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Noris Norissound 4100 Handbuch und Problem Einfädeln


ahnungslos
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Hallo,

bin Newbie - falsch ich im falschen Bereich bin, bitte verschieben!

Habe den Noris aus einem Nachlass erhalten und selber etliche Jahre super 8 Filme erstellt, die bei

mir nur rumliegen, da mein damaliger Projektor den Geist aufgegeben hat und in den Schrott gewandert ist.

 

Der Noris soll voll funktionsfähig sein, habe dazu aber nur eine Menge von Karten erhalten, die man auf

die Regler auflegen kann - ein Handbuch war nicht dabei.

Hat wohl jemand eine Quelle zwecks download oder hat jemand ein solches Handbuch und könnte mir helfen?

Bei Google komme ich nur auf eigenartige Seiten, die als erstes Geld sehen wollen...

 

Das zweite Problem was ich habe, ist das ich den Film zwar mit der Perforation zu mir einlegen kann, man muss

wohl so eine Taste zur Seite schieben, dann werden die Transportrollen frei. Er zieht den Film auch an, aber dann verwickelt er sich und es entsteht Bandsalat. Habe die schwarze Kappe an der Seite abgenommen und den Vorgang wiederholt, er zieht bis zum gewissen Punkt den Film ein, es geht aber nicht weiter zur Birne, sondern der Film steigt nach oben und es ist damit Schluss.

 

Liegt da wohl ein Defekt vor, oder bin ich einfach zu dumm um den Film einzulegen? Bitte um Hilfe !

 

Danke und Grüße

ahnungslos

Wie der Name schon sagt, bin ich ahnungslos.....

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Die Taste die du zu dir ziehst (beim 4100 glaube ich rot) ist der Schlaufenformer. Der gibt nicht nur den Einlauf frei, der hebt auch zwei Schlaufenformer (einen vor und einen hinterm Objektiv) in die Filmbahn. Sobald der Film durch ist (also hinten am Projektor wieder Austritt bzw. – je nach Modell – auf der Aufwickelspule festsitz) schwenkt der Schkaufenformer wieder aus.

Manchmal ist die Mechanik verharzt und der Schlaufenformer hält nicht, dann hilft es oft, nicht oben an der Taste, sondern am unteren Schlaufenformer zu ziehen.

 

Angeschnitten ist Dein Film? Du solltest aufpassen, dass kein Perfoloch angeschnitten ist, denn das macht leicht "Widerhaken".

 

Anleitung müsste ich zuhause haben. Ist ein schöner, sehr solider Projektor!

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Danke f.d. schnelle Antwort!

Wäre schön, wenn ich das Handbuch oder wesentliche Teile daraus per pdf Mail oder sonstwie bekommen könnte!

Mit der Filmeinführung, das habe ich nicht ganz verstanden der Hebel für die

Einführung ist bei mir schwarz, klein und wird nur an die Seite geschoben, dahinter werden die drehenden Rollen auch klein sichtbar!

mache ich da was falsch?

Hab drei Bilder gemacht, kann die aber nicht einfügen!

Edited by ahnungslos (see edit history)
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Die Noris Projektoren sind ganz gute Geräte. Einziger Nachteil sind die sehr kleinen Biegeradien die der Film beim Einfädeln durchlaufen muß.

Hier kommt es oft zu dem beschriebenen Problem. Das Einfädelsystem muß neu justiert, gereinigt und geschmiert werden.

Gleiches ist auch für Motor und Getriebe erforderlich. Bei zu schwergängiger Mechanik stirbt meistens die Motorelektronik, oft nach 10min bis 50min.

Laufzeit.

Links von der letzten Filmtransport-Zahnrolle (unten rechts), im waagerechten Filmkanal liegt eine Metallzunge die durch den Filmanfang angehoben wird (wenn der Film so weit kommt) und löst damit das Einfädelsystem aus (Rückstellung).Durch die Rückstellung wird die Projektionslampe eingeschaltet.

(Ich hoffe ich habe das richte Gerät im Kopf)

Die Metallzunge kann man auch mit einem Zahnstocher anheben und so - ohne Film - prüfen, ob das Einfädelsystem ausgelöst wird. Wenn man weiß wo, kann man dies auch mit dem Finger auslösen. Ist beim 4100 glaube ich ein schmaler waagerechter Blechstreifen auf der rechten Seite der letzten Filmtransport-Zahnrolle. Besser zu sehen wenn man vor dem Objektiv steht.

 

Gruß

Josef

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Die Noris Projektoren sind ganz gute Geräte. Einziger Nachteil sind die sehr kleinen Biegeradien die der Film beim Einfädeln durchlaufen muß.

Hier kommt es oft zu dem beschriebenen Problem. Das Einfädelsystem muß neu justiert, gereinigt und geschmiert werden.

Gleiches ist auch für Motor und Getriebe erforderlich. Bei zu schwergängiger Mechanik stirbt meistens die Motorelektronik, oft nach 10min bis 50min.

Laufzeit.

Links von der letzten Filmtransport-Zahnrolle (unten rechts), im waagerechten Filmkanal liegt eine Metallzunge die durch den Filmanfang angehoben wird (wenn der Film so weit kommt) und löst damit das Einfädelsystem aus (Rückstellung).Durch die Rückstellung wird die Projektionslampe eingeschaltet.

(Ich hoffe ich habe das richtige Gerät im Kopf)

Die Metallzunge kann man auch mit einem Zahnstocher anheben und so - ohne Film - prüfen, ob das Einfädelsystem ausgelöst wird. Wenn man weiß wo, kann man dies auch mit dem Finger auslösen. Ist beim 4100 glaube ich ein schmaler waagerechter Blechstreifen auf der rechten Seite der letzten Filmtransport-Zahnrolle. Besser zu sehen wenn man vor dem Objektiv steht.

 

Gruß

Josef

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Hallo,

danke f.d. Antworten, nachdem mich F.W. auf den roten Schalter hingewiesen hat, hat es geschnackelt, die Kiste läuft. Hab jetzt mit einem nicht mehr verwendeten älteren Film getestet, geht alles! Ohne Beschreibung ist es für einen Nichtexperten schwer, den "roten" punkt zu entdecken. Mein früherer Eimig, da schob man den Film vorne rein, bei gedrückter Taste und los gings.

Jetzt gehts mal an Saubermachen, wie geht man da am besten vor? Pinsel, Staubsauer, fusselfreies Tuch, irgendwelche Flüssigkeiten und worauf muss man besonders achten?

Danke und Grüße

Edited by ahnungslos (see edit history)
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Pinsel und Druckluft sind ein guter Start. Das Bildfenster und die metallene Filmlaufbahn nimm dir besonders vor, wenn dort Emulsionsreste kleben, darfst du die mit einem Zahnstocher wegkratzen, um keine Laufstreifen zu machen. Beim Noris kannst du das Objektiv samt Halter einfach nach vorne runterklappen, die große Schraube ist das Gelenk (musst Du nicht lösen).

 

Die gesamte Filmbahn von vorne bis zum Auslass sollte Sauber sein. Den schlimmsten Dreck machen Filme mit Pistenton – der braune Staub ist Rost. Sieh zu, nichts zu verkratzen. Ein Q-Tipp mit etwas Isopropylalkohol ist erlaubt und bewirkt viel.

Edited by F. Wachsmuth (see edit history)
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