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Jensg

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  1. Chris, sehe ich auch so. Und da man immer kleiner kaschierte, um Bildstriche etc. aus dem Bild zu nehmen, kommt das auch als Projektionsverhältnis hin. ich kann auch Simons Argumente nachvollziehen. Und eine passende Optik muß es auch noch gegeben haben, damals waren die Schrittweiten 5mm. Jens
  2. Simon, ich zitiere aus dem Zeiss Ikon Technisches Kinotaschenbuch Dresden,1952: Die Größe des Bildfensters im Projektor ist: 20,9x15,2mm, macht 1,375. Jens
  3. Wenn du selber Kugellager einsetzen willst, kann ich dir noch etliche neue Kunststoffrollen geben, für 16mm welche incl. Sockel aus Steenbecktischen. Die sind aber gleitgelagert. Jens
  4. Und die Optik ist eine ganz normale Optik ohne anamorphotische Vorsätze. Gabs damals im Film noch nicht. Von der Brennweite her etwas kürzer als die Grundbrennweite für CS, sodas man, wenn man wollte, die CS-Optik nehmen konnte ohne Annamorphoten. Gab zwar oben und unten Maskenschatten oder Bildstrich, schnitt aber nix ab. Alle Projektoren der Vorkriegssorte waren ja Einformatprojektoren mit fester Maske und festem Objektiv im Halter. Ich habe noch zwei vom Umbau auf Wechselhalter und Formatschieber ubriggebliebene Sätze für eine Bauer B8A, diese Version, von der ich sie abnahm, dürfte sogar Kriegsfertigung gewesen sein, denn die verwendeten Materialein entsprachen nicht so richtig der sonstigen Bauerqualität. Bilder im Netz zu finden, bei denen die Originalhalter und Filmbühne mit Festmaske ersichtlich sind, das gestaltet sich hingegen etwas aufwendiger. Auf kinobauer.de kann man das in den alten Anleitungen noch sehen. Jens
  5. Der schaltet doch je nach Drehzahl auf 2/3 Flügelblende um. Wenn die Blende klemmt, dann ist ein Dunkelsektor anders zum anderen, und dann flackert das, soweit mir bekannt. Jens
  6. Carsten, Problem bei digitalen Regelungen ist das Bremsen, das läßt sich sehr schlecht dämpfen, klapp nach meinen erfahrungen nur, wenn man sehr langsam umrollt. Bei Kinoton ST5000 mit den Lenze Antrieben müssen daher die Spulen fest verschraubt sein, kein Spiel ahben, und es müssen fetse Wickel sein, sonst reißt es am Film. Und auch der hat Regelarme. Ich habe auch noch einen Tisch zum Umrollen mit einer einfachen Elektrik, der beschleunigt sanft und bremst sanft, hat keine wirkliche Zugregelung, weil kein Zugmesser. Bremsen mit Lederbändern und Magnet, klapp gut, qietscht jämmerlich. Als ich vor ca. 20 Jahren die Spulenturmbauerei forcierte, steiß sich auf alle diese Probleme und lernte dann, warum der Weinkopf/Hassoturm mit Motoren, die im Keilriemen hängen und nur 29VDC Ankerspannung gebaut wird. Manuel, Motoren immer mit Untersetzung betreiben, Geschwindigkeit ist das unnötigste, das du wahrscheinlich brauchst, eine feinfühlige Regelung ist wichtiger. Ein alter Steenbecktisch würde es auch tun, der verfügt jedoch auch nicht über eine Konstantzugregelung, keiner von denen, sondern aus einem Gemisch von fester Bremsfriktion und geschwichtsabhängiger Friktion. Macht jedoch auch immer wieder Problemchen, je nach Material. Jens
  7. Das läßt sich mit der NEC-Software DCC S1 erledigen. Darin gibt es den entsprechenden Knopf für die komplette Kalibrierung der Optik. Zoom und Focus werden in der Optik gemacht, wenn es die gleiche ist wie beim 2000er. Sieht zumindestens so aus. Steckverbindung ist unten an der Optik. Im Laufe der Zeit verschleißt der Antrieb der Optik, und es kommt Staub in die Optik und verdickt das Silikonfett, sodaß die Verstellung schwergängig wird. DAnn klemmt das System irgend wann. Serie 1 meckert halt nicht rum, wenn es da Fehler gibt, hat manchmal Vorteile, das die Dinger noch nicht man wissen, ob eine Optik montiert ist. DCC S1 müßtet ihr haben. Jens
  8. Und dann, tja, frage mal nach. Meine Versicherung hat es bisher immer mit den absurdesten Begründungen verweigert, zu zahlen. Hast du zusätzlich eine Rechtsschutz, um deine Versicherung zu verklagen auf Regulierung? Wenn nicht, dann mal los. Jens
  9. Chris, Haftungsfrage? Bei Eigenbedarf. ich habe gerade eine Ablehnung von der Versicherung bekommen mit der Begründung: Kkann doch immer mal passieren, daher nicht ihr Fehler, wir zahlen nicht. Und jetzt Du. Jens
