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Florian

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    Wien

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  1. Florian

    Ernemann 12 S

    Dem ist nichts hinzuzufügen!
  2. Florian

    Ernemann 12 S

    Danke Euch für die tlw. erhellenden Anmerkungen, die ich, versehen mit meinem "Geätze", weitergebe. BTW und OT: die alten FP20 der ersten Generation (1957/58 ff.) hatten 6 Volt Steuerspannung! Eine steht heute noch immer einsatzbereit im Wiener Votivkino/Saal 1 (Originalausstattung von 1958, ex Blitzer, ex Magnetton, mit Originalgetriebe und -buchse, aber beschleunigter Friktion (da früher viele Pressevorstellungen und Festivals den Einsatz teilbarer Spulen "erforderten"). Beim Umbau auf Reverse-Scan haben wir den wunderbaren Start/Stopp/Überblendtaster etwas nach unten verlegt um uns den Bedienkomfort zu erhalten. Klar wickelt die FP20 1800m, allerdings sollte die Friktion immer gut gepflegt werden und kein Knistern an der NWR hörbar sein. Beim Starten in eine halbvolle oder volle Rolle war Mitdrehen immer Pflicht! OT Ende
  3. Florian

    Ernemann 12 S

    Hallo in die Runde, ein Kollege versucht gerade, eine Kombimaschine Ernemann 12 S wieder aufzumöbeln. Leider habe ich mit denen keinerlei Erfahrung, und scheinbar fehlt die Filmbühne für 16mm, der Tonteil ist komplett da. (ich hab lediglich E 15 als ratternde Blechkisten mit für Stummfilm ungeeigneter Blendengröße in Erinnerung, aber nie damit gearbeitet. Die Vorgängermaschine EVIII 35/16 hatte ich in Händen, war aber auf wienerisch "a echte Kraxn") Gibt es gute Tipps? Oder eher Finger weg und ab ins Altmetall? Danke!
  4. Das Problem des Bellaria ist mehrfach: Altersstruktur des angestammten "Seniorenfilm"-Publikums, um zu überleben wird relativ uninspiriert Arthouse gespielt, ohne scharfe Profilierung und Marketing. Seinerzeit waren Erika, Admiral und Bellaria in Besitz der gleichen Familie (Hemmelmayer/Birke), durch den Wegfall der anderen Spielstätten fielen auch die Synergien (z.B. pendelnde Vorführer) weg, was den Betrieb weiter verteuerte. Das Bellaria ist zwar eines der letzten, verbliebenen Schlauchkinos in Wien, von den noch vorhandenen (Admiral, Schikaneder, Breitenseer, Bellaria) ist es aber lagemäßig und raummässig das beste, noch dazu mit einem weltbekannten Ruf. Gründungsjahr 1911, zweitältestes aktives Kino Wiens (Breitenseer war 1905 als Zeltkino gegründet worden und übersiedelte 1909 in das neue, noch heute bespielte Lokal). Es tut sich allerdings einiges im Hintergrund, noch ist nicht aller Tage Abend...hoffentlich mehr demnächst!
  5. Florian

    Filmdosen

    Alt, aber gut: särurefreie Kartons mit 4 (Holz)bobbies als Tragelementen fürs Stapeln..., nicht zu fest gewickelt, damit der Film "atmen" kann...
  6. Er meint das beschleunigte Getriebe der FP56. Seinerzeit (vor dreißig Jahren) hat mir Herr Horak, der letzte Wiener Kinomechaniker, von dieser Type abgeraten, da Ersatzteile schwer zu beschaffen sind und sogar er an einigen Getriebereparaturen gescheitert war. Schlimmer wären seiner Meinung nur noch die beschleunigten Hortsonarcs mit ihren Pertinaxteilen im Getriebe. Ich hab aber mit beiden nie Probleme gehabt, die Hortson war mit HI ein Lichtriese.
  7. Servus, Alex, bitte überleg Dir das noch einmal. Philips 5/6/56 sind in Ostösterreich durch das Quasi-Monopol von Siemens/WSW/Klangfilm wirklich weit verbreitet, sie haben v.a. in Landkinos die Vorkriegsprojektoren ersetzt, in Wiener Kettenkinos FC, Bauer und Ernemann. Der Preis beinhaltet Transport, Aufstellung und Anschluß? 56 hatte m.W. ein beschleunigtes Schaltwerk, um die Lichtleistung zu erhöhen, würd ich eher nicht nehmen. Die aus der Innenstadt hatten auch schon ein langes Vorleben im Heimatkino (heute Schauspielhaus) und sind eher als elektrisch verbastelt und mechanisch abgefahren anzusehen (Scharfstellung, Tuben, Tongeräte). Als Pärchen, mit kompletten HI-Lampenhäusern, originalen Makrotongeräten und Magnettonabtastern wär das ganze anders...ich würd trotzdem Bauer oder FC bevorzugen, schon allein deswegen, weil Philips die Wiener Kinomechaniker arbeitslos machte.
  8. Florian

