Zum Inhalt springen

Roland_NRW

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    32
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    1

Alle erstellten Inhalte von Roland_NRW

  1. ... erstmal eine Totale... das Tastenfeld des Originals wurde durch eine Art Konsole ersetzt mit Display, 6 Bedientasten und einem Poti für eine Mittelstellung, links zurück, rechts vor (über Software, ist ein normales Linearpoti)...
  2. Kurz zur Technik: - akt. Arduino Nano Every (Uno war mir zu groß); - Nema 17 Schrittmotor; - insgesamt 4 IR-Lichtschranken auf Basis des TCRT5000, eine tastet eine Markierung auf der Flügelblende ab, eine beobachtet die obere Schlaufe, eine die untere und eine weitere den Auslauf. Die obere meldet das Filmende und schaltet dann Licht und Kamera ab. Die beiden unteren sollen, im Rahmen ihres Auflösungsvermögens, Alarm schlagen, wenn es Probleme im Transport gibt, scheint auch soweit zu funktionieren, aber nur grobes Verwurschteln würde da gemeldet, dann stoppt aber der Projektor sofort und macht über einen Piezo auf sich aufmerksam. Die IR-LEDs laufen im Moment noch ohne Modulation, was im abgedunkelten Raum beim Scannen auch reicht, wenn aber irgendwo Sonnenlicht auch nur auf eine gegenüberliegende Zimmerwand strahlen würde, dann wird das alles sehr unvorhersehbar und fehlerhaft, unter solchen Bedingungen müsste man die IR-LEDs modulieren und am Fototransistor einen Hochpass-Filter nutzen, im Prinzip auch machbar, aber ich habe mich zuletzt dagegen entschieden, um nicht alles nochmal neu verkabeln zu müssen; - in der ersten Lücke der Flügelblende nach Bildwechsel wird noch kein Bild gemacht, damit das Bild zur Ruhe kommen kann, in der zweiten und dritten Lücke dann jeweils ein Bild möglich; - die Led läuft über PWM auf 62 Khz und aktuell einmal mit 100% und mit 25%, d.h. pro Frame zwei Bilder möglich mit 2 Blendenstufen Unterschied. Bei den meisten Filmen würde wohl die Standardbelichtung reichen, aber ich wollte Reserven haben, um evtl. ein HDR aus wenigstens 2 Bildern zusammenzustellen (oder nur das heller belichtet Bild zu nutzen). Im Prinzip liesse sich das über Software aber auch beliebig anders gestalten. - die LED hatte ich ganz am Anfang über ein fertiges Meanwell Konstantstromnetzteil laufen, was sich aber leider nicht bewährte, die angeblich lt. Datenblatt tolle Siebung sorgte in Kombination mit dem Silent Shutter der Sony für unansehnliche Bänder, die dann im fertigen Film lustig über den Horizont liefen. Gleiches Problem auch mit der STandard PWM-Frequenz des Arduino von knapp unter 1 Khz, aber die Umstellung auf 62,5 war problemlos über Software möglich. Auch wurde die LED, zunächst mit Dauerstrom betrieben, einfach zu heiß. Im Moment wird sie über den Arduino nur für ca. 250 ms eingeschaltet. - Anzeige der wichtigsten Daten über ein 16x2 Display, zeigt dann Richtung Vor, Zurück, Stop an, die Umlaufzeit (finde ich praktischer als fps), die Anzahl der Bilder insgesamt und der Auslösungen, dann Statusmelden wie Film, kein Film, Riss an oberer oder unterer Position. - da ich mit voller Auflösung der Kamera arbeite, ist das alles schnarchlahm, v.a. wenn man über Tethering direkt auf die Festplatte schreibt. Ein Umlauf muss mindestens 2,2 bis 2,5 s sein, sonst kommt die Kamera nicht mehr mit, d.h. bei den aktuell zwei Bildern pro Super 8-Frame läuft der Projektor auf knapp 5 Sekunden pro Umlauf - ob sinnvoll oder nicht, kann ich noch nicht einschätzen, aber damit komme ich auf knapp 7K pro frame, fotografiere erstmal in RAW (85 MB pro Bild), dann RAW-Therapee und DaVinci-Resolve, erste Clips sehen ganz vielversprechend aus, aber da muss ich noch ein wenig tüfteln, v.a. in Richtung Avisynth o.ä. Geplant ist, die RAW-Daten auf jeden Fall aufzuheben und erstmal eine 4K Ausspielung zu machen. Beim Gedanken, wieviel ich da noch an Festplattenplatz kaufen muss, wird mir allerdings leicht blümerant. So, nun genug gelabert, erstmal ein paar Bilder von außen im Vergleich zu einem unmodifzierten Record 100...
