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cinerama

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Posts posted by cinerama


  1. Einen JOKER-Erlebnis mit durchgehenden feinen Laufstreifen auf der Blankseite - nach nur wenigen Einsätzen - sowie mit leichten grünen Sprungschrammen.

    Identisch zu den in Deutschland gelaufenen Filmkopien von INTERSTELLAR, HATEFUL EIGHT, FLYING CLIPPER oder MORD IM ORIENT-EXPRESS.

    Das sind eindeutige Verschrammungen von der Einsteckeinheit der Telleranlage ST270. In einem Kino nun wurde die Gabel der Einsteckeinheit des ST270 bereits überarbeitet, wenn auch zu spät. Diese JOKER-Kopie aber durchlief eine der noch unveränderten ST270-Anlagen, die nach wie vor in fast allen dt. Spielstätten wie Zoo Palast Kino1, Lichtburg Essen, Savoy Hamburg, Astor Grand Cinema Hannover, Eulenspiegel Essen, Zoo Palast Kino 2, Arri München oder Astor Lounge Hafen City (?) und bei uns stehen müssten. 

    Gegenseitige Information wäre hier selbstverständlich, erfolgt aber nicht.

     

    Der erste Akt des Films JOKER besonders schlimm beschädigt, ganz eindeutig eine übungsrolle für die sogenannten Techniker, die wieder nicht über Testmaterial verfügten und stets nach dem ersten Akt greifen - und/oder der erste Akt diente als übungsrolle für neue Filmvorführer!

    (Wegen der seltenen Einsätze oder Premieren von 70mm-Kopien stellt sich immer neu die Frage nach neuem Personal, da das Stammpersonal 364 Tage im Jahr für völlig andere Aufgaben ausgebildet wurde. 99% aller neuen Kopien kann man daher schon nach wenigen Tagen abschreiben.)

     

    In dieser Kopie fehlte eine Szene, andererseits war eine Vorschau für TENET zu sehen, die in der Zoopalast-Vorführung noch nicht vorhanden war, ebenfalls total verschramnt.

     

    Hinzu kommen die Fehlkopierungen seit Jahren mit Grünstich in ausgelaugten Kopien in Art eines "Orwocolor Looks".

     

    Einige Bildwerfer FP75E sind nach wie vor nicht imstande, für Acetat-Filme wie Polyester-Material gleichermaßen einen guten Bestand zu garantieren, wie das intakte traditionelle Malteserkreuzgetriebe es konnte.

     

    Ein trotz schlampiger Kameraarbeit sehr interessanter Film wie JOKER ist somit kein geeigneter Kandidat für Projektion im Sonderformat.

     

    Wenn ein Sonderformat zudem mit dem alten DTS-System arbeitet (jetzt DATASAT), sind weitere Pannen im Überblend-Betrieb vorprogrammiert. 

     

    Selbst unter einem akademischen Publikum (Doktoren oder Professoren saasen im Saal) keinerlei Zweifel am Gebotenen. Noch vor vier oder fünf Jahrzehnten, als man mit Schulkameraden Kinos aufsuchte, war das unter filmisch völlig Unbedarften automatisch und immer ein Thema gewesen : Bild und Ton. Erstaunlich, wie sich die Wahrnehmung verabschiedet hat.


  2. In Gefahr durch Flebbe, weil dieser trotz Absage der aktuellen Betreiber mit aller Macht dort rein will und immer wieder an die Hausverwaltung herangetreten ist! Irgendwann bot Flebbe grosszügig den aktuellen Betreibern eine Kooperation an. Eingeladen hat ihn Keiner. (Selbst mir fiel da der Kiefer runter, wie der es treibt).

    Eventuell stand's auch in der Presse: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/filmtheater-am-sendlinger-tor-kampf-ums-kino-1.1579317

     

    Aus dieser Stadt könnte ich reihenweise Kinos aufzählen, welche Flebbe zur Marktbereinigung munter anmietete, die später dann entkernt, abgerissen oder für insolvent erklärt wurden: Astor Fasanenstrasse, Gloria-Palast und Gloriette Kurfürstendamm, Lupe 2 und Lupe 1 Kurfürstendamm. Armer Vermieter in München, der darauf reinfällt!


  3. JOKER in der stets gut besuchten arsenal-Reihe scheint mir eine Herausforderung für das Sehorgan zu sein, die auch von des Films sozialkritischer These nicht weggezwinkert werden kann. 

