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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 26.10.2026 in Beiträge

  1. Zum Thema ist alles gesagt. Unser Forum dient weder der Rechtsberatung, noch einem Pranger. Daher schließen wir diese Diskussion jetzt.
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  2. Cineville funktioniert da, wo es angegboten wird, ausgesprochen gut. Es führt zu einer deutlichen Belebung beim jüngeren Publikum und es profitieren insbesondere Sondervorstellungen/Klassiker/... massiv. Die Erfahrung ist ganz klar, dass das Modell vor allem da gut funktioniert, wo das Publikum aus verschiedenen Kinos hat. Und: Es gelingt tatsächlich, nicht nur die Leute zu binden, die ohnehin schon oft ins Kino gehen. Mehr dazu gern per PM. Zu Deinen Fragen vorab: - Cineville ist ein System für Arthouse-Kinos (in der Regel Mitglieder von AG Kino/BKF/Europa Cinemas). Andere Kinos dürfen lt. Satzung und Vereinbarung mit Cineville Niederlande nicht aufgenommen werden. - Doppel-Mitgliedschaft bei Cineville und Cinfinity ist aus Cineville-Sicht nicht zulässig.
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  3. Ist zwar ein eher nostalgischer Blick, aber auf (noch) aktuell in Betrieb befindliche Technik, für alle Liebhaber der Kinoton-Produkte. Ich habe etwas in den Patenten gekramt, und mal rausgesucht, ob sich was zu den Geräten finden lässt, zu Philips- und Kinoton-Zeiten. Ziel ist es, dass die Entwicklungsleistungen nicht in Vergessenheit geraten. In den Patenten (ich empfehle, selber mal reinzusehen) stehen auch einige interessante Gedanken, warum einzelne Dinge technisch so und nicht anders ausgeführt wurden. Ich zitiere Grafiken aus den Patenten, was meiner Recherche nach aber rechtlich zulässig ist. Es geht hierbei nur um Bildungs- und Forschungszweck, die Rechte liegen bei den Patentinhabern. Los geht es mit der FP20/FP30. Die FP20 wurde bei Philips Niederlande entwickelt, vom bekannten Ingenieur Jan Kotte (der auch die DP70 entwickelt hat). Einzelobjektivhalter FP20, Philips, Jan Kotte: Patent DE_1092689_B, 1956 Schrankbauweise FP20, Philips, Jan Kotte: Patent DE_1125271_B, 1959 Projektorgehäuse aus einem einzelnen Blechstück gefertigt. Nicht überraschend: das Argument sind einfache Herstellung und Montage. Keramikrollen-Seitenführung FP20, Philips, Jan Kotte: Patent US_3074310_A Hervorgehoben wird, dass die Keramikrollen gedreht werden können, so dass beide Seiten genutzt werden können. (Allerdings habe ich noch nie eine abgenutzte Keramikrolle gesehen. Gibts sowas?) Dann gibts hier noch die sagenhafte (manche sagen: unsägliche) Kinoton FP20 Soloautomatik, Kinoton GmbH München, 1963, Patent DE_1873456_U. Sicher keine dumme Idee, aber in Summe m.E. kein Ruhmesblatt des Projektorenbaus. Richtig gut wirds dann erst wieder mit der Kinoton FP30 und den Kinoton-Tellern. Infos dazu folgen. Interessant ist auch das Patent zur Blendenwelle und dem Resitex-Zahnrad: Philips, Jan Kotte: Patent DE_1125761_B, 1959 Im Patent steht auch, warum das Resitex-Zahnrad nicht flach und aus Vollmaterial ist, sondern die Wandung verdünnt ist: das Zahnrad soll nachgiebig sein (bei 30kg Last mindestens 1mm Auslenkung), und so geräuschdämpfend wirken, indem das Ganze ein mechanisches Filter zwischen dem Getriebe und der Welle bildet. Allerdings scheint man das bei späterer Fertigung aufgebeben zu haben, zumindest ist das Zahnrad bei mir flach und aus dem Vollen, ohne die dünnere Wandung. Weiß jemand Details? Es gab noch ein US-Patent für die Laufbänder der Filmbahn, das ich aber grade verschmissen habe. Was mir aufgefallen ist: ich habe kein Patent zur Bildstrich-Kupplungsbuchse gefunden, die ja aber eigentlich der Clou der FP20 und FP30 ist. Weiß jemand, woher diese Entwicklung kam? Die Ballantyne Pro-35 (US-Projektor) hat was ähnliches, die kam aber m.W. erst nach der FP20. Details wären auch hier interessant.
