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Hier nun ein Update zu Titeln mit der H8: Diese Woche kam wieder eine 30,5m-Rolle WittnerChrome 100D für unser „Filmtagebuch“ von Andec zurück. Belichtet habe ich sie von September bis Dezember 2025 in der Bolex H8. Als ich den zweiten Teil der Rolle angefangen habe, war der Title Writer fertig umgebaut und ich habe mich gleich an ein paar Zwischentiteln „ausgetobt“. Ich bin nach der Projektion restlos begeistet!!! Die ganze hier im Thread beschriebene Vorarbeit hat sich zu 100% gelohnt. Die Titel sind mittig, scharf und richtig belichtet. Das PRÈCIAX hilft offensichtlich, obwohl auch der erste Titel, den ich noch ohne dieses Gerät gemacht habe, schon ganz gut ausgerichtet erscheint. Mit dem 100D und den originalen Glühbirnen hat der Titel natürlich einen ganz leichten Orangestich, aber das sieht bei dem S/W-Titel sogar ganz reizvoll aus. Bei einem anderen Titel habe ich die LED-Leuchte mit 5300K genommen und da ist er natürlich richtig schwarz und weiß. Nebenbei bemerkt habe ich mit der Bolex H8, den 3 Switaren und dem WittnerChrome 100D in 30,5m sowas wie meine Traumkombination für diese Anwendungen gefunden. Worüber ich mich auch sehr freue ist, daß ich bei dieser Filmlänge mittlerweile so gut wie keinen Ausschuss mehr produziere, außer bei einer kurzen Szene, bei der ich nach dem Schärfeziehen die Blende voll aufgelassen habe 🤪 Wenn ich es schaffe, mache ich als nächstes für ein paar 16mm-Filme Titel mit dem Filmo 70-DR (u.a. Deidesheim 2025) und ich hoffe, die werden dann auch so gut. Die Ergebnisse mit der H8 lassen hoffen...2 Punkte
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Auf Pan F würde ich ja so richtig freuen. @Film-Mechaniker sicher auch. Wenn's denn irgendwann auch Doppel 8 gibt 😉1 Punkt
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Wer auch immer, bei einem 70 Jahre alten Projektor wie dem S 2000 mit dem wiederkehrenden Problem des plötzlichen Rasens ist eine Antwort immer willkommen. Ich hatte das auch mal und habe ihn verzweifelt verkauft und nun werde ich die Infos dazu mal schön speichern, falls der nächste das auch mal hat.1 Punkt
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In Wien liefen nur wenige FP 30 mit Fernschärfemotor. Die Schwergängigkeit der Spindel rührt von ihrem Montageort in einem "Dreckwinkerl". Das Gewinde des Stellglieds ist meist vollkommen verdreckt. Zerlegen und Reinigen hilft! Ich hab die Schärfe meist linkshändig bedient...😎✌️1 Punkt
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Nun, "Dauer"-Schmierung ist in der Tat ein schwieriger Begriff, da muß ich Simon recht geben. Ich nehme das von Dir verlinkte Fett von Wittner für alle metallischen, langsam laufenden Verzahnungen (gerade, schräg und Schnecke) und Schiebebewegungen (Linearführungen) meiner Schmalfilmprojektoren (N8 und S8). Ich habe es sogar schon zur Schmierung von Fotoobjektiven und für die Magazin- und Diaschieber in meinen Diaprojektoren verwendet. Da tut es zuverlässig seinen Dienst. Bei Kunststoffen wäre ich eher vorsichtig, da schaue ich erst mal, was der Hersteller vielleicht dort empfohlen hat... Manche Projektorhersteller haben recht genaue Angaben in ihren Service Manuals, da sollte man erst mal nachschauen...1 Punkt
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Die Vorstellung von Dauerschmierung ist das Saudumme. Ich meine es nicht persönlich, viele Leute haben technikfremde Vorstellungen. Dauerschmierung ist zum Beispiel mit Ölumlaufschmierung gegeben, wie zum Beispiel beim Zeiss-Ikon-Ernemann V. Amateurfilmprojektoren wurden hergestellt, um in einem zunehmend sich verdichtenden und beschleunigenden Markt Umsatz zu bringen. Da gibt es mehrheitlich keine Dauerschmierung. Die Geräte bedürfen regelmäßiger Wartung oder einer technischen Aufwertung, damit Fett oder Öl nachgebracht wird. Wenn man zeitlich etwas weiter zurückgreift, in die 1950er bis 1920er Jahre, dann findet man Entsprechendes, Beispiel Agfa-Movector. Seit ungefähr Mitte der 1950er Jahre ist fast alles Einwegware geworden, Beispiel Eumig Mark S und Nachfolger (Motoraufhängung, Lagerung von Hauptwelle und Filmwicklerwellen, Greifermechanik). Bauer P 6 ff. haben zwar das Fettreservoir mit Filzdocht zur Greifersteuerung, doch alles andere ist nicht berücksichtigt. Wenn du z. B. beim Bauer T 10 Fett auf die Schnecke gibst, wird es eine Zeit lang schmieren, aber auch verdrängt werden, später davonlaufen und noch später eintrocknen. Man kann einwenden, daß Heimprojektoren jeweils nur wenige Stunden betrieben werden. Das kann ich als Mechaniker nicht in Betracht