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dbx1000

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  1. dbx1000

    Kinodimmer

    Suche einen mechanischen Stelltrafo-Getriebemotor-Kinodimmer, eher kompakte Variante, gerne älter. Möglichst 1-Phasen-Steuerung (Motor), Leistung > 500 Watt. Hat jemand noch sowas?
  2. Hallo Herr Weißbarth, erst mal willkommen im Forum, und Glückwunsch zu den sehr gelungenen Kurzfilmen, sehr eindrucksvoll! Allerdings müssen Sie wissen: der aktuell übliche Gebrauchtpreis für abendfüllende Spielfilme auf 35mm liegt, je nach Film, zwischen 50 und 250 Euro, bei gesuchten Stücken (Kultfilme) auch mehr. Auf Ebay können Sie sich leicht selbst ein Bild machen. Zum Vergleich: aus eigener Involvierung weiss ich, dass eine 35mm Farbkopie von ca. 12 Minuten gegen Ende der Kopierwerksära ca. 200 Euro gekostet hat... d.h. nagelneu und ungespielt aus dem Kopierwerk. Meine Empfehlung wäre, die Kopien möglichst zu behalten, denn den ideellen Wert, den die Kopien für Sie darstellen, werden Sie kaum bekommen, insbesondere in gespieltem Zustand (ich nehmen, die Kopien sehen in etwa aus wie die Digitalisierungen auf Youtube). Falls Sie überzählige Kopien haben, die Sie "loswerden" wollen, empfehle ich ebay ab 1 Euro. Ich tippe auf erzielbare Preise zwischen 20 und 50 Euro, wenn Sie Glück haben mehr. Das ist also weniger eine Einnahmequelle, sichert aber dass die Filme "in Umlauf" bleiben und nicht in Vergessenheit geraten. dbx1000
  3. Sehr schön, Danke! Die in Europa gefilmten Teile wurden offenbar sogar noch auf 16mm-Umkehrfilm gedreht, und sorgsam geleuchtet. Das ist natürlich was anderes als heute mal eben mit der EB-Kamera draufzuhalten...
  4. Hat jemand obigen Film in guter Qualität zu verkaufen? Ohne Rechte, für privaten Gebrauch.
  5. Überrascht das jemanden? Letztendlich war es so, daß zu 35mm-Zeiten die Kopierwerke und die physikalisch-technischen Rahmenbedingungen die "Gatekeeper" waren, zusammen mit den hohen Fixkosten. Ein 35mm-Negativ belichtet sich nicht am Laptop, und wer den Batzen Geld zahlt, guckt im Abnahmeraum des Kopierwerks dann auch genau hin. Nachliefern von Korrekturversionen ("Produkt reift beim Kunden") war in der Form nicht möglich. Auch Lautstärke etc. war in gewissen Grenzen durch den analogen Prozess vorgegeben. Laute Trailer gabs mit 35mm auch schon, aber nicht in dem Umfang wie heute. (Auf welchem Level spielt man heute typischerweise...? Referenz wäre die Dolby "7", bzw. 0dB...) Wohin die Reise ging, sah man vor einigen Jahren u.a. hier im Forum an diversen Anfragen von Kino-Laien, wie man sich selber zuhause ein DCP "basteln" kann, quasi mittels MP4-to-DCP-Converter. Natürlich ist das Ganze eine (gut gemeinte) Demokratisierung des Prozesses, das Resultat ist aber (wie bei fast allen Vermassungen) ein Absturz der Qualität. "Durchschnittlich" ist eben selten ein Kompliment. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten hier im Forum u.a. Stefan2 und Cinerama vor diesem Absturz gewarnt, vor dem Kino als "großer Fernseher, als "FIlmabspielstelle". Von "Kino - größer als die Wirklichkeit" zu "gerade noch ausreichend".
  6. Ich denke man sollte trennen zwischen filmhandwerklicher Beurteilung, und Beurteilung des Stils und des Inhalts. Niemand würde als Kritik zu einem Splatterfilm schreiben "ich mag keine Splatterfilme, im Film sollten viel mehr Landschaftsaufnahmen gezeigt werden, die mag ich viel lieber". Man weiss ja, worauf man sich einlässt. Insofern ist das hier meilenweit vom Thema weg. EDIT: ok ich sehe Chiara hat sich gerade eben schon in der Richtung geäußert. EDIT2: vielleicht nach Talk verschieben?
  7. Dazu gibts auch ein paar alte FWU-Filme, wo jemand etwas trinkt etc... gruselig allerdings wenn man sich die Strahlenbelastung vorstellt.
  8. Short Pitch (.2994 aka Negativ-Pitch) ist absolut sinnvoll, und m.E. das einzig richtige wenn die Filme durch moderne Kameras laufen sollen! 16mm-Kameras von Aaton und Arri sind auf Negativ-Perforationsabstand optimiert. Zumindest durch die Aatons (LTR, XTR, ...) ist Material mit Positiv-Perforationsabstand kaum durchzubringen, es läuft sehr laut und die Schlaufe geht alle paar Sekunden verloren. Es gab mal eine Charge UN54 in Positiv-Pitch, die das Problem deutlich machte. Normaler UN54 mit der üblichen 2994-Lochung läuft hingegen problemlos. In den 16mm-Projektoren scheint das Problem nicht so kritisch zu sein, vermutlich gibts hier einfach größere Toleranzen. (Eigentlich kein Wunder, die Kamera muß Material belichten, das auch Vergrößerung auf Kinoformat (Blow-Up oder DCP) standhält, 16mm-Projekoren arbeiten dagegen selten im Bereich dieser Bildgrößen.) Insofern hat Kodak hier m.E. alles richtig gemacht.
  9. Inspiriert von einem anderen Angebot hier im Forum versuche ich es auch mal: Biete diverse Kinotechnik, genaue Art und Menge kann nicht beschrieben werden, Rückfragen zwecklos. Kein Schnäppchen, die Summe kreißt ums Sechsstellige, also nur was für Leute mit viel Geld und Neigung zum Zocken. Nur Gesamtabgabe und nur an Personen deren Nase mir gefällt! Bewerbungen hier möglich.
  10. Die Lösung mit Elko und analogem Dimmer mit 12V-Steuerung dürfte eine ziemlich hässliche Dimmerkurve ergeben. Die Spannung am Elko steigt beim Einschalten nicht linear, sondern gemäß e-Funktion zunächst sehr schnell und nähert sich dann der Endposition langsam an. Beim Runterdimmen das Äquivalent: erst sehr schnelles Absenken, dann dauert es noch ein ganzes Weilchen bis das Licht ganz aus ist. Insofern ist eine fertige Lösung hier sicher vorzuziehen.
  11. dbx1000

