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Der rosarote Panther

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Posts posted by Der rosarote Panther

  1. vor 4 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

    Man muß das Kino verbieten. Das ist das Tor zur Hölle, garniert mit Popcorn, Handy, Video, Computer, Zuckerwatte und Pappfiguren. Zu meiner Zeit war das Popcorn noch mit Schokolode überzogen und in Beutel gepackt, Handy gab es nicht, PC gab es nicht, Video war Sch . . .  und im Kino lief Film.

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich danke dir dafür von Herzen 💝

  2. Als ich die Überschrift las, dachte ich sogar zunächst, die beiden wollen den Laden für immer schließen 🙃Aber dennoch merkt man, dass DHL nach wie vor der Marktführer Nummer eins ist. Und das obwohl es kein Monopol mehr gibt. Die Post lässt sich so schnell das Wasser nicht abgraben. Werde mal verfolgen, was mein Ex-Arbeitgeber noch so plant. ich bekomme nämlich immer noch die betriebsinterne Zeitschrift mit den "neuesten Ideen".

  3. vor 19 Stunden schrieb k.schreier:

    Ich greife dieses alte Thema mal wieder auf.

    Habe wieder mal via Ebay eine Rolle "Hase und Wolf" erworben.

    (meine 2te 60m-Spule + 4x 30m-Spulen jetzt insgesamt)

    Super-8 auf Normal-8-Spule 

    schon verkaufseitig mit entsprechendem Hinweisstempel!

    Ich nehme an, dies war der sozialistischen Mangelwirtschaft geschuldet. Gabs das in der DDR öfter?

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    Du wirst auch des Öfteren Filme finden, die trotz ihrer Länge von gerade mal 30 oder 33 Metern, sich auf 60-Meter-Spulen befinden, die wiederum in 60-Meter-Dosen stecken. Fast gegen Ende der DEFA-Zeit (so ab 1987), produzierte man (ebenfalls aus Mangel an 60-Meter-Spulen und Dosen) die zweiteiligen Filme (von jew. 60 oder 66 Metern) als durchgehende 132 Meter-Kopien, die dann in 120-Meter-Dosen für 16mm-Film gesteckt wurden.

     

    Grüße vom Panther.

  4. vor 1 Stunde schrieb MFB42 aka M. Bartels:

    Nach den heiteren Filmtrailern aus dem Hause Schreier, die wirklich grandios sind, jetzt wieder etwas Ernstes für den humorfreien Kunstliebhaber und potentiellen Documenta-Besucher.

     

    Aus meinem Experimentallabor ist eine neue Bastelarbeit ertstanden. Sowohl der UN54 als auch meine selbstgebastelten Splitscreen-Masken haben gut funktioniert. Der uralte Toner aus "self-destruct"-Zeiten läuft auch noch zufriedenstellend, nur dass das Filmmaterial die Farbe nicht sonderlich gleichmäßig angenommen hat. Sind ja aber auch Toner für Fotopapiere. Schön, dass immerhin etwas Farbe auf den Film gekommen ist.

     

    Sit back and enjoy (mit künstlerischem Proseccöchen in den Hand):

     

    Eine absolut tolle Filmidee. Die Umsetzung ist echt genial. Die Musik ist ebenfalls klasse, hat was von Paul Kalkbrenner. Kannst Du mir Interpret und Titel nennen?

  5. vor 23 Stunden schrieb Wrzlbrr:

    Nochmal zurück zum ursprgl. Thema "Überblendzeichen in Trailern":

