Jump to content

F. Wachsmuth

Mitglieder
  • Content Count

    10,222
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    399

Posts posted by F. Wachsmuth

  1. Ihr habt beide Recht. Simon mit der Theorie, Thomas mit der Praxis. 
    In diesem Fall gewinnt die Praxis, glaube ich. 🙂

     

    Wer sagt denn, das es immer noch kolloidales Silber ist, das auszubleichen ist? Vielleicht hat Foma ja mittlerweile (teilweise) auf "belichtete" Silbersalze gesetzt?

    Bleib da mal da dran, Thomas. Das klingt sowas von plausibel, Theorie hin oder her. 

    • Like 1
  2. Fehlt noch der Link zum Luxus-Durchlauferhitzer. Bzw ne Typennummer. 🙂
     

    Klingt nach einem tollen Setup. Ich hab nur ein Laborwasserbad (GFL) ohne Umwälzpumpe, aber schön schnell reagierend. Da gehen bis zu 8 der eckigen PP Weithaksflaschen mit 1,5 L rein. 
    Mein Tank steht in einer 40x50 Laborschale voll Wasser auf einem Kaiser-Laborwärmer mit gebastelten Thermostat. Wässerungswasser temperiere ich nach Gefühl an der Mischbatterie und kontrolliere gelegentlich. Mittlerweile treffe ich nur durch Fühlen mit den Fingern die 38° zuverlässig auf 1° genau. 🙂

  3. vor 9 Stunden schrieb Pagodeiro62:

    Habe mich echt nicht getraut, nach 4x16 mm auch noch KB-Filme in der Brühe zu baden 😉


    Ich bade in 1,6 Litern E6 bis zu 14 Super 8 Filme, mit angepassten Zeiten, und identischen Ergebnissen. Bei 16mm (oder DS8) erlaube ich 4 x 30m, also als Menge entsprechend 16 S8 Filmen, weil es ja entsprechen weniger Durchgänge und damit weniger oxidierende Agitation ist. Da klappt seit Jahren problemlos. Danach verwende ich den Ansatz dann ggf. Noch für VNF, Moviechromes odd Experimente. Da ist ein bisschen Farbkipp dann ggf auch egal. 
     

    Mit 2,5 Litern binnen einer Woche hast Du also noch einiges an Luft!

     

    Die Mengenvorgaben von Tetenal sind sehr konservativ ausgelegt. Schon immer. Arbeitet man sauber (Aqua Dest Ansatz, gründlichere Wässerungen, gute Flaschen, wenig Luft, kurze Standzeit) kriegt man viel viel mehr raus — und ich überprüfe sowohl mit Densitometer als auch mit Colorchecker und Scanner, nicht via Augenmaß. 

  4. Das Ist ja eine schöne Lösung. Müsste sich aus POM oder so doch eigentlich recht günstig herstellen lassen...

    Ich hab auch noch einen Rasierklingenspalter, mit Kurbeln und Führung, sieht nach gutem Selbstbau aus. Ebenfalls noch nie benutzt, der Lomo tut halt einfach. 🙂

  5. Ich tendiere auch dazu, der Entwicklung die "Schuld" zu geben. Selbst entwickelt kam ich noch immer auf 100 ASA. 
    Deine 2,5 Liter E6 Ansatz schaffen nach 4x 16mm aber locker auch noch ein paar Kleinbildfilme, wenn die Standzeit nicht zu hoch wird. 🙂

  6. Ich hab den links zwei mal und beide sind — nach langwieriger Einstellung — präzise justiert. 
    von den Quarz-Spaltern (rechts) hab ich auch zwei und die sind so ungenau wie uneinstellbar. 
     

    Es ist lange her, dass ich meine Lomos justiert habe. Man braucht kein Mikrometer dazu: einfach die beiden Stränge eines Schnittes Schicht and Schicht aufeinanderlegen und zB auf eine Glasplatte stellen. Die Schicht des hinten liegenden Filmes darf nicht über den Rand des vorderen Films blitzen. 
     

    Eine (oder zwei?) der Schrauben stellt ein, wie eng die Walzen aneinander liegen. Ist das zu eng, lässt sicherer Film kaum durchziehen. Ist es zu locker, wird er nicht getrennt oder die Kante sehr unsauber. Mit Geduld bekommt man es aber hin! Danach neu Loctite druff...

  7. vor 1 Stunde schrieb Film-Mechaniker:

    Weg mit den vergammelten Dingern, echt jetzt.

    So ein Quatsch! 
    Wo ist das der Aufwand? Ein Pfund Talkum kostet keine 10€ und das reicht ein Leben lang. alles was man braucht ist etwas Geduld, und eklig ist daran auch nichts. Gar nichts.
     

    Und auch gibt es nicht jedes Teil neu; Zahnriemen, Andruckrollen, Reibräder und andere Gummiteile sind oft bretthart  geworden, Ersatz aber kaum zu haben. Da wirkt diese Methode Wunder. Gerade neulich so ein edles Tapedeck wieder zum Leben erweckt, das mochte nicht mehr Spulen. Und schon einige Dual-Plattenwechsler wieder auf Touren gebracht habe ich so auch... von obskur geformten Augenmuschel mal abgesehen. Auch Projektorfüße kriegen so wieder Grip. 
     

    Simon Simon, was bist Du für ein Reparateur, der zum Wegwerfen statt zu einer einfach auszuführenden Auffrischung rät?
     

     

    • Like 1
    • Thanks 1
  8. Am 11.3.2021 um 17:56 schrieb Helge:

    Kleiner Hinweis, @F. Wachsmuth hat mal gepostet, daß er alte, harte und krumme Augenmuscheln durch längeres Einlegen in Talkum Puder wieder geschmeidig macht, soweit ich mich erinnere.

    Genau. Talkum mit Wasser zu einer Paste mischen, Gummi dick einstreichen damit (oder drin ertränken) und dann luftdicht verschlossen 2-4 Wochen liegen lassen. 
     

    Zuletzt habe ich damit eine steinhart gewordene, hellgraue Bolex-H Augenmuschel wieder wie neu bekommen. Natürlich darf sie noch nicht gebrochen sein. 

  9. vor 6 Stunden schrieb Theseus:

    Der rote Farbstoff bildet sich im Originalprozess erst richtig im Bleichbad aus rotem Blutlaugensalz

    Das Ist der Cyanfarbstoff, aber sonst stimmt es. An E6 Chemie ist aber noch viel mehr komplett verkehrt und schwerwiegender falsch für Orwo-Farbfilme. 

  10. vor 7 Stunden schrieb Maxim_Anfängfer:

    Ich spiele mit den Gedanken vielleicht ein Stoppbad nach dem Erstentwickler dazu geben

    Davon rate ich ab. Ist nicht vorgesehen, nicht nötig und nicht gut für den (kritischen) pH des Farbentwicklers. 

×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy.