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  1. Die Lichtschutzklappen hätten aber eher ein dünnes Klickern... hier höre ich aber genau dieses ruckelnde, fast schon klopfende Geräusch, das wir hatten, und das sich übrigens auch spürbar aufs Handrad übertrug (dreht sich dann recht hakelig). Aber Ferndiagnose nur basierend auf dem Video ist schwierig, also vielleicht hast Du auch Recht mit den Lichtschutzklappen. (War meinerseits eher als Hinweis an den Vorführer gedacht, da mal zu gucken, falls er hier mitliest.)
  2. Sehr schön! Technisch perfekt vorgeführt, meinen Respekt an den Vorführer. Das sieht/sah man leider nicht so oft, meist herrschte im 35mm-Bereich (gerade im Programmkinobereich) ein gewisses Rumwurschteln und die BWRs waren oft eher verstaubte Rumpelkammern. Hier dagegen alles tip top sauber im BWR (einzig der Kräusellack des Kopfs hat etwas altes Öl) und jeder Handgriff sitzt, Filmlaufkontrolle aufmerksam durchgeführt, Tonkontrolle im Saal. Sehr gut erklärt auch alles. Da arbeiten spürbar Leute mit technischer Fachkenntnis und Liebe zum Detail. Den Saal würde ich vielleicht bei der nächsten Renovierung dunkler streichen: Weiß ist ein Kontrastkiller fürs Bild. Ein technisches Detail war mir noch aufgefallen: Das metallische Klackern des Projektors beim Drehen von Hand macht mir etwas Sorgen - hatten wir auf unserer FP6 auch mal, weiß aber nicht mehr was es dann war (schwarze Schwungscheibe im Kopf lose, die hinten auf dem Kreuzgetriebe sitzt?).
  3. Bin hier zufällig über den alten Thread gestolpert. Gabs das PDF schon? Die Weinkopf-Memoiren würden mich schon interessieren.
  4. Ich verstehe die Diskussion nicht ganz. (Filmtechniker offenbar auch nicht.) Es ist doch klar wie eine Friktion funktioniert, wie ein Spulenturm, und was die Theorie und Praxis dahinter ist. Das wurde (auch in anderen Threads) wirklich erschöpfend diskutiert, was geht und was nicht, und auch warum. Zahlreiche echte Experten auf dem Gebiet geben Empfehlungen... und Du machst es dann bewusst anders. Baust Du Dir grad selber Fehler ein, damit Du sie nachher finden und beheben kannst? Oder geht es am Ende gar nicht darum, das Ding erfolgreich fertigzustellen? Oder liegt es hieran? Falschen Ansatz angewöhnt... umfängliches, KI-artiges Geplauder statt zielgerichteten Analysen? Ich finde das Projekt wirklich prima, aber irgendwie verläuft die Diskussion eigenartig für ein technisches Fachforum.
  5. Was war eigentlich der Grund, warum die Röntgenkameras rückwärts laufend betrieben wurden?
  6. Sogar mit einem Dolby DA-10! Noch nie einen in freier Wildbahn gesehen.
  7. Ich habe mich rein auf den Inhalt der Aussage bezogen, nicht auf den Ton (ich war beim Telefonat ja nicht dabei). Auch schnoddrige, sehr direkte Formulierung muss nicht unbedingt respektlos sein (ich denke da an so einen Menschenschlag wie z.B. die Berliner oder die Bayern, da gehört das zum guten Stil 😉). Kleine Anekdote: ein Freund hatte mich gefragt, ob ich für seinen Kleinen ein Spielzeug (Kategorie Kassen-Grabbelkiste 5 Euro) reparieren kann. Ich hatte ihm offen und ehrlich gesagt dass ich eigentlich keine große Lust habe, weil das Zeug oft schrottig ist und eine Reparatur frustrierend und eigentlich nicht lohnt - aber angeboten, dass wir uns einen Abend zum Plaudern treffen und dabei das Ding zusammen reparieren, Ersatzteile gehen auf meine Kappe. Gesagt, getan. Hat auch alles geklappt, und war ein guter Abend. Er war aber dann doch erstaunt, wie lange sowas dauert (nämlich fast den ganzen Abend), was man für Teile und Werkzeuge benötigt, wie man teils improvisieren muss, und an was man alles denken muss, damit eine weiterhin (für Endkunden, in dem Fall: Kinder) sicher nutzbare Lösung rauskommt. Und meinte dann nur "sowas kommerziell reparieren lassen kann sich eigentlich keiner leisten, lohnt sich null". Richtig. Das kann man als Freundschaftsdienst oder Hobby machen (so wie Eremitage das auf nochmal ganz anderem Level mit seiner B11 macht). Kommerziell nicht. Jedenfalls nicht, wenn Geld beim Kunden nicht unbegrenzt vorhanden ist. Und von so Späßen wie "das Gerät wird aufgrund von Vorschäden beim Reparieren weiter beschädigt" will ich gar nicht anfangen, das kann schnell eskalieren. Nur fix Bauteil A getauscht, und dann bricht die spröde Trägerplatte und muss nachgefertigt werden usw usf... Aber nun hat Manfred ja Hilfe gefunden. Ich wünsche viel Erfolg und lass uns hier gern wissen, was dann letztendlich die Ursache war, ist ja technisch immer interessant.
