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MFB42 aka M. Bartels

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  1. Oha, wenn das alle machen, mache ich as auch an dieser Stelle (PN ist schon an alle Organiatoren raus). Ich komme auch zum Filmabend und bringe einen Film mit...
  2. Vor wenigen Jahren habe ich (eine frühe Version von) ChatGPT mal gefragt, was er über meine Experimentalfilme erzählen kann. Besonders gut gefallen hat ihm mein Film "Schmackhaft". Der ist zwar leider noch nicht gedreht, aber immer, wenn ich mit einer Kamera über die Welt laufe, sagt meine Frau "schmackhaft!"
  3. Wenn ich richtig informiert bin, war das ja der Sinn des Morsetanks. Es konnten "im Feld" schnell Filmaufnahmen entwickelt werden und diese standen als Umkehrfilm für die damalige Zeit quasi sofort und ohne Labor zur Verfügung. Hier ging es dem Militär um Schnelligkeit vor Qualität.
  4. Was mache ich denn jetzt…? Ich würde gerne 30m Film am Stück entwickeln. Spare ich noch laaange auf einen 30m-Filmomat oder spare ich weniger lange auf einen privat 3d-gedruckten Tank https://ebay.us/m/GLIukp oder schaue ich nach der fast unmöglich Option einen Original Lomo zu kaufen (mit allen Risiken und Vorteilen) Ich tendiere fast zu 2. Letztes Jahr in Dresden haben wir mit @filmas 3D gedruckter 15m-Spule ganz erfolgreich entwickelt… kommt halt alles nicht an die Lomo-Qualität ran…
  5. Mal wieder eine Frage an die erfahrenen Heimentwickler und Chemiepanscher. Als nächstes Thema habe ich meiner Film-AG das Positiv-Negativ-Verfahren als Aufgabe gestellt. Wir haben einen ersten kleinen Testfilm gedreht und im Abklebeverfahren entwickelt. Da ich noch einiges an UN54 lose rumliegen habe, habe ich ein paar Meter in eine Super 8-Kassette gestopft und mit der Nizo 801 filmen lassen. (Lieber hätte ich Foma Cine 100 genommen, der ist aber irgendwie momentan nicht in DS8 erhältlich) Entwickelt haben wir folgendermaßen: FD: A-71 + 5g Kaliumthiocyanat + 50mk Kaliumiodid / Liter, 7:00 min Abkleben der negativen Stellen Bleichen, Klären, Zweitbelichtung SD: A-71 (ohne Zusätze), 5:00 min Abziehen der Klebestellen Fixieren Das Ergebnis war dann ein gut durchgezeichnetes Negativ und ein zu flaches Positiv. Ich hatte auch neulich schonmal das Problem, dass UN54 als Umkehrfilm zu flach wird. Was kann ich machen, damit auch das Positiv stärkere Kontraste erhält? Das Positiv ist ja nicht zu hell, sondern eher zu flach und kontrastarm. Könnte man den Erstentwickler (also mit Zusätzen) auch als Zweitentwickler nehmen?
  6. Ich habe nochmal diesen uralten Thread ausgegraben. Bei meinem letzten Kontokt mit Alberto Vangelisti habe ich auch meine alten N8-Filme bespuren lassen. Die Tonspur sitzt hier außen neben der Perforation. Sonst ist ja auch kein Platz. Perspektivisch möchte ich sie natürlich auch vertonen. Was für ein Projektor ist dafür denn empfehlenswert? Würde es ein Bauer aus der T180er Serie tun? Tipps nehme ich gerne entgegen. Danke 🙂
