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  1. Was war eigentlich der Grund, warum die Röntgenkameras rückwärts laufend betrieben wurden?
  2. Sogar mit einem Dolby DA-10! Noch nie einen in freier Wildbahn gesehen.
  3. Ich habe mich rein auf den Inhalt der Aussage bezogen, nicht auf den Ton (ich war beim Telefonat ja nicht dabei). Auch schnoddrige, sehr direkte Formulierung muss nicht unbedingt respektlos sein (ich denke da an so einen Menschenschlag wie z.B. die Berliner oder die Bayern, da gehört das zum guten Stil 😉). Kleine Anekdote: ein Freund hatte mich gefragt, ob ich für seinen Kleinen ein Spielzeug (Kategorie Kassen-Grabbelkiste 5 Euro) reparieren kann. Ich hatte ihm offen und ehrlich gesagt dass ich eigentlich keine große Lust habe, weil das Zeug oft schrottig ist und eine Reparatur frustrierend und eigentlich nicht lohnt - aber angeboten, dass wir uns einen Abend zum Plaudern treffen und dabei das Ding zusammen reparieren, Ersatzteile gehen auf meine Kappe. Gesagt, getan. Hat auch alles geklappt, und war ein guter Abend. Er war aber dann doch erstaunt, wie lange sowas dauert (nämlich fast den ganzen Abend), was man für Teile und Werkzeuge benötigt, wie man teils improvisieren muss, und an was man alles denken muss, damit eine weiterhin (für Endkunden, in dem Fall: Kinder) sicher nutzbare Lösung rauskommt. Und meinte dann nur "sowas kommerziell reparieren lassen kann sich eigentlich keiner leisten, lohnt sich null". Richtig. Das kann man als Freundschaftsdienst oder Hobby machen (so wie Eremitage das auf nochmal ganz anderem Level mit seiner B11 macht). Kommerziell nicht. Jedenfalls nicht, wenn Geld beim Kunden nicht unbegrenzt vorhanden ist. Und von so Späßen wie "das Gerät wird aufgrund von Vorschäden beim Reparieren weiter beschädigt" will ich gar nicht anfangen, das kann schnell eskalieren. Nur fix Bauteil A getauscht, und dann bricht die spröde Trägerplatte und muss nachgefertigt werden usw usf... Aber nun hat Manfred ja Hilfe gefunden. Ich wünsche viel Erfolg und lass uns hier gern wissen, was dann letztendlich die Ursache war, ist ja technisch immer interessant.
  4. An meiner Tellersteuerung und Matrix brechen leider zunehmend die eckigen Signalleuchten aus. Offenbar wird der Kunststoff spröde, die Leuchten brechen dann an der Stelle zwischen Kragen und Frontteil, wo die mechanische Belastung durch die Montage am größten ist. Ich würde das gerne (Nostalgiekino zuhause) wieder stilecht restaurieren. Das Montageloch ist 16mm, die Leuchte ca. 15mm AD, 230V, Schraubfassung (Glimmlampe oder Glühlämpchen), Kabelmontage mit Schraubanschluss. Weiß jemand zufällig Hersteller und Typennummer? Ich vermute Rafi, konnte diese Leuchten aber nirgends finden. Alternativ würde mir auch helfen wenn mir jemand ein paar Exemplare zusenden könnte - vielleicht halten sie ja bei lockerer Montage noch ein wenig.
  5. Reparieren kann man prinzipiell alles. Am besten nochmal anrufen und ergänzen, dass Zeit und Geld keine Rolle spielen. Vermute, dann werden die das schon machen. Aber ob Du dann mit der Lösung glücklich wirst?
  6. Die KI schlägt wieder mal zu. Google-Suche: "dolby CP65 pop" (... ich wollte nochmal recherchieren, welche CMOS-Bausteine (analoge Signalschalter) nochmal das Umschalten der Signalquellen im CP65 erledigen, und zum bekannten klicken oder knacksen beim Umschalten führen.) Google KI drängelt sich gleich mal vor alle Suchergebnisse und sagt: Das ist natürlich alles absoluter Unsinn, in vielfacher Hinsicht. Der CP65 nutzt zum Signalquellenumschalten keine Relais, nur für den Bypass-Modus. Alte Kondensatoren erzeugen vielleicht Brumm oder generelles Aussteigen des Netzteils, möglicherweise auch Schwingen von Reglern (Pfeifen, Brummen), sicher aber keine Knackser. Auch das mit den DC-Offsets halte ich eher für irreführend, auch wenn das bei Koppelkondensatoren passieren kann. Und auch das mit den Ground Loops ist grob irreführend. Wenn, dann erzeugt das Brumm. Und DVD oder BR ist sicher kein typischer Einsatzzweck eines CP65. KI: Hauptsache gelabert. 🙄
  7. Samt vs. Kabelbinder: hat man das von Jens beschriebene Problem nicht mit Kabelbindern genauso? Auch hier wird die Bahn ja "dicker" durch die Kabelbinder, wie beim Samt auch.
