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Hütchen

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  1. Hütchen

    Filmschule Langenau, welches Kino wahr welches?

    Hallo Iwailo, Ich bin voll deiner Meinung, Es gab damals schon die Leute die es von ganzem Herzen wollten, und die die es nur getan haben um weiter vorwärts zu kommen, auf der Karriereleiter. Ich habe damals eine Privataudienz beim Klaus Bessert gehabt, und er hat mir seine ganze Druckerei gezeigt und die Repro weil er irgendwie gerochen hat, daß ich mich dafür wirklich interessiere - es war toll und wir haben mindestens 7 Stunden bis fast Mitternacht in seinem Reich, der Druckerei, verbracht. Ich habe mich manchmal gefragt, warum mir das entgangen ist in Langenau die Lehre zu machen. Die anderen waren in der Gartenpieperkneipe. Ich war in der M2 - 1986-88 Der Klaus war schon ein Spezi, er hätte damals der Schulleiter sein müssen, und nicht ein Parteimann! Jedenfalls werde ich mich bis an mein Lebensende an Ihn als grandiosen Fachmann und Enthusiasten erinnern. Welcher Mensch der arbeitenden Klasse hat denn heute noch ein solches Privileg der Erinnerung? Wir halten das System zusammen und haben keine Lobby mehr ! Spekulanten Zocker und Dilletanten sind jetzt die Könige. In der DDR hatte ich manchmal einen dicken Hals, wenn in der Zeitung immer nur von der Planerfüllung oder von der Ernte berichtet wurde. Heute sehe ich das anders. Warum sollen nicht die Personen genannt werden, die das Bruttosozialprodukt wirklich schaffen! Übrigens der Kurt Enz war ein Bekannter von meinem ehemaligem technischen Leiter Hans-Jürgen Domann, auch ein sehr guter Mensch. In der Kinotechnikbranche war die DDR ein Dorf. Ich weiß nicht, ob du meine Ansichten teilst, trotzdem freue ich mich auf eine Antwort. Liebe Grüße - Torsten (Hütchen) Schlicht
  2. Hütchen

    Filmschule Langenau, welches Kino wahr welches?

    Hallo-ich bin Torsten und war wohl einer der letzten Meister, die in Langenau Ihren Abschluß bekommen haben. Ich war in der BFD Frankfurt/Oder angestellt. Unsere BFD war auch etwas exotisch - die einzige BFD, wo die Haupterwaltung nicht in der Bezirksstadt angsiedelt war, sondern aufgrund der räumlichen Lage in Fürstenwalde/Spree. Außerdem war ich ein typischer Quereinsteiger - Metallberuf gelernt, mit dem Film in Berührung gekommen - und daran kleben geblieben. Aber nicht bis in den Tod - jedenfalls beruflich. Im Bezirk Frankfurt/Oder haben wir die letzten Bogenkohleanlagen 1988 anläßlich der Arbeiterfestspiele im Bezirk Frankfurt/Oder gekillt. Eine stand im Karl-Marx-Haus -> Meo5x, die zweite war ein Tonfilmwagen Freilichtbühne Fürstenwalde/Spree -> Meo4x aus dem Union Fürstenwalde versetzt , dieses erhielt eine Meo5x. Ein Kohlebogengleichrichter mit Transduktorregelung aus dem Tonfilmwagen habe ich immer noch umgebaut als Schweißtrafo in Gebrauch - einfach unkaputtbar ! Der Tonfilmwagen auf H3A - Basis war eine Besonderheit - hätte eigentlich ins Museum gehört - er hatte einen rechten und einen linken Projektor Ernemann 7B. Das heißt spiegelbildliche (linke und rechte) Maschine. Man mußte die Akte wechselseitig seitenverkehrt umrollen und einlegen, sonst war halt mal die Tonspur im Bild und die Blamage war groß! Ja - ich bin eigentlich schon in meiner BFD ein typischer Vertreter der Xenon-Fraktion - und Liebhaber der D2 gewesen. Das soll heißen - einmal auf der E7B gespielt- total geil einmal mit Kohle zu spielen - in Langenau - theoretisch alles richtig gemacht - und trotzdem einen Kohlenhalter geopfert ! Ich war von 86-88 in Langenau - im Meister 2 - Lehrgang. Und wenn Ihr Euch über meinen Usernamen wundert - den haben mir die anderen Mitstreiter verpaßt. Damals hat mich das fürchterlich geärgert - jetzt ist es nur noch lustig ! Also wenn sich mal jemand melden würde - ich habe auch noch Fotos von damals und auch von nach der Wende !!!! Es wäre schön, wenn sich mal einer von damals meldet !
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