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Florian

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Über Florian

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  • Geburtstag 09.02.1964

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    Wien

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  1. Florian

    Wofür diente das hier?

    Vmtl. Spannungskonstanthalter, um die früher häufigen Spannungsunterschiede im Netz für die Röhrentonanlage ausgleichen zu können...
  2. Florian

    Bauer SONOLUX 1 - Wieder9instandsetzung/ Wert

    Wenn schon, dann sollte Nitratfilm mit genügend Sauerstoffzufuhr brennen können - löschen ist unmöglich! Beim Löschversuch stirbt zwar u.U. die offene Flamme, dafür reagiert das Zeug aber weiter und erzeugt unter Sauerstoffmangel hochgiftiges Schwefeldioxid. Die Feuerschutztrommeln der nitrotauglichen Maschinen haben deswegen genügend große, mit Drahtgaze abgedeckte Luftöffnungen, die nach dem Prinzip der Davy´schen Sicherheitslampe in Bergwerken zwar Luft hinein, die Flammen aber nicht herauslassen. Der Film sollte innerhalb der Trommel ausbrennen, diese bei Filmbrand keinesfalls geöffnet werden. Wenn man sich auf youtube unter dem Stichwort "nitrate film fire" ein paar clips zu Gemüte führt, weiß man, warum die alten Kabinen derartig massiv gebaut waren und mit Explosions- und Brandschutzklappen versehen wurden. Sonolux II, aber auch Philips FP3, hatten nach der Nachwickelrolle, bevor der Film in die Aufwickeltrommel läuft, eine Schneidevorrichtung, um ein Durchziehen des brennenden Films zu verhindern (sowie mehrere weitere Sicherheitseinrichtungen wie Flammexklappe, Kühlkondensor etc.).
  3. Florian

    90 Jahre "erster Tonfilm"

    Tri Ergon, griech. "Werk der Drei"...
  4. Florian

    70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)

    Kurzbericht aus Innsbruck: die Gelegenheit, "West Side Story" noch einmal zu sehen, wollte ich mir nach der Brummpanne im Wiener Gartenbau nicht entgehen lassen. Es hat sich mehr als ausgezahlt...auch wenn die Kopie offensichtlich dem Ende ihrer Laufbahn entgegengeht. Ich habe Hochachtung vor allen Kinobetreibern, die sich den finanziellen und arbeitsmäßigen Kraftakt "70mm" heutzutage noch antun, im Leokino merkt man halt, daß zum Breitfilm-Magnettonbetrieb jahrelange Erfahrung und stetiges Weitertüfteln nötig ist. Für mich hat hier, bis auf ein paar Schärfeatmer, alles gestimmt. Mehrfache Gänsehaut, angesichts der Bild- und v.a. Tonqualität! Danke, Dietmar, Danke Jean-Pierre, und ganz besonders Danke, Norman für die Wiener Bemühungen...ich nehme an, die Brummschleife ist schon gefunden worden...
  5. Florian

    Welcher Projektor

    Ernemann II gabs oft in Links, auch Nietzsche baute linke, unsere Wiener Friedl-Chaloupka sowieso.
  6. Florian

    Mechau 35mm Projektor

    Auch im Depot des Technischen Museums Wien ruht einer...(schon in der Hand gehabt ;-) )
  7. Florian

    Philips DP 75 Interessentensuche

    Für die Bergung einer "Zeitkapsel" aus dem Jahr 1974 suche ich Interessenten: 2 Stück DP 75 in Blitzerausführung (!) (d.h.: keine Umlaufblende, wohl aber Wellenstummel. Tischkonsole für andere LH verwendbar) Ca.100 Betriebsstunden, betriebsbereit (bis auf die XPP-Lampen). Zubehör (Umbausätze, Umroller, Objektive) brauchbar komplett, allerdings keine Spulen mehr vor Ort. Verstärkeranlage (6 x WSW-Röhre) gehört nicht dazu. Selbstabholung, hohes Stockwerk ohne Lift. Mitten in Österreich. Ernsthafte Interessensbekundungen erwünscht, wär schad drum! Ich trete hier nur als Vermittler auf, leite Anfragen gerne weiter. Abgabe nur in Pausch und Pogen!
  8. hmmm...das "Chaos" um Buster Keaton ist immer genau getimte Choreographie... Trotz der angesprochenen fachlichen Fehler eine gut gemachte Doku, finde ich.
  9. Florian

    FP38D mit kleinem Kinoton Lampenhaus

    Das kann schon original sein, gerade bei den Zweiformatmaschinen gab es zahlreiche (sagen wir einmal) "Bastellösungen" aus dem Hause KT. Wenn ich da an die alte 28 denke, mit ihrer (motorischen) Spiegelumlenkung...
  10. Florian

