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  1. Ich bin auf jeden Fall an einem Beispielbild, etc. interessiert ? Kodak hat gemeint, dass sie prinzipiell dazu in der Lage sind. Sie haben jetzt Testdaten und probieren mal ein kleines Stück aus. Außerdem hab ich von ARRI noch einen Kontakt bei http://www.wfdif.pl und einen bei https://www.bonton.cz bekommen, die wohl beide einen ARRILaser im Betrieb haben. – mal sehen was sich dabei ergibt!
  2. Hallo filmfool! Danke für den Tipp, ich habe gleich mal angefragt!
  3. Das mit dem Entwickeln und der Farbkalibrierung stimmt natürlich. Das Setting für die Projektoren ist noch nicht final entschieden (und wird auch evtl. je nach Ausstellung unterschiedlich sein). Ich denke aber dass es nicht größer als 2m x 1,5m projiziert wird (eher etwas kleiner). Momentan sieht es so aus, dass die Projektionsmodule passiv sind – daher kein eigenen Filmantrieben haben – und nur der Film durch sie durch geführt wird. Der Antrieb hierfür darf viel ungenauer sein als für das Aufzeichnen notwendig ist. Sollte ich mich für Variante 2, den selbstgebauten Belichter, entscheiden würde ich wohl eine Art Filmantrieb entwickeln der hinten auf einer Kleinbildkamera sitzt. Nein, Lion hab ich leider nicht gesehen? Wieso?
  4. Hallo Carsten, das ist interessant! Kannst du mir erklären was du mit "Collagentechnik" meinst? Leider kann ich mir darunter gerade noch nichts vorstellen. Der Film ist Teil einer Mehrkanal Projektion in Form einer Rauminstallation. Er wird also durch mehrere speziell angefertigte Projektoren (Funktionsweise vergleichbar mit Dia- und nicht Filmprojektoren) langsam durchgeführt. Und so in seiner ganzen Länge über einen Zeitraum von ca 15 Tagen gezeigt. Im besten Fall erhoffe ich mir ein Farbnegativ von dem ich nach Bedarf Positive anfertigen lassen kann. Ich habe soeben mit mit einem Techniker von ARRI bzgl. des ARRILaser telefoniert. Hier wurde mir gesagt, dass es theoretisch Möglich ist "Stoß and Stoß" zu belichten, es allerdings immer eine Ungenauigkeit (d. h. Überlappung oder Lücke) geben wird die man spätestens in der Projektion sieht. Es ist eher eine Frage ob jemand in der Lage ist bzw. den großen Aufwand betreiben möchte das so genau Einzustellen. Prinzipiell ist eine kleine Ungenauigkeit für mich in Ordnung, ich bin also auf der Suche nach einer Firma die Bereit ist das zu Versuchen und ein Teststück anzufertigen.
  5. Hallo, erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Entschuldige bitte meinen chaotischen Sprachgebrauch. Der kommt daher, dass ich mich wie gesagt nicht wirklich gut mit der Fachterminologie auskenne und meine Recherche sowohl im Englischen als auch im Deutschen stattfindet – ich versuche aber mich in Zukunft etwas genauer auszudrücken. Ich stimme dir zu, diese Bedenken hatte ich auch schon. Die Variante mit Gleichlauf ist für mich eine Art Notlösung da ich vermehrt die Rückmeldung bekommen habe, dass Ausbelichter alle einen Bildstrich liefern würden. Leider weiss ich nicht ob sich das auf eine spezielle Marke / Bauweise bezieht oder generell der Fall ist.
  6. Guten Tag, kurzer Disclaimer: Ich bin absolut neu auf diesem Gebiet sowie in diesem Forum. Bitte um Hinweis falls meine Frage besser an anderer Stelle stellen soll. ? Ich bin Künstler und Forscher an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und der Universität der Künste Berlin. Für mein aktuelles Projekt will ich einen Film Recorder bauen bzw. modifizieren. Der Hintergrund ist, dass ich generativ ein einziges zusammenhängendes Bild einer Bahnstrecke von Duisburg nach Chongqing erstellt habe. Dieses Bild besteht aus Tausenden Satellitenbildern und wurde in einem speziellen Archivformat von ca. 45 Millionen einzelnen 4096px x 1px Streifen zerlegt, so dass ich es in jedes gewünschte Format rendern kann. Ich möchte nun eine physische Version dieses extrem langen Bildes auf 35mm Zelluloidfilm machen (bei einer Bildhöhe von 24mm ergibt sich eine Länge von ca. 265m / 850ft). Im Moment sehe ich zwei Möglichkeiten: 1) Das Bild in einzelne Frames zerteilen (4096 x 3072) und mit einem Film recorder dessen Maske so angepasst wurde, dass die einzelnen Frames nahtlos aneinander liegend belichtet werden (d. h. der Abstand zwischen den Frames = 0 ist), und sich so auf dem Filmmaterial wieder ein zusammenhängendes Bild abzeichnet. Oder Variante 2) Der Bau eines eigenen Film recorders der kein Gate (Shutter) hat, sondern bei dem der Film kontinuierlich durchzogen wird und nur ein 4096px x 1px Streifen ständig belichtet wird. Dies würde jedoch viel Geld kosten und die Schwierigkeit liegt wohl darin die beiden Geschwindigkeiten (Framerate des Displays und Durchlaufgeschwindigkeit des Films) zu synchronisieren. Da es sich hierbei um ein sehr spezielles Projekt handelt, suche ich verzweifelt den Rat von Spezialisten und würde mich über eure Meinung bzgl. der Machbarkeit und eventuell Tipps, an wen ich mich wenden kann, sehr freuen. Liebe Grüße, Paul
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