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Florian

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  1. Danke, Stefan, das ist auch meine Meinung - ich hatte damit nur gute Erfahrungen, sowohl analog als auch digital. Pflege ist wichtig und macht den Unterschied...
  2. @MaxBiela: frag einmal bei Ronald Rosbeek nach, der baut ja schließlich RS-Tongeräte für Archivzwecke auf Weißlicht/Rotlicht umschaltbar um...
  3. Dazu passend eines meiner schönsten Vorhangerlebnisse: Dresden, Semperoper, Abschluß meines (naürlich eigentlich den Dampfern gewidmeten) Kurzaufenthalts mit ein bißchen Hochkultur. "Tosca" stürzt dramatisch von den Zinnen, Schlußakkord, danach die übliche Stille vor dem brandenden Applaus, auf einmal von oben: "quiquiquiquiquiquiqui..." beim Schließen des Vorhangs. Ich hatte Mühe, den Saal nicht mit lautem Gelächter zu "bomben"!
  4. Oldschoolwissen: Notbeleuchtung: netzunabhängige Beleuchtung der Ausgangstüren und Fluchtwege, muß leuchten bevor der erste Gast den Betrieb betritt, bis der letzte Gast den Betrieb verlassen hat. Zusatz-Notbeleuchtung: netzunabhängig, wird von der Behörde vorgeschrieben bei verwinkelten Ausgangssituationen, zuschaltbar manuell oder automatisch (Netzausfall), Brenndauer mind. 3 Std. Panikbeleuchtung: vom geregelten Saallicht unabhängiger Stromkreis, der eine vorgeschriebene Anzahl von Lampen schaltet, die den Saal ausreichend erhellen. Darf nur dort wieder ausgeschaltet werden können, wo eingeschaltet wurde, mindestens ein Schalter in jeder Ebene eines Saals sowie in der Kabine. Schaltet sich bei Netzausfall der Kabine automatisch ein (gekoppelt über einen Sperrschalter im Kab.verteiler, meist der Fallklappenschalter)
  5. Bitte zumachen, das Wichtigste wurde gesagt...sonst gleitet das in Sphären, die wir von anderen Threads schon leidvoll kennen! Danke!
  6. @cinerama: weil in den meisten Fällen die Grundregeln des Journalismus nicht eingehalten werden: check, Gegencheck, doublecheck, belastbare Quellenangaben fehlen etc. Oft genügt eine einfache Google-Suche (wer, was, wann, wie, warum?), um Ungereimtheiten feststellen zu können. Guter J. lebt auch von redaktioneller Arbeit, also einem Dikussionsprozess, BEVOR eine Meldung publiziert wird!
  7. Wien - "Währinger Gürtel Kino" ist definitv Geschichte Dieses typische Wiener "Schlauchkino", an der vielbefahrenen Ecke Währinger Gürtel/Schulgasse gelgen, hatte bereits seit längerem geschlossen. Gegründet 1918, war es in den letzten ca. 30 Jahren eines der "führenden" Wiener Pornokinos gewesen, zuletzt mit mediokrer Videotechnik und getripeltem Saal. Nach ersten Gerüchten, daß die Schließung erfolgte, weil das Gründerzeit-Eckhaus abgerissen werden sollte, scheint zumindest das Haus gesichert zu sein, in das Kinolokal soll ein Café einziehen. Die Kabine, direkt an der Hausecke gelegen, war zu Filmzeiten als eine der staubigsten in Wien bekannt, gerade deswegen haben hier die "Steyrtraktoren der Filmtechnik", Projektoren der Wr. Manufaktur "Friedl-Chaloupka" seit 1949 überlebt, jahrzehntelang im strengen Non-Stop-Betrieb! Bekannte von mir sammeln alte Neonschriften und waren seit 1996 aktiv, um eines der letzten Prachtexemplare dieser Art in Wien zu sichern. Anläßlich des Abbaus dieser Tage habe ich die folgenden Bilder bekommen:
  8. Wenn der Boden vom Holz her noch "schön" ist, abschleifen und mit "Owatrol Decksolje D1" einlassen, muß mehrere Male aufgebracht werden, bis das Holz nichts mehr aufnimmt, evtl. naß zwischenschleifen. Wenns glänzen soll, dann noch "Decksolje D2" drauf. Hat sich auf hunderten Schiffen mit Holzdeck bewährt, u.a. auf dem Dampfer "Hohentwiel" (meinem Arbeitsplatz). Owatrol ist ein Leinölprodukt, also ziemlich naturnah...
  9. ...damit haben meine ehemaligen KollegInnen den Vogel abgeschossen...und es bis in Wiens Zeitungen geschafft...
  10. Ich seh das als hauptsächliches Problem der Betriebsführung. Aus eigener, langjähriger Erfahrung kann ich berichten: Je persönlicher sich das Publikum betreut fühlt, umso sauberer ist der Saal, einfach weil die Hemmschwelle fürs "Einfach Liegenlassen" viel höher ist. Genügend große, regelmäßig geleerte Mistkübel vorausgesetzt, wirkt da ein halbwegs gut gelaunter(!) Mitarbeiter, der zum Abspann bei der Saaltür auftaucht, um die Gäste beim Hinausgehen freundlich zu verabschieden, oft Wunder - erst recht, wenn´s erkennbar der Chef selber ist! (Ich sprech da aber aus privilegierter Programmkino/Arthouse-Perspektive, das sei dazugesagt...)
  11. Das ist ein gaaaanz altes Thema: Papierabfälle.tif
  12. Florian

