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dbx1000

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  1. Zielführender dürfte sicher sein: gewünschten Ton digital erstellen und von jemandem auf den Magnetfilm aufspielen lassen. Vielleicht findet sich ja jemand. Die richtige Wiedergabe ist dann ja die nächste Herausforderung. Einfach zu viele Variablen sonst.
  2. Ich glaube Du liest da etwas zu viel rein, Simon. Es ging um das konkrete Video, um den Leuten hier eine kleine Freude zu machen, und in einem Nebensatz um meinen subjektiven Eindruck des Videos: die Dame im Video ist gestresst. Ob der Stress sein muss ist eine andere Frage.
  3. Ohne Cordband und Magnetfilm, aber vielleicht trotzdem interessant in dem Kontext: https://www.youtube.com/watch?v=3sH0urJkNqQ Ein Einblick ins (analoge) Synchronisieren bei Magma Synchron. War offenbar ganz schön stressig im BWR mit den Schleifen.
  4. Ach ja. Bei der empfohlenen Mittelstellung des Potis ("should generally be left in the midpoint of its range to provide the “Academy” high-frequency playback standard") liegt die Grenzfrequenz bei 4,8 kHz.
  5. Danke! Wie aus dem Lehrbuch. Einstellbar zwischen Grenzfrequenz 3,4 kHz (Poti im Gegenuhrzeigersinn am Endanschlag) und 34 kHz (Poti im Uhrzeigersinn am Endanschlag), d.h. beim Zweitgenannten dann effektiv keine Filterung mehr. Man kann das Academy-Filter also über das Mono-EQ-Poti ganz rausdrehen. Zum dauerhaften Deaktivieren sind C118 und C119 auszulöten (oder trennbar auszuführen). Naja, Chris, jetzt hast Du die Frage aber nur verlagert, nicht beantwortet. Das hängt nämlich davon ab, in welchen Teil Europas Du UK einordnest - was ich nicht wissen kann..
  6. In den letzten Jahren wurde das mehrfach erwähnt, u.a. von jensg und Martin, aber irgendwie konnte ich nie eine konkrete Info finden, bis auf dies: Laut Diagramm müsste das wohl auf der Cat. No. 242 (B-Chain Facilities Card) passieren, denn da ist im CP65 als Schaltungsblock ein "Academy Mono Filter" eingezeichnet. Anleitung sagt: "The mono eq control on the Cat. No. 242 card affects high frequencies and should generally be left in the midpoint of its range to provide the “Academy” high-frequency playback standard." Bedeutet das, dass man den Academy-Filter durch das Poti "rausdrehen" kann? Falls man es umlöten oder (via Relaiskontakt) -schalten will, hat jemand Infos welcher C das wäre? Ich vermute, der Folienkondensator C103 oder sein Nachbar, in der Nähe des Mono-EQ-Potis? (Habe leider keinen Schaltplan der Cat 242) In welchen Ländern gabs eigentlich Acacemy Mono? USA? UK? Deutschland? Oder blieb in Deutschland/Europa/... Mono immer Klangfilm Mono, d.h. vollfrequent?
  7. Das ist die normale Farbe von dem Glimmermaterial, wenn es ausreichend dick ist. Sieht in allen Bauer-Lampenhäusern so aus. Keinesfalls "Überpinseln", denn dann leiden Isolationsfähigkeit und Hitzebeständigkeit.
  8. Das Öl wird natürlich "von oben" eingefült, und zwar in den Schlauch, der auf gleicher Höhe wie das Schauglas endet. Theoretisch könnte man wohl auch den Schlauchstopfen entfernen und übers Ölglas einfüllen. Zum Ölablassen biegt man den Schlauch nach unten und hängt ihn in die Altölflasche - ohne dass man sich beim Rausdrehen der Schraube vollsuppt. Hier sieht man das Konstrukt mit transparentem Schlauch gut: https://www.filmvorfuehrer.de/topic/37785-kinoton-fp-30-d-säulenprojektor-mit-obkjektivrevolver/
  9. Der Kunststoffschlauch hat die Sache doch eher verbessert? Das Problem war nämlich, wenn man der Philips FP20-Anleitung folgt, dass leicht Luftblasen im Getriebe bleiben konnte. Beim Nachfüllen von unten durch den Schlauch passiert das nicht so leicht, weil die Luft durchs Ölschauglas bzw das Messingröhrchen entweichen kann (Prinzip U-Rohr). Dennoch ist es eine gute Idee, das Kreuz beim Befüllen ein paar mal langsam von Hand durchzudrehen. Der schwarze, stoffummantelte Gummischlauch war dann allerdings wieder ein kleiner Rückschritt. Haltbarer zwar, aber man sieht eben nicht mehr ob gleichmäßig befüllt ist.
