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Ich möchte hier gerne eine neue, positive Erfahrung mit einem Objektiv teilen. Vor geraumer Zeit habe ich es mir für meine Filmo 70 gekauft und vielleicht gibt es hier Forenten, die auch schon damit gefilmt haben? Som Berthiot Cinor 20-1,9 20mm ist eigentlich die Normalbrennweite vom Format 9,5 und mit C-Mount ist dieses Objektiv recht selten zu erhaschen aber dann trotzdem nicht zu teuer. Mich hatte es interessiert, da an meinem Filmo 70-D u.a. diese Brennweite am Sucher eingestellt werden kann. Mit dieser hat man ja auch etwas mehr Spielraum bei der Tiefenschärfe im Vergleich zu 25mm, welche als übliche Normalbrennweite für 16mm gilt. Ein erster S/W-Film mit diesem Objektiv am Filmo 70-D hat mich vor einiger Zeit von seiner Bildqualität sehr überzeugt. Alles ist schön kontrastreich und scharf. Nun wollte ich sehen, wie es sich mit Farbfilm schlägt. Also habe ich am diesjährigen Ostersonntag, zum ersten Ostereiersuchen unseres kleinen Sohnes, einen Ektachrome 100D in meinen Filmo 70-E geladen. Diese Kamera hat, im Gegensatz zu meinen anderen Filmo 70, nur eine Suchermaske für 25mm, aber an jeder Seite derselben kleine Einkerbungen, die das Bild erweitern und ziemlich genau der Brennweite von 20mm entsprechen. Wie sich beim Anschauen des fertigen Films zeigte, ist dieser Umstand für das Kadrieren völlig ausreichend. Dieses Modell ist, nur mit dem einen Sucher bestückt, vergleichsweise kompakt und das Cinor ist auch recht leicht. Das ist meine kompakteste und „leichteste“ 16mm-Kombination für 30m-Spulen. Normalerweise habe ich in der Vergangenheit sehr oft das Switar 25-1,4 für Farbaufnahmen genutzt und war immer sehr zufrieden damit. Nun aber ein Versuch mit dieser Optik. Schon beim Anschauen des entwickelten Materials durch meinen „B&H Picture Magnifier“ sahen die Bilder sehr scharf und kontrastreich aus. Auch die Farben des Ektachrome leuchteten sehr klar und intensiv. In der Projektion bestätigte sich der Eindruck und ich muss sagen, daß dieses Objektiv den Vergleich mit dem Switar 25 nicht zu scheuen braucht. Es scheint mir sogar ein wenig besser zu sein, zumindest im Vergleich mit dem Switar, welches sich in meinem Besitz befindet. Das ich natürlich nur meinen subjektiven Eindruck in die Waagschale werfen kann, ist klar. Also, in Zukunft wird das nun häufiger, auch an meinen anderen Filmo 70, genutzt.1 Punkt
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Klaro! Muss ich heut Abend neu ordern.1 Punkt
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So, hier Teil 4 der "Bastelstunde": Ich habe letztens eine Beaulieu 4008 ZM II für nicht auszuschlagende 30€ auf dem Flohmarkt ergattert und stand somit natürlich auch vor dem Akku-Problem. 100€+ für einen Ersatz waren für mich außer Frage. Der originale war noch drin, das machte es viel leichter. Meine Lösung ist zwar nicht die kompakteste, dafür super simpel und günstig, und verwendet weitestgehend die Teile des Original-Akkus. Was ich auch schön finde ist, daß ganz gewöhnliche AAA-NiMH Akkus verwendet werden können, so kann man für den Fall der Fälle (falls keine Steckdose oder keine Zeit zum Laden vorhanden ist) beliebig viele günstige Ersatzakkus mitführen. (Auch hier: Falls jemand genau diese Idee vor mir hatte bitte ich um Nachsicht, ich konnte nichts davon finden.) Das Wissen über die interne Struktur des Akkus setze ich mal voraus - wer das nicht weiß, dem sei dieses Youtube-Video und diese Anleitung ans Herz gelegt, da sieht man eigentlich alles