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  1. Sehr geehrter Herr Gerbershagen, auf Youtube sind Sie mit einem Clip vertreten, in dem Sie sich als CEO (früher sagte man altmodisch dazu Vorstandsvorsitzender) vorstellen und die Nutzer ihrer Produkte (=Kunden, die Geld in die Kasse bringen, wenn man sie nicht vergrault) ermuntern sich bei Ihnen persönlich zu melden und Ihnen eine Rückmeldung vom Markt zu geben. Diese Gelegenheit möchte ich hiermit ergreifen. Ich bin heute ein exotischer Mensch – zusammen mit einer Nischenkundschaft – verwende ich analogen Schmalfilm in den Formaten 16mm, Super8 und gelegentlich Doppel8. Alles Filmformate, die von Kodak einmal entwickelt und vertrieben wurden. Vertrieben wird heute auch noch – nämlich der Kunde und zwar von Kodak. Natürlich hat durch den Boom der digitalen Speichermedien die Nutzung von analogem Film- und Fotomaterial sehr gravierend abgenommen. Das Allerweltstagesgeschäft des „knipsenden Laien“ läuft rein digital. Große Teile des kommerziellen Geschäftes ebenfalls. Es ist eine Entscheidung der Nutzer zu billigerem Datenträger versus sehr unsicherer Datenstabilität. 100 Jahre alte Analogfilme sind heute noch problemlos abrufbar. Ob das mit 100 Jahre alten digitalen Daten auch der Fall sein wird? Aber das ist nicht der Gegenstand meiner Mail an Sie. Es geht um die „Zuverlässigkeit“ (=Unzuverlässigkeit) von Kodak als Lieferant von Schmalfilmmaterialien der 16mm und 8mm Formate. Zur Erinnerung die diesbezügliche Chronik: • Der K40 als Farbumkehrmaterial wird eingestellt und als Nachfolger der 64er-Film präsentiert. Verbunden mit der Aussage dieses Geschäft fortführen zu wollen. • Dann wird auch der 64er eingestellt und auf 100D-Material umgeschwenkt. • Dabei stellt sich heraus, dass bei 64T und 100D es seit vielen Jahren keinen Neuguß der Emulsionen gegeben hat und nur alte Lagerbestände konfektioniert und abverkauft werden. Über die Qualitätsmängel bei 100D Kassetten in Super8 (=Klemmer) kann man lange Klagemails schreiben. Ein in der Schmalfilmszene bekanntes Dauerärgenis – man hat bei Kodak immer eine Überraschungskassette und fragt sich, „geht sie durch oder klemmt sie wieder unrettbar“. • Dann die Kodak-„Strategie“ nur noch Farb-Negativ-Film in 8mm bzw. 16mm anzubieten. Na toll – was soll damit der Amateur der Farbumkehrfilm nutzen will? Soll ich jetzt Negativ-Film im Projektor vorführen oder selber im „Badewannenlabor“ das Negativmaterial so gut es geht zu Umkehrmaterial entwickeln? • Dann fällt auf, dass für die Schmalfilmmaterialien in der derzeitigen Kodak-Organisation eigentlich keiner mehr zuständig zu sein scheint. Sie sind für Fotofilme zuständig. Aber niemand für 16mm und 8mm-Formate. Daher die direkte Frage an Sie: Wer ist jetzt bei Kodak bzw. Kodak-Alaris für den Bereich Schmalfilme zuständig? • Kodak jammert die ganze Zeit über den Rückgang bei analogen Foto- / Filmmaterialien. Aber Kodak selber ist es, durch die o.g. Geschäftspolitik, der sich selber den Restmarkt kaputtmacht. Zuverlässigkeit und den guten Ruf hat Kodak durch das o.g. Verhalten verspielt. Genauer gesagt, man hat den Endkunden bewusst belogen und sich als sehr unzuverlässiger Lieferant positioniert, dessen Aussagen „keinen Pfifferling mehr Wert sind“. • Bemerkenswert ist jetzt noch die Ankündigung den Tri-X als Schmalfilm preislich signifikant zu verteuern. Was bekommen wir als Kunden dafür ? Wieder überlagerte Altware eines Uraltrestgusses, schlecht konfektioniert aber dafür zu höheren Preisen ? • Kann man Kodak überhaupt noch als Lieferant trauen? Setzt Kodak-Alaris die „Tradition der letzten Jahre“ von Kodak fort und belügt die Kundschaft weiter? Oder sollte man in Bezug auf Schmalfilmmaterialien sich nur noch auf ADOX, ORWO, FOMA verlassen und auf die Zukunft von Ferrania hoffen? Ich bin auf eine Antwort von Ihnen gespannt. Aber bitte eine belastbare Antwort mit Zahlen und Fakten – bitte keine wachswindelweichen, unverbindlichen Statements, von denen Sie schon heute wissen, dass Sie den Schmalfilmern weltweit die Geschichte „vom Pferd“ verkaufen. Mit freundlichen Grüßen Dipl.-Ing. (Univ.) Volker Leiste Am Meilwald 17 D-91054 Erlangen
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