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Ich denke, Schwarzmalerei ist hier erstmal nicht angebracht. Es geht wieder voran - und die Initiativen für Filmotec sowie Inoviscoat werden jetzt aus Deutschland gesteuert. Das ist ein enormer Vorteil. Außerdem hat Optik Oldschool wohl das meiste Geld geboten und das überzeugendste Konzept gehabt, denn es waren noch zwei weitere im Rennen zur Übernahme. Die lange Durststrecke unter dem Amerikaner Jake Seal als Eigentüme und dem dann leider verstorbenen Geschäftsführer aus Deutschland ist beendet. Die Insolvenz hat jetzt rund 4 Jahre gedauert. Warten wir's ab und vertrauen wir auf die neuen Macher. In der analogen Fotoszene haben sie einen guten Namen. Und das Super 8 Material, das es unter der Marke Original Wolfen gibt, hat sich in den letzten Jahren auch stetig verbessert.2 Punkte
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In der Lichtburg kann man auch nicht mehr erwarten. Ein Saal mit so hellen Wänden und Decken wie dort, hat einen so hohen Streulichtfaktor, dass jeder Schwarz- und Schattenanteil des Bildes brutal aufgehellt wird. Totaler Kontrastverlust erzeugt subjektiv auch Schärfeverlust. Außerdem bietet die relative Größe der Leinwand zur Saalgröße (Betrachtungsabstand) in der Lichtburg, nicht die Voraussetzung für ein immersives 70mm Erlebnis.1 Punkt
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Die neuen Macher sind die Leute von Optik Oldschool. Vielleicht holen sie sich noch andere hinzu. Es ist zu früh, darüber zu spekulieren.1 Punkt
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Warum sollte es für Deutschland 15/70 geben, wenn es in Deutschland keine 15/70 Aufführungsmöglichkeiten gibt?1 Punkt
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Foto: Darstellung aus der Reperaturanleitung, damit man sich von der "Informationsdichte" der 60er eine Vorstellung machen kann. Foto unten: Detailaufnahme der erneuerten Reibräder. Foto unten: Wie sind die Reibräder gegen Abrutschen gesichert..? Lässt sich einfach über die Sicherungsscheibe drüberziehen. Foto unten: Hier kommt das Fett an das Getriebe, dass mit dem Antrieb des Projektors gekoppelt ist. Gute Schmierung ist also wichtig.1 Punkt
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Kurz vor der Montage habe ich mir jetzt nochmals das Magnettongerät vorgenommen. Das im Gehäuse mittig platzierte und mit einem eigenen Gehäuse ummantelte Getriebe, habe ich mit Maschinenfett neu abgeschmiert. Da es keine verfügbare Quellenangabe für die Fettmenge gibt, habe ich das rein nach Gefühl mit einem Holzspatel in das Gehäuse eingebracht. Die wohl ehemals mit aufvulkanisiertem Gummi ummantelten Reibräder, die für den Antrieb der Schwungmassen zuständig sind, habe ich mit einer neuen (aufgeklebten) Gummierung versehen. Vielleicht kann mir jemand erklären wie diese Reibräder auf der angetriebenen Achse gegen Abrutschen gesichert sind. Man kann sie nämlich nach vorne über die Sicherungsscheibe einfach abziehen. Ich habe das Magnettongerät in diesem Zustand bekommen. Ob das so original ist, weiß ich nicht. Die Reperaturanleitung gibt da leider nicht viel her. Die Zeichnungen sind so oberflächlich gehalten, dass man damit im Grunde nichts anfangen kann. Jetzt hat man schon so eine seltene Rep.-Anleitung und dann steht immer dann wenn man mal wirklich etwas wichtiges wissen möchte nur "Bullshit" drin. (Sorry für den Ausdruck) Ich möchte halt vermeiden, dass beim ersten Funktionstest gleich die Brocken fliegen. Foto: Magnettongerät, abgenommene Rückwand mit Blick auf die Mechanik. Reibräder nur noch oberflächlich mit Kleberesten behaftet Foto unten: Überarbeitete Reibräder mit neuer Gummierung.1 Punkt
