Spannend, Danke für diesen tollen Einblick!
Die gezeigte FP20 ist tatsächlich alt, Blendengehäuse mit Fensterchen, und sogar noch mit dem Drehknauf zum Starten und Überblenden, diese Schaltervariante gabs m.W. nur aus holländischer Fertigung. Bisschen überholt wurde sie, neben dem TG ist auch mindestens der Kufenhebel neu. Der Hebel hatte am Anfang einen flachen, runden Griff auf Alu, dann ein flaches Aluteil mit abgerundeten Ecken, dann das ganz neue Teil von Kinoton mit dem Stab zur Bedienung (was sich aber m.E. recht unangenehm bedient).
Die frühen Getriebe-Riemenscheibenachsen waren dünner, stimmt. Zusammen mit der Tatsache, dass die Achsen nicht gehärtet sind... ein Grund warum ich so ein altes Getriebe mal aussortieren musste. Hatte seinen Grund, warum die Achsen später dicker waren. Bei Transport oder Demontage nicht aufgepasst, ruckzuck verbogen. Dann doch lieber das spätere Kinoton-Getriebe...
Der Ölablass hat sich auch mehrfach geändert. Erst Metallröhrchen aus Messing (FP20) mit aufgeschraubter Kappe, etwas unpraktisch. Dann kam der transparente Schlauch, oben in einen Halter geclipst. Das fand ich fast am besten, da man sofort sah ob Blasen im Schlauch waren. Zuletzt dann die Variante aus schwarzem, gewebeummanteltem Kraftstoffschlauch. Solide, aber auch wegen des Gewebes schwer ganz sauber zu halten, und die optische Kontrollmöglichkeit fehlt.
Den Bildern nach werkelt in meiner FP30 (Baujahr wohl frühe 80er) offenbar eine Mischform aus FP20- und FP30-Getriebe. Dicke Achse, Gussform Getriebe schon FP30 (zu erkennen an den beiden Höckern oberhalb des Getriebes, montageplattenseitig?), aber der Deckel eher wie bei FP20.
Hier übrigens in einer (relativ selten zu sehenden) Umrüstung auf 3-Flügel-Blende.