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  4. Ich habe eine FP aus einem Kino meiner Jugend mitgenommen, als wir modernisiert haben, Serie Nummer EL 4... (FP 20) 20 001. Eingebaut um 1960, Hamburg, Philips Hauptstadt.
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  5. Hallo, liebe Flimmerfreunde, im Rahmen der „Blauen Nacht 2017“ werden im Nürnberger Museum für Kommunikation und im DB Museum sechzig Super-8-Projektoren für außerirdische Erlebnisse sorgen. In einer großen Installation sind Filmschleifen der englischen TV-Serie UFO zu sehen, die 1970 entstanden ist. Auch andere Science-Fiction-Reihen werden in Ausschnitten präsentiert. Die Filminstallation rattert am Samstag, dem 6. Mai, ab 17 Uhr bis spät in die Nacht. Einen Monat später sind wir in Hannover. Das Historische Museum Hannover lässt es flimmern. Zur Nacht der Museen am Samstag, dem 10. Juni, werden auf den drei Etagen des Hauses rund 80 Super-8-Filmprojektoren die Stadt in der Zeit der 1960er bis 1990er Jahre auferstehen lassen. Auch am 11. Juni tagsüber sind wir im Museum noch zugange. Dazu werden zurzeit private Schmalfilme gesucht. In einer großen Installation zeigt das Hamburger stadtflimmern-Team Filmbilder, die auf Wände und Gegenstände im Museum projiziert werden. Das Zusammenspiel der Szenen mit den Ausstellungsstücken des Historischen Museums schafft eine einmalige Erinnerungswelt. Für den besonderen Abend sucht das Museum Schmalfilme, die zwischen 1965 und 1990 gedreht wurden. Hobbyfilmer oder ihre Verwandten werden aufgerufen, solche Streifen zur Verfügung zu stellen. Alle echten Filme, die Stadtszenen von Hannover enthalten, sind willkommen. Aber auch das Umland ist von Interesse: vom Steinhuder Meer über Langenhagen bis Laatzen können viele Orte dabei sein. Wessen Filme im Museum eingesetzt werden, der erhält als Dankeschön eine DVD oder einen anderen Datenträger mit den digitalisierten Szenen. Die Originalaufnahmen werden auf den Projektoren in Endlosschleifen, so genannten Loops, gezeigt. Das Projekt wird von der Firma Foto Haas aus Hannover gefördert. Hier können die Schmalfilme auch ab sofort abgegeben werden: Foto Haas, Georgsplatz 10, 30159 Hannover, montags bis freitags von 9.30-19.00 Uhr, samstags von 9.30-18.00 Uhr. Über euren Beusch in Nürnberg oder Hannover würde ich mich natürlich freuen! Zum Foto: von links Harald Härke, Kulturdezernent Hannover, Jürgen Lossau vom stadtflimmern und Dr. Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums Hannover (Foto: Michael Thomas)
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  6. Hennef ist auch landschaftlich sehr reizvoll, z.B. Stadt Blankenberg. S8-Kamera nicht vergessen! 😉
