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Das Format wurde auch als Arrivision 3D durchaus bezeichnet, zumindest in USA. Als Objektive gab eigentlich die Jscovision 3D Optiken, die yuletyt als Technicolor gelabelt noch mal von Schneider (nach deren Übernahme der Plezte Jsco= gefertigt und geliefert wurden. Hie mal Bespiele von 2 Versionen, beide over under, wie im oben gezeigten Testfilm. Einmal sphärisch, Bildformat dann projiziert 2.39:1 Scope Zweitens Anarphische Version mit 0.5x in der Breite für Filme wie Dial M for Murder in der Wiederaufführungsfassung, wo aus Bildgüte )aber wohl eher aus Helligkeitsgründen= das Normalbild gestreckt kopiert wurde und dann im Projektor 2 x in der Höhe hochgezogen wurde. Das 2 Bilder auf einem Film ist aber nicht neu. In den 30ern kommt Zeiß Ikon mit dem Sterikon Format. Hier werden die Bilder aber mit einem Prisma um 90° gedreht auf dem Film aufgezeichnet und damit nebeneinander in einen Normalbildrahmen geschrieben. Bei der Projektion im Theater dreht ein Prisma die Teilbilder wieder um 90°. Im Übrigen waren auch die dazugehörigen Filme farbig. Anaglzph 2 Farb Schwarz Weiß ist eine eigentlich ungebräuchliche Billig Form gewesen, die in den 1970ern einige Verwendung hatte. Aber das ist ein anderes Thema. Bei den Trennfilter gab es bei den Technicolor Optiken 2 Verfahren. Einmal die Standard Polarisation mit Circularpol Filtern, wie auch bdi Real D Digital gebräuchlich. Und einmal mit Farb Kammfilterszstem Panavision für die Verwendung auf weißer Bildwand (normenkonform, Silberbildwand erfüllt nicht die Projektionsnormen). Das YI Sterikon nutzte lineare Polarisation. Ein gutes Kino verfügt über diese Projektionsoptiken.2 Punkte
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Nein, das Cooke-Portrait-Objektiv wurde von TTH nicht für die Projektion verwendet. Die Erklärung liegt tief im Inneren der drei Linsen: Auf Grund des stark negativen mittleren Elementes überfordert oder übersteigt man für Öffnungsverhältnisse von f/2 und kleiner die Korrekturmöglichkeiten. Die Zerstreuungslinse gleicht die Farbenlängs- und querfehler der vorderen Sammellinse aus und wirkt gleichzeitig mit der hinteren Sammellinse dem Astigmatismus entgegen. Wenn man die Lichtstärke steigern will, müssen alle drei Linsen übergroß gewählt werden, was bei gegebenem Bildwinkel die Halterungen sprengt. Anders gesagt müßte das Triplett zu stark anschwellen. Eine andere Sache, die gegen Projektionstriplette spricht, ist, daß die negative Linse in der Mitte sehr dünn ist oder noch dünner sein sollte, als einem lieb ist. Wenn durch die Lampenenergie Spannung ins Glas kommt, Problem der Fassung, ist die Optik existenziell gefährdet. Noch ein Grund, der fürs Petzval-Objektiv spricht, sind die zusätzlichen Korrekturmöglichkeiten durch eine vierte Linse. Im 19. Jahrhundert war daran nicht zu denken, doch dank den neu erschmolzenen Gläsern ist die Petzval-Anlage durchs 20. hindurch zu leistungsfähigen Objektiven weiterentwickelt worden. Am Frontachromaten ist wenig zu ändern, es sind die beiden hinteren Elemente, mit denen Fortschritt möglich wurde. Unter den Aufnahmeobjektiven möchte ich das Animar 26 mm, f/1.9, von Bausch & Lomb erwähnen. Das ist ein richtiger Scharfmacher. Für die Schmalfilmprojektion ist das Petzval bis Ende der 1950er Jahre auf f/1.3 gekommen mit f/1.6 als handelsüblich. Im Kino mit 35-mm-Film ist mehr Geld für teurere Optiken zu holen. Fünf, sechs, sieben Elemente sind üblich.1 Punkt
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Hast Du schon in den damaligen englischen Kino-Branchenblättern nachgeschaut? Da findet man nicht nur Anzeigen der Hersteller, sondern oft auch Besprechungen neuer Geräte oder Technik. Taylor, Taylor & Hobson gehörte ja irgendwann zum Rank-Konzern, siehe diese Anzeige für Kinoobjektive von 1957. Mein Tip wäre KINE[MATOGRAPH] WEEKLY, sozusagen das britische "Film-Echo", das von 1907-1971 erschien.1 Punkt
