Hier hatten übrigens Jensg und Rollifilm damals von der Messingbuchse geschrieben, nicht nur cinerama - korrigiere mich daher hiermit:
Rolf zufolge hatte offenbar ihre FP20 also so eine Buchse - ich bin aber wie gesagt weiterhin sehr, sehr skeptisch, ob das keine Fehlinfo ist. Jedenfalls konnte ich bisher weder so eine Buchse auftreiben, noch Bilder davon, noch Infos wie das mechanisch überhaupt funktionieren soll. Meinte Rolf möglicherweise nur das Buchsengehäuse, das dort aus Messing gefertigt war?
Eben nochmal nachgesehen: die FP20-Bildstrichverstellbuchse ist auch im Tümmel gut beschrieben, Seite 151 in meiner Ausgabe (1974).
Dort heißt die Buchse "Kupplungsrohr":
ZitatDas Kupplungsrohr ist aus Nylon gespritzt und hat ein um 1 bis 2% kleineres Innenmaß als die Welle. Der dadurch bedingte zu straffe Sitz wird nach ca. 24 Stunden durch infolge der Kriecheigenschaften des Nylons geringer, so daß die erforderliche Kraft auf einen annehmbaren Wert sinkt, und man erhält dadurch eine spielfrei verschiebbare Verbindung.