    • Von Seiten der Produzenten/Verleiher/Kopierwerke war es nicht üblich, ÜZ (Überblendzeichen) in Voranzeigen (neudeutsch: Trailern) anzubringen.
    • Vorführer (selten sorgfältig und selten mit Respekt vor fremdem Eigentum) brachten ÜZ nach Belieben (Methode: Dachdecker) an, gestanzt, geritzt, aufgemalt. Und egal, auch wenn schon drei da waren, wurde noch ein viertes reingestanzt, auf Teufel komm raus. Ich kannte einen Vorführer in Bad Soden, der hat zu diesem Zweck Bürolocher (ja, wirklich!) verwendet...
    • Obiger Karl-May-Beispieltrailer zeigt genau solche Verstümmelungen. Es sind aber eher Vorhangzeichen als ÜZ, denn das erste ist 26 s vom Trailerende entfernt. Der korrekte Abstand echter ÜZ wäre jedoch 8 s und 1 s vorm letzten Bildfeld. Ein Vorhangzeichen ergäbe dann Sinn, wenn dieser Trailer der letzte Beitrag im Vorprogramm war, nach welchem der Vorhang zur Pause vorm Hauptfilm geschlossen wurde.
    • Wozu hätten Vorführer überhaupt ÜZ anbringen sollen? Einige Beispiele wurden schon beschrieben. In den Frankfurter Kinos, in denen ich in den 1970ern vorgeführt habe, war es üblich, dass das Vorprogramm auf 2 Akte verteilt war. Der erste enthielt im Normal- oder Breitwandformat die Trailer, Werbefilme und ggf. einen Vorfilm, der zweite war in CinemaScope und enthielt Trailer im CS-Format und ggf. Fox Tönende Wochenschau, auch in CS. Zur Überblendung vom ersten auf den zweiten Vorprogramm-Akt wurde 8 s vor Ende des letzten Trailers 3 ÜZ aufgemalt (mit deckendem schwarzen Filzstift sauber in die rechte obere Ecke, mit Benzin nach Einsatz wieder entfernbar). In Einzelfällen kam es sogar vor, dass zB zuerst Werbung auf Akt 1 lief, dann Überblendung auf CS-Wochenschau auf Akt 2 und dann wieder Überblendung zurück zu den Trailern auf Akt 1. Ich erinnere mich sogar eines Zigaretten-Werbefilms in CinemaScope (!), der auf Maschine 2 projiziert wurde, wonach wieder auf Maschine 1 zurück überblendet wurde. Und natürlich gab es am Ende der Vorprogrammrolle(n) Vorhangzeichen, gemalt, 15 s vor Ende.

     

     

    Und jetzt stelle man sich vor, das ganze wird noch mit der guten alten Kohlebogenlampe vorgeführt. Was für ein Wahnsinnsaufwand. Da hatte ich es zu meiner Zeit als Vorführer (von 1990 bis 2014) wirklich wesentlich einfacher. Hut ab, vor den damaligen Kollegen! 👍

  6. vor 5 Minuten schrieb Helge:

    Das ist richtig, aber jemand schrieb, daß er erfolgreich die gelben Tüten auch noch WIMRE in den 90er ohne Porto versendete…

     

    Eigentlich mir als Ex-Postler unverständlich. Vielleicht hatte derjenige einfach nur pures Glück und Kodak drückte beide Augen zu. Eine andere Erklärung dafür habe ich einfach nicht. Denn wie schon gesagt: Niemand wird von der Post dazu genötigt, dass anfallende Nachentgelt zu bezahlen, außer der Absender, wenn seine abgelehnte, unfrankierte Sendung wieder zurückkommt. 

  7. Am 12.6.2022 um 15:53 schrieb ruessel:

    Ist eigentlich was über die 8mm Kameras der NASA aus den 60er/70er Jahren bekannt? Die sehen sehr massiv aus....

     

     

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    Ich dachte immer, die Astronauten hätten seinerzeit 16mm-Kameras auf ihren Trips ins Weltall mitgehabt.

  8. vor 2 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

    Passt nur indirekt zum Thema, bietet aber schöne Einblicke in Preisentwicklung und Filmvolumen Anfang der 60er. (Hab ich vor 5 Jahren in einem FotoMagazin von Ich glaube 1961 gefunden, definitiv noch vor Super 8):

     

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    vor 3 Minuten schrieb Helge:

    Wir hatten vor einiger Zeit die Diskussion, ob die gelben Tüten portofrei waren. Vermutlich genauso wenig, da hat dann wohl Kodak das Strafporto übernommen….

