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Fxl

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  1. Die hintere Rutschkupplung ( Abwickelspule ) ist hier eine Reibkupplung. Keine Kugeln gefunden. Ein Nylon-Zahnrad, welches den Antrieb zum Spulenarm bewirkt, ist mit zwei dünnen Stahlscheiben welche auf eine Reibfläche des Nylonrades drücken, mit Federringen eingespannt. Ich säuberte die Reibflächen. Das Vorspannen über den Andruck der Federringe ist Gefühlssache. Habe diesen so eingestellt, daß bei mittelstarkerer Drehung der Welle ein Durchrutschen geschieht. Man kann es ja ohne doch aufwendigere Montage nicht testen. Ich sehe das hauptsächlich als Sicherheit, um bei einer Blockade einen gröberen Schaden zu verhindern. Die Kupplung war ursprunglich so, daß man selbst mit Gewalt kein Durchrutschen verursachen konnte. Wird sich zeigen, ob die Kupplung paßt.
  2. Ja, Friedemann, scheint so. Allerdings sieht es aus, als ob Du da ein richtiges zeitfüllendes Hobby draus gemacht hast. Ich bin da eher freiwillig-notwendig damit beschäftigt. Wird sich wieder legen. Aber wenn ich meinen Norissound " streichle ", bin ich an lang vergangene junge Zeiten erinnert. Ich habe gerne gefilmt und fotografiert. Zum Basteln gab es technisch immer was an den Geräten. Man hat " optimiert " . An meiner Nizzo-S8-Kamera brachte ich eine ganz individuell konstruierte, aber simple Stirnstütze an. Die hat für weitgehende Wackelfreiheit bei Filmen, besonders beim Zoomen gesorgt. Da ich damals bereits Brillenträger war, brauchte ich einen fest fixierten Augenabstand zum Sucher. Nichtbrillenträger haben den Vorteil, daß die Gummiaugenmuschel hier für Fixierung sorgt. Beim Norissound baute ich recht bald ein Poti für stufenlose Geschwindigkeitseinstellung ein. War mittels Eingriff auf der elektronische Regelungsplatte leicht möglich. Am Netztrafo machte ich einen Anzapf bei der Lampenwicklung, um eine reduzierte Spannung ( ca. 8 V ) zu erreichen. Habe dann die Lampenspannung mittels Schiebeschalter wählbar gemacht. Sinn der Aktion : Schonung der teuren Projektorlampe bei wechselnden Betrachten von Szenen. Mittlerweile aber wieder ausgebaut, weil nicht mehr benötigt. Beim jetztigen Noris 100 bin ich aktuell am Säubern und Neujustieren der Rutschkupplungen für den Filmtransport. Die sind durch die Jahre wohl viel zu stramm geworden. Besonders bei der hinteren Rolle ( Rutschkupplung am Kettenrad oben ) muß man manches abbauen. Problem dabei : Das notwendige Abziehen von Teilen auf einer Achse ist kritisch, denn die Madenschrauben versauen die Achsoberfläche. So klemmen die Teile und man muß viel tricksen, um die runter zu bekommen. Ich mache es dann gleich so, daß ich an den sichtbaren Stellen, wo die Madenspitze die Achse eingekerbt hat, mit einem Bohrer ( ca. 1,5 mm ) eine kleine Kerbe reinbohre, in die die Madenspitze dann reindrückt. So bleibt die Achse glatt. Justierung stimmt dabei automatisch. Na ja, ist wohl mehr Fleißarbeit. Denn so oft wird da wohl nicht mehr abgezogen werden. Aber man weiß ja nie ...