    Tonfilm von 1908

    Wir haben das im Filmarchiv Austria mehrfach gemacht, erstmals anläßlich "Hundertjahrekino" 1995. Ernemann Imperator alternierend mit Pathé Anglais und anderen (handgekurbelt), Kohlebogen und His Master´s Voice. Girardis berühmtes Trinklied geht auch ohne Synchroneinrichtung, wenn der Operateur die Platte und das Filmband gut kennt!
  9. Das schwarze Kästchen dient nur der Spannungsversorgung für die Elektronik der Spinne (E-Spinnen arbeiten ja mit Niederspannung, beim ST200 liegt aber m.W. Netzspannung an), Du mußt in der Steuerung zwei Widerstände parallel zu den Wicklungen der "Schneller/Langsamer"-Relais einlöten, damit die mit den niedrigeren Steuersignalen arbeiten können. Werte und genaue Lage können sicher andere beisteuern, die noch aktiver sind als ich...
  10. Seine Unterlagen zum "Film-Operateur-Kurs", mit persönlicher Widmung, hüte ich heute wie einen Schatz. Leider hatte ich nur brieflichen Kontakt...(über Friedl-Chaloupkas Schweizer Connection, was sonst?)...
  11. Regarding Bauer U2: mechanically one of the best projectors ever seen and worked with, BUT: you need really skilled projectionists for it! Many years ago I installed two U2 at Imperial-Kino in Vienna, then working for Filmarchiv Austria, as we wanted to step up for 70mm (and DP70 were to huge for the tiny projection room). Rewired, with frequency converter and SPS-controlled. Lateral adjustment of the soundhead´s damping rollers and the micro-switched, motorized take up were a no-go for some archival prints. Roland Rosbeek (www.rosbeektechniek.nl) would be the right man for rebuilding any soundhead.
  12. Normalerweise sind die LH mit vier Schrauben und Alu-Gegenplatten (seitlich oberhalb und unterhalb der Lichtaustrittsöffnung) an in der Säule vorhandenen, passenden Bohrungen montiert, sollte problemlos möglich sein. Auch für den Bogenlampeneinsatz gibt es in der Bodenplatte des LH mehrere Bohrungen, um ihn in unterschiedlichen Positionen (Entfernung von der Bildbühne, je nach Brennweite des Spiegels) einsetzen zu können.
  13. Kontrolliere mal die Ton-Verbindungskabel (vmtl. asymmetrisch? Cinch?), ob nicht bei einem oder mehreren der "kalte" Signaldraht/Schirm an beiden Enden/Steckern verbunden ist - wenn ja, dann eine Seite trennen und nochmals versuchen...
  14. Nein, FC hat bei Neuinstallationen meist Bauer-Tongeräte und Henry-Verstärkeranlagen verbaut. Ausnahmen bestätigen die Regel, da die Firma ja hauptsächlich auch mit der Aufbereitung/Renovierung von Altanlagen beschäftigt war. ?
  15. Ja, das ist in der Tat ein Zweiformatprojektor für 35 und 16mm. Der normale Getriebekopf FC1 wurde so adaptiert, daß unter der (abnehmbaren) Vor- und Nachwickelrolle 35 noch eine 16mm-Zahnrolle plaziert ist, die Kreuzwelle ist nach vorne verlängert und am Ende mit einem Konus und Gewinde versehen, um die Schaltbewegung abnehmen zu können. Typenname FC1C. Der Objektivträger samt Andruckkufen 35 kann bei FC-Maschinen ganz weggeschwenkt werden, auf die dann freiliegende Filmbahn wird der 16mm-Vorsatz aufgesetzt (der auch die passenden Öffnungen für Luftkühlung hat). Durch den baulich bedingten Versatz (die 16mm-Filmbahn liegt etwas weiter von der Lichtquelle weg als die 35mm-Ebene) ist keine Bildfensterlinse nötig. Konstrukteur Ing. Mewes, den ich als Kustos des Wiener Phonomuseums noch kennenlernen durfte, war ausgesprochen stolz darauf, daß FC diese patentierte Lösung gegen die starke Konkurrenz von Ernemann (die VIIIB kam zu gleicher Zeit mit 16mm-Vorsatz auf den Markt) verteidigen konnte, hatte diese Firma doch schon im Krieg erfolglos versucht, FC das Patent zur genialen Andruckkufen/Objektivträgerkonstruktion abspenstig zu machen. Diese Kosntruktion ging nach seiner Schilderung auf MG-Verschlüsse des Ersten WK. zurück, wo beide Chefs an der Albanienfront eingerückt gewesen waren. Anbei ein Fabriksfoto des FC1C-Kopfs ohne Vorsatz.
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