     

    Nun in den 60er-Jahren vielleicht noch. Aber danach bestimmt nicht mehr. Ich hatte ja mal geschrieben, was ich seinerzeit auf der Briefabgangsstelle in Saarbrücken mal machen musste (in den 90er-Jahren), als das Porto für Warensendungen sich verteuert hatte und so manch einer der Filmer es nicht mitbekam. Das war ein fast heilloses Durcheinander, das ich da auseinander dividieren musste... 😴

  9. @Helge Ich wusste gar nicht, dass man Tee auch rauchen kann 🤣

     

    @DC: Ja, da gebe ich Dir Recht. Das ist nämlich etwas, an dem so ziemlich jedes Unternehmen spart. Eine ordentliche Einweisung. Weißt Du wer das bei der Post mittlerweile macht? Der bzw. die (Stamm)Zusteller, die schon seit geraumer Zeit Dienst tun. Auf die wälzt man mittlerweile auch das ab. Nicht nur dass sie dem Vertreter die Tour erklären müssen (was ja richtig und wichtig ist, denn das gehört tatsächlich dazu, damit alles glatt läuft, wenn dieser nicht da ist), er jetzt außerdem noch den Ausbilder spielen muss und den neuen jede Tätigkeit im Bereich Zustellung erklären muss. Schlimm wird es, wenn dies Leute aus dem Ausland kommen und fast kein Deutsch beherrschen. Dann wird mit Händen und Füßen, sowie mit gebrochenem Englisch versucht, den Menschen zu erklären, wie man z. B. einen Einschreibebrief behandeln muss usw. Und glaub jetzt blos nicht, dass es dafür mehr Geld oder sonst irgendeine Vergünstigung gibt. Soweit ist es mittlerweile auch schon bei der Post gekommen. Das habe ich kurz vor meiner Pensionierung noch selber mitbekommen. Sowas nenne ich sparen am falschen Ende. Ich musste damals (1991, als es noch die Deutsche Bundespost war) eine zweijährige Ausbildung machen und den gesamten Betrieb sowohl theoretisch als praktisch beherrschen. ich wurde sogar Abschlussmäßig daraufhin geprüft. Und heute... au au au 🙃

  10. Hallo an Alle. 

     

    Da ich ja mal, bis vor nicht allzu langer Zeit, für den Laden noch gearbeitet habe, würde es mich doch mal interessieren, wie Eure Erfahrungen mit der Deutschen Post AG bzw. DHL so waren bisher. Ich für meinen Teil, versende mit meinem Ex-Arbeitgeber immer noch am liebsten, auch wenn dieser teurer ist, als die anderen. Denn dieser Anbieter ist immer noch am flexibelsten, was die Größe und das Gewicht von Paketen und das allgemeine Angebot betrifft. Auch bei (eventuellen) Reklamationen wird einem besser geholfen. So ist das zumindest mein Empfinden. Größere Schwierigkeiten hatte ich bisher noch nie beim traditionellen Anbieter. Ich kann mich nur noch an ein kleines, dummes Missverständnis erinnern, das mal geschehen ist, als ich ein Paket ins Ausland verschickt habe, vor langer Zeit. Es sollte nach Italien gehen, wurde aber durch einen Scanfehler zunächst nach Bayern geschickt. Der Grund war, das ein alter Aufkleber noch drauf war mit einer Adresse darauf, der mir gar nicht aufgefallen war. Er klebte an der Seite des Pakets und der automatische Scanner musste den wohl "gelesen" haben anstatt des obenauf befindlichen, richtigen Adressträgers. Insofern hatte ich also auch eine Mitschuld. Ich hätte den alten Adressenträger vorher entfernen sollen, dann wäre die Sendung gleich richtig geleitet worden. So aber hatte das Teil einen unnötigen Umweg nach Nürnberg gemacht. Dort hatte man den Fehler bemerkt und es in die richtige Richtung weiter geschickt. Man kann ja bei der Post den Weg einer Sendung (fast) bis ins kleinste Detail Online nachverfolgen, dadurch viel mir diese Fehlleitung schließlich auf. Ich setzte mich außerdem noch mit dem Kundendienst in Verbindung. Dort gab man mir den Grund für die Fehlleitung (der alte Aufkleber) bekannt. Tja, selber Schuld, wenn man nicht aufpasst... ich olles Schaf 🐑

     

