Das einfach mal so beibringen ist ja gerde das Problen, das so viele geschundene Filmkopien mit uns Menschen (Bedienern) haben... 😞...mal vom Kundenerlebnis ganz abgesehen...
Wie auch für den erfolgreichen Betrieb eines Kinos, braucht es ein gewisses Mindset für den Umgang mit Filmmaterial und Technik und eine überezugende Show für die Gäste. Es soll heute alles immer schnell gehen und darf nicht zu genau sein und wird auf einer halben Arschbacke abgesessen und dann bleibt alles liegen. Früher wars auch nicht besser, da galt Jeder, der irgendwie nen Filmband in einen Projektor wurschteln konnte, als Filmvorführer. Irgendwie ist das lustig. Ich komme wie ein alter Mann vor, wenn ich das hier schreibe und wieder lese... 😄 Es gibt Kurse mit Zertifikat, aber es muss halt eine kleine Teilnehmerzahl zusammenkommen, sonst lohnt es sich nicht oder der Kurs wäre einfach zu teuer. Letztlich macht es auch keinen Sinn, dies nur an einem Tag durchzuführen, sondern man sollte es auf mehrere Tage über einige Wochen verteilen. Es muss halt genug Zeit für Theorie geben, für kleine, praktische Aufgaben und Durchführungen, sowie für schriftliche und praktische Tests mit Bewertung und Feedback. Letztlich muss die komplette Kinotechnik, durchgenommen werden, abzüglich digitaler Bildwiedergabeverfahren (DCI). Nichtmal Netzwerktechnik kann zu 100% ausgelassen werden. Das soll nicht heißen, dass jetzt jedes kleinste Detail genau erklärt werden muss bei Bild und Ton, aber ein solider Überblick sollte entstehen, um bei Problemen zu ersten Schlüssen kommen zu können und die Wirkung im Saal auf die Zuschauer zu verstehen.