    Holzkerne

    Und wer handhabt das so noch, mit dem Kernwechsel? Kein einziges mir bekanntes Kino oder Filmsammler. Es gibt heute geteilte Spulen, in die Kodak-Kerne passen. Das ist die beste aller Lösungen: abspielen auf Spule, Rückwickeln auf Kodak-Kern. Davon abgesehen.... wie schonend das für den Film ist, Kerne hinein- und herauszupfriemeln kann sich ja jeder selber überleben.
  12. Wenn es wirklich Film sein soll (die Dialösung wurde ja schon angesprochen... ein Rundmagazin würde sich anbieten) dann kommt man wohl um einen Umbau nicht herum. Ich würde dabei ein möglichst großes Filmformat wählen (zB 35mm), dann ist die Lichtmenge pro Flächeneinheit nicht so groß die man durch den Film pumpen muss. Um Hitzeschutzfilter und extra Kühlung (Gebläse) oder LED kommt man wohl nicht rum - je nach Geschmack. Vermutlich am zielführendsten, den Projektor mit einem Schrittmotor zu betreiben: schnelle Umdrehung für einen Schaltschritt, mit jeweils längeren Pausen zwischen den Umdrehungen. Oder man baut die Blende aus, kann auch einen gewissen visuellen Charme haben, dann kann man den Bildwechsel beobachten, und man könnte das Gerät zB mit einem kontinuierlich laufenden Getriebemotor betreiben (zB Hähnchengrillmotor, gabs bei manchen alten E-Herden als Zubehörbauteil für die Röhre, evtl. gibt was auf ebay). Das würde die elektrische Ansteuerung (mit Positionsrückmeldung etc) des Schrittmotors sparen. Aber: es ist viel Gebastel, ich denke da wirst Du jemand brauchen der Fit ist in dem Bereich (Motoren, Mechanik, Leistungelektronik, Mikrocontroller). Ansonsten wird es ein endlos frustendes Projekt, das dann vermutlich vor Ort ausfällt wg. falscher Bauteiledimensionierung.
  13. dbx1000

    Holzkerne

    Holzkerne enthalten (da Holz...) Lignin. Wie der Fotonegativ-Freund weiss: Archiv-Eignung von Negativhüllen setzt u.a. Säure- und Ligninfreiheit voraus. Gerade Holzkerne erscheinen mir auf dem Hintergrund als die schlechteste Lösung. Oder hat jemand gegenteilige, begründbare Argumente? Am besten sind vermutlich moderne Kodak-P-Kerne aus PE (Polyethylen) oder PP (Polypropylen). PS (Polystyrol) auch OK aber nicht optimal. So handhaben das auch die Filmarchive. Davon abgesehen sind die Holzkerne nie ganz rund und sitzen nicht spielfrei genug auf den Wickelachsen, so dass sie immer herumwabbeln beim Wickeln, was zu Flattern des Films beim Umrollen führt und mechanisch alles andere als gut ist für den Film. Was tut man nun mit den Dingern? Verheizen ist eine Lösung, wenn man Berge davon hat. Allerdings hebe ich mir besonders gestempelte oder schön patinierte Exemplare auch schon mal auf als Schaustück. Als Filmwickelkern verwende ich sie allerdings nie.
  14. Ganz einfach: weil man nicht erwarten kann, dass Lieschen und Hans Müller sich mit Filmmaterialien auskennen. Die erben eine Filmsammlung und verkaufen die. Dass sich dann Filmsammler (die sich damit auskennen sollten!) echauffieren, dass niemand sie vor Lieschen und Hans Müller schützt... tut mir leid, aber das finde ich nur noch grotesk. Insofern schliesse ich mich der Aussage von carstenk an. Wer sich nicht zutraut, sicher festzustellen, ob eine Rolle Nitro ist oder nicht, und wer das Risiko eines Fehlkaufs nicht eingehen will, der sollte einfach nicht gebraucht kaufen. (Und nebenbei: wer als Filmsammler wissentlich Nitrokopien verkaufen, ohne zumindest explizit darauf hinzuweisen, dem gehören die Ohren langgezogen)
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