Kleiner Zwischenstand der Arbeit am unteren Spulenarm.
Den Motor habe ich demontiert, die Kabel überprüft, gekennzeichnet und dann alles weiter zerlegt und gereinigt.
Die Achse für die Spulenaufnahme war festgefressen und ließ sich nur mit ein paar Hammerschlägen aus den Wälzlagern befreien. Nachdem ich die auf der Achse befindlichen jahrzente alten Ablagerungen entfernt hatte, ließ sich alles, gut gängig, mit einem feinen Ölfilm benetzt, wieder zusammenschieben. Die Wälzlager der Spulenaufnahme mussten neu gefettet werden. Dazu habe ich das alte Fett erstmal unter Zuhilfenahme einer alten Zahnbürste und Spiritus aus den Lagern herausgewaschen und dann mit neuem Wälzlagerfett nachbefüllt.
Bei der Funktionalität der Friktion in Bezug auf die Wickelfähigkeit der 3000 m Spule bin ich doch recht zuversichtlich.
Die variable Einstellbarkeit des Reibungswiderstandes in der lastabhängigen Friktion ermöglicht ja den "Gripp" entsprechend anzupassen.
Es ist eher fraglich, ob der anfangs eingestelte Wert ausreicht, um den Film sauber aufzuwickeln oder ob man gezwungen ist während des Betriebes des Projektors nachzuregulieren.
Es geht demnach darum eine Einstellung zu finden, bei der der Filmzug anfangs nicht zu hoch ist, damit der Film nicht abreißt und gleichzeitig die Spule bis zur vollen Filmaufnahme sauber aufwickelt bzw. gegen Ende nicht einfach zum Stillstand kommt.
Wenn ich da keine Einstellung finde, komme ich um einen Umbau des Systems nicht herum.
Das Thema bleibt zumindest an dieser Stelle spannend..🙂
Foto: Demontierter Wickelmotor vor- und nach der Reinigung.
Fotos unten: Wälzlager zur Spulendornaugnahme vor- und nach der Reinigung.
