vor einer Stunde schrieb Martin Rowek:Habe gerade eine Empfehlung von einem Cinematographer, der sich gut mit japanischer Filmtechnik und deren Hersteller auskennt, bekommen. Er empfieht die Optik zur Demontage auf eine Drehbank zu spannen. Er rät von Aceton ab, wegen der MC-Beschichtung der Linsen und stattdessen zu Kohlepulver.Er meint zudem, die Fronthülse wäre sehr stark verklebt und es ist besser, sich nach einem anderen Elmo 1,2er umzuschauen.
Danke für die Infos. Ja, Aceton würde ich nie in der Nähe von beschichteten Linsen anwenden. Das mit dem "Kohlepulver" verstehe ich aber nicht. Wie @Friedemann Wachsmuth schon gesagt hat, ist damit wahrscheinlich Graphit gemeint. Das kenne ich nur vom "Trockenschmieren" von Blenden- oder Verschlußlamellen bei alten Objektiven/Kameras. Eine Verklebung löst man damit sicher nicht.
Wie bereits gesagt, ich repariere hobbymäßig Objektive. Da sind auch welche dabei, die man in relativ gutem Zustand für 20-30 Euro bekommt. Da könnte man auch argumentieren, besser ein weiteres zu kaufen als eines zu reparieren. Rein ökonomisch macht das Reparieren keinen Sinn. Aber mein Mindset ist eher, daß die alte Technik es verdient hat, repariert zu werden. Der Nachschub ist begrenzt, insbesondere bei solch seltenen Objektiven wie dem Elmo 1.2 25-50mm. Wenn man da jedes Exemplar in die Tonne tritt, das Fungus/Haze hat, dann gibt es irgendwann gar keine brauchbaren mehr. Ein weiteres kaufen macht bei mir auch keinen Sinn, weil ich solche Objektive repariere, nicht nutze. Nutzen kann sie dann jemand anders, der Verwendung dafür hat.