nötige. Der Deckel ist sauschwer abzubekommen, wie vielerorts erwähnt. Was bei mir half, war den Akku vorsichtig mit einem Tuch um den geriffelten Ring (gegen Kratzer) in verschiedenen Drehwinkeln im Schraubstock leicht zusammenzudrücken - das hat das verbackene Gewinde freibekommen, danach konnte ich den Deckel leicht mit einer Spitzzange in den beiden Löchern abschrauben. (Belederung hat bei meinem von vornherein gefehlt.) Beim Abschrauben den Akku natürlich nicht im Schraubstock belassen, denn sonst quetscht man ja das Gewinde fest zusammen und nichts kann sich drehen! Dann den ganzen Akku zerlegen, alle Metallteile aufheben (vorerst auch die toten NiCd-Zellen) und aufpassen, daß die Plastik-Isolierungen nicht beschädigt werden. Der Deckel hat ein M40-Gewinde, das ist leider nicht so verbreitet wie das M40,5 aber z.B. einige Exa / Exakta-Kameras hatten dieses Maß, und die Zwischenringe sind sehr günstig auf i-bäh zu bekommen. Meiner hat 4,50€+Porto gekostet, Länge 30mm: Dann ein Batteriehalter für 6x AAA-Batterien, kostete 1,65€+Porto: Der Platz ist wirklich knapp, deshalb muß der Batteriehalter etwas "beschnitzt" werden - ich habe mit einer kleinen Metallsäge die äußeren Kanten/Ecken entfernt. Außerdem muß noch mindestens einer der Grate entfernt werden, die die Batterien ca. 1mm auseinanderhalten (da, wo der Cutter ist, war besagter Grat), dann passt das Paket gerade so in den M40-Ring: Ein Kabel noch an die "Mittelanzapfung" des Packs löten für den Beli-Motor (im Zweifelsfall mit eingelegten Batterien messen, wo 3,6V anliegen) - vorsichtig und kurz löten, sonst schmilzt das Plastik! (hab ich hier leider kein Photo von, da ich schon alles mit Isolierband überklebt hatte) Der Pluspol (der in der Mitte der Original-Batterie zu sehen ist) ist ja tatsächlich die Stirnseite der ersten Original NiCd-Batterie - die habe ich beherzt mit Kombizange aufgeknackt (wer mit Photochemikalien sicher umgehen kann, braucht sich vor ein paar Gramm NiCd-Geschmiere nicht fürchten...), gereinigt und das "+"-Kabel drangelötet. Minus kommt an den Außenkontakt (etwas freikratzen, sonst hält hier kein Lötzinn), und der mittlere Kontakt an den Ring, dann alles zusammensetzen wie vorher (am besten natürlich ohne eingelegte Akkus 😉 ) Dann einen Pappe-Ring reinlegen (zur Isolierung und Schutz des Isolier-Plastiks), unten ein wenig Luftpolsterfolie reinpacken, und das Akku-Paket reinschieben. Ich habe das Ende mit Isoband umwickelt, zur zusätzlichen Isolierung, und damit die Akkus nicht rausspringen. Dann den M40-Zwischenring drauf, nochmal Luftpolsterfolie, Deckel draufschrauben, fertig: Nun ja, die Akkus hatte ich schon - wenn man die dazukauft, sind es vielleicht etwas mehr als 10€, aber definitiv günstiger als das, was sonst so angeboten wird. Die Schmierung der Kamera wird wesentlich mehr Arbeit, das ist mir klar. Wenigstens laufen Blenden- und Zoom-Motor sehr glatt und leise, aber das Laufwerk braucht definitiv etwas Zuneigung und Pflege... ein nächstes Projekt.1 Punkt
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every day there's a sucker to stand up. Und für einen Moment habe ich gedacht, es liegt an der Decke..🙄🙂0 Punkte
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Ich hatte den grünen Wickelteller jahrelang an einer im Boden versenkten FP20 und kann nichts schlechtes berichten. Friktion ist so automatisch gewichtsabhängig, wickelt schön und zuverlässig. Nur allzuweit aufgebogene Spulen können ggf den Mitnehmer überspringen, dann läuft die Werbung auf den Boden...0 Punkte