  8. An meiner Tellersteuerung und Matrix brechen leider zunehmend die eckigen Signalleuchten aus. Offenbar wird der Kunststoff spröde, die Leuchten brechen dann an der Stelle zwischen Kragen und Frontteil, wo die mechanische Belastung durch die Montage am größten ist. Ich würde das gerne (Nostalgiekino zuhause) wieder stilecht restaurieren. Das Montageloch ist 16mm, die Leuchte ca. 15mm AD, 230V, Schraubfassung (Glimmlampe oder Glühlämpchen), Kabelmontage mit Schraubanschluss. Weiß jemand zufällig Hersteller und Typennummer? Ich vermute Rafi, konnte diese Leuchten aber nirgends finden. Alternativ würde mir auch helfen wenn mir jemand ein paar Exemplare zusenden könnte - vielleicht halten sie ja bei lockerer Montage noch ein wenig.
  9. Reparieren kann man prinzipiell alles. Am besten nochmal anrufen und ergänzen, dass Zeit und Geld keine Rolle spielen. Vermute, dann werden die das schon machen. Aber ob Du dann mit der Lösung glücklich wirst?
  10. Die KI schlägt wieder mal zu. Google-Suche: "dolby CP65 pop" (... ich wollte nochmal recherchieren, welche CMOS-Bausteine (analoge Signalschalter) nochmal das Umschalten der Signalquellen im CP65 erledigen, und zum bekannten klicken oder knacksen beim Umschalten führen.) Google KI drängelt sich gleich mal vor alle Suchergebnisse und sagt: Das ist natürlich alles absoluter Unsinn, in vielfacher Hinsicht. Der CP65 nutzt zum Signalquellenumschalten keine Relais, nur für den Bypass-Modus. Alte Kondensatoren erzeugen vielleicht Brumm oder generelles Aussteigen des Netzteils, möglicherweise auch Schwingen von Reglern (Pfeifen, Brummen), sicher aber keine Knackser. Auch das mit den DC-Offsets halte ich eher für irreführend, auch wenn das bei Koppelkondensatoren passieren kann. Und auch das mit den Ground Loops ist grob irreführend. Wenn, dann erzeugt das Brumm. Und DVD oder BR ist sicher kein typischer Einsatzzweck eines CP65. KI: Hauptsache gelabert. 🙄
  11. Samt vs. Kabelbinder: hat man das von Jens beschriebene Problem nicht mit Kabelbindern genauso? Auch hier wird die Bahn ja "dicker" durch die Kabelbinder, wie beim Samt auch.
  12. Ich vermute mal es geht nicht nur um die Qualität, sondern auch um die Lichtleistung. Ich lese da beim 6kW PIGI was von mehr als 80.000 Lumen. Was schafft der hellste DLP? 40.000? Eine ganze Blendenstufe weniger. Im abgedunkelten Kinosaal ist das dann doch eine etwas andere Geschichte. Viel Erfolg an den "Gansberger", spannende Technik und interessantes Projekt!
  13. Zielführender dürfte sicher sein: gewünschten Ton digital erstellen und von jemandem auf den Magnetfilm aufspielen lassen. Vielleicht findet sich ja jemand. Die richtige Wiedergabe ist dann ja die nächste Herausforderung. Einfach zu viele Variablen sonst.
  14. Ich glaube Du liest da etwas zu viel rein, Simon. Es ging um das konkrete Video, um den Leuten hier eine kleine Freude zu machen, und in einem Nebensatz um meinen subjektiven Eindruck des Videos: die Dame im Video ist gestresst. Ob der Stress sein muss ist eine andere Frage.
  15. Ohne Cordband und Magnetfilm, aber vielleicht trotzdem interessant in dem Kontext: https://www.youtube.com/watch?v=3sH0urJkNqQ Ein Einblick ins (analoge) Synchronisieren bei Magma Synchron. War offenbar ganz schön stressig im BWR mit den Schleifen.
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