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Die Mechanik des Schlaufenformers hatte ich neulich erst gereinigt und geschmiert, die funktioniert einwandfrei. Die Ursache muss m.E. eine andere sein. Ich habe mir die Mechanik nochmal mehrfach in aller Ruhe im Detail angeschaut um die Funktionsweise besser zu verstehen um die Ursache besser ergründen zu können. Das Problem: Unmittelbar nach einschalten des Rückwärtslaufs wird der Film an der oberen Schlaufe stramm Richtung Vorwickelrolle gezogen. Beim Drücken des Schlaufenformers wird dann eine spürbar zu große Kraft auf den Film gebracht, die regelmäßig dann zu Perforationsschäden und Filmriss führt. Auch ein nur kurzer Rückwärtslauf zur Synchronmarke ist ein Risiko. Ich habe mehrere Filme, sowie Filmleader getestet und dabei festgestellt, dass der Film nur bei einem Material einwandfrei vorwärts und rückwärts transportiert wird: Ausschließlich Leaderfilm aus Polyester läuft tadellos ! Vielleicht sollte ich auf Single-8 umsteigen! Ursachensuche: Dem Tipp mit dem Zeitlupenvideo von @Friedemann Wachsmuth bin ich gefolgt. Im Ergebnis war auch hier für mich erstmal kein grundsätzliches Greiferproblem hinsichtlich der seitlichen Führung/Positionierung erkennbar. Ich habe mir dann nochmals sämtliche beweglichen Teile der Mechanik hinter der Frontabdeckung angeschaut. Auch die, die augenscheinlich einwandfrei funktionierten und diese aber nochmals dahingehend geprüft, ob sie nicht noch besser funktionieren könnten / müssten. Und siehe da, an einem Punkt waren bei mehrfachem hin-und herschalten winzige Spuren verharzten Fetts zu erkennen. Mit einem kleinen Interdentalbürstchen und Isopropanol habe ich den Spalt zwischen den beiden Metallprofilen und die Lagerung/ Drehpunkt des Kunststofführung unterhalb der Nachwickelrolle gereinigt. Ein-zwei Tropfen Öl drauf und zwischen den eng anliegenden Metallprofilen etwas gefettet und die Mechanik über den Betriebsartenwahlschalter mehrfach bewegt. >>>Und siehe da, das war tatsächlich die Ursache für den fehlerhaften Rückwärtslauf ! Dieser Teil der Mechanik lässt auf den ersten oberflächlichen Blick keine Rückschlüsse auf mögliche Funktionen in Hinblick auf den Rückwärtslauf und des Schlaufenformers vermuten und so richtig dahinter gekommen bin ich auch noch nicht so ganz. Aber es muss an der Stelle wohl wenige Millimeter Schaltweg, bzw. Bewegung erfolgen, damit ein ungehinderter Rückwärtslauf erfolgen kann. Der Projektor läuft nun wieder astrein sauber vor und zurück und die Schlaufen sehen auch besser aus. Der Druck auf den Schlaufenformer, wenn der Greifer eine schlechte Klebestelle oder schadhafte Perforation erwischt, ist nun deutlich geringer und muss auch nur noch kurz angetippt werden um die Schlaufen neu zu bilden. An diesem Problemfall zeigt sich wieder einmal mehr, wie wichtig es ist, innerhalb der Mechanik wirklich sämtliche bewegten Teile, seien sie auch noch so klein und scheinbar zweitrangig, regelmäßig zu reinigen und mit Öl und Fett zu versorgen. Das feinmechanische Gesamtwerk ist schon eine bemerkenswerte feingliedrige Infrastruktur, die nur bei ganzheitlicher Pflege einen einwandfreien Betrieb gewährleisten kann und somit die unwiederbringlichen Filmunikate schadenfrei auf die Leinwand bringen kann. Ich werde meinen „Schätzchen“ zukünftig deutlich noch mehr Aufmerksamkeit im Detail widmen. Hier nun abschließend der Problempunkt als identifizierte Ursache für den mangelhaften Rückwärtslauf: Last but not least auch ein sehr befriedigendes Gefühl am Ende eines Tages ein „Schätzchen“ wieder mangelfrei zu haben und fehlerfrei betreiben zu können bei weiterem Erkenntnisgewinn. Das bringt echte Freude. Ich bin richtig zufrieden ! 🙂3 Punkte
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und wann bist du dann so äh.... wie ich und stellst Dir eine 70mm Maschine ins Wohnzimmer 😄2 Punkte
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Ich verschicke nur noch als Paket mit Rückverfolgung. Ebenso zahle ich Andec den Rückversand als versichertes Paket.2 Punkte
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Das Tragen kurzer Hosen in der Öffentlichkeit und das Zurschaustellen solcher sollte unter Strafe gestellt werden.1 Punkt
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Jawohl eine Wanderton in sehr guten Zustand, schon bissl verrückt der kleine Bayrische Beamte🤫😂1 Punkt
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Der 70mm Projektor heißt Barbara...und sieht schmuck aus👌und bekommt sehr viel Liebe und Zuneigung von Chris😅 Jeder Besucher muss erst ins Wohnzimmer um Hallo zu sagen, irgendwo hab ich noch ein Bild davon😂1 Punkt
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😅 Prinzipiell keine schlechte Idee. Nur ist es mir zu schwierig, 70mm Filme aufzutreiben, zu lagern und zu handhaben. 35mm ist eigentlich meins. 16mm ist auch schön. Aber mein Lieblingsforat ist 35mm.1 Punkt
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hat nur alles mit professioneller Kinotechnik nix zu tun sondern ist eher schmalfilmzeug. und das gehört hier NICHT rein. Liest denn niemand den Disclaimer, der oben angeheftet ist?1 Punkt
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Mache es wie Helge. Schicke mehrere Kassetten gleichzeitig in einem kleinen Paket. Das ist zwar etwas teurer, aber dafür auch sicherer. Du kannst den Weg der Sendung jederzeit im Internet nachverfolgen. Glaub mir, da bist Du gut beraten 😃👍1 Punkt
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Ich kauf auch keinen Projektor mehr,im Vertrauen,ich habe ja schon 9 Projektoren in 4 Formaten,niemend weitersagen! Grüße,Ralf1 Punkt
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Danke für die zahlreichen Tips, ich bin auch so dahintergekommen: Das Problem bestand darin, dass die Verschraubung des Objektivtubus sich extrem stark gesetzt hatte. Ein Auseinanderschrauben war mit normalem Kraftaufwand unmöglich, obwohl ich die kleine Schraube zur Verdrehsicherung im Tubus entfernt hatte. Das Gewinde ist nicht verklebt gewesen! Lösung: Man setzt einen Nylonklotz axial gegen die Unterkante des Einstellrings und klopft mit einem leichten Hammer o.ä. ringsherum in Längsrichtung den Gewindesitz des Tubus vorsichtig frei. Am gesten gelingt dies, wenn eine zweite Person das Objektiv am hinteren Tubusende mit der Hand (also "elastisch") festhält und man selbst dann die Hände für das Festhalten des Klotzes und Führung des Hammers frei hat. Ein Uhrmacherhammer dürfte hier wohl angemessener sein, ein leichter Niethammer wie im Foto tut´s auch. Eine Beschädigung des Ringes und der schwarzen Eloxalschicht sind nicht zu befürchten. Daraufhin ließ sich das Objektiv mühelso auseinanderschrauben und die bewegliche Linse aus der Kunststoff-Kulissenführung entnehmen. Die Reinigung war erfolgreich, das Objektiv ist jetzt wieder klar. Die zweite Stiftschraube am vorderen Einstellring (im Bereich der Beschriftung) muß hierfür übrigens nicht gelöst werden! Das Objektiv enthält nur eine verschiebbare Linse, ist also recht überschaubar gestrick. Ein unkontrollierbares Linsenpuzzle entsteht nicht, der erneute Zusammenbau ist in zwei Minuten erledigt. Martin1 Punkt
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Nimm mal das Objektiv raus und filme mit der Handykamera im Makro-Modus und maximaler Zeitlupe den Greifer in Aktion — vorwärts und rückwärts. Eine gute Ausleuchtung erfordert Improvisation, erhöht aber deutlich die Bildqualität, gerade bei Zeitlupe. Ich finde diese Aufnahmen immer sehr aufschlussreich, meine DS8-Umbauten hätte ich ohne diesen Trick niemals hinbekommen.1 Punkt
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Vorsicht bei Reparaturen bei Herrn Graßmann ich habe 3 Leitz Pradovit Color mit AF geschickt, diese konnten über 3 Jahre trotz ca. 30 Telefonaten nie repariert werden und wurden auch nie zurückgeschickt. Leider habe ich auch das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft gebrauch. Der Kontakt zu ihm kam auch von der Fa. Leitz, diese werden ihn aber nicht mehr als Reparaturwerkstatt nennen0 Punkte
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Mach ich ja. Deswegen muss ich heute oder morgen das Auto noch ausräumen...0 Punkte
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