  7. Das war aber ein ganz schön kostspieliges Spielzeug.
  8. … Nur leider habe ich eine Fehlfunktion der Z2 missachtet. Entweder liegt sie nur bei meiner Kamera vor, oder sie ist bauartbedingt. Wenn ich die Kamera über die „R.C.“-Funktion und Kabel bediene, schließt der Verschluss nicht unbedingt automatisch. Bei der ersten Version wurde der Film also beim Zurückspulen belichtet. So was Ärgerliches. Also neuen Film in die Kassette gestopft und eine Woche später zum Nachdreh. Das Spulen des Films in den Lomo-Tank gelingt meinen Leuten immer besser, eine neu dazu gestoßene Schülerin (der erste Geist im folgenden Film) zeigt eine wahre Passion für die doch eher repetitive Arbeit des Entwickelns und nach ein paar Wochen war der Geisterfilm nicht nur im Kasten sondern auch auf dem entwickelten Film. Ein anderer Schüler ist Profi für den Filmschnitt und hat, während wir uns um den Filmtitel gekümmert haben, die einzelnen Stücke zu einem Ganzen zusammen geklebt. Apropos: kein Film ohne Titel. Meine Gruppe hat mehrere Vorschläge gemacht, über die dann abgestimmt wurde. Der tatsächliche Titel war dann nicht mein Favorit, aber um mich geht es ja nicht. Jetzt war dann doch moderne Technik dran, denn der Titel wurde schnell in PowerPoint gesetzt und von der interaktiven Tafel abgefilmt. Schwarze Schrift auf weißem Hintergrund lässt sich mal eben in wenigen Minuten zu weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund als Negativ entwickeln und fertig war das kleine Filmkunstwerk. Alle waren mächtig stolz. Und was wir als Nächstes machen, ist noch völlig offen.
  9. [Die Eltern aller im Folgenden abgebildeten Minderjährigen haben ihr Einverständnis zur Veröffentlichung von Bildern im Internet gegeben] Wo war ich steheh geblieben....? Ach ja: Die Werbung war erfolgreich und drei neue Schüler (zwei Jungs und ein Mädchen) sind zu meiner Gruppe dazu gestoßen. Nach einer kleinen Einführung in das Prinzip der analogen Fotografie, die meine alten Hasen den neu dazu Gestoßenen geben konnten, war es Zeit für den nächsten Film, der den Titel „Experimentalfilm“ auch wirklich verdiente. Alt Thema habe ich Doppelbelichtung in den Raum gestellt. Wir haben schon im ersten Durchgang vor zwei Jahren eine Reihe von „Geisterfotos“, also doppelt belichtete Fotografien gemacht, in denen wir mit dem Effekt der „durchsichtigen“ Personen gearbeitet haben. Meine Gruppe wollte also unbedingt (es war auch Oktober und ging auf Halloween zu) einen „Geisterfilm“ drehen. Es wurde also eifrig an einem kleinen Drehbuch gearbeitet, welches ich auf Machbarkeit mit der zur Verfügung stehenden Filmtechnik überprüfte. Wenn man doppelt belichten möchte, bietet sich natürlich Single 8 an. @Jürgen Lossau wird es freuen, dass alle bislang erstellten Filme mit Single 8-Kameras entstanden sind. Der erste, weil eine Fujica P2 eben wirklich handlich und idiotensicher ist, der zwei Film aufgrund des künstlerischen Potentials, das bei Single 8 eben deutlich höher ist. Meine Auswahl an Kameras ist überschaubar und die einzige kurbelbare Kamera, die ich besitze (außer natürlich den Bolex H-Kameras) ist eine Fujica Z2. Nun wirklich nicht die beste Single 8-Kamera, aber eben meine. Immerhin habe ich ein tolles Original-Kabel zum Verwenden des Handgriffs als Fernbedienung, so dass wir wackelfrei mit Stativ arbeiten konnten. Neben den Schauspielern waren zwei Kameramädchen notwendig. Der Framecounter musste genau im Blick behalten werden, denn es musste ja auf einen genauen Wert zurück gekurbelt werden. Darüber hinaus musste auch die Öffnung der Sektorenblende gesteuert werden (offen bei einfach belichteten Abschnitten, halb geschlossen bei doppelt belichteten. Wir waren also gar nicht so unprofessionell unterwegs… ch Doppelbelichtung in den Raum gestellt. Wir haben schon im ersten Durchgang vor zwei Jahren eine Reihe von „Geisterfotos“, also doppelt belichtete Fotografien gemacht, in denen wir mit dem Effekt der „durchsichtigen“ Personen gearbeitet haben. Meine Gruppe wollte also unbedingt (es war auch Oktober und ging auf Halloween zu) einen „Geisterfilm“ drehen. Es wurde also eifrig an einem kleinen Drehbuch gearbeitet, welches ich auf Machbarkeit mit der zur Verfügung stehenden Filmtechnik überprüfte. Wenn man doppelt belichten möchte, bietet sich natürlich Single 8 an. @jürgen wird es freuen, dass alle bislang erstellten Filme mit Single 8-Kameras entstanden sind. Der erste, weil eine Fujica P2 eben wirklich handlich und idiotensicher ist, der zwei Film aufgrund des künstlerischen Potentials, das bei Single 8 eben deutlich höher ist. Meine Auswahl an Kameras ist überschaubar und die einzige kurbelbare Kamera, die ich besitze (außer natürlich den Bolex H-Kameras) ist eine Fujica Z2. Nun wirklich nicht die beste Single 8-Kamera, aber eben meine. Immerhin habe ich ein tolles Original-Kabel zum Verwenden des Handgriffs als Fernbedienung, so dass wir wackelfrei mit Stativ arbeiten konnten. Neben den Schauspielern waren zwei Kameramädchen notwendig. Der Framecounter musste genau im Blick behalten werden, denn es musste ja auf einen genauen Wert zurück gekurbelt werden. Darüber hinaus musste auch die Öffnung der Sektorenblende gesteuert werden (offen bei einfach belichteten Abschnitten, halb geschlossen bei doppelt belichteten. Wir waren also gar nicht so unprofessionell unterwegs…
  10. Auch ich habe ein Fundstück gefunden. Dieser Projektor steht in Göttingen im Trödelmarkt rum. Nur interessenhalber: Kann mir jemand was dazu erzählen?
