Filmvorführerforum: EMULSIONSSCHICHT - Filmvorführerforum

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EMULSIONSSCHICHT 35mm - 70mm Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   REBEL 

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Geschrieben 29 January 2012 - 18:53

Im Techniklexikon eines Kinos,steht folgender Satz:

Durch die stetige Weiterentwicklung der Emulsionsschichten bei den 35mm-Filmen hat man
inzwischen eine Bildqualität erreicht,wie sie vor einigen Jahren nur beim 70mm-Film möglich war.

Diese Meinung,kann ich leider nicht teilen.
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#2 Mitglied ist offline   schrotti 

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Geschrieben 29 January 2012 - 19:10

Wie gut wären dann heutige im 65mm/70mm Format? Nur so weitergesponnen... ;-))
Womöglich auf dem neuen 5203 / 50D?
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#3 Mitglied ist offline   Filmbandfreund 

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Geschrieben 29 January 2012 - 20:39

Streng logisch stimmt die Aussage auf jeden Fall: Die Qualität von heute konnte früher nur mit 70-mm-Film erzielt werden. Allerdings ist diese Erkenntnis trivial. Etwas anderes wäre es, wenn behauptet würde, mit 35-mm-Film erreiche man heute die ehemalige Qualität von 70-mm-Film. Ist dem so?
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#4 Mitglied ist offline   Klaus Peter Weber 

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Geschrieben 29 January 2012 - 22:27

Wenn man die Auflösung isoliert betrachtet, leisten die heutigen niedrigempfindlichen Farbnegative das Gleiche, wie 65mm damals.
Wenn die Positive vergleicht, gilt das Gleiche, wenn man Direktkopien vom super35 projeziert. Dies war damals bei 70mm Standard
und war entscheidend der für den Quantensprung bei der Projektionschärfe.

Einen kleinen Vorsprung bringt die 70er Projektion in der Praxis bei Bildstand, wegen des geringeren Vergrößerungsfaktors und
bei der Ausleuchtung des größeren Bildfensters. Letzteres könnte heute anders sein durch die besseren Spiegelsysteme.
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#5 Mitglied ist offline   cinerama 

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Geschrieben 30 January 2012 - 13:20

Nur sieht eben kein heutiger Film so aus wie eine klassische Todd-AO-Direktkopie der 1960er Jahre.
Unter Berücksichtigung anderer Bildwinkel, forcierter Ausleuchtung und engeren Blendenwahl, aber auch im Zusammenspiel mit dem alten Kaltprozess-Printmaterial oder gar der Sonderentwicklungen (Circotan-Entwicklung bei Technirama) ergibt sich nun ein ganz eigener, pseudo-plastischer Look der älteren 70mm-Filme bis zu LAST VALLEY zumindest. Auch in einigen Cinema 180-Filmen hat sich ein unverwechselbarer Look gehalten.

Als dann die Realszenen aus TRON auf die 70mm-Leinwand kamen, sah ich noch nie so flache, schummrige und mulmige Bilder. Irgendwie dachte ich damals laienhaft an ein 16mm-Blow up. Gedreht wurden sie aber auf 65mm Super Panavsion-Kameras.

Erst mit den frühen 1,3k-Dijektionen von mit 2k-Kameras aufgenommenen Titeln stellte sich der alte Effekt "glatter, tiefenscharfer" Bilder, wie man sie aus Zeiten von VistaVision und Todd-AO kannte, wieder ein.
Etwas, was man verloren glaubte, kam über dem Umweg der Fernsehtechnologie zurück.
Widescreen & Cinema Society Berlin
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