Am 1.7.2026 um 10:54 schrieb VolkerA:Lieber Panther,
Wahnsinn - das ist ja wirklich extrem traurig und schade, dass es am Schluss sogar abgerissen wurde. Danke für deinen Bericht.
Vor allem wenn man bedenkt, dass die Veranstaltungen liefen und gut besucht waren, dann war das doch einerfolgreiches und gut funktionierendes Konzept.
Genau so etwas hätten wir auch im Sinn (die Stadt hat beispielsweise auch keine eigene Stadthalle). Wir sind im Prinzip noch relativ am Anfang mit der Kommunikation und ich bin gespannt wie es weitergeht. Unser Förderverein ist noch jung und wir hoffen, das auch dieser weiter wächst. Die Doku soll das Thema noch weiter nach außen tragen.
Ist schon v.A. in eurem Fall in Dudweiler unfassbar schade, dass das Potenzial von vielen gesehen und so viel Herzblut reingesteckt wurde bis zum aktiven Betrieb und es am Ende so ausging. Dass die Leute, die dann die finanziellen Mittel haben, das Interesse nicht teilen.
In Schramberg wäre eine Renovierung vielleicht auch gar nicht möglich aufgrund der Größe und des Zustands und den daraus resultierenden Kosten - da wäre es toll, das Nötigste abzusichern für Veranstaltungen und es genau so nostalgisch aussehen zu lassen, wie es grade ist. Das hätte auch Charme und Atmosphäre. So ähnliche Umsetzungen gibt es in anderen Gebäuden, z.B. alten Fabriken bei uns auch schon.
Grüße,
Volker
Hallo Volker.
Was ich noch erwähnen wollte, ist folgendes: Falls Ihr gerade dabei seit, Kontakt aufzunehmen mit Stadt, Gemeinde, Land, Bund usw., so erhofft Euch da bitte nicht allzu viel (finanzielle) Unterstützung. Denn von denen, haben wir nämlich nicht einen einzigen lausigen Kreutzer bekommen. Und auch sonst war die Unterstützung recht lau. Daher hatten wir beschlossen uns die finanziellen Mittel seitens der Filmförderanstalt (FFA) und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) zu holen. Diese beiden vergeben u. U. zinslose Kredite, wenn man ihnen ein griffiges Wiederaufbau- und Betriebskonzept vorlegen kann. Da kommt man am ehesten mit weiter. Holt Euch außerdem Hilfe von einem Statiker und einem Architekten. Die beiden können bei einem vernünftigen Wiederaufbaukonzept gute Unterstützung leisten. Und vielleicht könnt ihr auch das Lokalfernsehen dazu bewegen, über Euer Projekt zu berichten. Das war bei uns z. B. auch so. Da kam der Saarländische Rundfunk sogar dreimal vorbei und drehte ein paar kleine Reportagen. Sogar unsere heimische Zeitung (die Saarbrücker Zeitung) und unser örtliches "Käseblatt" (wie ich es immer liebevoll nenne), genannt "Der Dudo", brachten regelmäßig Artikel und druckten stehts unseren Spielplan ab. Öffentlichkeitsarbeit ist bei so einem Projekt sehr wichtig. Ich habe Euren kleinen Trailer schon auf YouTube gesehen. Da habt Ihr genau dasselbe wie wir auch schon gemacht, nämlich die Leute durch das Haus laufen lassen. Das ist sehr gut. Macht das ruhig hin und wieder nochmal, wenn ihr Zugang zum Haus habt und werbt dabei weiter für den Förderverein.
Grüße vom Panther