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  7. Es reicht eigentlich, wenn man sagt: Ich war mit Firma X oder Anbieter Y unzufrieden, gern auch noch beschreibt, was das Problem war (Kommunikation, Kosten, Zeitrahmen, gelieferte Qualität). Damit können andere etwas anfangen und es mit ihren und anderer Leute Erfahrungen abgleichen. Wer bei wem angestellt ist, wer welche Macken oder seltsamen Charakterzüge hat, führt nicht weiter. Meine Meinung, das mag jeder anders sehen. Eine persönliche Anmerkung: Ein langjähriger Freund von mir war ein hervorragender Reparateur, hat aber praktisch nie einen Auftrag abgelehnt, weil er einfach jedem helfen wollte. Im Augenblick der Zusage glaubte er fest, daß er es zeitlich hinbekommen würde. Doch es blieb immer mehr liegen, die Kunden waren entsprechend sauer, weil sie zum x-ten Mal vertröstet wurden, und irgendwann war der Kontrollverlust komplett. Ich glaube, daß der seelische Druck ihn gesundheitlich zermürbt hat, er ist dann viel zu früh gestorben. Beim Auflösen seiner Werkstatt fand ich in einem Regal zwei Geräte, die ich ihm vor über 10 Jahren zur Wartung gegeben hatte. Lieber wäre es mir gewesen, sie wären nie wieder aufgetaucht, wenn ich mit ihm heute noch einen Kaffee trinken könnte. Damit will ich nicht sagen, daß man Unzuverlässigkeit oder Ausflüchte klaglos akzeptieren soll, das muß man nicht. Man sollte aber auch im Hinterkopf behalten, was Friedemann oben sagte: "Hinter jedem Reparateur steht ein Mensch".
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  8. Bezüglich der Kinoton-Matrix, ich habe nochmal in einem älteren Buch über Steuerungstechnik geblättert, der Tip von Chris war gut, das hat mich daran erinnert dass ich da so was schon mal gesehen hatte. Die dort abgebildete Matrix wurde dort Kreuzschienenverteiler genannt, Werkfoto Ghielmetti (Schweiz). Und tatsächlich gibt es da ein Patent, CH 593570, beantragt 1972, Ghielmetti, Erfinder Kurt Studer. Auch die klassischen Matrix-Diodenstecker und das Steckfeld findet sich auf der Ghielmetti-Seite immer noch in genau der Form: https://www.ghielmetti.ch/en/products/industrial/accessories_0/diode-plug-type-621_8-1171.html https://www.ghielmetti.ch/en/products/industrial/channel-switchs/matrix-board-20x20-type-321_0-1180.html Sogar die Spalten-Lämpchen gibts dort (siehe auf der Seite verlinktes Datenblatt), und die Frontplatte ist (wie bei Kinoton) aus braunem, Phenoplast-artigem Material (im Gegensatz zu allen anderen FP30-Einbaugeräten, die Metallplatten als Frontplatten haben). Vermutlich wurde also die ganze Frontplatte von Ghielmetti zugeliefert.
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  9. Positiv formuliert: Manche Threads werden durch unvorhergesehene Wendungen erst richtig interessant.
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  10. Weitverbreitete Legende, die ich auch schon im "Freundes"kreis ausbaden durfte, nach dem Motto: "Ist ja nur ein kleines Teil, und du machst das ja eh nur hobbymäßig." Und dann sitzt man 'ne Woche dran, designt und verwirft... Gleiche Kategorie wie: "Das [hier teures Spezialwerkzeug einfügen] leiht dir jede Autowerkstatt für 'nen Fünfer in die Kaffeekasse." Sorry, could not resist 😁
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  11. Und wen hier interessieren die..? Ich mag das Gschmäckle dieser Privatfede nicht. Mit persönlich ist das unsympathischer als Herrn Grassmanns offensichtliche Verplantheit. Bei letzterer hab ich trotz allem irgendwie Mitleid...
