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Günter K.

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Über Günter K.

  • Geburtstag 08.04.1940

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Ort
    71229 Leonberg
  • Interessen
    Kino in der Analog-Zeit und Film allgemein.
    Außerdem 8mm und Super 8

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  1. Hallo an alle, zu meinem Hinweis auf meinen Vortrag muss ich hier doch noch einiges klar stellen. Den Vortrag halte ich nicht um Geld zu verdienen. Ich mache dies rein als Hobby und habe noch nie Geld für einen Eintritt dafür verlagt. Es macht mir Spaß die Technik der analogen Projektion anderen Menschen die diese Arbeit nicht kennen zu vermitteln. Außerdem bin ich der Meinung, dass diese Technik nicht in Vergesseheit geraten darf. Ich glaube, darüber sind wir uns alle einig! Das Einzige was ich nach der Arbeit bekomme, evtl. eine Spende für die Ausgaben der angeschafften Unterlagen. Diese sind leider noch nicht ganz zusammengekommen. Im Umkreis von ca. 100 km um Stuttgart komme ich mit dem Auto, da fallen keinerlei Kosten an. Je weiter von Struttgat entfernt würden Bahnkosten, und ganz weit weg, Übernachtungskosten dazu kommen. Die Übernachtung kann aber auch Privat erfolgen. So, ich glaube dass der Vortrag nun im richtigen Licht steht und ich würde mich freuen über einen weiteren Vortrag im Rahmen der Filmvorführer(-Gemeinde) de.
  2. Tut nur Leid, haber hierzu habe ich keine Info. Günter
  3. Hallo, wie ich sehe wurde der Beitrag schon im Jahre 2025 geschrieben. Hierzu kann ich eine Kleinigkeit beitragen. Ich bin 86 Jahre alt und habe im alten Jahrhundert noch bei Kinobauer in Stuttgart-Untertürkheim in der Technik gearbeitet. Ist der Beitrag schon abgeleufen oder hat noch jemand Interesse? Gruß Günter
  4. Hallo Martin, bitte entschuldige wenn ich erst jetzt auf deine Antwort vom 17.8. mit den Bildern deines gefertigten Malteserkreuzes antworte. Hut ab für eine solche Arbeit. Ich nehme an, dass dein Beruf Feinmechaniker ist. Ein einfacher Bastler kann so etwas nicht machen. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe 3 abgeschlossene Berufe, darunter auch den eines Feinmechanikers. Nun zu deiner Malteser-Frage. Dazu muss ich allerdings erst etwas Klar stellen. Die Einzelteile die bei Kino Bauer gefertigt werden haben nichts mit der Endmontage zu tun gehabt. Jedes Einzelteil wird zu einem Gruppenteil zusammengefasst. Das bedeutet, dass z.B. ein Lampenhaus komplett gefetigt wird und dann so in ein Lager kommt. Oder, die Feuerschutztrommeln gefertigt werden und dann in ein anderes Lager kommen. Das Laufwerk (mit dem Malteserkreuz) wird als Gruppenteil komplett zusammengebaut und eingelagert (kompl. mit Öl), Kabelbäume, Lichttongeräte usw. Der weitere Arbeitsablauf: in den kaufm. Abteilungen im Betrieb wird der Kaufauftrag des Kunden zusammengestellt - es gibt ja Links- und Rechts- Maschienen, oder andere Typen (B12, B14). Jedes Teil ist deshalb anders. Dann werden die Gruppenteillager angewiesen die einzelnen Gruppenteile in die Abteilung Endmontage anzuliefern. Dort habe ich gearbeitet. Daher kenne ich die Projektoren mit allen Gruppenteilen sehr gut. Jedes einzelne Rädchen, jedes Anschlußkabel, jede Transportrolle usw. Nun werden die vom Lager erhaltenen Gruppen komplett als Projektor zusammengebaut, und zwar so, wie sie beim Kunden nachher im Kino stehen. Alles wird geprüft. Film eingelegt, Projektor eingeschaltet, Lampenhaus gezündet, Ton geprüft, Bild mit Objektiv auf Leinwand angeschaut, usw. Erst wenn alles OK ist kommt der Projektor in die Versandabteilung. Alle Projektoren, wirklich jeder einzelne, hat das Haus Bauer nur über die Endmontage verlassen! Übrigens, ich halte Vorträge in denen das Malteserkreuz ganz ausführlich besprochen wird. Nicht nur das, sondern auch einen Überblick über Film und Kino. Wenn jemand Interesse daran hat, bitte melden. Die Zeit ist begrenzt, denn mit 86 Jahren denke ich an's Aufhören. Wenn du noch Fragen hast, melde dich. Grüße an alle, Günter
  5. Hallo Jonas, zum Glück habe ich keine Probleme gehabt. Ich habe mit 7 Jahren das erste mal die Nase in einen Kino-Vorführaum gesteckt. Und immer wenn ich die Möglichkeit hatte war ich dort. Der damalige Vorführer hat mir alles beigebracht und mit 14 Jahren war ich bereits so weit, dass ich eingenständig eine komplette Vorführung ohne Hilfe durchführen konnte. Der Kinobesitzer war mit meinem Vater befreundet, deshalb kam auch mal öfters bei meinem Vater die telef. Anfrage: ".... kannst du deinen Jungen schicken, mein Vorführer ist krank." Erst 1960 habe ich dann meine Prüfung für die Nitrofilme gemacht. Nicht weiter sagen, da war ich bereits 20 Jahre alt ! Eine Kopie des Vorführscheines habe ich angehängt. Ob es funktioniert diese zu öffen weiß ich nicht. Kannst mir ja mal sagen ob es OK war. Zu deiner Frage bezüglich Stummfilm kann ich heute leider nichts mehr dazu sagen. Es kann sein, dass auch mal einer dabei war. Es ist leider zu lange her. Wichtig war, dass möglichst kein Film während der Vorführung im laufenden Projektor gerissen ist. Das wäre dann sicher problematisch geworden, dann der Film, der im Bildfenster steht fängt sofort an zu brennen. Löschen, unmöglich. Was ist zu tun: Film vor der oberen und unteren Trommel abreißen und hoffen, dass die Flamme nicht in die Trommel kommt. Über die Folgen eines Brandes gibt es ja genügend Material im Internet. Konnte ich damit deine Fragen beatworten? Ich bin vom 18. bis 23. 8 im Urlaub. Wenn noch weitere Fragen anstehen, bitte melden. Mit den besten Grüßen an alle die das lesen, Günter 4 Rückseite.pdf 3 Vorderseite.pdf
  6. Mein Name ist Günter und ich bin 86 Jahre alt. Habe lange Jahre als Filmvorführer Filme vorgeführt, war einige Jahre bei der Firma Kino Bauer in Stuttgart-Untertürkheim in der Endmontage der großen Kinoprojektoren und leitete einige Zeit das Werkino der Firma. Natürlich habe ich noch den Filmvorführschein für Nitrofilme. Als ehemaliger Filmvorführer der alten Zeit mache seit einigen Jahren auch noch Vorträge über Film und Kino unter dem Motto „Als die Bilder laufen lernten.“ Gerne würde ich noch Kontakt mit der "Alten Garde" aufnahmen. Der Virus "Film und Kino" stekt immernoch fest in mir verankert.
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