Bei allen diesen konstrukten war das Problem mit der Friktion des tonbandes. Das Problem mit einem anderen gerät war weniger das Problem, so lange der Regler, meist wie Friedemann schon schrieb ein rheostat, also ein schiebewiderstand, das ausregeln konnte. Der häufig noch erhältliche russ projektor für s8 und n8 hatte zusätzlich ein drahtpoti mit dem man die Geschwindigkeit zunächst grob einpegeln konnte.
Man hat dann irgendwann das bekannte einheitstonverfahren entwickelt. Hier hat man einen Impuls vom projektor alle 4 Bilder genommen und auf dem tonband gab es dazu einen entsprechenden Impuls in einer separaten Spur. Man hat dementsprechend ein stereo Gerät benötigt, um die impulsspur und die Tonspur zeitgleich entweder aufnehmen oder wiedergeben zu können. Mit einem mono Gerät war das nicht möglich. Beide Impulse haben damals relais gesteuert, die die projektor Geschwindigkeit etwas größer oder kleiner gemacht haben, als die impulsfolgegeschwindigkeit auf dem tonband. Beispiel (ich weiss nicht mehr, wie herum): kam der Impuls vom projektor früher als der vom tonband, schaltete der ein relais aus, so dass der projektor langsamer als die impulsfolge auf dem magnetband lief. Der Impuls vom magnetband, der darauf folgte, schaltete das relsis wieder ein, der projektor lief wieder etwas schneller. Das ganze dann erneut. Alle 4 Bilder. Auf diese Weise wird der projektor gezwungen, synchron zu den Impulsen auf dem Band zu laufen. Und das bei korrekt eingestellter Regelung und einem projektormotor, der per se keine zu grossen gleichlaufschwankungen aufweist, über einen recht langen Zeitraum.
Im studio hat man dementsprechendperforiertes magnetband benutzt. Dadurch war eine sichere starre kopplung an den film möglich.
@Thomas007 hat da einiges gebaut und kann noch etwas mehr bestimmt dazu schreiben.
Es gab da auch zum einheitstonverfahren ein Büchlein glaub vom Franzis Verlag. Recht detailgetreu beschrieben für einen selbstbau. Irgendwo hab ich das noch...