  3. Ganz ehrlich - es macht mir alleine schon unbändig Spaß, an dieser raffiniert bis in das kleinste Schräubchen durchdachten Konstruktion zu schrauben. Da kann man seinen Mechanikertrieb - auch als eingefleischter Elektroniker - voll ausleben. Ich habe ja auch mal zu Kindesbeinen das Schrauben an einem mechanischen Wecker begonnen. Natürlich auch mit Märklin gebaut. Das hat geprägt und wirkt lebenslang nach . Alleine das Beschaffen dieses Teiles hat sich bereits mehr als gelohnt. Freizeitbeschäftigung " par excellence " ! Ist reinste deutsche mechanische Wertarbeit, wie man sie heute im Konsumbereich nicht mehr kaufen kann. Na ja - die analoge Welt hatte auch Vorteile. Mehr als man vermuten könnte. Wenn so ein Ding mal streikte, konnte man es reparieren. Das Schmierfilzstück ist " zurechtgebogen " und gut justiert. Tränke ich mit etwas Öl. Denn der alte Zustand, bei dem ein Batzen verharzten Fettes, welcher weggeschoben keinerlei Funktion mehr hatte, dran war ist wertlos. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an meinen ersten S8 / N8 - Revue Projektor, den ich bei Porst Anfang der 70er gekauft hatte. Der war ähnlich aufgebaut und hatte ein Schmierfilzchen wie das hier an der Nockenscheibe. War mit Öl getränkt. Der Projektor hatte einen Doppelzahngreifer, ebenfalls Wechselstrommotor mit Serienwiderstand. Mechanisch war er auch recht solide gebaut. Die Porst - Produkte kamen damals aus der ehem. DDR. Die bauten sehr solide. Habe mich dann wegen des Tones zu einem Noris verleiten lassen. An den damit erzeugten Metern Tonfilm gemessen war es eine teure Fehlinvestition - ehrlich gesagt. Verständlich, denn technisch affine junge Männer wollen eben immer das Neueste 🙄
  4. Dachte , daß die weiße Schmierpaste eher Keramikpaste sein könnte. Soll zum Schmieren ja auch bestens sein. Die hätte ich. Aber vielleicht ist das Thema gar nicht so heiß. Hier handelt es sich nicht um Hochleistungsschmierstellen wie beim Auto. Den Greifer schmierte ich nochmals mit Molypaste. Die war noch gar nicht so " eingetrocknet " wie ich annahm. Die Tube einige Male kräftig durchgeknetet und das Öl, welches sich durch die lange Stillstandszeit absobiert hatte, ist jetzt wieder durchmischt. Jetzt muß ich noch etwas am Schmierklötzchen aus Filz arbeiten. Das Ding liegt mir nicht exakt genug an den Laufbahnen an. Bekomme ich auch noch in .
  5. Jetzt muß ich mich als Fragesteller endlich wieder reinmelden. War ein paar Tage verreist. Also - der kleine Noris 100 liegt bereits etwas zerrupft auf dem Basteltisch im Hoyyraum. Insgesamt ist das Gerät technisch noch gut in Schuß. Allerdings sind die Schmierstellen altersbedingt verharzt ( Fettstellen). So habe ich den Greiferarm ausgebaut. Dessen Sinterbuchse ist mit schwarzem Molybdänfett geschmiert. Das ist recht teigig geworden. Ich habe zwar solches Fett vorrätig. Aber auch in die Jahre gekommen und ebenfalls sehr dick geworden. Deswegen eine neue Tube zu kaufen, die Jahrzehnte alt wird wie die aktuelle, wird sich nicht lohnen. Sollte ich einen kleinen Teil mit etwas Nähmaschinenöl verdünnen und aufbringen ? Ich las zufällig hier den Beitrag mit " Sinterlager neu tränken ". Die Arbeit möchte ich mir aber nicht machen. Noch eine Frage zu den Schmiermittel: Es ist auch ein weißes Fett an manchem Schmierstellen. Was ist das für eines ? Sehe das öfters auch an anderen Geräten. Ich verwendete dafür meist ein lithiumverseiftes Haftfett mit etwa gleicher Viskosität. Studierte dazu auch etwas Literatur im Netz. Aber so richtig weiter hilft einem das nicht, weil sich alles auf Spezialprodukte bezieht, welche man eh nicht hat. Also - ich denke, daß ich mit Haftfett auch weiter komme. Ist ja kein Weltraumprodukt. Welches Fett soll ich für die Gleitstellen ( Nylonstückchen) am Greifer verwenden, welche auf der Hartmetalllauffläche des Lüfterrades aufliegen. Da ist auch ein Schmierfilz mit vorhanden. Der war ebenfalls voll mit Weißfett. Habe ich mit Benzin ausgewaschen. Rein gefühlsmäßig wäre es doch besser, diesen Filz mit