    Grüße vom Panther

    • Like 1
  11. Nun in dem Fall ging ich schon von einem langsamen aber sicheren Ausfall der Elektronik aus, da sie (wie schon erwähnt) die Schärfe meistens nicht mehr korrekt einstellt und die "Antiwackel-Einstellung" ebenfalls zu versagen anfängt, sowie das Monitorflimmern, was gleichzeitig ein krisseliges Bild hervorruft. Es ist nicht bei jedem "Schuss" der Fall, aber leider oft. An einen mechanischen Fehler denke ich bei elektronischen Geräten nur sehr selten. Es sei denn, es ist offensichtlich ein solcher. Aber in diesem Falle... 🤔Bitte nicht böse sein, ich denke ziemlich oft logisch (zumindest versuche ich es), aber bei sowas bin ich doch eher simpel gestrickt und mache mir über "Elektronikfehler" (wie ich sie gerne nenne) nun mal keine Kopfschmerzen, weil es in meinen Augen keinen Sinn macht das zu tun. Ich nehme sie einfach als gegeben hin 😉Im übrigen habe ich beschlossen, das oben genannte Forumsmitglied künftig zu ignorieren.

    • Like 1
  12. vor 13 Stunden schrieb Cremers Claus:

    Diese analoge Filmkamera wurde ganz bestimmt nicht so oft benutzt wie die andere Digitalkamera.

    Und ob die schon oft benutzt wurde. Sie hat (grob überschlagen) rund 1000 Meter Film durchgezogen. Mein Opa hat sehr, sehr viele Familienfilme damit gemacht. Diese Kamera war stetig präsent. ich konnte mir meinen Opa schon gar nicht mehr ohne sie vorstellen. Und dann kam ich mit meinen Aufnahmen auch noch dazu, als er leider nicht mehr am Leben war. Ich führte die Tradition fort. Außerdem drehte ich kleine Spielfilme damit und wechselte schließlich mit ihr sogar noch in das Genre Experimentalfilm. Sie ist (von Hunden mal abgesehen) der treueste Begleiter, den man sich vorstellen kann. Ich lasse nichts negatives auf sie kommen. Wenn man etwas liebt, dann hegt und pflegt man es auch. Die Digitalkamera habe ich zwar auch gerne und oft benutzt, aber es ist ja kein Geheimnis, dass digitale Elektronik nun mal nicht sehr langlebig ist, auch wenn man sie mit Umsicht und Vorsicht behandelt, was ich ebenfalls getan habe. Ich kaufe nicht etwas um es gleich wieder kaputt zu machen, das ist nicht sinnvoll. 

  13. @Helge

     

    Ja, es ist so wie beschrieben. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Kamera. Und das gestrige "Shooting" macht mir mal wieder deutlich, wie problematisch Digital gegenüber Analog ist. Die Digitalkamera ist etwas über 10 Jahre alt und hat jetzt ihr Lebensende erreicht, während meine Revue mittlerweile ca. 50 Jahre auf dem Buckel hat und immer noch wie am ersten Tag surrt und schnurrt, wie eine liebe Miezekatze. Derzeit erlebe ich ein kleines digitales Desaster. Nicht nur, dass mein Navigationsgerät (ebenfalls so langsam aber sicher) Schlapp macht und mich schon ein paar mal hat hängen lassen, kommt jetzt auch noch der Neukauf einer Digiknippse hinzu. Und ich wollte mir eigentlich zunächst eine Dashcam fürs Auto zulegen. Zitat Meister Röhrrich: "Oh, oh das kost teuer Geld. Tütü tülü tütü...". 😅

    • Haha 1
  14. vor 8 Minuten schrieb ruessel:

    Super 8 kam doch erst 1965..... dürfte also N8 sein.

    Ja, stimmt. Habe das Erscheinungsdatum überlesen, sorry.

  15. vor 7 Minuten schrieb ruessel:

    Gerade die erste Tonfilmkamera gefunden, aus der Zeitschrift Hobby, 4/1960.

     

     

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    Ich find es witzig, dass die Preise für die Kamera und den Projektor in Dollar angegeben sind. Welches Filmformat war das, S8 oder gar N8?