  3. Moin an alle, nachdem ich hier schon länger am gelegentlichen Mitlesen bin, v.a. an Super 8-Scanner-Themen interessiert, wollte ich euch mal meinen nun soweit fertigen Super 8-Scanner vorstellen... selbst habe ich nur wenige Rollen auf Super 8 Mitte der 2000er-Jahre gedreht, noch auf Kodachrome 40, die letzte Rolle liegt noch halbvoll im Gefrierfach, da hat mich die Schließung des Labors in Lausanne doch eiskalt erwischt. Allerdings hat mein Vater fleißig gefilmt von 1973 bis Mitte der 80er, und dieses Päckchen wollte ich mal einscannen. Basis sollte ein Noris Record 100 werden, den ich für 10 Euro in der Nähe über Kleinanzeigen erhalten konnte. Sollte ursprünglich für die Projektion fitgemacht werden, aber er hatte irgendwo in dieser altertümlichen Schaltplatte einen Wackelkontakt, den ich nicht lokalisieren konnte, daher fiel die Entscheidung, den zu einem Scanner umzubauen und noch einen weiteren für die Projektion zu erwerben. Nun hab ich zwei von diesen schnuckeligen Dingern :-). Vorhanden waren schon eine MFT-Kamera (Olympus OM-D 10 IV) und eine Vollformat (Sony A7RIII). Ursprünglich war die Olympus geplant, aber die lässt sich überhaupt nicht per Kabel auslösen, damit war sie schon aus dem Rennen. Als Objektiv hatte ich aus Analoglaborzeiten noch u.a. ein Rodagon 50 f2.8, was in Retrostellung verwendet werden sollte. Dem Projektor sollte kein Härchen bei der Umbauaktion gekrümmt werden, also weder Flügelblenden amputieren noch Löcher irgendwo bohren. Das hätte mir leid getan, ein wohl 1967 oder 68 hergestelltes Gerät zu "verbasteln", einige Jährchen älter als ich selbst. Es sollten also alle neuen Teile irgendwie ins soweit leergeräumte Gehäuse eingebaut werden, indem schon vorhandene Halterungen oder Bohrungen übernommen wurden. Zum Glück lässt sich der Noris entkernen, ohne was irreparabel demontieren zu müssen. Dann wurds allerdings doch kompliziert und immer komplizierter und die ursprüngliche Planung, zum Jahreswechsel fertig zu werden, verschob sich dann doch um einige Monate. Die Steuerung läuft über einen Arduino, alle mechanisch neu herzustellenden Teile wurden mit Freecad designt und dann über 3D Drucker ausgedruckt. Notwendige Platinen altertümlich auf Lochraster aufgebaut ;-). Arduino, Freecad und 3D Druck waren alles Neuland für mich, aber man kommt rein, am Anfang allerdings mit viel Haareraufen, v.a. Freecad ;-). ...
  4. Moin, moin, weiß so einen 3D Drucker seit einigen Wochen ja auch sehr zu schätzen, aber bei einem Filamentdruck hab ich irgendwie Zweifel, ob sich das Material nicht mit der Zeit mit allen möglichen Flüssigkeiten bzw. Chemikalien füllt, ein Filamentdruck ist doch ein eher poröses Material, nicht zu vergleichen von der Dichtigkeit mit ABS aus Spritzguss oder Metall, bekommt man denn z.B. Fixierer wirklich ausgewaschen oder diffundiert das dann nicht in der nächsten Entwicklung zurück? Bei einem Harzdrucker könnte ich mir eher vorstellen, dass das ein guter Ersatz sein könnte... Viele Grüße, Roland
  5. Moin, moin, das ist eines der schönen Projekte hier, die mich zum Bau eines Scanners angeregt haben, auch auf Projektorbasis mit einigen 3D Druckteilen, das stelle ich demnächst mal hier vor. Funktioniert soweit, ich habe nur Probleme mit Staub in den Scans, darf ich fragen, @Nils Jacobsen, welche Erfahrungen Du mit dem Inline Cleaner gemacht hast? Diese Bürstchen hab ich mir letztens schon mal mitbestellt, aber schon der Blick durch die Blisterpackung lässt mich zweifeln, ob ich da wirklich die Familienfilme drüberziehen möchte 😉. Das verkratzt wirklich nicht? Und Du scheinst auf richtige Kugellager umgestellt zu haben, ich nehme an, der Projektor schafft das dann problemlos, alles von der Spule zu ziehen? Vielen Dank und viele Grüße, Roland
  6. Herzlichen Dank für die schnelle Hilfe! Viele Grüße...
  7. Schönen guten Tag an alle, ich bin der Roland, 51 Jahre alt, aus dem schönen Rhein-Erft-Kreis und nach Jahren der Abstinenz bzw. Beschäftigung mit anderen Hobbies mal wieder mit unseren Schmalfilmen (Super8) beschäftigt. Ich benutze zum Nasskleben die Bolex Filmpresse. Anleitung hab ich und grundsätzlich ist mir die Bedienung klar, klappt und hält soweit. Ich frage mich aber, ob es eine Rolle spielt, ob links das Filmende oder der Filmanfang hinkommen? Finde da nirgends eine Info dazu. Wenn ich am Super8-Monitor schneide, würde ich links in der Bolex ja das Ende der linken Rolle hinlegen und rechts von der rechten Rolle. Wenn ich gerissenen Film aus dem PRojektor nehmen würde und direkt kleben, wäre es andersherum. So ganz ohne Stufe klebt ja auch die Bolex nicht, würde beim normalen Lauf durch einen Projektor es eine Rolle spielen, ob Anfang oder Ende des Films z.B. links auf die Bolex kommt? Oder hab ich irgendwo einen Denkfehler? Danke für Tipps, Roland 🙂
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.