    Da dieser Film also einen gewollten Look hat, der so extrem ist, dass einem mulmig wird, wundert schon gar nicht mehr, wie ähnlich Filmkopie und DCP sich sind. 

    Für Amüsement sorgen derweil die wenigen Debatten darüber, was Film oder digital eigentlich leisten sollten:

     

     

    Im "American Cinematographer" packen die Filmemacher dann darüber aus, was ihnen verwehrt wurde:

     

    Spoiler

    While the filmmakers originally wanted to shoot large format on film, they eventually decided — in part due to budget considerations — on digital capture with a specific LUT crafted to look like film. Sher photographed Joker on an Arri Alexa 65 digital camera with Hasselbad Prime DNA lenses. He noted that digital intermediate colorist Jill Bogdanowicz — in close collaboration with her father, color scientist Mitch Bogdanowicz — engineered the LUT to look like the Kodak negative stock EXR 200T 5293

     

    https://theasc.com/news/clubhouse-conversation-lawrence-sher-asc-on-joker

     

    Filmtechnik, ganz neu ausgedacht.

     

    5. und 6. Februar 2020:

    https://www.arsenal-berlin.de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/8289/3006.html

     

    Auf einem production still, das den Hauptdarsteller zusammen mit einer Alexa-Kamera zeigt, sieht alles noch sehr vielversprechend aus: https://shotonwhat.com/joker-2019

     

     

    2019021300003854.jpg


  4. (Begleittext des Eulenspiegel "Über Airport" sehr gelungen: entspricht im ursprünglichen Sinne dem Aufkommen der Programmkinobewegung. Lange Solches nicht gelesen. Gut.)

    Freunde der Silberscheibe sollten evtl. wissen, dass ihr Transfer lediglich von einer anamorphotischen 35mm Scope-Fassung gefertigt wurde, im TV nicht besser.

     

    Nur eine Direktkopie vom 65mm-Kameranegativ auf 70mm-Theaterkopie stellt etwas dar, zieht den Schleier weg und öffnet den Blick wie durch ein Fenster. Sehr dynamischer 6-Kanal Stereo Magnetton, ein klassisches Raumton-Erlebnis.


  5. Am 18.5.2007 um 18:01 schrieb preston sturges:

    ISBN nummer + verlag wird hier beizeiten bekanntgegeben ... bis zum 5.10. dauert's ja noch ...

    Auch im 14. Jahr einer versprochenen Kino-Publikation leider gar nichts. Und dann sind sind hier auch noch die meisten Bilder verschwunden.

     

    Hat sich das Projekt eventuell aufgrund eines Streitfalls zerschlagen? 

     


  6. Weil die Frage aufkam wegen Absurdität oder Sinnhaftigkeit digital ausbelichteter Filmkopien: leider kenne ich kein gelungenes Beispiel. Der mit dem Oscar dekorierte Ausbelichter aus unseren Landen, mit dem auch das 35mm-Intermediate des oben zitierten Films erstellt wurde, müsste einmal daraufhin geprüft werden, ob er überhaupt jemals einen Filmlook zustande brachte (ich sah immer nur das Gegenteil).

     

    Die Grundideen des Films muten  charmant und sympathisch an: eine nicht zu schlechte Kameraarbeit, wenn auch nicht vergleichbar mit "Pulp Fiction", aber die Umsetzung ist wieder unernsthaft. Einiges soll auf schwarz-weiß double-x gedreht sein, aber auf keinem Medium, weder 35mm-Kopie noch DCP, noch Blu-ray oder uhd, kommt das adaequat zum Ausdruck (im Gegensatz etwa zur uralten Blu-ray Disc von "Schindlers Liste", die verblüffend ähnlich der 35mm-Arbeitskopie entsprach).

    Die farbliche Grundabstimmung könnte ein wenig den Sonnenschein in Kalifornien stilisieren, weiß ich aber nicht. Möchte mich mit dem Film gar nicht länger beschäftigen.

    Auf den jetzt erschienenen Blu-ray- und UHD-Medien konnte man nicht ansatzweise diese Verfälschungen ausmachen, die ich in der einzelnen Vorführung auf 35mm gesehen habe.