    Ernemann 12 S

    Dem ist nichts hinzuzufügen!
  13. Florian

    Ernemann 12 S

    Danke Euch für die tlw. erhellenden Anmerkungen, die ich, versehen mit meinem "Geätze", weitergebe. BTW und OT: die alten FP20 der ersten Generation (1957/58 ff.) hatten 6 Volt Steuerspannung! Eine steht heute noch immer einsatzbereit im Wiener Votivkino/Saal 1 (Originalausstattung von 1958, ex Blitzer, ex Magnetton, mit Originalgetriebe und -buchse, aber beschleunigter Friktion (da früher viele Pressevorstellungen und Festivals den Einsatz teilbarer Spulen "erforderten"). Beim Umbau auf Reverse-Scan haben wir den wunderbaren Start/Stopp/Überblendtaster etwas nach unten verlegt um uns den Bedienkomfort zu erhalten. Klar wickelt die FP20 1800m, allerdings sollte die Friktion immer gut gepflegt werden und kein Knistern an der NWR hörbar sein. Beim Starten in eine halbvolle oder volle Rolle war Mitdrehen immer Pflicht! OT Ende
  14. Florian

    Ernemann 12 S

    Hallo in die Runde, ein Kollege versucht gerade, eine Kombimaschine Ernemann 12 S wieder aufzumöbeln. Leider habe ich mit denen keinerlei Erfahrung, und scheinbar fehlt die Filmbühne für 16mm, der Tonteil ist komplett da. (ich hab lediglich E 15 als ratternde Blechkisten mit für Stummfilm ungeeigneter Blendengröße in Erinnerung, aber nie damit gearbeitet. Die Vorgängermaschine EVIII 35/16 hatte ich in Händen, war aber auf wienerisch "a echte Kraxn") Gibt es gute Tipps? Oder eher Finger weg und ab ins Altmetall? Danke!
  15. Das Problem des Bellaria ist mehrfach: Altersstruktur des angestammten "Seniorenfilm"-Publikums, um zu überleben wird relativ uninspiriert Arthouse gespielt, ohne scharfe Profilierung und Marketing. Seinerzeit waren Erika, Admiral und Bellaria in Besitz der gleichen Familie (Hemmelmayer/Birke), durch den Wegfall der anderen Spielstätten fielen auch die Synergien (z.B. pendelnde Vorführer) weg, was den Betrieb weiter verteuerte. Das Bellaria ist zwar eines der letzten, verbliebenen Schlauchkinos in Wien, von den noch vorhandenen (Admiral, Schikaneder, Breitenseer, Bellaria) ist es aber lagemäßig und raummässig das beste, noch dazu mit einem weltbekannten Ruf. Gründungsjahr 1911, zweitältestes aktives Kino Wiens (Breitenseer war 1905 als Zeltkino gegründet worden und übersiedelte 1909 in das neue, noch heute bespielte Lokal). Es tut sich allerdings einiges im Hintergrund, noch ist nicht aller Tage Abend...hoffentlich mehr demnächst!
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