff zu haben", wenn man mit 25 bereits zweimal geschieden ist, mehrere Berufe hinter sich hat und es schafft, Formulare fürs Amt ohne Hilfe auszufüllen ..... 🙄😊 Entschuldigung, für die zynische Bemerkung. Aber wisst ihr, was ich meine?1 Punkt