     

    https://youtu.be/a0bXU8g75Io

     

    Dennoch für 35mm exzellent (!) war der Bildstand und die fast absolute Sauberkeit. Wurde ja vom 35mm-Intermediate im wetgate

    printer gemacht. Das 35mm-Intermediate (Dupnegativ) stammt vom 4k Digital Intermediate, aber sieht man das dieser Filmkopie wirklich an? Fand diese ansonsten qualvoll schlecht. Ein Forumskollege, der 20 Jahre lang FILM verteidigte, schrieb mir nur dies:

     

    flau, unscharf, Farben so lala. Alle Vorteile [er meint fotochemischen Film] hin. 70mm IMAX geht noch so, aber ab 5 perf abwärts wird es gruselig. Von mir aus sollen sie es [er meint das betreffende Filmkopierwerk] zumachen.

     

    Liest man über die Postproduction im "American Cinematographer", möchte man sich in diesen Bericht verlieben. Alles, was man sich je von FILM gewünscht hätte: Wiederherstellung der tonalen Balance, feinste Zwischenabstufungen, hoher Silberanteil im Film und grandiose Sättigung, absolut natürliche Hauttöne. Alles über look up table perfekt kalibriert. So liest man es.

    Nur leider zeigt die nach Deutschland geschickte Kopie davon das Gegenteil! Vielleicht taucht einmal eine andere Filmkopie auf, aber nach 15 Jahren Erzeugnissen aus dem immerselben Kopierwerk glaube ich nicht mehr daran.

     

    Film auf Film vorzuführen ist unwahrscheinlich interessant, vielfältig, ernüchternd oder begeisternd: es hat sehr viel mit dem Original zu tun. Es gibt auch über 100.000 Produktionen in 35mm-Format und entsprechende Filmkopien, man muss sich nicht zwangsläufig mit den kopierwerksmäßig amateurhaften Ergüssen von Quentin Tarantino oder Christopher Nolan befassen. Man sollte sie sogar kritisieren, zur Ehrenrettung der traditionellen Filmtechnik und unendlich vieler Meisterwerke auf Filmkopien, die man ja auch in den Kinematheken sehen kann, nicht nur einmal im Monat, sondern täglich.

     

     

     

     

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  7. Fast so brillant auch die Technicolor Kopien von EL CID  oder KÖNIG DER KÖNIGE.

    Vom gleichen Produzenten Samuel Bronston und im selben Technirama 35mm 8 Perf Negativ Format produziert.

     

    ZIRKUS WELT hatte seine Premiere im Zoopalast. 

     

    (Aber leider muss ich auf der Berlinale arbeiten.)


  8. Zwei analoge Festivals p.a. zu betreuen, reicht eigentlich.

     

    Was ist mit Deiner Aussage? 

    Bringt die verarbeitungsstufe digitalesintermediate auf filmkopie da noch einen weiteren vorteil? Sehe ich nicht ... im gegenteil.Sehe ich nicht ... im gegenteil. Es hilft ja niemandem und am allerwenigstem dem zahlenden (und damit uns durch seinen besuch finanzierenden) gast etwas, ideologisch verbrämtam bestehenden festzuhalten und fakten zu ignorieren. 

     

    Demzufolge ist der Einsatz von "Once upon a time in Hollywood" etwas, das den zahlenden Gast, der alles finanziert, wenig bringt, ausschließlich ideologisch verbrämt ist und bestehende Fakten ignoriert. Schönen Tag noch!


  9. vor 14 Stunden schrieb preston sturges:

     

    Am Sonntag 16.2. zeigen wir im Schauburg-Cinerama Karlsruhe (140km entfernt von Frankfurt) ebenfalls ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD (OmU) in einer 35mm Filmprojektion.

     

    Oscar-Wochenende_Once-Upon-A-Time-in-Hol

     

     

     

     

     

    Erstaunlich, ein digital ausbelichteter "Film". @Prestons Sturges schrieb am 28.12.2006 im Thread "ZKM und Schauburg werden digital aufgerüstet":

     

    Man muß sich ja dem gegenwärtigen und zukünftigen status der filmherstellung anpassen und das ist nunmal in immer stärkerem maße die digitale post-produktion, die ja auch im falle des letzten BOND-filmes von Dir sehr gelobt wurde. Immer mehr filme werden von digitalen intermediates kopiert, warum sollen also diese filme nicht direkt digital ins kino kommen? Bringt die verarbeitungsstufe digitalesintermediate auf filmkopie da noch einen weiteren vorteil? Sehe ich nicht ... im gegenteil. Es hilft ja niemandem und am allerwenigstem dem zahlenden (und damit uns durch seinen besuch finanzierenden) gast etwas, ideologisch verbrämt am bestehenden festzuhalten und fakten zu ignorieren.