  8. Ich vermute mal es geht nicht nur um die Qualität, sondern auch um die Lichtleistung. Ich lese da beim 6kW PIGI was von mehr als 80.000 Lumen. Was schafft der hellste DLP? 40.000? Eine ganze Blendenstufe weniger. Im abgedunkelten Kinosaal ist das dann doch eine etwas andere Geschichte. Viel Erfolg an den "Gansberger", spannende Technik und interessantes Projekt!
  9. Zielführender dürfte sicher sein: gewünschten Ton digital erstellen und von jemandem auf den Magnetfilm aufspielen lassen. Vielleicht findet sich ja jemand. Die richtige Wiedergabe ist dann ja die nächste Herausforderung. Einfach zu viele Variablen sonst.
  10. Ich glaube Du liest da etwas zu viel rein, Simon. Es ging um das konkrete Video, um den Leuten hier eine kleine Freude zu machen, und in einem Nebensatz um meinen subjektiven Eindruck des Videos: die Dame im Video ist gestresst. Ob der Stress sein muss ist eine andere Frage.
  11. Ohne Cordband und Magnetfilm, aber vielleicht trotzdem interessant in dem Kontext: https://www.youtube.com/watch?v=3sH0urJkNqQ Ein Einblick ins (analoge) Synchronisieren bei Magma Synchron. War offenbar ganz schön stressig im BWR mit den Schleifen.
  12. Ach ja. Bei der empfohlenen Mittelstellung des Potis ("should generally be left in the midpoint of its range to provide the “Academy” high-frequency playback standard") liegt die Grenzfrequenz bei 4,8 kHz.
  13. Danke! Wie aus dem Lehrbuch. Einstellbar zwischen Grenzfrequenz 3,4 kHz (Poti im Gegenuhrzeigersinn am Endanschlag) und 34 kHz (Poti im Uhrzeigersinn am Endanschlag), d.h. beim Zweitgenannten dann effektiv keine Filterung mehr. Man kann das Academy-Filter also über das Mono-EQ-Poti ganz rausdrehen. Zum dauerhaften Deaktivieren sind C118 und C119 auszulöten (oder trennbar auszuführen). Naja, Chris, jetzt hast Du die Frage aber nur verlagert, nicht beantwortet. Das hängt nämlich davon ab, in welchen Teil Europas Du UK einordnest - was ich nicht wissen kann..
  14. In den letzten Jahren wurde das mehrfach erwähnt, u.a. von jensg und Martin, aber irgendwie konnte ich nie eine konkrete Info finden, bis auf dies: Laut Diagramm müsste das wohl auf der Cat. No. 242 (B-Chain Facilities Card) passieren, denn da ist im CP65 als Schaltungsblock ein "Academy Mono Filter" eingezeichnet. Anleitung sagt: "The mono eq control on the Cat. No. 242 card affects high frequencies and should generally be left in the midpoint of its range to provide the “Academy” high-frequency playback standard." Bedeutet das, dass man den Academy-Filter durch das Poti "rausdrehen" kann? Falls man es umlöten oder (via Relaiskontakt) -schalten will, hat jemand Infos welcher C das wäre? Ich vermute, der Folienkondensator C103 oder sein Nachbar, in der Nähe des Mono-EQ-Potis? (Habe leider keinen Schaltplan der Cat 242) In welchen Ländern gabs eigentlich Acacemy Mono? USA? UK? Deutschland? Oder blieb in Deutschland/Europa/... Mono immer Klangfilm Mono, d.h. vollfrequent?
  15. Das ist die normale Farbe von dem Glimmermaterial, wenn es ausreichend dick ist. Sieht in allen Bauer-Lampenhäusern so aus. Keinesfalls "Überpinseln", denn dann leiden Isolationsfähigkeit und Hitzebeständigkeit.
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