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F. Wachsmuth

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Posts posted by F. Wachsmuth

  1. So, ich hab noch mal schnell ein paar Bilder gemacht. So richtig wirken tut das ganze natürlich nur, wenn man es seiht. Wie soll ein Computermonitor diesen Unterschied auch adäquat darstellen?

     

    Testaufbau:

    Links der Elmo mit der 150W HID-Lampe. Rechte ein Bauer t610 mit frischer 150W/15V-Birne auf Vollgasstellung (nicht Sparschaltung).

    Projiziert wurden in beiden Projektoren Disney-Filmchen, die noch gute Farben haben. 

     

    Aber beginnen wir mal mit dem Leerlauf, bevor der Film eingelegt war. Belichtet habe ich hier so, dass das linke Bild gerade noch nicht clipt / übersteuert. Die Farbbalance ist manuell auf 6100K gestellt. Hier sieht man deutlich, wie warm die Halogenlampe leuchtet, und natürlich auch, um wieviel dunkler sie im Vergleich ist.

     

    APC_0051.thumb.jpg.402999cc5afce2d2bf343362542dd865.jpg

     

    So, und nun das ganze mit Film:

     

    APC_0053.thumb.jpg.f9bae1d7a91c965e2d8bd35dd960a123.jpg

     

    Man könnte meinen, die rechte Kopie sei rot. Ist sie aber nicht. Hier habe ich die Filme mal über Kreuz getauscht (Goofy jetzt rechts):

     

    APC_0057.thumb.jpg.4a710bd6b5bd63ac0d98e789d5cedfaf.jpg

     

    Zu guter letzt habe ich noch einmal "auf den Bauer" belichtet, also 2700K Farbtemperatur und so, dass die weissen Stellen gerade eben nicht clippen. Hier sieht man dann, dass der Kamerasensor mit der Helligkeit links hoffnungslos überfordert ist:

     

    APC_0059.thumb.jpg.b05b73e3b6afd4aab8509e9ad144bb4f.jpg

     

    Ein Hinweis noch: Im Elmo habe ich eine Zweiflügelblende, was natürlich ncoh mal einen kleinen Vorteil bringt. Allerdings auch einen Nachteil: Flackern. Mir persönlich reichen die 48 Hz nicht, die ich bei 24 fps sehe. Daher kommt in den Elmo wieder eine Dreiflügelblende, genug Licht um das zu kompensieren, hat er allemal.

     

     

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  2. Um Gittes Willen. Die HID-Lampe ist eine 50mm Lampe im Kaltlichtspiegel und wird einfach eingelegt wie die normale Lampe auch. Anders als die 250W Lampe wohl muss sie aber etwas weiter nach vorne. Ich habe die beiden Löcher im Lampenhalter zu  Langlöchern aufgefeilt, so konnte ich sie die benötigten circa 1-2 mm weiter nach vorne schieben.

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  3. Ja, einen Side-by-side Vergleich mit meinem Bauer t610 (mit 1,1er Linse und frischem Leuchtmittel) kommt definitiv. Auf 220V statt 240V eingestellt und in Vollgas-Stellung schafft der interessanterweise auch 4000lx (bei gleichem Setup) — die EJL hat eben offensichtlich 16mm-Geometrie. 

    Elmo hab ich nur den einen, da kann ich nur nacheinander Vergleichen,  aber mit fest eingestellter Belichtung geht das ja auch. 

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  4. Ja, kurz (halbe Sekunde) brummselt es bei der HID-Lampe auch, aber eine Sicherung fliegt da nicht. Und auch die HID-Lampe braucht ein paar Minuten zum Hochfahren. Und natürlich schaltet man sie nicht mit dem Projektor aus, sondern lässt sie schön laufen... und wenn der Filmabend vorbei ist, schaltet man sie ab und lässt den Lüfter noch ein paar Minuten nachlaufen. 
     

    Zur Ehrenrettung des Elmo muss man ja sagen, dass die EJL geometrisch nicht die korrekte Lampe ist, nur gibt es die ESC ja offenbar nicht mehr. Vielleicht lässt sich die EJL-Ausleuchtung durch einen weiteren Umbau des Lampenträgers noch optimieren, "freihändig" hab ich da aber nicht viel mehr hinbekommen. Es ist eben eine Lampe für 16mm Gates. 
    Wie punktgenau die 250W Lampe nach dem Umbau ausleuchtet, weiß ich nicht. Weniger Licht wird es nicht sein. 🙂

     

  5. So, hier ein kleiner Zwischenstand.

     

    Der Projektor hatte doch ein paar Transportschäden, die ich erst richten musste — es gab u.a. zwei Platinenbrüche und einen defekten Geschwindigkeitsschalter. Beides ist nun repariert. Zum anderen hat mich geärgert, wie der Vorbesitzer den Umbau auf HID hat ausführen lassen, das habe ich neu gemacht, und damit ist er jetzt quasi "umschaltbar": Mit wenigen Handgriffen kann man ihn also auch wieder wie gehabt mit der 24V/200W-Lampe betreiben. Damit konnte ich jetzt auch einen ersten schnellen Vergleich machen, siehe unten. Auch war die Lampenposition für die HID-Lampe absolut nicht optimiert, die Lampe muss nämlich weiter nach vorn als die normale Halogenlampe. 