     

    Auf einmal ist Film wieder "in"? Gibt es einen Grund für den Meinungswandel, und wenn ja, warum?


  10. vor 2 Stunden schrieb Jensg:

    Nur habe ich das in den letzen 30 Jahren nur bei den ganz wenigen Kopien mit Kleinauflage gesehen, die vermutlich alle vom Kameranegativ gezogen wurden, ohne Dup dazwischen. Dann kamen die 2k Abtastungen, die waren grausig, dann die 4k, die gingen wieder.

    Was wollen denn die Fans der 35mm erreichen? Rückkehr zum Nischenkino?

     

    Lieblingsthema von mir. Die "Versionskunde" 😁

    Wer derzeit auf Film spielt, ist zugleich nur selten dazu imstande, zu erklären "warum Film?". Selbstverständlich gibt es dafür wichtige, bedeutsame Gründe. Aber sie werden nicht priorisiert/werden verschleiert - stattdessen wird hymnisiert.

     

    Real existierende Gründe, mit Film aufzuführen:

     

    - Filmtitel  existiert nur auf Film

    - Marktnische für neoliberale Yuppies - egal, ob die Ware hoch- oder minderwertig ist. Läuft unter Rubrik "selten", "Wille des Meisters", "exklusiv", "keine Kosten und Mühen gescheut", "bigger than life". Werbewirksame Maskottchen: Christopher Nolan, Quentin Tarantino, J. J. Abrams, Stanley Kubrick post mortem

    - Der Glaube, weil auf Film gedreht, müßte auch jede Filmkopie im Zweifelsfall einzigartig sein (vielleicht der Versuch der "Re-Auratisierung" im Reflex auf Siegfried Kracauer?)

    - Kreation eines Programm-Formats (8mm, 16mm, 35mm, 70mm ) als "Chiffre": verbunden mit einem Piktogramm samt Firmen- und Kino-Postfix (z.B. maxXimal, -rama, -palast, -authentisch, - burg, - vision, -scope, -seh[nh]sucht, -classics, -retro  etc.)

    - Suggestion von Kompetenz, Vielfalt und Professionalität (legitim)

    - Suggestion von technologischem Overkill, "allzeit bereit" (kinematographisch interessant und zugleich hyperaggressiv)

    - Geschäft mit der Nostalgie und der (anfechtbaren) Absolutsetzung, man zeige "das Original" - oder weil "früher alles besser war"

    - Verkauf des Skurrilen, vom Markt Verdrängten, des Taktilen, des vermeintlich Handwerklichen, einer besonders individualisierten Leistung (anstrebenswert)

    - Spaß an Technik und Entdeckung der kinotechnisch Betriebsinvolvierten. Sammelwut an Spielzeugen

    - Just for Fun. Anhänglichkeit an die frühere eigene Tätigkeit 

    - Nostalgie und Rückgriff auf das "klassische Kino", das auf der Kommerzebene mit religiösen Symbolen und Mythen manipuliert, um das Kerngeschäft zu versüßen (Lounge-Kinos etc.)

    - Eitelkeit und Prestigesucht

    - Automatisch wirksame Komponente bei Bewerbung für Kinoprogrammpreise

    - Ernsthaftes Interesse an kreativen und technischen Prozessen, die zur Filmentstehung beitrugen und einen spezifischen Ausdruck des Mediums hervorbrachten (fast nirgendwo erkennbar)

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  11. vor 1 Stunde schrieb preston sturges:

     

    Du meinst wahrscheinlich ... "zu viel øl oben reingeschüttet."

    Scheinbar ist mit dieser Spitze dänisches Bier gemeint. 

    Weil nun jemand  (siehe oben) einen vorzeitigen Ausfall seiner DCI-Anlage erwartet, wird ihm fahrlässige Öl-Einfuhr oder Alkoholismus unterstellt (derweil eine Light Engine durchaus nach 5-7 Jahren zur Disposition steht). Die Immerselben, die auf diese Weise scherzen, hatten auch schon anderen im Filmvorführerforum Drogenkonsum unterstellt.

