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Moviechrom und Tetenal Colortec


Fairchild Cinephonic

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Schmalfilmer,

 

ich habe einmal wieder Moviechrome 40 Super 8 Kassetten entwickelt. Mit Tetenal Colortec. Die Kassetten waren 1987, bzw. 1991 abgelaufen. Interssanterweise sind von 10 Kassetten zwei wieder misslungen. D.h. Die Beschichtung hat sich bei einem Film teilweise, bei einem anderen ganz vom Träger gelöst. Die anderen acht Filme sind absolut sehenswert entwickelt worden. ...bis auf den zu erwartenden Blaustich.

 

Den Pastelleffekt, der sich durch die Überlagerung einstellt, habe ich durch eine kürzere Entwicklungszeit (5.45 min.) inzwischen ganz gut im Griff.

Das ärgerliche dabei: diesmal geschah das gleich beim ersten Entwicklungsdurchgang. Somit hatte ich dann in allen veir Lösungen schwarze Teilchen als Verschmutzung.

 

 

Ich hatte schon einmal versucht, dies mit Kaffeefilterpapier herauszufiltern. Wie durch ein Wunder liessen sich diese Teilchen jedoch nicht durch die Form des filterns aufhalten.

 

 

Kann jemand dazu einen wertvollen Tipp geben?

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  • 4 Wochen später...

Meinst Du mit "Beschichtung" die Rußgelatineschicht oder die eigentlcihe Emulsion? "Schwarze Flocken" klingt eher nach ersterer.

Diese löst sich bei vielen Moviechromes (v.a. weisse Schachtel) gern schon komplett im Entwickler ab. Ich bade Moviechromes daher immer vorab in etwas warmem Waschsoda, bewege und wässere danach gründlich. Meist löst sich die Schicht so zu 99% ab und man kann danach gefahrlos entwickeln.

 

Da die Flocken dazu neigen, sich in der Lomo-Spirale zu verfangen und da festzukleben, reinige ich die Spule nach der Entwicklung. Ich zitiere mal aus meinem Artikel zur Selbstentwicklung aus Schmalfilm 06/2011, denn die Rezeptur reinigt bestens:

 

Sehr effektiv zum Anlösen hartnäckigster Rem- jet-Schichten ist ein kurzes Bad in folgender Base:

 

1. 800 ml Wasser ca. 30° C

2. 20 g Borax (Natriumtetraborat)

3. 100 g Natriumsulfat

4. 1 g Natriumhydroxid (Ätznatron) 5. Auffüllen auf 1 l

 

Das Natriumhydroxid sollte man in 200 ml kaltem Wasser ansetzen, da es sich beim Auflösen erwärmt. Es ist unbedingt Schutzkleidung zu tragen. Wem das zu aggressiv ist, der kann es auch mit etwas Soda aus der Drogerie versuchen.

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M E R C I !!!!!

 

Das ist ja wiklich einmal ein hilfreicher Tipp. Ich nehme das sofort (am Wochenende) in Angriff

 

 

ganz lieben Dank

 

Meinst Du mit "Beschichtung" die Rußgelatineschicht oder die eigentlcihe Emulsion? "Schwarze Flocken" klingt eher nach ersterer.

Diese löst sich bei vielen Moviechromes (v.a. weisse Schachtel) gern schon komplett im Entwickler ab. Ich bade Moviechromes daher immer vorab in etwas warmem Waschsoda, bewege und wässere danach gründlich. Meist löst sich die Schicht so zu 99% ab und man kann danach gefahrlos entwickeln.

 

Da die Flocken dazu neigen, sich in der Lomo-Spirale zu verfangen und da festzukleben, reinige ich die Spule nach der Entwicklung. Ich zitiere mal aus meinem Artikel zur Selbstentwicklung aus Schmalfilm 06/2011, denn die Rezeptur reinigt bestens:

 

Sehr effektiv zum Anlösen hartnäckigster Rem- jet-Schichten ist ein kurzes Bad in folgender Base:

 

1. 800 ml Wasser ca. 30° C

2. 20 g Borax (Natriumtetraborat)

3. 100 g Natriumsulfat

4. 1 g Natriumhydroxid (Ätznatron) 5. Auffüllen auf 1 l

 

Das Natriumhydroxid sollte man in 200 ml kaltem Wasser ansetzen, da es sich beim Auflösen erwärmt. Es ist unbedingt Schutzkleidung zu tragen. Wem das zu aggressiv ist, der kann es auch mit etwas Soda aus der Drogerie versuchen.

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