einem Tropfen höherviskosen Motoröl ( 5W - 30 ) zu tränken. Der Filz hält das Öl und gibt nur einen feinen Gleitfilm dauerhaft ab. Die dicken Fettstellen werden meist schnell weggedrückt und dann ist gar nichts mehr mit Schmierung. Zumal der Filz wie hier dann durch Fettalterung " bocksteif " wird. Jedenfalls will ich das Maschinchen technisch - mechanisch wieder top machen. Dann sehe ich weiter. Der bekannte Fehler ( Stecksockel der Lampe total korrodiert, dazu auch die Stifte der Lampe ) war auch vorhanden. Wo bekommt man eigentlich noch solche Stecksockel ? Fand nur die Sockel für LED - Lampen heutiger Stiftweiten . Ginge notfalls auch. Bei Umbau auf LED für Scanner braucht man keine hitzefesten Sockel mehr. Habe den zerlegt und blank gemacht. Das Material wird aber dabei dünner. Mittlerweile alle Lagerstellen gereingt und neu geschmiert. Hat deutlich was beim Filmwickeln gebracht. Der wurde anfangs zu stark gezogen und hat mir am Greifer die Schwingungsbögen stramm gemacht. Da sind natürlich drehzahlkontrollierte Steppermotoren schon gut. Na ja - war eine andere Zeit ... Also - wieder viel geschrieben. Aber vielleicht kommt was für meine Fragen dabei heraus. Grüße an alle Leser Xaver
  6. Hallo zusammen ! Jetzt muß ich ganz tief Atem holen, um in einem Rutsch alles loszuwerden, was ich schreiben möchte - ich wußte nicht, daß die Nachschläge begrenzt sind . Keine Nutzungsregeln gelesen ... Ja, Friedemann, ich ackerte etwas im Netz. Es gibt eine Menge verschiedenster Lösungen aus diversen Ländern. Teilweise sehr professionell gemachte Sachen. Muß man halt auch gut ausgestattet sein. Auch viel Hintergrundwissen haben. Wie SW - Programmierung usw. Ja, ich habe nun meinen geschenkten Noris 100 erhalten. Leider hat der den Wechselstrommotor mit Schiebewiderstand. Technisch ist er recht gut erhalten. Wäre also eine gute mechanische Basis. Ich hatte sogar als Jäger und Sammler jeglich elektronischen und mechanischen Bastelkrams viele Jahre einen originalen Noris-Gleichstrommotor ( für den Norissound passend von Pollin ) herumliegen. Ich finde ihn nicht mehr. Leider, könnte ihn jetzt brauchen. Wie bereits erwähnt, besitze ich auch den Norissound 110. Kaufte ich Anfang der 70er - Jahre für ca. 700 Mark ( ?) . Sieht noch aus wie neu. Funktioniert auch tadellos. Habe ihn mit einer Drehzahlverstellung per Poti nachgerüstet. Ich wollte ihn nicht als Bastelobjekt unwiderbringlich verändern. Obwohl er vermutlich nach der Digitalisierung der zahlreichen Filmrollen wahrscheinlich einen stillen Tod sterben wird. Denn die späteren Erben werden damit nichts mehr anfangen können. Wie mit anderem Fotozeugs auch. Habe eine analoge Nikon - Spiegelreflex mit versch. Objektiven herumliegen. Ca. 40 Jahre alt. Im Neuzustand. Ist eine top Kamera, mit der ich viele gute Bilder machte. Das ist der Fluch der neuen digitalen Bildtechnik. Die Bilder und Filme kosten nichts mehr. Es werden Unmengen von Gigabyte produziert, die hinterher nicht mehr betrachtet werden. Weil die Flut alles überschwemmt. Zugleich gibt es kaum noch gute Hobby - Filmer und Fotographen. Wenn ich sehe, wie heute dies gemacht wird, dreht es mir den Magen um. Ich habe noch Schwarz-Weiß entwickelt, viele Photobücher gelesen, gelernt und mir somit manches angeeignet und erarbeitet, was Aufnahmetechnik und Bildgestaltung usw. angeht. Der teure Schmalfilm und die Kleinbildfilme haben zur Disziplin erzogen. Das alles ist aus der Mode. Dementsprechend sind die Ergebnisse. So - ich schwanke also, welche Maschine umbauwürdig wäre. Der Norissound bringt vom Antrieb her sicher bessere Voraussetzungen mit. Allerding würde ich dann das Tonspurgeraffel wegbauen. Den auf die paar Meter eher schlechten Ton, welche ich mal probierte, kann man verzichten. Das Bild zählt als Erinnerung. Zumal ich den Eindruck habe, daß sich die Filmschleifen deswegen immer wieder verstellen und zu stramm werden. Die Gedanken von Helge sind mir auch gekommen. Ob sich das wirklich lohnt. Die meisten der Filme enthalten wirklich Inhalte, welche