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Servus! Ja, ich weiss, hier ist das "Schmalfilmforum".... Dennoch mag es vielleicht von Interesse sein: Hier am Kap ist derzeit eine ARRI 765 (65mm 5 Perf (1:2.20); gescannt wird 8k) am drehen. Ist schon etwas besonderes diese Kamera auch hierzulande mal am Set zu sehen. Generell wird hierzulande stetig mehr auf Film gedreht. Hatten dieses Jahr schon diverse 16/35mm Werbedrehs. Und Panavision London vermeldet gar 50% (Commercials/Features) auf Celluloid. Denke, Filmnutzer koennen durchaus positiv in die Zukunft schauen. Unter anderem ist es wohl so, dass auch die stetige Zunahme an "A" im Filmbereich , dem Medium Film ein gewisses Alleinstellungsmerkmal als unmodifizierbares Aufnahmemedium zukommen laesst. Gruss, Torsten1 Punkt
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Das ist kein Vorführformat, sondern das Seitenverhältnis des Kamerabildfensters nach ISO 2906. Das Kinonormalbild ist drei Teile hoch und vier Teile breit. Die Sucherausschnitte der Kameras wiesen und weisen mehrheitlich dieses Seitenverhältnis auf. Dafür, daß einige Hersteller davon abgewichen sind, kann ich nichts, aber es war ein Fehler. Ja, es gibt einige bis heute unerklärte seltsame technische Einzelheiten um den Normalfilm, zum Beispiel die Breite zwischen den Lochreihen, die nicht ein Zoll ist, sondern 0.999" (ISO 491). Der Entwurf von Krüsi und Dickson bei Edison ums Jahr 1892 war vermutlich ein Zoll Bildbreite und drei Viertel Zoll Bildhöhe. Die Filmbreite war 1⅜ Zoll. Der Dreiviertelzollfilmschritt ist auch leicht verkürzt worden. Es muß mit der Filmschrumpfung zusammenhängen. In der Digitaltechnik neue Bildformate für Filme anzuwenden, finde ich rücksichtslos.1 Punkt
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Grüße an die ehrenwerten Bewohner des Forums! Ich bin ein ehemaliger Filmvorführer aus den 80er Jahren und habe mich noch nie mit digitaler Projektion beschäftigt, daher bitte ich um Verständnis. Soweit ich verstehe, wird das "Scope"-Format im modernen Kino durch die Zoom-Methode dargestellt (nicht wie früher mit Anamorphoten), d.h. einfach durch Vergrößerung des Inhalts des DCI-Containers 4096×1716 oder 2048×858 (2,39:1) und dann die Kinoleinwand füllt. Meine Frage ist: was bei der Projektion mit schwarzen Letterbox-Streifen passiert? laufen sie beim Zoomen auf einen schwarzen Rahmen der Kinoleinwand über oder können professionelle Kinoprojektoren per Software inaktive schwarze Bildteile abschneiden (analog einer Bildmaske wie in alten Zeiten)? Vielen Dank im Voraus für Antworten!1 Punkt
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Ja, da sind wir vor Jahren schonmal drüber gestolpert, als wir den in der Kinderfilmwoche gezeigt haben. Naja, wir haben dann halt die DVD gezeigt 😉 - Carsten1 Punkt
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Danke demjenigen für den Daumen nach unten. Sag uns doch bitte, was dann deiner Meinung nach gegen (wegen dem Daumen nach unten) die EA spricht? Ich würde es gern verstehen. Daher bitte um Erläuterung der Reaktion. Danke Dir Unbekannter!1 Punkt
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Also doch lieber analog von damals in der EA Fassung. Danke Dir @tomas katz!1 Punkt
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Joachim Kerzel https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Kerzel https://www.tagblatt.ch/kultur/synchronsprecher-vertraute-stimmen-ld.164793 Synchronsprecher von u.a. Jack Nicholson, Dustin Hoffman, Dennis Hopper, Robert Wagner, Harvey Keitel, Jean Reno und Anthony Hopkins.0 Punkte
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