    70mm

    Die U2 ist zwar von der Ausführung sicher besser als die DP70, das Handling u.v.a. viele Kleinigkeiten (z.B. Lichttongerät, motorische Friktion) erfordern aber EXAKTE Pflege und Wartung, sonst hast Du schnell einen Schnipselproduzenten...
  11. Auch die Motorkohlen können abgefahren sein (mittlerer Teller ist der durchs Auf- und Abbauen am meisten gefahrene).
  12. Florian

    Aggressive Eltern

    ...als ob dies irgendwie von Belang wäre! Erziehung hat nichts mit Geburtsort, Glauben oder Kleidung zu tun. Auch die sonstigen einschlägigen Äußerungen in diesem Thread sind schärfstens zurückzuweisen. Als derzeit leidgeprüfter Österreicher kann ich nur sagen: Denkt nach, bevor Ihr Euch äußert! Wehret den Anfängen! (Dramamodus aus)
  13. Florian

    Kinoton FP23 - diverse Fragen

    Continental FO-Z 6/Y 560 Li LR, wobei sowohl Breite (6) als auch Länge variieren könnnen, da hab ich schon viel gesehen. Wichtig ist der Zusatz LR (L auf R uhig).
  14. Florian

    Kinoton FP23 - diverse Fragen

    Ganz einfach: der Andruckschuh der VWR/NWR ist aus Kunststoff, daher nicht leitend. Man nehme ein beliebiges Universalmeßgerät, schalte auf Widerstandsmessung oder Durchgangspiepser, ein Pol auf das Gehäuse, ein Pol auf die Stoppschraube. Zwei Lagen Film in die Rolle einlegen, Stoppschraube soweit herausdrehen, daß der Schuh komplett anliegt, dann langsam solange reindrehen, bis Durchgang vorhanden ist. Voilà! (Ich hab auch Bauklötze gestaunt, als ich Tonka das erste Mal dabei über die Schulter blicken durfte...lang ists her!) ...alte Schule halt... :-)
  15. Florian

    Kinoton FP23 - diverse Fragen

    Zum Thema Lautstärke kann ich aus meiner Erfahrung folgende Tipps beitragen: 1. Einstellung der Friktionen - Zustand der VWR/NWR: oftmals sind die Friktionen (bei Spulenbetrieb) viel zu streng eingestellt, was zu verstärktem Verschleiß der Zahnkränze führt. Die obere Schleife wird durch eingefahrene Zähne sehr unruhig und laut. V.a. der Filz der unteren Friktion sollte regelmäßig gereinigt und frisch geölt werden (Kardanöl). Die Stoppschrauben der Andruckkufen VWR und NWR werden mit dem Ohmmeter justiert! 2. Richtige Justage der Andruckkufe zur Kreuzrolle: ein Hauptlärmfaktor! Grundeinstellung: zwei Lagen Film übereinander in die Filmbahn einlegen, Stellschraube so justieren, daß zwischen Kreuzrolle, Film und Kufe kein Spiel mehr ist (ohne daß die Kufe oben abhebt). Dann (meine Methode) im Lauf (mit Film) auf leiseste Stellung feinjustieren. Es sollten Klebestellenüberlappungen aber ohne Springen durchlaufen! 3. Stellung der Beruhigungsrollen nach dem Kreuz: die jungen KT-Techniker haben hier immer "falsch" aufgebaut, indem die Rollen senkrecht übereinander montiert wurden. Unsere alten Wiener Siemens-Klangfilmleute haben die Wippe stets eher horizontal montiert (die vier Rollen bis zur Schwungbahn in einem großen Bogen angeordnet), was wesentlich leiser läuft. Bei idealer Einstellung flattert der Film im Lauf überhaupt nicht, sondern liegt total ruhig in der Führung. 4. Gummilager der Motoraufhängung regelmäßig erneuern! Auch die Gummischeiben der Stellschraube oben! 5. Nur selektierte, laufruhige Keilriemen verwenden (oder als Luxusvariante auf "D" umbauen) 6. Der Antrieb der Blendenwelle (Novotex-Großrad) sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt und frisch geschmiert werden (mit dem schwarzen "Leitbahnfett" aus der Philipstube :smile: ) Das waren jetzt die einfachen Maßnahmen...Drucklager, Blendenwellenspiel, Tonwellenlager fallen eher unter "advanced practice".... Ah ja: man kann die ober Schleife sehr klein laufen lassen (wenn die Kopie bekannt ist und keine Bildversetzer korrigiert werden müssen)!
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