  16. Hallo @ All.

     

    So, hier kommen, wie versprochen, die Bilder. Vorweg aber noch was zur Qualität von denen und ein paar weitere Details. Leider stirbt meine Digiknipse ab. Der kleine Bildschirm flimmert und sie zieht auch nicht mehr richtig scharf. Mit Standbildern von abfotografierten Filmbildern von der Leinwand, hatte sie früher schon so ihre Probleme, aber mittlerweile geht da praktisch nichts mehr. Die ersten vier Filmbilder zeigen den neuen 100 D und die nächsten fünf das alte Material. Wie man trotz der Unschärfe erkennen kann, erfolgte eine korrekte Belichtung  Die Filmaufnahmen entstanden Ende November bzw. Anfang Dezember 2018. Außerdem ist die, von mir erwähnte "Treppe" eindeutig zu erkennen. Das ist der Abtaster für die Kassettenkerbe. Die Kamera ist ein Erbstück von meinem Opa. Sie wurde Anfang der 70er Jahre gebaut und wurde im Jahre 1986 mein Eigentum. Sie filmt bis heute noch ohne Murren und Knurren. Leider hat Opa damals aber nicht die "Vollversion" gekauft und somit m. E. am falschen Ende gespart. Es fehlt bei diesem Modell die Auf- und Abblendetaste, sowie der Macroring. Dennoch war ich seinerzeit froh, eine Schmalfilmkamera zu haben und filme bis heute sehr gerne mit ihr, da sie mich nie hat hängen lassen.

     

    Liebe Grüße sendet der Panther

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  17. vor 17 Minuten schrieb Helge:

    Du kannst gerne mal ein Bild vom Kamerainneren posten, würde mich interessieren.

    Daß die Bilder auch oft trotz Fehlbelichtung gut aussehen, liegt auch am Belichtungsspielraum der Filme 😉

    Das Heft sehe ich mir gerne später mal an…

    Kein Ding, Bild(er) folgt (folgen) in Kürze. Genauer gesagt Morgen, da ich eh vor hatte, was im Hobbykeller zu machen. Jetzt gleich bin ich aber zum Nachmittagskaffee bei meinen Eltern eingeladen. Also, bis Morgen. 😀

  18. vor 15 Stunden schrieb Helge:

    @Der rosarote Panther

     

    - wenn Du bei der Revue die Schraube eindrehst, stellst Du die Kamera auf Kunstlicht um, der Konversionsfilter wird ausgeschwenkt und der Ektachrome 100D dann wie 160 ASA belichtet, weil der die gleiche Empfindlichkeits-Kerbung wie ein 160T hat😉

    Das hat gar nichts mit der Tageslicht/Kunstlicht-Kerbung des Films zu tun, die Kamera kann Tageslicht-Filme nicht korrekt belichten, da die diese Kerbe nicht erkennt (die Canon 310 XL kann es).

     

     

    Das hat die Kamera aber getan. Ich habe zwei 100 D damit verschossen und beide Filme kamen richtig belichtet von der Entwicklung zurück. Die S8 S6 besitzt diese Kerbenerkennung. Sieht sie aus, wie so eine kleine Treppe. Ich mache gerne Bilder von den Filmen und vom Innenraum des Kassettenraums. Bilder vom Film gibt es aber eigentlich schon. Siehe dazu das letzte erschienene Cine 8- 16-Heft (Nr. 48, Seite 9, der kleine Artikel unten rechts mit dem Filmstreifen). ich machte einen Vergleich zwischen der alten und der neuen Emulsion. Die richtige Belichtung ist eindeutig erkennbar. Die ersten fünf Bilder (von oben gezählt) zeigen den alten 7285 und die letzten fünf den neuen 7294.

  19. vor 26 Minuten schrieb Helge:

    @Der rosarote Panther

    das paßt soweit, aber ein paar Anmerkungen von meiner Seite:

    - keine Nizo 6080, 6056, 4056 oder oder andere Nizo Tonfilmkameras. Die genannten Modelle waren zwar ganz tolle und sehr leise Kameras, sind aber anfällig und heute kaum noch zu warten 

    - neben der Kompatibilität der Belichtungsmessung zu heutigen Filmmaterialien muß noch die Frage der Belichtungsmessung mit Tageslichtfilm betrachtet werden, die nicht vorhandene Kerbe in Tageslichtfilm verändert die Messung und wird auch nicht von jeder Kamera erkannt bzw. berücksichtigt

    - die Batterien heißen Wein Cell, nicht Weinzierl (vermutlich Autokorrektur)😀

    - Ich würde mit einer Canon 310 XL anfangen, die belichtet heutige Filme korrekt 

    Hallo Helge.