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Wolfgang Woehl vom Filmhaus/Filmmuseum München hat sein schon lange existierendes dcp_inspect in eine browserbasierte Version umgesetzt und viele neue Features hinzugefügt. Es gibt Hash-Check, formale Analyse, Audio-Level-Check, und, und, und... Es gibt auch einen sehr flexiblen Player, mit Audio VU Metern, Wellenformdarstellung, Lautsprechersimulation, sogar einen ATMOS Player und grafischen Inspektor (man kann die ATMOS Objekte in einer 3D Darstellung animiert darstellen). Und das läuft alles direkt im Browser lokal auf dem Rechner. Chapeau, Chapeau, Chapeau! Das Tool meldet zwar bei der Auswahl eines DCP Verzeichnises 'Sollen wirklich alle Dateien ... hochgeladen werden' und will einen Button 'Hochladen' angeclickt haben - das bezieht sich aber nur auf den lokalen Browser, nicht aufs 'Internet'. Die DCPs werden also zur Analyse nicht auf irgendeinen externen Server hochgeladen (würde ja auch selbst bei schnellen Internetverbindungen viel zu lange dauern), sondern nur an die dcp_inspect instanz im lokalen Browser übergeben, die dann alle gewünschten Funktionen lokal ausführt. Natürlich kann das Tool (derzeit) nur mit unverschlüsselten DCPs umgehen, für Tests der ATMOS Funktion gibt es aber ja z.B. genug frei verfügbare ATMOS/IAB Trailer. https://dcpinspect.filmhaus.net/ Wahnsinn, was diese Browsertechnik (Bytecode/WASM) mittlerweile performancetechnisch hergibt. Und Wahnsinn, was Wolfgang da alles an Funktionalität implementiert hat. Allerdings kommt meine alte Notebook-CPU im Player auch ganz schön ins Schwitzen1 Punkt
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Alles Gut 🙂 Darfst du ruhig machen 🙂 "Super Girls" in 3D hätte ich auch noch1 Punkt
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Unter "Biete" wird eine 103 Jahre alte Pathe Baby 9,5mm-Schmalfilmkamera aus dem Jahre 1923 für Sammler angeboten. Der Handkurbelbetrieb klingt satt und ist ist leichtgängig. In diesem Zustand und in dieser Edition mit hellbrauner Belederung extrem selten. Eine echte Rarität! Wahrscheinlich voll funktionsfähig. In gut erhaltener Ledertasche, jedoch ohne Bedienungsanleitung. Weitere Bilder auf Anfrage. Preis: 250 € VHB inkl. Versand1 Punkt
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Sehe ich auch so: Der Rony LSP-511 ist vermutlich nur ein Yelco LSP-511 mit anderem Aufdruck und anderer Anleitung: https://www.filmkorn.org/super8data/database/projectors_list/projectors_yelco/yelco_lsp511.htm1 Punkt
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Rony ist eigentlich eine französische Billigmarke. Dieser Tonfilmprojektor ist aber nicht dort gefertigt worden, sondern in Japan bei Yamawa - einer Firma, die zur Hälfte Fujifilm gehörte. Dort wurden für sehr viele Marken Projektoren gefertigt, zum Beispiel Yelco, Yashica, Chinon, Fujifilm und viele andere...1 Punkt
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Das ist ein Ostblockprojektor (Polen). Fertigungsqualität sehr unterschiedlich. Wurde vor Jahren im Forum schon thematisiert. Ernst1 Punkt
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Ich habe noch drei von den abgebildeten Verstärkerschränken abzugeben. Bestückt mit jeweils zwei Vorverstärkerzügen, zwei Endstufen 100W und zwei Netzteilen 24V. Die Schränke sind in ordentlichem und unverrosteten Zustand. Pro Schrank stelle ich mir 100,- vor. Gerne auch Tausch gegen Naturalien: 16mm-Lehrfilme oder Industrie-Werbefilme in 16mm wären immer von Interesse!1 Punkt
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Jup, war/ist meine Kopie. Mit Arri hat das alles nichts zu tun, da sprach man einfach nur von 3D. Die Optiken hießen Siriuscope K35 und gab es in verschiedenen Brennweiten1 Punkt
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