  11. Vor etwa drei Jahren habe ich das ehemalige Fotolabor der Schule, in der ich arbeite, entdeckt. Eine wunderbare Dunkelkammer mit großen Waschbecken, toller Drehtür und – komplett leer. Von der ursprünglichen Ausstattung ist nichts mehr geblieben. Überlebt hat der Raum nur, weil die Schülerfirma unserer Schule dort Siebe für den T-Shirt-Siebdruck beschichtet und belichtet hat. Ich habe um Mitnutzung des Raums gebeten und meine Versuche in 16mm-Kontaktkopie wären ohne diese Räumlichkeiten niemals möglich gewesen. Aber, wie sagte schon Hannibal Lecter: „Quid pro pro“. Wenn ich den Raum für meine privaten Zwecke nutze, muss ich der Schule auch etwas zurück geben. Es war also an der Zeit, die analoge Fotografie wieder aufleben zu lassen. Da analog ja bekanntlich cool ist, fand ich schnell über Schule und Förderverein Geldgeber und sorgte schrittweise für eine Wiedereinrichtug des Labors. Vor zwei Jahren startete ich mit meiner ersten analogen Foto-AG, auch wenn das Fotolabor noch weit vom ursprünglichen Zustand entfernt war. Mit einer kleinen Gruppe von sehr engagierten Schülerinnen (ursprünglich wirklich nur Mädchen!) haben wir zunächst Kontaktkopien im Mittel- und Großformat erstellt, sowie Dias (auch gerne experimentell im Chromaflex-Verfahren). Mehr ging nicht, da es kein Vergrößerungsgerät gab. Erst ein Presseartikel über unsere Arbeit brachte den Durchbruch. Ein anderes Schullabor hat sich gemeldet, das vor über einem Jahrzehnt Teile der Ausstattung des aufgelösten Labors übernommen hat. Alles, was dort nicht mehr gebraucht wurde, wanderte zurück zu uns und @filma hat einen grandiosen Kaiser-Vergrößerer beigesteuert. Von nun an flutschte es und im vergangenen Schuljahr konnte ich analoge Fotografie fast wie zu den goldenen Zeiten betreiben. Ich werde aber kein großer Fotograf mehr werden und meine Passion ist und bleibt der Analogfilm. Nach zwei Jahren Fotografie war es also an der Zeit, ins Filmgeschäft einzusteigen. In diesem Schuljahr habe ich die AG als „Experimentalfilm“ angekündigt – außer wenigen alten Haudegen der ersten Stunde hat sich aber niemand gemeldet. Es musste also Werbung gemacht werden. Ein einfaches Konzept für einen Werbefilm war schnell zu Hand. Ich musste natürlich die Entscheidung für Film und Kamera treffen. Klar, in Schule darf alles nichts kosten, also Fomapan. Und welche Kamera? Was Kleines, das einfach filmt, ohne dass der Filmer sich viele Gedanken machen muss - noch hatte ja kein Teilnehmer Erfahrung. Ich entschied mich für die Fujica P2, stopfte einen frisch gespaltenen Fomapan R-100 in die Single-8 Kassette und los ging’s. Erste Woche Filmen, zweite Woche Entwickeln, dann noch ein schneller Schnitt und der ersten Veröffentlichung der AG stand nichts im Wege. Und ob die Werbung erfolgreich war und ob wir unsere Arbeit fortsetzen konnten, erfahrt ihr demnächst im zweiten Teil…
  12. Ganz vergessen zu danken! Ich besitze nun schon seit einiger Zeit eine Duka 50. Sowohl mit Kodak 3383 Printfilm als auch mit RA4-Papier arbeitet die Lampe prima zusammen. Alle Schleidertests waren negativ und ich arbeite seither bei deutlich hellerem Licht als jemals zuvor. Da macht dann auch die Schalenentwicklelung der Urlaubsbilder wieder Spaß (derzeit Umkehrabzüge von E-100 Diapositiven. Schön kontrastreich!) Danke für den Tipp!