    Und so siehts aus (Helligkeit auf meinem Labortisch gemessen, also ca. 1 Meter vom Objektiv entfernt, aber die Verhältnisse sind ja auch auf die auf der Leinwand übertragbar:

     

    Lampe

    Helligkeit gemittelt

    Farbtemperatur

    24V/200W EJL Sparschaltung

    3100 lx

    2950K

    24V/200W EJL Vollgas

    4000 lx

    3250K

    Xenpow 150W HID

    16100 lx

    6150K

     

    Ich denke, die Helligkeitszahlen sprechen für sich. Was für ein Erlebnis 🙂

     

    Spektrumanalyse habe ich noch nicht machen können, aber ich kann definitiv schon sagen, dass mich die Tageslichtfarbe der HID-Lampe überhaupt nicht stört. Ganz im Gegenteil. Im Kino wird/wurde ja auch nicht mit 3000K projiziert, und das Auge adaptiert das sofort, gerade im dunklen Raum. Bei sowieso schon rötlichen Kopien oder E100D im Kunstlichteinsatz ist das kältere Licht ja sogar auch dienlich.

     

    Was mich begeistert, ist dass die HID-Lampe kein bisschen wärmer wird als die EJL. Und das, obwohl der Lüfter im Betrieb genauso schnell läuft wie zuvor... der einzige Unterschied ist, dass er auch bei gestopptem Projektor auf Betriebsdrehzahl läuft, da die HID-Lampe ja anbleibt.

     

    "Leider" hat mein GS eine 2-Flügelblende eingebaut bekommen. Bei 24 fps ist das prima (hell), bei 18 fps flackert es natürlich sehr. Ich erwäge, mir von FFR eine umschaltbare Flügelblende einbauen zu lassen, auch wenn mir vorm Versenden des Projektors graut. Hat jemand mit der Umschaltbaren Blende Erfahrungen?

  6. Na, ihr macht mir jetzt umso mehr Lust, es auszuprobieren — zu sehen, was geht. 🙂

    Ich besitze keine einzige Derannkopie und auch keinen Anamorphoten, auch keine goldenen. Die Lampe hat angeblich CRI von 95, aber ich werde mit ihr Spektrum lieber selbst ansehen. Da kann ja viel behauptet werden. 
     

    Ich hab auch eine 200W/24V Philips ELJ bestellt, um mit eigenem Luxmeter objektiv die erreichte Helligkeit vergleichen zu können. Die Fuji-ESC "für 8mm" scheint es ja nicht mehr zu geben. Auch Farbwidergaben kann ich (berufsbedingt) ziemlich exakt ausmessen und bestimmen. Mitte Mai hab ich ein paar Tage frei.  🙂

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  7. Ich erahne schon: Da stecket eine ganze Wissenschaft dahinter. Mir völlig neues Terrain 🙂
    Meine XENPOW HID 150 hat wohl kühle 6500K, aber 1000h Lebensdauer und eine Bogenlänge von 2,8mm, also schön Punktförmig. Und sie passt mit ihrem 50mm Reflektor eben gut in Projektoren. Leider finde ich nur Lieferanten, aber kein genaueres Datenblatt...

  8. Eine 250W Lampe an einem 200W Trafo macht wenig Sinn, dafür heißen Trafo. Oder hast Du eine externe Stromversorgung?

     

    Claus: Was das Abfilmen eines projizierten Bildes beweisen soll, ist mir immer schleierhaft. Das ist ein bisschen, wie wenn Leute auf Youtube zeigen, wie hell ihre neue LED-Taschenlampe ist... nur kann mein Bildschirm halt nicht weißer als weiß. 🙂

  9. vor 39 Minuten schrieb Cremers Claus:

    Sorry aber irgendwo gibt es Grenzen.


    Tja, Grenzen überschreiten finde ich immer sehr reizvoll. 🙂

    Keine Ahnung, ob ich das brauche. Im Wohnzimmer bestimmt nicht. Beim letzten Berlintreffen war ein "echter" Xenon-GS1200 im Einsatz, der war laut wie ein Flugzeug, das fand ich ziemlich nervig. Der gezeigte Cinemascope-Film (eine frühe Loveparade, gedreht auf K25 DS8) sah aber schon ziemlich super aus, und war auch trotz der Größe sehr hell. 
     

