@Film-Mechaniker
Imperalistisch-kapitalistische Mafia habe ich so nicht erwähnt, gebe Dir aber Recht. Bestes Beispiel Waschmaschine mit dem bekannten Werbespruch "Waschmaschinen leben länger mit C..." . Meine alte AEG-Waschmaschine kam 23 Jahre ohne teuren Wasserenthärter aus. Heizelement war bis zuletzt kalkfrei und das bei hartem Wasser.
Ich rate übrigens dringend davon ab, irgendein Öl in die Öffnung vom Eiki zu füllen, bevor nicht das alte Fett entfernt wurde. Auch halte ich Molybdän für sinnvoll. In Kreiskolben- bzw. Wankelmotoren wurden Molybdän-Dichtungen verwendet, um den Verschleiß hinauszuzögern und Undichtigkeit zwischen Kreiskolben und Gehäuse zu verhindern. Hier gab es jedoch anfangs Schwierigkeiten.
@hawkeyelinz
Spezialwerkzeug braucht man eigentlich nicht unbedingt. Ohne ist doch viel geiler 😉 Für die Greiferjustage eines Elmo GS1200 habe ich einfach die Schlüsselweite eines flachen Gabelschlüssels mit dem Dremel erweitert. Restliches Werkzeug bekommt man im gut sortierten Online-Fachhandel. Ich empfehle Dir, einfach, es mal zu probieren. Gerade Dein Eiki ist doch dafür besonders geeignet, weil sehr modular aufgebaut. Ich hätte auch gern so einen, der innen so übersichtlich aufgebaut ist und wo sich der Rückdeckel wie eine Tür öffnen lässt.
@JohannesPraus
Ja, es gibt Verschleißteile. Wenn diese verschlissen sind, kann die Eintauchtiefe des Greifers nachjustiert werden, die Schrittweite (Hubweg) lässt sich jedoch nicht mehr korrigieren, außer ggf. durch den Austausch von den Verschleißteilen came plate (9), cam (10), sliding pin (28) und cam follower (29). Vermutlich sind der sliding pin und der cam follower die eigentlichen Verschleißteile. Wenn der sliding pin oder cam plate verschlissen sind, kann dies noch durch Justage der Eintauchtiefe justiert werden. Das sagte ich ja bereits.
Interessant ist, dass hier die cam (10) auch als solche bezeichnet wird. Bei Bauer/Bosch war das nicht der Fall 😉
