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Eckbrecht

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Alle erstellten Inhalte von Eckbrecht

  1. Lieber Friedemann! Vielen lieben Dank für Deine Antwort und Deine Einschätzung! Ja, es hat tatsächlich etwas gedauert, aber da ich noch 10 weitere Spulen von dem Material habe, lohnt sich die Mühe auch, zumindest, wenn am Ende ein ansehnliches Ergebnis entsteht. Ich hatte testweise auch mal 2-3m +4 Blenden überbelichtet (also wie ISO 20 statt ISO 320) Aber dabei zumindest mit A71a (1:1 und 1:3) kein besseres Ergebnis erzielt. Andererseits habe ich jetzt gerade noch diesen Beitrag von Dir gelesen ( https://www.filmkorn.org/kurzer-prozess-uralte-ablauffilme-gefuegig-machen/ ) und die Erfahrung mit diesem “einen, hellen Frame!”, das bei der Bolex immer mal wieder vorkommt, kann ich nur teilen, so eines hatte ich bei den drei komplett entwickelten, “flauen” Spulen dann auch. Mit Überbelichtung und entsprechend angepasstem Prozess kann also evtl. doch noch was zu machen sein. Ich werde den Rest des mit ISO 20 belichteten Streifens bei nächster Gelegenheit (Anfang Juni) mal mit Kodak D-8 erstentwickeln, ebenfalls mit Benzotriazol-Zusatz, nehme ich an? Danke & LG!
  2. Hallo! Nachdem ich zwischenzeitlich mal etwas mit Farbe (9165-Prozess, danke Sandro!) experimentiert habe und dann länger gar nichts gemacht habe, habe ich in diesem Jahr wieder mit 4105 begonnen und mir unlängst einige alte UP52-Filme gekauft, mit Ablaufdatum 1980. Ich hatte bisher mit dem von Friedemann veröffentlichen Anleitungen zur Entwicklung von SW-Umkehrfilm und einigen wichtigen Tipps und Hinweisen von Sandro und anderen hier im Forum ganz passable Ergebnisse erreicht, auch bei UP52. Da ich, wie erwähnt, eine Weile nicht entwickelt hatte, musste ich nach einem kurzen Test meiner Tetenal-Altbestände (ungeöffnet, aber leider unbrauchbar) ebenfalls von Dokumol auf ORWO A71a als Erstentwickler umsatteln, vielen Dank an alle, die dazu Ihre Erfahrungen hier veröffentlicht haben, das hat mir dabei enorm geholfen!! Jedenfalls sind die Filme der neu gekauften UP52-Charge leider extremst von Altersschleier betroffen. So etwas ist mir bisher noch nicht untergekommen, sie sind wohl durch mehrere Hände gegangen und ich vermute sie wurden zwischendurch mal sehr unsachgemäß aufbewahrt. Ich hatte beim 4105-Prozess - nun mit A71a als Erstentwickler (mit Zusatz von KSCN und KI) – zunächst im Frühjahr 10 Minuten als gute Zeit für einen UP52 ermittelt. Als ich die Teststreifen der drei Filme, die ich nun belichtet hatte, nach der Entwicklung begutachtet habe, war da beim gleichen Prozess leider nur Klarfilm mit minimaler Zeichnung zu sehen (auch die Ränder waren mehr oder weniger klar, daher dachte ich zunächst, dass die Filme evtl. Licht abbekommen haben könnten). Mit der Hilfe einer KI habe ich dann zwei Tage lang rumprobiert. Die Verdünnung des A71a-Entwicklers auf 1:1, das Weglassen von KSCN und KI im Erstentwickler, die Zugabe von weiteren 4g/l KBr und 0,4 g/l Benzotriazol („um den Altersschleier einzudämmen“) haben bei 5 Minuten Erstentwicklungszeit (20°) die besten Ergebnisse geliefert. Es ist nun überall ausreichend Zeichnung vorhanden, aber es bleibt trotzdem ein Schleier und die Filme saufen ordentlich ab / sind völlig kontrastarm. Hat evtl. jemand noch eine andere Idee oder Erfahrungen, ob/wie man aus derart schlecht gealtertem Material noch etwas mehr machen/herausholen kann? (Weniger Schleier, mehr Kontrast, insbesondere ein besseres Schwarz) Erstentwicklung bei 18° und mit verschiedenen Zeiten, A71a im Verhätlnis 1:3 etc. habe ich schon probiert... Wie gesagt, im Standard-Prozess (4105 unverdünnt + KSCN + KI) habe ich zuvor erfolgreich UP52 (aus einer anderen Quelle) und auch UP15 und UP32 entwickelt, diesmal auch einen UP21, der ebenfalls ganz ok geworden ist. Anbei (unten) auch zwei Bilder. Einmal der Teststreifen, der in der nun abgewandelten Rezeptur bei 5 Minuten am besten geworden ist, im Gegenlicht fotografiert (bitte Schichtablösungen an den Rändern ignorieren) und einmal ein Bild der danach entsprechend entwickelten 30m-Spule, ohne zusätzliche Lichtquelle fotografiert. Der Teststreifen ist im Vergleich etwas besser geworden, das Motiv war aber auch ziemlich dankbar… Und hier noch ein paar Zeiten, mit denen ich mit dem A71a passable Ergebnisse erzielt habe: Erstentwickler: (1800ml) A71a (unverdünnt) + 7g KSCN + 0,1g KI (20°) UP15: 10 min. / UP32: 10 min. / UP21: 13 min. / (UP52: 10 min. – aber halt leider nur der eine…) (Alle Filme standardmäßig zwei Blenden überbelichtet) LG & frohes Entwickeln!