    Machen tu ich das eigentlich nur, um es auszuprobieren. Spaß an der Freude. Kann ja mal hilfreich sein, wenn man was im Freien oder eben deutlich größer als Im Wohnzimmer zeigen will. An die höhere Farbtemperatur gewöhnt der Zuschauer sich recht schnell, vermute ich mal... gerade bei schon etwas roten Filmen. Und warum helles Licht kontrastärmer sein soll, verstehe ich nicht — 8mm Film hat genau die gleiche Maximaldichte wie großer Film. 
     

    Danke an Jens für den Mut und den Rat. 🙂 was sind denn Kopfwackler..?

  10. Hallo,

     

    ich bin recht spontan zu einem wunderbaren GS 1200 gekommen, meinem ersten überhaupt. Das Gerät ist aus der letzten Serie (mk3) und wurde von Senator Ugo Grassi himself für einen Freund komplett restauriert (bis in alle Einzelteile zerlegt, gereinigt, justiert, erneuert, Messingzahnräder etc). Dieser Freund gab sein Hobby irgendwann auf und gab den Projektor weiter, vom Nachfolgebesitzer wurde er dann fast gar nicht benutzt, dafür beauftragte der einen Techniker mit einem Umbau auf die Xenpow 150 HID Lampe.

    Dieser Umbau ist wietgehend ausgeführt — der originale Lüfter läuft ständig (und etwas schneller), das Vorschaltgerät für die Lampe ist sauber unterm Projektor montiert und der "Dowser" zum schützen des Films bei Stillstandprojektion wird auch richtig ein- und ausgeschwenkt.

     

    Was dieser letzte Techniker nicht gemacht hat, ist die Lampenposition anzupassen. Die Lampe klemmt einfach im originalen Lampenhalter, dem nur das Hinterteil genommen wurde. Leider ist dieser Umbau ja nun recht selten, und ich hab keine Unterlagen zur korrekten Lampenposition gefunden. Klar wird an Hand der paar Foreneinträge nur, dass die Lampenposition angepasst werden muss, damit er auch wirklich "heller als der Xenon, aber ohne dessen Lärm" wird.

    Meine Frage ist nun: Wie finde ich die Lampenposition am besten? Darf man eine HID-Lampe in gezündetem Zustand freihand bewegen, oder ist das Gift? Und was für eine Art Schutzbrille brauche ich, um sehen zu können, bei welchem Abstand sich deren Licht am besten auf dem Bildfenster bündelt? Reicht da die berühmte "Rettungsdecke", mit der unvorsichtige sich Sonnenfinsternisse ansehen? Oder sollte ich ein Luxmeter an einer Projektionsfläche montieren und per Trial & Error vorgehen? Mit Schutzbrille kann ich ja das Luxmeter nicht wirklich ablesen... gibts da Tips, wie man das richtig macht? Oder hat gar jemand auch so einen Umbau, und Erfahrungswerte mit der Lampenpostion? @Thomas007 vielleicht? 🙂

  11. Recht hast Du, ich werde alt.

    Ich habe neulich mal viel rumprobiert, um den Orwo UN74(alt) auf 400 ASA (und zudem auch noch hübsch) hinzubekommen. Im Rahmen der Testreihen fiel mir dann auf, das konzentrierteres A71 weder steiler wird noch die Emfindlichkeit erhöht. Daher meine Schlussfolgerung bzgl. Foma. 🙂

  12. Ein Pott tauschen kann doch eigentlich jeder einigermaßen erfahrene Löter binnen 2 Minuten... sag Bescheid wenn Du keinen findest, das mache ich Dir ggf. gern. Hab vor 10 Minuten gerade einen 64-beinigen SMD-Chip getauscht. 🙂

  13. Nein, aber Tetenal liefert einiges an Vorprodukten für sehr viele andere, bzw. Ermöglicht Gemeinschaftsbeschaffungen. 
     

    Auf jeden Fall ist Tetenal ein neuralgischer Knotenpunkt für die gesamte bildgebende Analogwelt und mit Sicherheit kein Hinterhofküchlein, dass mal eben Rezepturen ändert, ohne den Namen zu ändern oder gar "schimmelnde Flaschen" verkauft. Was da bei APHOG passiert, klingt mir nach Rufmord durch ein paar einzelne. 

  14. Puh, also vor 1,5 Jahren angebrochenes Konzentrat darf vin mir aus gerne kippen. Und nur, weil nach einer so umfassenden Reorg mal ein Fehler passiert, gleich öffentlich das ganze Unternehmen schlechtesten? Selbst Kodak lieferte jüngst kaputten XTol und HC110. 
     

    Was Google da indiziert hat, kann auch für einen anderen Entwickler gelten. Ich denke, ohne Nachfrage bei Tetenal bleibt es erstmal ein Gerücht. 

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