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  12. Nicht bekannt sein dürfte den meisten, dass bereits Willi Burth sich an einem Endlosteller versucht hatte. Patent US_4671467_A, 1985, Willi Burth Offenbar ein erster Versuch eines Endlostellers, noch ohne die Sternform, dabei sollen sich die inneren Lagen schneller drehen als die äußeren. Wie das funktionieren sollte, ist mir noch etwas unklar.
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  13. Weiter geht es mit dem Kinoton-Filmteller. Der wurde bekanntlich von Willi Burth, Ravensburg entwickelt. Filmteller, 1964, Willi Burth, Patent DE_1237893_B Schon unverkennbar die Funktionsweise, aber die Einsteckeinheit sieht noch etwas ungewohnt aus, sie wird offenbar auf eine Achse aufgesteckt (oder ist gar fest montiert und nicht abnehmbar, der Zeichnung nach?). Auch wie das mit dem Steuerbügel funktionieren soll, ist hier noch nicht so klar erkennbar. Muss das Patent nochmal genauer durchlesen, ob davon was erwähnt wird. Ein weiteres Patent gabs dann für Willi Burth 1973, hier das spanische: ES_194340_U. Ich konnte kein deutsches Patent dazu finden. Hier schon mit der frühen Drucktastensteuerung des Steuerkastens (später durch Drehschalter ersetzt), mit dem Pendel zur Filmzuführung, und dem Schutzbügel am Pendel.
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  14. Dann habe ich noch ein Patent von Jan Kotte (Philips) gefunden, 1981, Patent DE_3125210_A1, das ich nicht richtig zuordnen kann. Es geht um eine Wellenkupplung mit leicht kegeligen Zahnrädern, wobei die Zahnzahl der Zahnräder um Eins differiert. Der Sinn hat sich bei mir kurzem Durchlesen noch nicht erschlossen. Wurde das mal irgendwo eingesetzt in einem Projektor?
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  15. Kino im Blauen Salon Wintersemester 26/27, auch dieses Mal vornehmlich in 35mm. 09.10.2026 Playtime (1967) – 35mm 23.10.2026 Once Upon a Time, Beirut (1995) – 35mm OmU 30.10.2026 Escape From New York (1981) – 35mm OV 13.11.2026 The Battle of Algiers (1966) – 35mm OmeU 27.11.2026 Lost In Translation (2003) – 35mm OmU 04.12.2026 Kiss Me Deadly (1955) – 35mm OV 18.12.2026 Night on Earth (1991) – 35mm OV 08.01.2027 Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927) – 35mm 29.01.2027 Don't Look Now (1973) – 35mm OmU 12.02.2027 Toute une nuit (1982) – 35mm OmU Kino im Blauen Salon HfG Karlsruhe / ZKM Karlsruhe www.kinoimblauensalon.de
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  16. Hier noch ein kleines Filmchen über den Event in Hannover, gedreht, bevor es richtig dunkel war. In der "Nacht der Museen" haben die Filme dann noch etwas stärkere Wirkung entfalten können:
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  17. Wir haben zu unserem stadtflimmern, das jetzt am Samstag und Sonntag in Hannover stattfindet, besonders viele alte Filme, die noch auf Normal 8/Doppel 8 gedreht waren, eingereicht bekommen. Es gab ja schon unter den schmalfilm-Lesern immer viele, die behauptet haben, Normal 8 sei schärfer gewesen als Super 8. Nun habe ich das auch mal real vorgeführt bekommen. Die Qualität der Kodachrome-Filme auf Normal 8 (Bildstand und vor allem Schärfe) waren echt außergewöhnlich. Einen zeige ich euch hier mal in mittlerer Auflösung:
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  18. Ja ja heisst aber wieder was ganz was anderes...😅
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  19. jeder Geschäftsmann muß aktzeptieren, wenn ein Kunden einen Auftrag zurückzieht und sogar noch für eine angeblich ausgeführte Reparatur bezahlen würde. Mein rechtliche Einsätzung ist gängige Praxis bei Gericht.
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