  13. Ääh, soll ich auch nochmal das Gleiche sagen? Ich bin damals mit der Bolex B8 eingestiegen und sie ist irgendwie immer noch meine Lieblingskamera. Da ich aus dem Handgelenk keine wackelfreien Teleaufnahmen hinbekomme, habe ich meist ein 12,5er Normalobjektiv und ein 5.5er Weitwinkel drauf sitzen. Ich habe ein Switar 1:1,5, da ist aber leider der Pilz drin. Daher nutze ich dann doch eher mein Yvar 1:1,9. Ich muss irgendwann mal im direkten Vergleich testen, ob der Pilz so ausgeprägt ist, dass er die Bildqualität beeinträchtigt. Besonders schätze ich mein Pizar 1:1,9 5,5mm Weitwinkel. Bei mehr als 50cm Abstand ist das Bild bei jeder Blende scharf. Dazu habe ich einen f=5,5mm Aufsatz, der bei Bedarf vor das Okular geschoben werden kann und das Bildfeld entsprechend erweitert. Ein echtes Spaßobjektiv Mein Yvar 1:2,8 36mm Teleobjektiv nutze ich irgendwie fast nie. Den FFP BW40-Film habe ich vor Jahren für meine ersten Chromaflex-Experimentalfilme genutzt (es gab sonst kein Material, das sowohl als Negativ als auch als Positiv entwickelbar war). Ich habe nur alte Entwicklungsanweisungen auf Dokumol-Basis (those were the days!). Davon ausgehend extrapoliere ich für FFP40 ca. 9:00 FD in A71 1+1 (+ Zusätze). Wahrscheinlich werde ich das aber nie ausprobieren, denn seit es des Foma Cine 100 gibt, ist das der günstige Universalfilm meiner Wahl, auch wenn die ISO 40 des FPP-Films natürlich für Außenaufnahmen besser geeignet sind. P.S. @Friedemann Wachsmuth Ich habe neulich einen UN54 Diafilm in A71 8:00 entwickelt. Der ist mir zu dünn und zu hell geworden, obwohl ich vor Jahren sehr gute Ergebnisse erziehlt habe. Jetzt bin ich verstört und lasse erstmal die Finger von UN54 als Positiv.
  14. Ich habe im Oktober zwei Tage mit dem Deutschlandticket in den Harzer Schmalspurbahnen verbracht. Sowas macht einer wie ich natürlich nicht ohne Kamera. Ich hatte noch E-100D-Material, einstmals beim FFP in 16mm 2perf gekauft und von E. Nowill auf D8 perforiert und dann schön im TK gelagert. Das Ergebnis ist irgendwie etwas wackelig. Woran kann das liegen? 1. Kamera: Bolex B8 VS. Da der Bildstrich nicht springt, gehe ich davon aus, dass die Kamera OK ist. 2. Projektor: Digitalisiert mit einem Bauer T 183 auromatic duoplay mit regelbarer Geschwindigkeit. 3. Film: Wie gesagt: E-100D, zunächst 2perf vom FFP (machen die das oder bestellen die 2perf bei Kodak?), anschließend in England umperforiert. Ich vermute, dass es an der Perfo liegt, da die Perfolöcher ein bisschen springen. Die minimalen Unterschiede zwischen der original-Perfo und der nachträglich hinzugefügten könnten das Problem sein. Oder was sagen eure geschulten Augen? HSB.mp4
  15. Ich weiß 😉 Läuft minimal lauter als mein P7. Die Grundlautstärker ist aber bei 16mm definitiv lauter als ein Super 8 Projektor.
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