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  1. https://www.kino.de/news/amazon-super-gau-actionstar-jason-stathams-neuer-fsk-18-kinofilm-versehentlich-im-stream-verfuegbar--01M0G7BAKAZX4NGMVX4ZSJ6XK2 Oh je...
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  2. Nächstes Deidesheim bringe ich sie mal mit, nimmt ja nicht viel Platz weg 🙂 Filme werde ich da eh kaum mitnehmen (können) Kind und Wagen brauchen Platz im Kombi 🙂
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  3. Genau dafür wurde die Software entwickelt. Ich habe von jedem Film eine Archivkopie (4K Scan) und ggf. sogar mehrere Distributionskopien. Die letzteren können sich auch durchaus in der Ästhetik unterscheiden (Grain Anteil, Farbabstimmung, fps), je nach Zielpublikum. cineFlow soll soweit wie möglich die originalen Bildinformationen herausholen - dabei bleiben idealerweise alle Beschränkungen des Mediums auf der Strecke. Aber: man kann ja gezielt einen Arbeitspunkt zwischen Original und Restauration wählen, je nach Zielpublikum Ja - zunächst wird das Material raum-zeitlich analysiert (u.a durch optische Flussschätzer), anschließend mit dieser Information registriert (fusioniert) und dann an eine Schärfungsstufe übergeben, welche eine Schärfung auf der Basis der vorher berechneten Karten durchführt. Es ist eine adaptive Schärfung. Man kann diese Stufe auch abschalten, dann bekommt man das reine Fusionsergebnis. Naja, beide Programme haben einen Default-Parametersatz. Damit erzielt man bei einer relativ breiten Auswahl an Testmaterial (HDR/RAW, K25/Fuij/Agfa/noName, ruhige Landschaftsaufnahmen/schneller Vogelschwarm, unterbelichtete Szenen/überbelichtet, dünne Objekte (Äste) vs diffuse (Gischt, Wasserfälle) Ergebnisse - ob die ausreichen, muß man selber beurteilen. Ich hatte den Aufmerksamkeitsradius des Programm ("context") kürzlich auf +-1 Nachbarframe gestellt, einfach, um eine schnellere Vorschau zu haben. Das wird demnächst aber wieder auf +-2 Nachbarn zurückgestellt - dieses Setting funktioniert akzeptabel (ich werde demnächst die Defaults entsprechend anpassen). Die obigen Beispielrolle ist, da sollte ich nochmal darauf hinweisen, mit jeweils für den Abschnitt optimierten Settings gerendert worden. "Grand Canyon" arbeitet mit dem maximal möglichen context = 8, "Yellowstone" hingegen mit dem alten Standardcontext = 2. Im Allgemeinen reicht es aus, gleichartige Szenen in einem Rutsch zu bearbeiten. Beste Ergebnisse wird man aber erst dadurch erzielen, dass man einzelen Szenen einen eigenen Parametersatz beschert. Die Programme (flowQt und cineFlow) unterstützen das. wenn kein Parametersatz für eine Szene/Abschnitt gefunden wird, gilt der Standardsatz (oder, alternativ, ein Parametersatz, der direkt beim Aufruf übergeben worden ist) wenn im übergeordneten Ordner ein Parametersatz gefunden wird, gilt dieser für alle Unterordner, es sei denn, im Ordner selber gibt es eine entsprechende Parameterdatei - dann wird diese verwendet, aber natürlich nur für diese Bilder Ich mache das meistens so: ich starte damit, dass ich einzele Szenen aus DaVinci exportiere, alle in einen gemeinsamen Unterordner. Dann schaue ich mir die Szenen an - und zwar mit dem Standardsatz. Wenn das ok ist, mache ich garnichts, sondern gehe zur nächsten Szene über. Gleiches Spiel. Finde ich eine Szene, wo ich mit anderen Parametern bessere Ergebnisse bekomme, drücke ich die Taste "Save recipe" - das ist alles. Diese Taste färbt sich übrigens ein, wenn ein Parameter verändert wurde. Aber, das ist meine Arbeitsweise. Die GUI und das batch-Programm erlauben auch durchaus andere Vorgehensweisen. Nach dem Reimport in DaVinci kann man übrigens die bearbeitete und die Rohversion synchron übereinanderlegen - damit hat man die Möglichkeit, sehr variabel den Kornanteil für das finale Ausspielen einzupegeln.