  3. Danke für den Tipp Friedemann! Der Beitrag ist großartig und sehr hilfreich! :)
  4. Vielen Dank Friedemann! Ich habe damals für 9165 so viel CD-1 organisiert, dass es noch eine Weile reichen wird. Sollte ich mich tatsächlich an 9160 wagen, halte ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden! LG!
  5. Lieber Friedemann, lieber Theseus! Danke für die schnellen Antworten und insbesondere für die Fotos aus den ORWO-Rezepten von 1972! Ja, der Teststreifen, den ich dann noch nachträglich entwickelt habe, um mal zu sehen wie er ohne die „38°-Misshandlung“ aussieht war ebenfalls klebrig, jetzt ist er trocken und schön ausgehärtet, allerdings wirkt die Oberfläche als wäre sie matt / leicht aufgeraut. ( Würde hier zur Veranschaulichung ein Bild einfügen, bin aber noch nicht dazu berechtigt) Vermutlich sind auch die 24/25 Grad noch immer deutlich zu warm, bzw. kann das auch am fehlenden Härtefixierbad liegen. Da er sehr blaustichig ist, überlege ich mir schon, ob ich mir die Mühe mache für die verbliebenen zwei Spulen, die auch beide schon belichtet sind, 9160 anzusetzen – hat da von Euch jemand Erfahrungswerte? Die Chemikalien lassen scheinbar mit etwas Geduld schon irgendwie beschaffen, wenn das Ergebnis dann jedoch nicht deutlich besser wird, ist das natürlich sehr viel Aufwand... Dazu kommt dann auch noch die Russgelatineschicht als Faktor X... 🙂
  6. Hallo! Dank Sandros toller Unterstützung und der anschaulichen Aufbereitung der Informationen zum 9165-Prozess (https://www.filmkorn.org/orwo-c-9165-entwicklung-in-nachgebauter-chemie/# ) sowie den allgemeinen Informationen & Tipps die Friedemann hier und über Filmkorn.org zur Verfügung stellt, habe ich es nach langer Vorbereitung geschafft ein paar alte ORWO-Farbfilme zu entwickeln, mit teilweise ganz passablen Ergebnissen. (Vielen herzlichen Dank für die super Erklärungen und Hinweise!!!) Letzte Woche habe ich dann mal einen ORWOcolor UK18 da durchgezogen, unwissend, dass für diesen Film eigentlich ORWO 9160 vorgesehen ist. Zeichnung war vorhanden, allerdings hatte ich nicht gewusst, dass er scheinbar eine Russgelatineschicht hat. Beim Versuch diese vor dem Fixieren noch irgendwie abzulösen, habe ich dann den Film ruiniert, wahrscheinlich war die Temperatur ausschlaggebend, ich habe ihn zu heiß gewaschen mit Waschsoda bei 38 Grad, Bläschenbildung war die Folge... Bei einem späteren kurzen Teststreifen in 9165 konnte ich die Schicht gut entfernen, Bild war auch irgendwie ok, aber es fühlte sich der Film seltsam klebrig an, im Vergleich etwa zu einem UK17 nach Abschluss des Entwicklungsvorgangs kurz vor der Trocknung. Daher wollte ich fragen, ob vielleicht jemand diesen Film bereits erfolgreich in 9165 entwickelt (und fixiert!) hat? Oder macht es Sinn das Material für den 9160-Prozess zu beschaffen? (Glücklicherweise konnte ich in Edwin Mutters „Farbphotographie“ von 1967 genaue Informationen für 9160 zusammentragen, von der Russgelatineschicht schreibt er dort aber nichts... 😕 ) Vielleicht hat auch jemand Informationen für die genaue Verarbeitung (Zeiten) von UK18 – ich habe leider nur eine Ausgabe des ORWO-Rezepte-Buchs aus den 80ern und ein PDF einer Version aus den 60ern, da der Film aber laut meinen Informationen von 70 bis 74 produziert und vertrieben wurde, müssten in der Ausgabe von 1972 wirklich brauchbare Informationen enthalten sein... Liebe Grüße & frohes Entwickeln!
  7. Hallo Allerseits! Ich bin neu im Forum und möchte gerne dieses Thema wieder aufgreifen, da ich ein paar Rollen ORWO – SW-Fernseh-Umkehrfilm (UP 32 und UP 52 ) aus den 1980er Jahren in die Hände bekommen habe und nun vor den gleichen Fragen stehe wie dbx1000. Es fängt schon damit an, das leider auf den Rollen keine ASA-Angaben abgedruckt sind. Nach etwas Recherche konnte ich für den UP32 100 ASA rausfinden und für den UP52 320 ASA. (bei Umkehrentwicklung) Da die Filme seit Jahrzehnten abgelaufen sind und vermutlich in den vergangenen Jahren nicht immer sachgemäß gelagert wurden ist natürlich ungewiss ob man damit noch etwas anfangen kann. Hat von euch ( dbx1000 oder F.Wachsmuth ) inzwischen mal jemand den UP32 getestet? Dazu gesellt sich die Frage, wie man das Material am besten entwickeln kann. Ich habe mir zwar schon die „ORWO-Rezepte“ besorgt, aber als echter Chemie-Laie mit sehr wenig Dunkelkammer-Erfahrung bin ich mir nicht sicher, ob ich mir die Entwicklung nach Vorschrift 4100 zutraue - wenn ich denn alle Zutaten zusammentragen kann. Falls ihr inzwischen Ergebnisse mit dem UP32 erzielt habt oder sonstige Tipps habt würde ich mich freuen von euch zu hören! Beste Grüße & frohes Schaffen, Eckbrecht
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