    Wenn aber nichts Dergleichen den Tatsachen entspricht (weil es gelogen ist), sollte man solche Kampfbegriffe vermeiden. 


  12. Mit Bauer U4c Deutsches Filmmuseum Frankfurt, Schaumainkai 41. Eventuell sogar mit den selteneren Schneider-Objektiven mit Abblendungsring zur Anpassung an unterschiedliche Filmkopien auch mit geringerem Kontrast.

    Im weiteren unbedingt auch auch ORFEOS ERBEN in selbiger Stadt.

    Leider sind aber auch die von Herrn Kubrick schon vor 1999 nicht mehr richtig kontrollierten Filmkopien bei Wiederaufführungen nicht mehr das, was man in den 70er Jahren zum Glück noch zu sehen bekam. 


  13. Dann müsste es ja "die Guten" geben (20th Century-Fox?).

    Alle sind gleich schlimm: fressen und gefressen werden.

    Zeitweilig sogar Nazi-Kollaborateure: 

    Auch Fox, United Artists und RKO versicherten umgehend, bei Filmen mit Bezug zu Deutschland eng mit dem deutschen Konsul in Hollywood zusammenzuarbeiten. Dessen erklärte Aufgabe wiederum war es, die Studios für das deutsche Nationalgefühl zu sensibilisieren und Projekte mit „Hetzfilm“-Problematik bereits im Keim zu ersticken. 

     

    https://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Als-Hollywood-vor-den-Nazis-in-die-Knie-ging-id42178416.html

     

    Zumindest Traumindustrie als Massenbetrug:

    http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=1655

     


  14. vor 14 Stunden schrieb preston sturges:

    ... die Ästhetik des Stummfilms und der Schwarzweiß-Filme kann nicht so schnell veralten.

    5 OSCARS.

     

    Annotation: aufgenommen u.a. auf 5219 (Farbfilm), nicht auf schwarzweiss (5222 = Double-X). Trotz Oscar.


  15. Der letzte Tag im Cinestar Potsdamer Platz war eine langweilige Erfahrung. Außer einer sehr großen Bildwand im Imax nie etwas Besonderes gewesen. 

     

    *

     

    Neuer Artikel zum bedrohten Moviemento. Einigen durchaus  intelligenten Fragen des "Neuen Deutschland" begegnet Wulf Soergel leider mit Beschönigungen und Durchhalteoptimismus - aber es geht ja nicht um Analyse, sondern eine crowd Kampagne, da sind Zweifel nicht erlaubt.

    Dass von den dortigen Programm- und Kinomachern nur wieder Tom Tykwer, aber nicht André Rudolph erwähnt wird, finde ich von Soergel ausgesprochen ignorant.

     

    Für die genannte Rettungssumme von 1,6 Millionen EUR könnte man anderswo ein neues Moviemento bauen oder ins ehemalige Cinestar versetzen! Für das aus der Zeit gefallene alte Gemäuer am Kottbusser Damm m. E. ein unverhältnismäßiger Aufwand. 

     

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1131771.moviemento-kino-berlin-und-wir-so-hey-what.html?pk_campaign=SocialMedia&fbclid=IwAR1Y_H0db9hkuLMaOyvasOaHRRmsoY0UdwYxh_8KZWQlWWtkKXgOzWbqYhc

     

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  16. Auf den IFB im Februar die Retrospektive zu King Vidor.

    Was man unter erstklassigen Studio prints versteht, wird sich zeigen. Nicht immer sind frische neue Kopien die besten Zeugnisse des Originals, verschrammt eher Ältere vorzuziehen.  

    Eine Produktion (von 1956) ist in VistaVision gedreht, die in einer Berliner Kopie super aussieht und in einer westdeutschen Kopie eher schwammig, beide auf Technicolor. Der Heimkino-Transfer dieses Titels in HD ist nicht einmal vom Originalnegativ.

    Eine weitere Produktion (von 1958) ist in Super Technirama 70 gedreht, läuft aber nicht auf Breitfilm, denn er würde für eine solche Kommerzretrospektive "zu alt" aussehen.

     

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/retrospektive-2020-berlinale-wuerdigt-us-filmemacher-king-vidor/25099332.html

     

     

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