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  4. Das ist doch längst passiert? Es gibt diesen und noch eine Handvoll anderer Threads dazu. Wenn das nicht interessiert, einfach. weiterscrollen... Wie könnte Schmalfilm scannen nicht zum Thema Schmalfilm passen..?
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  5. Naja, hier wird's dann ein bisschen technisch... Vorab: kenne Neat Video nicht so gut, und naturgemäß ist das auch nicht Open Source, so dass ich nicht direkt im Code nachschauen kann. Tendenziell nimmt Neat Video vermutlich ein anderes Rauschmodell an, eher in Richtung digitaler Sensoren getrimmt. Daher auch der Schritt in der Anwendung, eine möglichst strukturlose Fläche im Bild zu wählen — daraus wird ein Rauschprofil gewonnen, nach dem dann im Einzelbild gefiltert wird. Der Temporalfilter scheint mir eher ein Zusatz dazu zu sein; nicht so ganz klar, ob hier wirklich dichte Flusskarten berechnet werden. Genau da liegt für mich der Knackpunkt: Im Einzelbild sind Korn und feines Detail schlicht nicht unterscheidbar. Beides sind kleine, kontrastreiche Strukturen. Wer primär räumlich filtert, muss also raten — und nimmt zwangsläufig Detail mit weg. Erst über die Zeit wird der Unterschied sichtbar: das Detail bleibt, wo es ist, das Korn springt. cineFlow setzt deshalb genau dort an. Über den optischen Fluss wird ermittelt, wohin sich jeder Bildpunkt von Frame zu Frame bewegt hat. Damit lässt sich ein Detail über mehrere Nachbarbilder hinweg verfolgen und aus mehreren Beobachtungen desselben Bildpunkts verrechnen. Das Korn, das ja in jedem Bild woanders sitzt, mittelt sich dabei weitgehend heraus, während das echte Detail stehenbleibt. Also, mit den wenigen Infos, die ich über Neat Video habe: Neat Video ist eher auf digitales Rauschen getrimmt, cineFlow definitiv auf analoges. Neat Video arbeitet vermutlich primär räumlich mit temporaler Ergänzung, cineFlow primär temporal — das Pferd wird also von der anderen Seite aufgezäumt, wobei es hier kein „Falschherum" gibt. Hier ein kurzer Clip mit ein paar Beispielen: „Grand Canyon" — sehr starkes Rauschen in den Schatten. Zwei Faktoren kommen zusammen: das über ein Jahr gelagerte Latentbild des K25 und der hohe Kontrast der Szene selbst. „Fast Birds" — viele kleine, schnell bewegte Objekte vor fast texturlosem Hintergrund. Notorisch schwieriges Material: wer über die Zeit mittelt, ohne die Bewegung sauber zu erfassen, produziert hier Schlieren oder Doppelkonturen. „Yellowstone" — schnell bewegte, diffuse Objekte (Wasserfall) und transparente Gischt. Also Bildinhalt, für den es streng genommen gar keine eindeutige Korrespondenz zwischen zwei Frames gibt. „Las Vegas" — hoher Kontrastumfang und sich schnell ändernde Lichter. Nicht so einfach. „Rooftops Seattle" — ein anderes Filmmaterial: Ektachrome, schön gefadet über die Jahre. Andere Emulsion, also anderes Korn. Links jeweils der Rohscan, rechts das Ergebnis.
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