  10. Die zwei Hochspannungs-Kondensatoren plus Kondensator im Keramikröhrchen, im kamerazugewandten Teil: Nein. Die zwei Siemens-Elkos neben dem Relais: möglicherweise. Manche alte Elkos (Siemens, Philips) halten ihre Werte ganz gut, allerdings sind die hier durch die Nähe zur Lampe auch stärker wärmebelastet, und trocknen damit eher aus. Ich empfehle Durchmesse (Kapazität, Leckstrom). Falls das nicht möglich ist: Tausch gegen moderne 110-Grad-Typen.
  11. Finde den Thread hier prima, inspirierend und beeindruckend. Schön zu sehen, wie die Maschine wieder in neuem Glanz erstrahlt, und auch wie hier die "alten Hasen" gemeinsam nach Kräften beitragen. Bitte fortführen.
  12. Das stimmt doch alles hinten und vorne nicht? Sind hier nur noch KI-Agenten unterwegs? Es geht doch um den Schrittmotor-Antrieb der Schaltrolle. Nicht des Malteserkreuz-Getriebe-Motors. Gemeint ist folglich die Kinoton FPxxE-Serie. Die klingt im Lauf weitgehend wie die D-Maschinen, dominantes Geräusch ist das 24-fps-Rattern. Den gleichmäßigen Filmlauf durch die Filmbahn gibs nur beim Hochlauf, dann springt die Maschine in den "intermittierenden" Modus, mit ruckweisem Transport des Films, ganz wie beim Malteserkreuz. Das kann man auch in einigen Youtube-Videos sehen. Der Bildstand kann sehr gut sein (wenn die Kopie gut ist...), benötigt aber genaue Justierung.
  13. Die Akte kann man, wenn sie fest gewickelt sind und die Hände groß genug (und sauber) sind, schon so rausnehmen. Eleganter ist natürlich das Kippen der Dose. Und das Einlegen wurde offensichtlich "nachgestellt" mit einer Schlaufe, wie schon erwähnt - vermute, bei der Vorführung an sich war ein Filmen aus irgendwelchen Gründen nicht möglich. Der eigentliche Knackpunkt den ich hier sehe: Umwickeln mit Bild direkt auf dem Kern, ohne angeklebtes Start-/Endband. Schön, das mal im Bewegtbild zu sehen. Habe mich immer fluchend gefragt, wie und warum sowas eigentlich passiert, und was das so für ein Menschenschlag ist, der mit solcher Wurstigkeit arbeitet.
  14. Danke für die Details zur Funktion und die Erfahrungen! Richtig, v.a. das Entkoppeln ist bei den alten Tellern eine Herausforderung, man muss schon etwas bremsen und mit Bedacht die Drehzahl steuern. Allerdings läuft meiner hier in Festinstallation mit Acetat und Polyester sehr zufriedenstellend. Keinerlei Umwickelung der Einsteckeinheit bisher. ST200E wäre natürlich prima, habe allerdings nie einen herbekommen (obwohl es das alles ja angeblich vor ein paar Jahren überall für lau gab - wohl nur mit Glück oder guten Beziehungen). Andererseits, bzgl. Wartbartkeit dürfte der mechanische Teller im Privatbetrieb sicher länger am Laufen zu halten sein. Stefan, ich habe das Gefühl Deine prinzipielle Abneigung gegen Philips verstellt Dir hier möglicherweise etwas den Blick. Selbst die alten ST200 waren m.E. deutlich besser als z.B. die üblichen US-Produkte (Christie, Strong). Das Pendeln um eine (nachgeführte) mittlere Drehzahl war schon ein recht gutes Konzept, verglichen mit der Ein-Aus-Taktung anderer Teller (die dann den Film gelegentlich vom Teller warf, film-tech ist voll mit Geschichten davon). Schöner war zumindest bei Strong dafür der federnde Ausgleichsgalgen beim Entkoppeln, und die kugelgelagerten Leichtlaufrollen. Technisch beim alten ST200 natürlich alles etwas komplex mit der Relais-, Stelltrafo- und Timer-Mimik... aber so war das eben vor dem Einzug der Mikrocontroller.
  15. Gibts sowas überhaupt? Hintergrund: ich wüsste z.B. gerne: ob die Bügel der Sprungschalter gerade oder leicht gebogen sein sollen wo jeweils die Schaltpunkte der beiden Sprungschalter liegen sollen. Nehme an, symmetrisch um die Marken auf der Einsteckeinheit herum liegend? welche Dicke die Beilagscheiben zwischen den Rollenhäften und unter den Rollen haben sollen (zwischen hauchdünn und federnd und 0,5mm hab ich da schon alles gesehen) welche der roten, kleinen Gegenrollenhälften nach oben und welche nach unten kommt. Es gibt nämlich zwei Typen: am Ende mit flachem Distanzstück und mit etwas höherem Distanzstück ob an den Sprungschaltern die teils verbauten RC-Glieder ab Werk vorgesehen waren Keine weltbewegenden Fragen, die Einheiten laufen soweit. Aber ich wüsste schon mal gerne, wie das eigentlich ab Werk aussehen sollte.
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