ziehen, denn die Frage nach einem guten Schmiermittel bleibt naiv, wenn die Konstruktion nicht mit einbezogen wird. Offene Getriebe, egal ob Schnecke und Schneckenräder oder gerade Stirnzahnräder, erfordern regelmäßige Zuwendung. Abnutzung setzt ein, es gibt immer mehr Spiel, das kann kein Fett der Welt beheben. Hier ein Zahnrad, gereinigt und trocken, aus einer Kamera, die eigentlich weniger Betriebsstunden leisten muß als ein Projektor. Das Positive aus der Umstellung von Anlagegütern zu Verbrauchsgütern im 20. Jahrhundert ist Überdimensionierung mechanischer Elemente, gerade bei tragbaren Filmprojektoren. Nur deswegen haben diese so lange überlebt. EMEL-P. 73, die Hauptwelle in Gleitlagern wurde ein Mal geschmiert, in der Fabrik, danach nie mehr.1 Punkt
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Danke für die Rückmeldung. Freut mich, dass mein Hinweis noch andere Visacustics retten kann.1 Punkt
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Im Rahmen unserer Filmreihe "Traumfabrik #29 - ALFRED HITCHCOCK" Sonntag, 8. Februar 2026 - 15.00 Uhr FRENZY Grossbritanien 1972 Regie: Alfred Hitchcock Drehbuch: Anthony Shaffer Kamera: Gilbert Taylor Musik: Ron Goodwin mit Barry Foster, Barbara Leigh-Hunt, Anna Massey, Alec McCowen 35mm Technicolor Filmkopie der EA - Englische Originalfassung - Mono Jack the Ripper in Swinging London, auf dem alten Gemüsemarkt - Hitchcock zurück zu Hause. Ein Serienmörder beunruhigt London; Chief Inspector Oxford versucht ihn zu fangen, während er von seiner eigenen Frau mit French Cuisine traktiert wird. Doch zunächst gerät ein Unschuldiger in Verdacht. Hitchcocks vorletzter Film war eine Rückkehr an Orte seiner Kindheit und zu klassisch englischen Stoffen wie dem von Jack the Ripper. Online Tickets HIER - Forumsmitglieder wählen "ermäßigt".1 Punkt
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Da werden größtenteils DVD, Blu-Rays und ein paar 4K UHDs verkauft. Eher selten mal Super 8, geschweige denn 16 oder 35mm. Da treffen sich überwiegend Leute die FIlme auf Scheibe kaufen und verkaufen. So Sammler-Püppchen gibts da wohl auch. Aber das meiste dort ist ziemlich teuer.1 Punkt
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Miesester Substandard triffts eher. man hat dann zur Digitalisierung nachgebessert, aber andere vor Ort sind besser. Mit dem ursprünglichen Mathäser (70mm) hatte der Neubau nichts mehr zu tun. Es war halt groß, aber technisch hat man E15 verbaut *würg* und im Großen Saal waren die Lautsprecher deutlich unterdimensioniert. "Aber verbaut wird, was der Kunde anschafft" sagte mir damals der ausführende Kinotechniker.1 Punkt
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Na, nun bleib mal locker, Wolf! Das was Siemens da schreibt, bezieht sich doch nur auf den Fall, dass am Rechtsanschlag des Drehknopfes der Motor ungeregelt hochdreht, weil nämlich die Kontakte des Reglers dauerhaft aufeinander liegen. In diesem Fall soll die Federspannung erhöht werden. Der von Lutli geschilderte Fall liegt aber anders: der Motor ist während der Projektion ohne Zutun des Projektionisten plötzlich durchgegangen. Da sich kaum die erwähnte Ringmutter schlagartig verdrehen wird, ist es doch wohl eher so, wie Josef und Stefan schreiben: Kondi durchgeknallt :idea: . Du weißt selbst, wie es um die Zuverlässigkeit dieser Bauteile nach fast 50 Jahren bestellt ist... Nicht umsonst habe ich bei meinem Siemens alle Kondensatoren getauscht. Vorher hat er am Fliehkraftschalter geballert und gefunkt, jetzt läuft er völlig ruhig :D . Nur scheint es sich beim lieben Lutli um einen Zeitgenossen zu handeln, der nicht gerade Fachmann auf dem Gebiet der Elektronen ist, und daher kann ihm nur geraten werden, sich mit einem Schaltplan des Projektors zu bewaffnen und einen Spezialisten aufzusuchen. Der sollte bei dieser Gelegenheit vielleicht gleich mal die Motorkohlen prüfen. Bei hoher Laufleistung können die auch fällig sein :( ! Gruß Holgi P.S.: Vielleicht sollte der Thread nach "Schmalfilm" verschoben werden?!1 Punkt
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Hallo, bitte nicht die Ringmutter verstellen, wie vorgeschlagen. Die steht goldrichtig. Wenn es während dem Laufen passiert, dann kann es der Kondensator sein, wie Stefan es beschreibt. Oder es ist eines der 3 Gewichte vom Fliehkraftregler fliegen gegangen. (sitzt auf der rechten Motorachse, zwischen Motor und Regelkontakt)1 Punkt
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...nun, dann wieder ein Grund mehr nach Karlsruhe zu fahren... München-Karlsruhe geht mit der Bahn (wenn sie fährt 😉) in gut 3h0 Punkte
