Hallo an alle Interessierten.
Mittlerweile ist wieder etwas Zeit vergangen, die ich genutzt habe um mich endlich mal etwas zielgerichteter um die Spulenarme zu kümmern.
Dabei geht es erstmal wieder wie bei jeder Baugruppe des Projektors um die Bestandsaufnahme.
Was ist eventuell defekt, was fehlt, was muss an Arbeiten ausgeführt werden um die Spulenarme wieder zweckgerecht einsetzen zu können.
Zusätzlich ist die Aufgabe zu bewältigen die Arme so umzurüsten, dass sie Drahtspulen mit einer maximalen Kapazität von 3000 m / 72,5 cm Durchmesser aufnehmen und sicher aufwickeln können. (Das Thema wurde ja schon kurz - aber heftig angerissen)
Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Spulenarme abgesehen von ein paar Lackabplatzern technisch in Ordnung sind, ging es daran erstens Adapter für die Spulenarmverlängerung herzustellen, zweitens die Spulendorne an die etwas zu breit geratenen Drahtspulen anzupassen und drittens, die wohl einfachste Aufgabe, Reinigungs- und Lackierarbeiten auszuführen.
Vor dem Herstellen der Spulenarmverlängerung anhand von Adaptern (14 x 14 x 12,5 cm) musste ich klären welches Material zum Einsatz kommen soll.
Ein Kunststoffblock aus dem 3D-Drucker ist schon machbar aber bei meinen Preisanfragen war ich schnell bei über 50 € - und das wohlgemerkt pro Stück.
Mit Aluminium war es ähnlich. Die Preise bewegen sich pro Bauteil zwischen 50 € und 80 € Die Wahl fiel auf "Holz." Das bedeutet zwar mehr Arbeit um ans Ziel zu gelangen als mit den anderen Werkstoffen, kostet allerdings nur einen Bruchteil davon.
Also an die Arbeit:
Kanthölzer 75 x 65 mm, feinjährig und unter 6 % Holzfeuchte in Nadelholz besorgt. Grob abgelängt und gestürzt verleimt. Anschließend mit der Stichsäge auf Maß gebracht, gehobelt, geschliffen, gebohrt und schonmal grundiert.
Foto: Vorgefertigte Adapterstücke.
Foto unten: Endlackiert mit U-Scheiben zur breitflächigeren Druckverteilung beim Verschrauben.