für Nachkömmlinge eher uninteressant sind. Da ich früher begeisterter Schmalfilmer war, habe ich mich da ausgetobt. Genau genommen wäre eigentlich nur mein eigener Hochzeitsfilm für meine Frau und mir von Interessen, da wir nächstes Jahr hoffentlich das halbe Jahrhundert feiern könnten. Habe den Film bereits per Abfilmen mit einer Panasonic Cam ( HC-V180 ) probehalber digitalisiert. Das Ergebnis an sich ist gar nicht mal so schlecht. Die Aufnahme wurde von mir mit dem Magix Video easy - ein sehr leicht zu bedienendes Programm für gelegentlichen Videoschnitt - etwas nachbearbeitet. Freilich, die Schärfe leidet etwas dabei. Aber erst, verglichen mit dem projektierten Bild, ab Cam-Linse. Wahrscheinlich durch die digitale Verarbeitung danach in der Kamera. Wobei ich nicht genau weiß, ob ich MP4 oder AHVC als Aufnahmeformat wählen sollte. Da ließe sich sicher noch was verbessern. Deswegen überlege ich mir , ob ich nicht die Cam wie die Raspi - Kamera vor das Filmfenster montieren soll und abfilme. Muß man halt tüfteln hinsichtlich Bild usw. Weil ich bei beiden vorhandenen Projektoren die Geschwindigkeit verändern kann, sollte der " schwarze Balken " kein Problem sein. Der ist bei meinem abgefilmten Video eh kaum aufgefallen. Nur als leichter Schatten. Für den großen Rest meiner Filme würde das wohl ausreichen, um sie anzusehen. Den Hochzeitsfilm dann vom Profi machen lassen. Denn obwohl mich das basteltechnisch wieder mal herausfordern würde, ist der Aufwand einer Ümrüstung gemessen an den paar Filmen doch recht hoch. Aber wie auch immer, die Beiträge von " Filmkorn " und anderen bringen dazu gute Anregungen. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt mit meinen Überlegungen und Abschweifungen. Bin gespannt auf eure Meinung.
  7. Probieren geht manchmal über Studieren - heißt es . Was anderes: Ich habe das Web noch nach anderen Scannerkonstruktionen durchforstet. Es gibt erstaunlicherweise einige sehr beachtliche Tüfteleien. Manche davon allerdings nur für sehr gut ausgestattete Bastler ( wie z.B. Selbstausdruck von Gehäusen usw. ). Eine Varainte fand ich aber, welche ähnlich an die hier Gezeigte rankommt : https://github.com/jank324/8mm-film-scanner Der wesentliche Unterschied liegt im Antrieb. Es wird ein Steppermotor verwendet. Beim Filmkornprojekt wird der ursprüngliche Gleichstromantrieb weiterverwendet. Mit seinen Vor - und Nachteilen. Der Entwickler schreibt aber von gewissen Schwierigkeiten ( manchmal unexakter Vorschub wegen rutschendem Antriebsriemen. Könnte man aber durch einen Profilriemen beseitigen. Jetzt bin ich etwas verunsichert, was die beiden Antriebsarten angeht da ich noch keinerlei Erfahrung in der Praxis habe. Wie ist da eure Meinung dazu ? Denn ein exakt gesteuerter Antrieb macht nach meiner Meinung eigentlich einen zuverlässigen Betrieb aus.
  8. Schade. Ich hatte mal so ein Objektiv, weiß aber nicht mehr, ob es noch vorhanden ist. Bei über 45 Jahren Bastlertätigkeit sammelt sich so viel Zeug an, daß man die Existenz vergessen hat. Dann wird wohl ein 50 mm Objektiv der anaolgen Spiegelreflex ( Nikon ) auch nicht taugen ? Als zu 100 % elektronisch Bastelnder habe ich für optische Dinge keinen richtigen Spürsinn. Zwar schon mit Videokameras rumgespielt, dafür aber immer die passenden Objektive genommen. Gut - sehe ich mal weiter mit dem geplanten Objekt. Wahrscheinlich werde ich dann noch mit weiteren Fragen auftauchen. Freut mich aber, daß es so ein technisches Forum gibt. Ganz nach meinem Geschmack. Grüße Xaver
  9. Hallo, ich bin neu hier. Gerade angemeldet, weil ich dran bin, den Scanner auch nachzubauen. Den Noris 100D habe ich. Meinen Norissound wollte ich nicht verbasteln, zumal mir die Filmführung wegen der Tontechnik zu unsicher für einen komplikationsarmen Durchlauf ist. Nun zu meiner Frage: Ich habe von meiner geschlachteten Nizzo - Kamera ein Schneider Variogon 1,8 / 7 - 56 mm Objektiv. Könnte ich das auch verwenden ? Wäre natürlich super. Gruß Xaver
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