  10. Kurz, nimm eine analoge alte PA Tonendstufe, Überbrücke die DC-Entkoppelkondensatoren, meist Elkos, nimm Gleichstrommotore Bürstenläufer, in 24VDC habe ich noch 4 ehemalige Großkopierermotoren hier liegen, solide Teile. Dann einen /zwei Zugregelarme, den am besten gewichtsbelastet, also Schnur mit Gewicht, das nach unten fällt und am Arm zieht. Am Arm ein Poti anbringen, mit diesem Gleichspannung an den Eingang der endstufe, am Ausgang den Motor, und es funktioniert. Nimmst du je einen Arm für auf/abwickeln bzw. links/rechts Teller, dann regelt der Abwickelarm den Filmzug, der Aufwickelmotor wird über den anderen Endstufenausgang gesteuert, ebenso mit Poti. Willst du in beider Richtungen fahren ohne den Film umzulegen, dann mußt du den Arm der Aufwickelseite magnetisch verriegeln, das geht einfach mittels Elektromagnet, am simpelsten aus den alten Aquariumluftpumpen. Vermeide alles, was aktiv hart bremst, wie es Frequenzumrichter oder Brushlessmotoren, wie Schrittschaltmotoren, tun. Das führt unweigerlich zum Schwingen des Systems. Die quasi elektrische Lösung, die Sparstelltrafos werden durch die DC-Leistungsendstufe ersetzt, ist einfach aufzubauen, zu modifizieren und zu justieren. verfügt deine endstufe über wenig leistung, dann gibt das auch nicht übermäßig viel Filmzug, wenn der Abwickelregelarm mal an Anschlag kommt, weil die Spannung der Endstufe dann zurückgeht bzw. du die Strombegrenzung der Endstufe so modifizieren kannst das da nicht mehr Zug entsteht. Als Basis eignen sich u.A. die Umrolltische von Kinoton für die alten Telleranlagen, die gibts es in Zweimotorausführungen als Umroller, und die haben Gleichstrommotore drin. Ich habe noch einen recht großen Umrolltisch in AC Ausführung gute Basis, für 500€ hier im Forum gekauft, den gebe ich für den Preis auch wieder ab. Und, falls interesse besteht, kannst du mich auch besuchen und wir bauen so ein Teil, gegen einen Unkostenbeitrag. Die Endstufenlösung habe ich erfolgreich in einem Spulenturm eingesetzt, der läuft immer noch, wenn ich ihn mal brauche. Grüße Jens
  11. Ich hole das immer direkt bei der GLS in Fürstenfeldbruck ab, keine Probleme. Optiwhite mit Antireflexbeschichtung, habe damit auch keine Probleme beim Uniformitymessen durch die Scheibe. Es gibt aber Gläser, da klappt das gar nicht mir dem Messen durch die Scheibe, leider so in Mannheim im Cinema Quadrat verbaut. 3D mit Sony R515 funktioniert jedoch dadurch. Ich weiß aber nicht was es ist, hat auch einen leichten Grünstich. Kenne den Einbauer, werde nachfragen. Falls man es beim Glaser besorgen will, einmal auf Ebenheit prüfen, und dann durch die Schnittkante schauen. Muß quasi weiß sein, übliches Fensterglas beschichtet ist grün. Jens
  12. Ask any Museum, who did this. It was expensive they told me at the Kunsthaus Bregenz. The american reels an bobbies have most 8mm holes for the axe, not usable on our 9mm axes. Jens
  13. Oftmals gabs in älteren Kinos 100V Surround bzw. Effektlautsprecher. Daher habe ich einige 200W 100V Ringkernübertrager westdeutscher Produktion bekommen bzw. ausbauen dürfen vor Abriß, das klingt einwandfrei, und es ist erstaunlich, welchen relativ verzerrungarmen Pegel man aus einer 12/2 Box bekommt, wenn man die nach etlichen Metern Klingeldraht bei 100V an einem solchen Übertrager betreibt. Bevor ich also das Wickeln anfangen würde, erstmal einen 2. Übertrager von 100V auf 4,8,16 Ohm antesten. Jens
  14. Oder man hat schon ganz andere Pläne für den 'Bauplatz' bzw. die Stadtentwicklung für das Areal. Und es ist schon seltsam, was da machnal für Blüten in den Genehmigungen wachsen. Unser neuer Nachbar in dem Wohngebiet, in dem ich aufgewachsen bin, braucht für sein Einfamilienhaus auf den 800m² Grundfläche 4 PKW Stellplätze. Ich war doch bass erstaunt über diese Vorschrift. Jens
  15. Du schaust nach, wie die Wellen der Rollen gelagert sind. Bei den ersten Modellen sieht man gut die schmaleren Lageraufnahmen mit den messingfarbenen Sintermetallbuchsen. Die sind dann auch im Tongerät verbaut, alles billige selbstschmierende Buchsen mit relativ kurzer Lebensdauer. Das obige Foto zeigt schon das schwarze Tongerät mit Kugellagern. Ver,utlich ist die Sintermetall gelagerte Version die mit dem MoS Getriebeöl, die späteren Versionen haben dann normales Getriebeöl, wenn ich mich da recht an die alten Beiträge vor Jahren im Forum erinnere. Die ersten Versionen schafften nur wenige 1000 Betriebsstunden und machten dann Probleme mit Bildstand, Filmführung am Ton usw.. So eine Murksmaschine hatte ich mal, und daher kenne ich diese ganze Problematik. Bekommt man heute so eine Kiste mit Spiel am Tongerät und schlechtem Bildstand, dann hat man ein Bastelobjekt, für dessen Restaurierung man eine kleine Drehbank, reibahlen und viel Gedult braucht. Lohn nicht. Hat sie nur wenige 100h drauf, dann kan man si nehen, dünnes Sinterlageröl kaufen, alle Lager nachölen, und das funktioniert dann für die paar Filmstunden einwandfrei. Bei erstklassigen Zustand ist die Maschine hell, Bildstand 1A und sehr leise durch die besondere Schlaufenbildung. Den 'Hubschrauber', also die horizontale Wickeleinrichtung für 1800m Spulen, habe ich noch abzugeben. Größter Schwachpunkt ist die Mechanik der FIlmbühne auf den zwei Führungen, drückt man die nicht alleinig am roten Schließblech zu, verdrückt man die Auflagen der Führungen im Alukörper, und dann steht die Filmbühne schief zum Objektivhalter. Jens
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