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Fabian Schmidt

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  1. Ah, interessant. Und es wäre also typisch für privat gedrehtes Material im Gegensatz zu Wochenschaukopien, dass sich die Beschichtung auf unterschiedlichen Seiten befindet und dadurch so eine Verwechslung wahrscheinlicher wird? (In der Tat gibt es erst nach ca 20 Sekunden die erste Einstellung mit Nummernschildern, wo der Fehler natürlich deutlich auffällt, daher hat damals eine Überprüfung der ersten Frames nicht direkt zum Erkennen des Fehlers geführt).
  2. Meine Frage hat folgenden Hintergrund: es gibt ein kurzes Stück 16mm Material, das 1947 in einem Kompilationsfilm verwendet wurde. Das Originalmaterial ist verschollen und man weiß wenig über dessen Herkunft. Bei der Erstverwendung wurde das Material seitenverkehrt in den Film einkopiert. Es handelt sich um das einzige Material im gesamten Film, das möglicherweise nicht aus professionellen Zusammenhängen (fast alles andere ist Wochenschaumaterial) stammt. Meine Vermutung: es handelt sich um eine private Aufnahme, die auf Umkehrfilm gedreht wurde. Im Kopierwerk, das den Film am Ende hergestellt
  3. OK, und bei "Massenkopien", also gewöhnlichen 35mm Kopien, zeigt da die Schichtseite zur Lichtquelle?
  4. OK, Danke, Kontaktkopie ist ein gutes Stichwort. Beim Belichten in der Kamera wird sicher die Schichtseite zum Licht zeigen, bei der Projektion wird wahrscheinlich das Licht auf die Nicht-Schichtseite geworfen, um den Film zu schonen? Und wird das Bild in der Filmkamera seitenverkehrt aufgezeichnet?
  5. Liebes Forum, ich habe eine technische Frage: stimmt es, dass bei 8mm und 16mm Material, das als Umkehrfilm verwendet wird (wo also kein Negativ erzeugt wird, sondern der in der Kamera befindliche Film nach der Entwicklung als Positiv-Film dient) die Beschichtung nicht auf derselben Seite ist, wie bei einer im Kopierwerk mit Hilfe eines Negativs erstellten Positiv-Kopie? Wenn ja, woran liegt das? Und gibt es evtl. Literatur dazu? Falls diese Frage hier deplaziert ist, wo könnte ich sie vielleicht sinnvollerweise stellen? Vielen Dank im vorraus
  6. So wie im Bild unten, oder? Das ist dasselbe Verfahren, wie in den Beispieln aus dem Film von 1944, nur das dort versehentlich die Schichtseite vom auslaufenden Bild weggehobelt wurde, richtig?
  7. Doch, das sind alles Szenenwechsel.
  8. Und noch eine Frage, nur um klarzustellen, dass ich alles richtig verstehe. Ich habe, wie empfohlen, nach 16mm-Filmen aus den 1940er Jahren gesucht und fand schließlich einen Film von einem Kameramann, der für eine britische Militärabteilung als Filmer arbeitete und eine Rolle mit Filmmaterial für seine Familie hergestellt hat. Bei ihm sehen die Klebestellen so aus, wie ich mir diese Schab-technik mit dem überlappenden Teilframe vorstelle - man sieht einen kleinen Rand, aber das Frame vor dem Schnitt ist vollständig. Im Idealfall hätten also auch die Schnitte von dem Film aus Westerbork so aus
  9. Danke für den Hinweis, ich habe wirklich ein paar Filme entdeckt, die ähnliche Klebestellen aufweisen. Inzwischen habe ich zwei neue Tipps erhalten, die ich hier zur Diskussion stellen wollte. Einmal heißt es in einer Beschreibung der verwendeten Siemens Kamera, dass ein nicht vollständig aufgezogenes Laufwerk die Ursache für die hellen Startframes sein könne und ein weiterer Tipp den ich hier teilen wollte war, dass man anhand von Laufstreifen und Fusseln in der Optik zusammengehörige Filmabschnitte identifizieren könne und in der Tat kann man bestimmte Einstellungen identifizier
  10. Interessant. Es wäre toll, wenn mir jemand ein paar solcher Klebestellen zeigen könnte. Wenn es nichts ungewöhnliches ist, müsste das doch einfach zu machen sein, oder?
  11. Ich habe im Moment keinen Zugriff, allerdings gibt es eine Beschreibung des Materials aus den 1990ern. Dort heißt es, dass an den Rändern die Markierung "Le Bourget, Douane, Francaise" zu lesen ist, was allerdings eine Markierung des französischen Zolls vom Flughafen Le Bourget in Paris ist (und nicht das Kürzel des Kopierwerks), fällt mir gerade auf ?.
  12. Das Material ist übrigens komplett online verfügbar und gemeinfrei (public domain, nicht urheberrechtlich geschützt): https://www.openbeelden.nl/media/958723, falls jemand sich den Film anschauen möchte.
  13. Dann wäre er fast immer an Szenenwechseln gerissen, eher unwahrscheinliches Muster
  14. Man kann in der Tat an manchen Klebungen sehen, dass der Schnitt nur erfolgte, um eins dieser hellen Anfangsbilder herauszuschneiden und an anderen Stellen wird entweder die vorherige Einstellung gekürzt oder eine andere weggeschnitten. Die grundsätzliche Abfolge ist erhalten geblieben, was man an der Wanderung der Schatten sehen kann. Die Montage hat hier wohl vor allem den Zweck, der relativ chaotischen Situation der Deportation eine gewisse Ordnung zu geben. Der Cutter hat beispielsweise scheinbar nach weisenden Gesten im Bildmaterial gesucht (Kapo zeigt nach links, Schnitt auf die Waggons
  15. Vielen Dank Und tschüüüs!, der link war genau, wonach ich gesucht habe. Es handelt sich hier also um unsachgemäß gemachte Schnitte und Klebestellen, oder? Hätte der Cutter einfach nur vergessen, die Beschichtung abzukratzen, dann würden die Bilder in diesem Bereich überlappen, aber entweder wurde die falsche Seite abgeschabt, oder beide Seiten oberhalb der Perforation geschnitten und dann ohne Überlappung aneinandergeklebt (wonach es eher aussieht). Gedreht worden ist wohl mit Umkehrfilm (es gibt einen nichtverwendeten Schnipsel, der noch original ist und wo man das angeblich an d
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