     

    Naja, das die Nizo laufen soll, ist ja vorausgesetzt. Das die Geräte aber nur noch schwer bis gar nicht zu warten sein sollen, war mir jetzt nicht bewusst. Meine lief bis vor kurzem jedenfalls noch ohne Schwierigkeiten. 🤨

    Bei der Revue gibt es keine Probleme mit der Benutzung eines Tageslichtfilms. Man muss nur die Filtertaste, die Obenauf sitzt, feststellen. Das lässt sich dadurch erreichen, indem man eine Schraube von einer Feststellschiene für die Filmleuchte in das nebenan vorhandene Gewinde einschraubt. Dann geht die Taste automatisch runter und verharrt in dieser Stellung. Dann funktioniert auch die richtige Belichtung. 👍

    Das mit dem Tippfehler, war einfach nur Doof meinerseits. ich hatte da plötzlich diesen Namen im Kopf, statt Weincell. Sorry, vielleicht dachte ich da an den Schauspieler Kurt Weinzierl aus Österreich. Habe es korrigiert 😅

    Ja, stimmt. An die Canon habe ich jetzt nicht mehr gedacht. ich habe mal einen E 100 D gesehen, der mit ihr gemacht wurde und das sogar bei schlechten Lichtverhältnissen in einem Lokal. Ein wirklich erstaunlich gutes Ergebnis. 👍

     

    Grüße vom Panther

  20. Hallo und Willkommen im Forum.

     

    Deine Revue CE800 ist leider, wie man so schön sagt, Voreingestellt auf zwei ASA-Zahlen. Nämlich auf 40 und 160 ASA. Diese Filmsorten gibt es heute als Farbfilm leider nicht mehr. Der Kodachrome 40 war ein solcher Film. Das bedeutet für Dich und deine Kamera, Du kannst nicht mit jedem neuen Film eine automatische Belichtung vornehmen lassen. Wenn Du z. B. den teuren Ektachrome 100 D einsetzen willst, wird es wohl zu Fehlbelichtungen kommen. Versuche eine Kamera zu bekommen, die mit jedem vorhanden frischem Super-8-Material klarkommt. Zum Beispiel eine Nizo 6080. Diese Kamera "erkennt" jede ASA-Zahl und belichtet daher jeden Film bis zu 640 ASA korrekt. Eine andere Möglichkeit wäre die Revue S8 S6. Eine einfache, aber dennoch gute Kamera mit weniger anfälligerer Elektronik als bei den Nizos. Man muss bei diesem Modell jedoch beachten, dass sie mit zwei Ersatzbatterien für den Belichtungsmesser ausgestattet werden muss (Marke Weincell Knopfbatterie 1, 35 Volt). Sie erkennt dann zwischen 20 und 250 ASA ebenfalls (fast) alle moderne Kunst- und Tageslichtfilme. Beide Kameras haben des weiteren den Vorteil, dass man man mit ihnen auch eine manuelle Belichtung machen kann. Das hat den Vorteil, dass Du damit auch abgelaufene Materialien nutzen kannst, wenn Du das als Gestaltungsmittel für deinen Clip nutzen willst. Doch bedenke dabei bitte, dass das alte Kodachrome-Material höchstens nur noch als S/W-Umkehrpositiv- bzw. als S/W-Negativ-Film entwickelt werden kann. Rezepte dazu findest Du im Netz und auch die Kollegen Friedeman Wachsmuth, sowie Sandro P. (hier im Forum) können dir dazu Tipps geben. Hinzu kommt auch noch, dass das für Anfänger nicht einfach (aber mit Geschick dennoch machbar) ist. Ein Beispiel für eine besonders einfache Selbstentwicklung für alte Materialien (vielleicht nicht unbedingt für Kodachrome 40 geeignet, dafür aber der AGFA Moviechrome) ist die sogenannte Kaffeenol-Methode. Eine Übersicht, über die einst gebauten Kameras und welche davon u. U. alle oder zumindest die meisten ASA-Zahlen erkennen, findest Du hier: super 8 database - copyleft (filmkorn.org)

     

    Viel Glück und Grüße sendet der Panther 😀

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